GAARDER - GALILEI - M. GANDHI - GANZ - I. GANDHI - GARBE - de GAULLE - GAUTIER - GAUWEILER - GEIBEL - GENSCHER - GERSTENMAEIR - GESELL - GESSEN - GIBSON - GIORDANO - GLAGAU - GLASSBRENNER - GLUCKSMANN - GOLSWORTHY - GOERING - GOETHE - GÖBBELS - van GOGH - GOGOL - GOODSON - GORBACH - GUINNESS - GÜNZEL - GOTTHELF - GRAF - GRAUMANN - GRACIÁN - GRASS - GRILLPARZER - F. GRIMM - J. GRIMM - GROSS - GROSSER - GRZIMEK - GUARESCHI - GUARDINI - GUT
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JOSTEIN GAARDER (geb. 1952)

"Ihr glaubt, eine Beerdigung zu besuchen, aber in Wirklichkeit kommt ihr zu einer Geburt." (Maya)

"Wenn das Gehirn so einfach wäre, daß wir es verstehen könnten, wären wir zu dumm, um es zu begreifen."


GALILEO GALILEI (1564-1642)

"Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden."




MAHATMA GANDHI (1869-1948, ERMORDET)

"Sieben Bedrohungen für die Tugend des Menschen:
        (1) Wohlstand ohne Arbeit
        (2) Vergnügen ohne Gewissen
        (3) Wissen ohne Charakter
        (4) Geschäftstätigkeit ohne Ethik
        (5) Wissenschaft ohne Menschlichkeit
        (6) Religion ohne selbstlose Hingabe
        (7) Politik ohne Prinzipien."

"Das Leben ist größer als alle Kunst. Ich möchte noch weitergehen und behaupten: Der ist der größte Künstler, der das vollkommenste Leben führt."

"Der letzte Krieg hat deutlicher als sonst die satanische Natur der Zivilisation erwiesen ... Jedes Sittengesetz ist von den Siegern gebrochen worden. Keine Lüge war zu schlecht, um angewendet zu werden." ("Hier spricht Gandhi." 1945)

“Der Unterschied zwischen dem was wir tun und dem was wir in der Lage wären zu tun würde genügen um die meisten Probleme der Welt zu lösen.”

„Die Welt ist so gut gebaut, dass es gegen jedes Unrecht stärkere, es bezwingende Gegenkräfte gibt. In allem Unrecht dauert das Recht fort, in aller Unwahrheit die Wahrheit, in allem Dunkel das Licht.“

„Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht genug für jedermanns Gier.“

“Ich zögere nicht zu sagen, dass ich der Existenz Gottes mehr gewiss bin als unserer Anwesenheit in diesem Raum. Ihr Christen habt in eurer Obhut ein Dokument mit genug Dynamit in sich, die gesamte Zivilisation in Stücke zu blasen, die Welt auf den Kopf zu stellen, dieser kriegszerissenen Welt den Frieden zu bringen. Aber ihr geht damit so um, als ob es bloß ein Stück guter Literatur ist, sonst weiter nichts.”

„Man darf nicht den Glauben an die Menschheit verlieren. die Menschheit ist wie ein Ozean; wenn einige Tropfen des Ozean schmutzig sind, dann wird der Ozean deshalb nicht schmutzig.“

„Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.“

"Wenn Gesetze gemacht werden, um den Menschen die Freiheit zu nehmen, ist der einzige Weg, um frei zu bleiben, diese Gesetze zu brechen.."


ZEHN WEISHEITEN:

I – VERÄNDERE DICH SELBST: „Du mußt die Veränderung sein die du in der Welt sehen willst.“
“Als Menschen liegt unsere Größe nicht in dem wie wir die Welt erneuern können, das ist ein Mythos des Atomzeitalters, sondern in dem wir uns selber erneuern. Wenn man sich selbst verändert dann verändert man die Welt. Wenn du dein Denken veränderst dann veränderst du wie du reagierst und wie du handelst. So wird sich auch die Welt um dich herum verändern.
Nicht nur weil du die Umwelt mit anderen Augen ansiehst, sondern weil die Veränderung dir ermöglicht Handlungen zu vollbringen die vorher nicht möglich waren, oder an die du nie gedacht hast, solange du in dem alten Verhaltensmuster steckst.
Wenn du die Welt um dich veränderst ohne dich selber zu verändern, dann bleibst du immer noch derselbe wenn du die Veränderungen erzielt hast. Du wirst immer noch die gleichen Fehler haben, wie Zorn, negatives Denken, den Hang zur Selbstzerstörung usw. Also wirst du in der neuen Situation nicht das finden was du dir erhofft hast, da du immer noch voll negativen Gedanken bist.
Ein Ortswechsel um die Problem zu entgehen wird dir nichts bringen, da die Probleme in dir mit dir gehen. Verändere dich selber zuerst, behebe deine charakterlichen Schwächen. Wenn du nicht willst das die Menschen egoistisch sind dann sei selber kein Egoist, wenn du Großzügigkeit verlangst dann sei selber großzügig, wenn du Toleranz erwartest dann sei selber tolerant.“

II - DU HAST KONTROLLE: “Niemand kann dir wehtun ohne deine Zustimmung. Was du fühlst und wie du reagierst liegt immer an dir. Es gibt wohl die „übliche“ Art zu reagieren, aber du kannst deine eignen Gedanken, Reaktionen und Emotionen aussuchen. Man muss nicht negativ handeln, auch wenn es manchmal verständlich ist und spontan passiert. Niemand außerhalb kann kontrollieren wie du fühlst und deshalb kannst du deine Gedanken zum Positiven wenden. Damit wird das Leben viel leichter und besser für dich.“

III – VERZEIHE UND VERGESSE: "Auge um Auge führt nur zur Erblindung der ganzen Welt.“
Die schwachen können nie verzeihen. die Verzeihung ist ein Attribut der starken. In dem man das Übel mit Übel bekämpft wird niemanden geholfen. Wie ich vorher geschrieben habe, man kann immer wählen wie man auf etwas reagiert. Realisiere, dass die Vergebung und das Loslassen der Vergangenheit dir und der Welt mehr gutes tut. Sich mit schlechter Erfahrung zu belasten hilft dir nicht weiter. Dadurch erfährt man nur mehr Leid und man behindert sich selber das richtige im Jetzt zu tun. In dem man nicht vergibt, lässt man die Vergangenheit und Personen die dich verletzt haben deine Gefühle kontrollieren. In dem man vergibt befreit man sich von diesen Fesseln und man kann sich völlig auf das Neue und zum Beispiel auf den nächsten Punkt konzentrieren.“

IV - WENN MAN NICHT HANDELT KOMMT MAN NIRGEND WOHIN: “Ein Gramm handeln ist mehr wert als eine Tonne der predigt. Ohne zu handeln wird sich wenig ändern. Nur handeln bedeutet innere Überwindung und ist schwer. Deshalb gehen die Menschen lieber her und predigen, wie Gandhi sagt, oder sie lesen und studieren nur, meinen damit kommt man vorwärts. Aber dadurch ändert sich nichts in der Realität. Deshalb, wenn man etwas erreichen will, sich selber und die Welt verbessern will, muss man handeln. Wissen alleine genügt nicht, man muss was tun und das Wissen in Aktionen umwandeln.“

V - LEBE IN DIESEN AUGENBLICK: „Ich will die Zukunft nicht voraussehen. ich bin damit beschäftigt die Gegenwart zu bewältigen. Gott hat mir keine Kontrolle über den nächsten Moment gegeben. Der beste Weg den inneren Widerstand zu überwinden welches uns oft von Handlungen abbringt ist in der Gegenwart zu bleiben und sie zu akzeptieren. Es macht keinen Sinn sich über die nächsten Momente zu sorgen die man nicht kontrollieren kann. In dem man sich die negativen Konsequenzen der Zukunft vorstellt, die wiederum auf vergangenes Versagen beruhen, verliert man die Kraft zu handeln. Deshalb ist es leichter wenn man sich auf den Augenblick konzentriert und dort sein bestes gibt.“

VI - JEDER IST EIN MENSCH: “Ich behaupte ein einfaches Individuum zu sein und Fehler mache wie jeder andere sterbliche auch. ich habe genug Bescheidenheit um meine Fehler zuzugeben und meine Schritte zu überdenken. Es ist nicht Weise zu sicher über seine eigene Weisheit zu sein. es ist gesund daran erinnert zu werden, dass die starken SCHWACH werden und die Weisen sich irren. Es ist wichtig immer daran zu denken, jeder ist nur ein Mensch, egal wer er ist. Man darf aus Menschen keinen Mythos machen, auch wenn sie außergewöhnliches geschaffen haben. Dadurch fühlt man sich klein und meint nie etwas Ähnliches erreichen zu können. Wir sind alle nur Menschen die durchaus Fehler machen. Andere an zu hohen Maßstäben messen wird nur unnötige Konflikte in einem selber auslösen. Sich selber über eigene begangene Fehler zu bestrafen ist auch nutzlos. Stattdessen soll man in Klarheit sehen was man falsch gemacht hat und von seinen Fehlern lernen und es wieder versuchen.“

VII - SEI BEHARRLICH: “Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du.
Sei beharrlich. Mit der Zeit wird die Opposition um dich verschwinden. Aber auch der innere Widerstand und die Tendenz der Selbstbehinderung die einen zurückhalten und dort bleibenlassen wo man ist, schwächer wird. Finde heraus was du wirklich am liebsten machst, dann findet man auch die Motivation um immer weiter zu gehen.
Einer der Gründe warum Gandhi mit seiner Methode der Gewaltlosigkeit so erfolgreich war, weil er und seine Anhänger so beharrlich waren. Sie haben nie aufgegeben. Erfolg oder Sieg wird selten so schnell passieren wie man es sich wünscht. Der Grund warum viele Menschen nicht das erreichen was sie wollen ist einfach deshalb weil sie zu früh aufgeben. Die Zeit die sie meinen notwendig ist um das Ziel zu erreichen ist meistens geringer als in der Wirklichkeit. Dieser falsche Glaube kommt aus der Welt in der wir leben, in der uns erzählt wird es gibt die schnelle Lösung, die Wunderpille für alles, einfach schlucken und sofort ist die gewünschte Wirkung da. Diese Einstellung ist der Grund für viele Probleme. Nur durch Beharrlichkeit und Geduld erreicht man Resultate und mit einer guten Portion Humor wird man auch die größten Hindernisse überwinden und schwersten Zeiten überstehen.“

VIII - SEHE DAS GUTE IN DENDEN MENSCHEN UND HILF IHNEN: “Ich suche nur die guten Qualitäten in Menschen. da ich selber nicht fehlerlos bin suche ich nicht die Fehler bei anderen. Der Mensch wird großartig in dem Masse wie er für das Wohlergehen seiner Mitmenschen agiert. Ich meine Führung wurde zu einer Zeit mit kraft gleichgesetzt; aber heute bedeutet es wie man mit den Menschen auskommt.
Die meisten Menschen haben etwas Gutes in sich und Sachen die nicht so gut sind. Man kann wählen auf was man sich konzentriert und wenn man das Gute wählt dann ist es nützlicher. Dadurch wird das Leben leichter und Beziehungen angenehmer und positiv. Wenn man das Gute in den Menschen sieht dann ist es leichter sich zu motivieren für sie da zu sein und ihnen zu dienen. In dem man mehr gibt als man nimmt bekommt man auch vieles zurück. Den Menschen denen man hilft werden wiederum eher anderen helfen und so werden alle zusammen eine Spirale nach oben an positiven Veränderungen bewirken, die wächst und stärker wird. In dem man seine soziale Kompetenz stärk, hat man mehr Einfluss auf seine Mitmenschen und kann noch mehr bewirken.“

IX - SEI EINHEITLICH, AUTHENTISCH, SEI DU SELBER: „Glücklich sein ist wenn was du denkst, sagst und was du tust in Harmonie ist. Ziele immer auf eine völlige Harmonie deiner Gedanken, Worte und Taten. versuche deine Gedanken zu reinigen und alles wird gut. Der beste Weg seine soziale Kompetenz zu verbessern ist wenn man einheitlich handelt und es authentisch kommuniziert. Die Mitmenschen schätzen eine Person die echt wirkt. Wenn die Gedanken, die Sprache und die Handlungen übereinstimmen dann fühlt man sich sicherer und besser, man kann selbstbewusster auftreten und fühlt sich gut dabei. Diese Harmonie wird im Ton der Stimme und in der Körpersprache übertragen und bei den Menschen sofort registriert. Deine Botschaft wird dadurch besser ankommen, sie werden zuhören was man sagt. Falschheit, eine aufgesetzte Fassade, Widersprüche zwischen dem was man ausspricht und tut, merkt man sofort und man wird unglaubwürdig und nicht akzeptiert.“

X - WACHSE UND ENTWICKLE DICH WEITER: „Kontinuierliche Entwicklung ist das Gesetz des Lebens und Menschen die immer versuchen ihre Glaubenssätze zu erhalten um dadurch konstant zu wirken manövrieren sich in eine falsche Position.“


INDIRA GANDHI (1917-1984, ermordet)

"Mein Großvater sagte mir einst, dass es zwei Sorten von Menschen gäbe. Die, die arbeiten, und die, die sich die Lorbeeren für diese Arbeit einheimsen. Er sagte mir, ich solle versuchen, in der ersten Gruppe zu sein; es gäbe dort viel weniger Konkurrenz."


BRUNO GANZ ( geb. 1941)

"Wer den Menschen eine neue Erkenntnis vermittelt, den verfolgen sie. Wer ihnen ein neues Vergnügen vermittelt, den beten sie an."


KARL GARBE (geb. 1927)

"Der Zins hat schnelle Füße - er läuft davon, bevor du dich umsiehst."


EMANUEL GEIBEL (1845-1884)

"Ein ewig Rätsel ist das Leben, und ein Geheimnis bleibt der Tod."




CHARLES DE GAULLE (1890-1970)

"Wir brauchen Europa der Vaterländer"

Paraphrase: "Comment voulez-vous gouverner un pays qui a deux cent quarante-six variétés de fromage?" (Wie wollen Sie ein Volk regieren, das 246 Käsesorten besitzt?) - 1966

"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird."

"Ich habe gerne Leute um mich, die mir widersprechen, aber ich kann sie nicht ertragen."

"Ein Mädchen, das einen Soldaten heiratet, macht nie eine schlechte Partie. Ein Soldat versteht zu kochen, kann nähen, muß gesund sein, und das Wichtigste: Er ist unbedingt daran gewöhnt, zu gehorchen."

"Ein Stellvertreter ist ein Mann, der sich jeden Morgen nach dem Befinden des Chefs erkundigt und sehr enttäuscht ist, wenn dieser gut geschlafen hat."

"Die 10 Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigen-Kommission entstanden sind."

"Die Größe braucht das Mysterium. Was man zu gut kennt, bewundert man nicht."

"Zwischen Staaten gibt es keine Freundschaft, sondern nur Allianzen."

"Der Traum von einem vereinten Europa hat keine Aussicht, verwirklicht zu werden. Man macht keine Omelette aus harten Eiern."

"Es gibt heute aus dem Zwist der Menschheit nur noch zwei Auswege: Krieg oder Brüderlichkeit."

"Es gibt keinen Staat wie groß und mächtig er auch sein möge, der ohne die anderen auszukommen vermag. Infolgedessen ist keine Politik ohne Zusammenarbeit möglich."

"Man erkennt den Charakter eines Volkes auch daran, wie es nach einem verlorenen Kriege mit seinen Soldaten umgeht."

"Man muss sich einfache Ziele setzen, dann kann man sich komplizierte Umwege erlauben."

"Mit Churchill habe ich mich viel und bitter gestritten, aber wir sind immer miteinander ausgekommen. Mit Roosevelt habe ich mich niemals gestritten, aber ich bin niemals mit ihm ausgekommen."


PHILIPPE GAUTIER (geb. 1960)

"Die Geschichte, wie sie heute geschrieben und vermittelt wird, ist zu oft nur ein grobes Gemisch aus Unwahrheiten, Überbleibseln der alliierten Propaganda im Zweiten Weltkrieg, Halbheiten, Märchen und Mythen, die zur Indoktrinierung des Heeres der Trottel geschickt zubereitet werden." (Deutschenangst, Deutschenhass)


PETER GAUWEILER (1942)

"Es gehört zum Wesen der westdeutschen Multi-Kulti-Hysterie, jeden, der sich den einschlägigen "come-together"-Aufdringlichkeiten entzieht, als Halbfaschisten oder -im günstigsten Fall- als Fundamentalisten zu verunglimpfen. Man übersieht dabei leicht, daß man auf dem Treibsand der westlichen Moderne zwar viel weicher steht als auf einem festeren Fundament. Aber auf Dauer nicht stehen bleiben kann. Weil die Grundlage fehlt." (Bild vom 29.04.1997)

"Wenn die Regierung sich schon ein neues Volk suchen möchte, sollte sie das alte vorher fragen." (Bild, 3.01.1999)


HANS-DIETRICH GENSCHER (geb. 1927)

"Nicht das Recht des Stärkeren, sondern die Stärkung des Rechts schützt die Interessen aller Staaten am besten."


EUGEN GERSTENMAIER (1906-1986)

"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde".

"In Wirklichkeit wurde der 2. Weltkrieg dem deutschen Volk schon durch den Versailler Friedensvertrag erklärt."

Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.




SILVIO GESELL (1862-1930)

"Aus dieser regelmäßigen Vergütung setzt sich der Zins des Handelskapitals zusammen, und er beträgt, auf den Jahresumsatz verteilt, nach mehrtausendjähriger Erfahrung 4-5%." - Die natürliche Wirtschaftsordnung. Fünfter Teil: Die Freigeld-Zins- oder Kapitaltheorie."

"Das Geld schafft das Proletariat, nicht weil die Zinslasten das Volk um Hab und Gut bringen, sondern weil es das Volk gewaltsam daran hindert, sich Hab und Gut zu schaffen.“

“Reichtum und Armut gehören nicht in einen geordneten Staat.”

„Trotz des heiligen Versprechens der Völker, den Krieg für alle Zeiten zu ächten, trotz der Rufe der Millionen: „Nie wieder Krieg!“, entgegen all den Hoffnungen auf eine schöne Zukunft, muss ich sagen: wenn das heutige Geldsystem, die Zinswirtschaft, beibehalten wird, so wage ich es, heute zu behaupten, dass es keine 25 Jahre dauern wird, bis wir vor einem neuen, noch furchtbareren Krieg stehen!“ (1918)

"Unser Geld bedingt den Kapitalismus, den Zins, die Massenarmut, die Revolte und schließlich den Bürgerkrieg, der erfahrungsgemäß mit unheimlicher Schnelligkeit zur Barbarei zurückführt. …Wer es aber vorzieht, seinen eigenen Kopf etwas anzustrengen, statt fremde Köpfe einzuschlagen, der studiere das Geldwesen…“

"Warum spricht man in allen Zeitungen der Welt von Marx und seiner Lehre? Einer meinte, das läge an der Hoffnungslosigkeit und entsprechenden Harmlosigkeit der Marxschen Lehre. Kein Kapitalist fürchtet diese Lehre, wie auch kein Kapitalist die christliche Lehre fürchtet. Es wäre geradezu vorteilhaft für das Kapital, möglichst viel und breit von Marx und Christus zu reden." - (Die natürliche Wirtschaftsordnung. 1922)




MASHA GESSEN (geb. 1967)

"Am 16. März 1987 erschütterte eine gewaltige Detonation den Issaksülatz in "Leningrad"

(St. Petersburg, nach 200 Jahren war Hauptstadt des Russischen Reiches gewesen , 1924 wurde durch Bolschewiki nach Lenins Tod in "Leningrad" umbenannt und nach Zusammenbruch des jüdisch-bolschewistische Tyrannei (1991) hieß wieder St. Petersburg - Anm. JB)

"Die Explosion legte das Hotel Angleterre in Schutt und Asche, dessen prächtige Fassade über 150 Jahre lang den schönsten Platz der Stadt dominiert hatteund dessen Geschichte der Stoff für Legenden und Teil des kulturellen Erbes Sankt Petersburg war. Der große Dichter Rußlands Sergej Jessenin hatte 1925 in Zimmer 5 "Selbstmord" begangen...

(In der Tat aber wurde der Autor des Buches Das Land des "Schurken" durch WeTscheKa Agenten dort ermordet, wie erst nach Ende des Kommunismus bekannt wurde und in Rußland in allen Großstädte und Geburtstag von Jessenin schöne Minumente für den "Letzten Dichter Rußlands" errichtet worden waren. - Anm. JB)

...weshalb das Hotel im Werk von mindestens einem halben Dutzend anderer Dichter namentlich erwähnt wird. In einem Land und einer Stadt, in der historische Fakten meist nur im Flüstern genannt und historische Orte häufig verborgen, zerstört oder gefälscht wurden, war das Angleterre der seltene Fall eines echten historischen Gebäudes - genau aus diesem Grund empfanen vermutlich viele Bürger der Stadt Peters des Großen, die damals zum großen Teil buchstäblich einstürzte, den Verlust dieses Hotels fast schon als persönliche Kränkung. Die Zerstörung des Hotels war sorgfältig geplant gewesen; nicht geplant war hingegen die Entstehung einer Bewegung am Ort dieser Zerstörung, die maßgeblichen Anteil am Sturz des Sowjetregimes haben sollte. (Der Mann ohne Gesicht, 2012)

(Was die Mascha Gessen, die sowjetische Judin aus der "UdSSR" 1998 in den USA emigrierte, und kehrte zurück als Auslandkorrespondetin nach Rußland zürück und dort u. a. das Buch "Mann ohne Gesicht: Wladimir Putin" geschrieben, konnte doch mindetsens noch ein krassen Beispiel der Zerstörung des Ipatjew-Haus in Jekaterinburg (im Ural), wo Zaren Familie nach Besatzung des Rußland durch jüdischen-Bolschewiki letzten Monaten unter Arrest gehalten und 1918 nach Leninsbefehl durch WeTscheKa jüdischen Kommissaren unter der Leitung von Beloborodow higerichtet wurde: der letzte Zar Rußland Nikolaus II (Ronamow Dynastie), seine Frau Prinzessin von Hessen-Darmstadt Alexandra, und ihre fünf Kinder: fünf Prinzessin und 12-jähriger Zarewitsch (also Thronfolger) ermordet worden waren und in einem Waldgrube geheim "beseitigt" wurden. Ipatiew-Haus überlebte jüdisch-bolschewistische Joch 1917-1991 und erste russische Regierung unter Boris Jelzin. Nachdem das KGB-Offizier Putin zum Präsidenten gewählt wurde als alle erste befahl er Ipatjew-Haus in Jekaterinburg zu zerstören mit der Begründung: diese Pilgerstätte solle "Anti-Semitismus in Rechtstaat Rußland schüren.
Eigentlich den Titel dieses Buches von Frau Gessen hat die Erwarungen der Leser etwas enttäuscht, denn eigentlich in 383-Seiten Lektüre findet man nur weniger als 30 Seiten, wo die auch Ihre These "Mann ohne Gesicht" nur zweitrangig behadelt. - Anm. JB
)

"...Er [Putin] ging auch auf Nummer sicher. Das Rücktrittsgesuch kam im KGB abhanden - ob durch geschickte Manipulation oder Dank des Umstands, dass diese Organsation chronisch unfähig war, den eigenen Papierkram zu bewältigen, werden wir nie erfahren. Wie dem auch sei, im August 1991 war Wladimir Putin noch KGB-Agent - zu der Zeit, als der KGB endlich den Staatsstreich versuchte, für den er offensichtlich wie gaschaffen war.

"Neun Jahre danach ("Staatstreich") antwortete Putin auf die Fragen seiner Biographen zum Putsch:
"Es war gefährlich, in jenen Tagen das Gebaüde des Staatssowjets (in St. Petersburg) zu verlassen", erinnerte er sich. "Aber wir haben viel unternommen, wir waren aktiv: wir fuhren zum Industriekomplex Kirow, sprachen dort zu den Arbeitern und fuhren zu anderen Fabriken, obwohl uns nicht recht wohl dabei war."

Das ist zum großen Teil schlicht gelogen: Viele unabhängige Augenzeugen schildern, wie Sobtschak (Oberbürgemeister) und Putin mit ihm in den Bunker beim Werk Kirow gingen, um sich zu verstecken.

"Was wäre gewesen, wenn die Hardliner gewonnen hätten?", fragten die Biographen. "Sie waren KGB-Offizier. Sie und Sobtschal wären mit Sicherheit vor gericht gestellt worden."
"Aber ich war damals kein KGB-Offizier mehr" erwiderte Putin: "Sobald der Putsch begann, entschlos ich mich, auf welche Seite ich stehe. Ich wusste mit Sicherheit, dass ich neimals etwas so machen würde, wie es die Organisation des Putschs anordneten, und das ich niemals auf ihrer Seite stehen wollte. Und ich war mir auch voll darüber in Klaren, dass dies zumindest als ein vergehen angesehen würde. Also schrieb ich am 20. August meinen zweiten Rücktrittsbrief vom KGB."

Es ergibt keinen Sinn. Wenn Putin wusste, dass sein erster Rücktrittsbrief , den er angeblich ein Jahr zuvor geschrieben hatte, verloren gegangen war, warum hatter er dann nicht sofort einen zweiten Brief geschrieben - insbesondere wenn er sich wirklich, wie er behauptete, unter der Androhung von Erpressung zum Rücktritt entschlossen hatte? Woher wusste er überdies, dass der Brief verloren gegangen war? Vermutlich gibt es nur eine Möglichkeit: Er bezog weiterhin ein Gehalt von KGB, und daß hieß, dass er bei Ausbruch des Putschs noch KGB-Agent war.

(Aus meiner Erfahrungen durch Gespräche mit ex-KGB Agenten, die sich in KZ für politischen Gefangene SH-386/7 in Mordowien (etwa 250 Km östlich von Moskau) befanden: Allein wegen der Selbstkündigung sollte die KGB-Offiziere unter Verdacht kommen einen Verrat des Staates begangen zu haben und trotz ihr Aid potentiel eine große Gefahr für den Sowjetstaat haben, weil sie manchen Geheimnissen kennen und könnten an den Feinden des Staates zu helfen mindestens damit die Sowjetische Macht "untergraben und schwächen"In dem o. g. KZ waren über 10 solcher KGB-Agenten durch Gerichte mit Freiheitsstrafe von 7 bis 15 Jahren verurteilt und danach auch zu weiteren 10 Jahre in die Verbannung hiterm Ural geschickt und mit täglichen Anmeldungen bei örtlicher politischen Polizei kontrolliert werden. Für ein Versuch das nicht zu tun, werden sie sofort in örliche Haftanstalt des GULags für 6 Monaten eingesperrt. Natürlich Putin wußte viel besser als Biographen was das ein "Rücktritt" bedeute. Selbst wenn er nicht sofort verhaftet würde, sondern für freundlich-vertrauliche kurzen Gespräch eingeladen würde mit dem Ziel ihm für Treue Arbeit zu bedanken. Bei dieser Prozedure, die Gefangene Ex-KGB Agenten, wußten selbst nicht, dass ein solchen kurzes Gespräh mit einem langen Aufenthalt in Dschugel des GULags verbunden ist. - Anm. JB)

"Wie die meisten sowjetischen Bürger seiner Generation Putin nie politischer Idealist. Seine Eltern mochten an eine kummunistische Zukunft für das ganze Welt gegaubt haben oder nicht, an den endgültigen Sieg der Gerechtigkeit für das Proletariat oder an ander indeologischen Klischees, die im Laufe von Putins Kindheit ausgehölt worden waren; er dachte nie ernsthaft über seinen Bezug zu diesen Idealen nach. An der Art, wie er über die Pioniere, von denen er als Kind ferngehalten wurde, oder dem Komsomol (wie etwa JVD in der "DDR") oder der Kommunistische Partei, derem Mitgliedschaft mit der Auflösung der Organisation selbst endete, sprach, lässt sich ablesen, dass er seine Zugehörigkeit nie sonderlich große bedeutung zumaß. Wie andere Mitglieder seiner Generation erstetze Putin den Glauben an Kommunismus, der nicht länger überzeugend oder gar unrealistisch wirkte, durch ein Vertrauen auf Institutionen. Seine Loyalität galt dem KGB und dem Reich, dem er diente und das er beschüzte: der Union der SSR.

Im März 1994 wohnte Putin einer Veranstaltung der Europäischen Union in Hamburg bei, auf der auch der Präsident Estlands Lennart Meri eine Rede halten sollte. (Estalnd und zwei anderen Baltischen Staaten: Lettland und Litauen, wurde 1940 von der Sowjetunion annektiert, dann von Deutschen 1941 befreit und 1945 wieder mit Segen der USA und Großbritannien wieder durch die "UdSSR" besetzt.)

In seiner Rede in Hamburg Estlands Päsident Lennar Meri bezeichnete nunmehr die "UdSSR" als "Besatzer" Am diesem Punkt stand Putin, der unter russischen Diplomaten saß, auf und verließ den Saal. "Es wirkte sehr beeindruckend" - erinnerte sich ein St. Petersburger Kollege, der später die russische Wahkomission leiten sollte: "Die Veranstaltung fand im Rittersaal statt, der eine zehn Meter hohe Decke und einen Marmorfußboden hat, und in der eingetretenen Grabesstille halte jeder Schritt von der Decke wieder. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, schlug die schwere gusseiserne Tür mit einem ohrenbetäubenden Knall hinter ihm zu... Und wenn seine Kollegen die Episode voller Erfurcht den Biographen Putins schilderten, so zeigt dies, was für eine tiefe Ader der Sowjetnostalgie Putin damit anzapfte.

( Es ist offensichtlich der KGB-Offizier Putin nicht von durch Erreignissen im Politbüro und seiner KGB gar nicht beeindruckt wurde und merkte nicht, dass System der Lügen und Drohungen, dass von Lenin und Trotzki durch 29-jährigen Stalins Alleinherrschaft bei dem er Hunderten von Tausenden seiner Geheimdienst jüdisch-bolschewistischen Diener 1926-1952 systematisch liquidierte und nach seinem Tod trotz der Fortsetzung der Macht von "Kommunisten" das System schon in den 60-er dank "Halbdemokratie" also einer Diktatur ohne totalen Terror zwar konnte weiter existieren, weil den freien Westen auch konnte weiteren 70 Jahren der sog. Kalten Krieg mindestens eine weitere Ausdehnung der "UdSSR" verhindern. Weil nur den Weltkrieg 1939-1945 gegen die Deutschen dies ermöglichte. Atomwaffe, die durch jüdischen Agenten in den USA in die UdSSR geschmuggelt wurde - eigentlich die Gegenwirkung in Frage gestellt: nun hilft es keinen Boykott und Lüge mehr über angebliche Erstangreifer, wie in 1939. Solche Experimente sind für den beiden werden zum gleichen Schaden für Kriegsspieler, wenn es nicht für gesamte Menschheit (?) führen. Der Putins Träumen sind nicht an die schleifenede Wiedeherstellung des "Kommunismus", sondern seinen primitiven Vorstellungen, die Zionisten der Welt nach Stalins "Methode der Liquiedierung" zum Narren macht. - Anm. JB)

"Und was machte Putin selbst im Kreml? Seine neue Stelle war offenbar ein einträglicher Ruheposten. Er nutzte die Zeit, um eine Dissertation (welche er zu früh angekündigt in seiner Biographie! - JB) zu schreiben und zu verteidigen, eine Aufgabe, die er sich vor sieben Jahren vorgenommen hatte, als er seine Stelle an der "Leningrader" Universität antrat (wo er als KGB-Agent einfach ausgedacht - JB)

Die Dissertation drehte sich merkwürdigerweise um internationalen Recht, wie er ursprunglich geplant hatte, sondern um wirtschaftliche Aspekte der Bodenschätze. Außerdem verteidigte er er seine Arbeit nicht an der Petersburger Universität, sondern am Bergbauinstitut . Neun Jahre danach kam ein Forscher an der Brooklings Institution in Washington auf die Idee, die Dissertation nahär unter die Lupe zu nehmen. Er gab an, er habe etwa 16 Textseiten und sage und schreibe sechs Grafiken gefunden, die wärtlich aus einem amerikanischen Lehrbuch abgeschrieben seinen. Putin hat zu den Plagiatsvorwürfen nie Stellung bezogen."

Welche Aufgaben Putin tatsächlich auch immer gehabt hat, auf jeden Fall hatte er beträchtlichen Einfluss: Er befand sich nunmehr an einem gut vernetzten Ort, wie kein anderer in Rußland, ohne gleichzeitig als prominente Persönlichkeit zu gelten. (Mascha Gessen, Sobtschak - das Ende eines Reformers, 2011)


MEL GIBSON (geb. 1956)

"Und wenn ihr dann in vielen Jahren sterbend in eurem Bett liegt, währt ihr dann nicht bereit jede Stunde einzutauschen von heute bis auf jenen Tag, um einmal nur, ein einziges Mal nur wieder hier stehen zu dürfen, um unseren Feinden zuzurufen: ja sie mögen uns das Leben nehmen, aber niemals nehmen sie uns - unsere Freiheit!" (Skandal um „Passions Christi“, 2004)


RALF GIORDANO (1923-2014)

"Das Multi-Kulti-Ideal ist ein Blindgänger, an denen die Geschichte schon überreich ist. Andererseits kennt sie auch Beispiele, dass das Unmögliche möglich wird." - (offenen Brief an die türkisch-islamische Organisation „DITIB“. 2007)

"Dazu kommt, dass ich mich mit Leuten, die den Völkermord an den Armeniern 1915/16 leugnen, ebenso wenig an einen Tisch setzen werde wie mit den Lügnern von der Auschwitzlüge... Deutschland ist ein Land, das sich um seine Täter sorgt.“

„Die Befreiung von der Angst vor dem jederzeit möglichen Gewalttod, weil ich eine jüdische Mutter hatte, war, ist und wird das Schlüsselerlebnis meines Daseins bleiben.“

(Kein Wunder: Intellektuelle Diordano, der sollte den Holocaust überleben, versuchte nach dem Krieg seine Geschichte etwas anderer Art, als die Argumente der Überlebten Juden. Nein, er wurde nicht durch ein "Wunder" und auch nicht ""in der letzte Minute" gerettet, sondern dadurch das er 1939-1945 einfach in einem "Versteck" den Krieg und Depotartion sozusagen überwintert. Dennoch der Kritiker der primitiver Erzählungen über den "Holocaust" kam von ihm nicht in Frage, weil er intelligenter als die anderen Juden sein sollte. Nur wie man sagt Eine Ahle lässt sich im Sacke nicht verbergen und ein intellektuelle Jude immer Deutschen als "Täter" (hier auch nicht so primitiv wie bei den "organisierten Juden" meidet er mindestens Deutschland nicht als "Land der Täter" zu bezeichnen und auf keinem Fall nicht als "Mörder" zu verumglimpfen. Danke dafür, Herr Giordano, sich haben Intelligenz-Test mit Zufrieden überstanden! Blieben Sie bei ihren Dasein trotz der jüdische Mutter - Anm. JB ).

"Eine Lektüre des Schreckens und der Fassungslosigkeit, mit ihren unzähligen Wiederholungen, Ungläubige zu töten, besonders aber Juden" - über den Koran, in einem offenen Brief an die türkisch-islamische Organisation „DITIB“

Ich bin entsetzt über Politiker der 68er-Generation, die in meinen Augen blauäugig und in falschem weich gespülten Toleranzgebaren einer hoch aggressiven Religion die Hand reicht, ohne die Dynamik dieser Glaubensgemeinschaft einschätzen zu können… Ich bin entsetzt über Politiker, die sich auch aus intellektueller Bequemlichkeit weigern, eine entschiedene Auseinandersetzung mit islamischen Vertretern zu führen.“

(Eigentlich ist sehr interessant , dass Gioradano, der Politiker der der 68er-Generation, welche die mit der "Vernichtung der Europäischen Juden" u. a. den die Nachkriegsgeneration quälten, nun dem Schuld für Islamisierung Deutschland vorwerft, vergißt dabei, dass das Ganze Propaganda der Linken (zum großem Teil jüdischer Herkunft) damit den "Holocaust" zum Anlaß gemacht Deutschen in Deutschland umzuerziehen. - Anm. JB ).

"Ich frage mich, wie jemand, dem der Koran, diese Stiftungsurkunde einer archaischen Hirtenkultur, heilig ist, auf dem Boden des Grundgesetzes stehen kann… Das eine schließt das andere aus […]" - offener Brief an die türkisch-islamische Organisation „DITIB“. ( 2007)

„Mir macht der Islam erhebliche Angst, besonders als Frau stößt mich diese Religion mit ihrem autoritären patriarchalischen Ehrbegriff ab. Mehr Angst aber noch machen mir Politiker, die ihre Denkmuster von Toleranz und Antirassismus heute nicht einer Neudefinition unterziehen. Nur wenige ihrer Vertreter sind in der Lage, die intellektuellen Wertmesser ihrer Jugend infrage zu stellen.“

"Nicht die Moschee, der Islam ist das Problem!" - zum Plan der türkisch-islamischen Organisation „DITIB“ in Köln eine große Moschee zu bauen".(offenen Brief an die „DITIB“, 2007)

„Seit der Wiedervereinigung ist der Hass intellektueller geworden. Wir müssen uns klar darüber sein, wer unter uns ist - schon wieder oder noch immer.“ „Unverzeihlicher, als einen politischen Irrtum zu begehen, ist es, keine Konsequenzen aus ihm zu ziehen.“




ERICH GLAGAU (geb. 1914)

Ein Volk — von seinen Wurzeln abgeschnitten — geht zugrunde; denn es weiß nicht, woher es kommt und wohin es zu gehen hat. Ein politischer Freund drückte es folgendermaßen aus: "Wer geschichtslos, ist gesichtslos."

UMERZIEHUNG

Durch die „Umerziehung" wurden von den Siegermächten des 2. Weltkrieges alle diejenigen sittlichen Maßstäbe zerstört, welche mit deutschem Lebensrecht, deutscher Selbstbehauptung, deutscher Gleichberechtigung im Leben der Völker und deutscher Ehre zusammenhingen. Mit der „Umerziehung" wurden auch die einstigen Werte, welche das deutsche Volk groß und stark gemacht hatten, abgewertet. Aus Disziplin und Gehorsam wurde Kadavergehorsam, aus Tüchtigkeit und Fleiß wurde Ausbeutung, aus Unterordnung wurde Freiheitsentzug und aus Mut, Tapferkeit und Heldentum wurde ein schuldbeladener Einsatz für eine verbrecherische Gruppe - wie fälschlicherweise noch heute behauptet wird. Der Vernichtungswille der Sieger war allein maßgebend geworden. Die totale Kapitulation - ein rein militärischer Begriff und Vorgang - wurde auf das Politische, das Geistige, das Moralische ausgedehnt: Totale Kapitulation im totalen Sinne der absoluten Willenlosigkeit des besiegten Volkes, der absoluten Willkür der Sieger.

ENDZIEL DER SIEGER

Das Selbstbewußtsein des besiegten Volkes auszulöschen, war das eigentliche Endziel der Sieger, war Sinn und Zweck der „Umerziehung". Der Besiegte muß die Geschehnisse, seine eigene Vergangenheit, seine Geschichte durch die Brille seiher Feinde sehen und beurteilen, sein eigenes „Ich", die nationale Identität auslöschen, sich allein schuldig bekennen. Diese Pläne der „Umerziehung" waren langfristig angelegt und gehen auf das Jahr 1943 zurück. Ziel war es, den Deutschen den „American Way of Life" beizubringen. Die Hauptlektion der Deutschen auf dem Weg zur Demokratie war die Übernahme des Prinzips der Gleichheit, bezogen auf Menschen und Ideen. Der Kern der Kritik richtete sich gegen die deutsche Familie mit ihrer autoritären Struktur. Die Zerstörung der Autorität des Familienoberhauptes galt als Voraussetzung für die Demokratisierung.

"DIE FRANKFURTER SCHULE"

Die Frau müsse von den 3 K, nämlich „Kinder", „Küche" und „Kultur" befreit werden, den Kindern müsse der Geist der Unterwürfigkeit ausgetrieben, Selbstbewußtsein und auch Auflehnung gegen autoritäre Eltern beigebracht werden. Während in den ersten 20 Jahren nach dem Krieg die Erlebnisgeneration noch erfolgreich Widerstand gegen Lügen und Werteverfall leistete, brachen mit der Kulturrevolution der „68er" alle Dämme. Die geistigen Väter dieser „68er"-Generation bildeten die „Frankfurter Schule" im Frankfurter Institut für Sozialforschung. Die sich dafür leider der Verantwortlichkeit entzogenen Personen sind uns alle hinreichend bekannt: Horkheimer, Adorno, Markuse, Fromm, Habermas (Mitscherlich sowie Abendroth und Ernst Bloch)

LANGFRISTIGE VERGIFTUNG DES VOLKES

Ihre Ziele waren die Zerstörung der deutschen geistigen Tradition, die Vernichtung des Volks- und Vaterlandsbewußtseins, der Abbau aller Autoritäten, die Auflösung der Familie und des Staates. Die vorher geltenden preußischen Tugenden wie Pflichtbewußtsein, Uneigennützigkeit, Bereitschaft zum Dienen und Opferbereitschaft wurden durch das Streben nach größtem Lustgewinn ersetzt. Für diese langfristige Vergiftung unseres Volkes waren einmal die etablierten Parteien der Hebel zur Veränderung der Gesellschaft, aber auch und insbesondere der gelenkte Medienbereich mit seinen falschen Vorbildern und der gesamte Bildungsbereich.

POLITISCHE PARTEIEN

Das Abschlußprotokoll der Potsdamer Konferenz vom 2. August 1945, Befehl Nr. 2, lautet „In ganz Deutschland sind alle demokratischen politischen Parteien zu erlauben und zu fördern." Welche Parteien als "demokratisch" zu gelten hatten, war dann Sache des Oberbefehlshabers der jeweiligen Bsatzungszone. Nur Parteien, die antifaschistisch und antideutsch waren bekamen die begehrte Lizenz. So begann sich im Laufe der Jahre die Bundesrepublik von einem partiellen Parteienstaat in einem tendentiell totalen Parteienstaat zu wandeln.

DIE PAREIENSTAAT

Im Parteienstaat ist die Ämterpatronage der Leim, der die Parteien zuzsammenhält. Die Abgeordneten verdanken ihr Mandat einer bestimmten Partei und wissen es auch. So bleibt es nicht aus, daß die Politiker im Wesentlichem nur noch der Aufgabe genügen, Gelder für ihre Klientel zu besorgen und die Partei über die medien ansprechend erscheinen zu lassen. Aus der Sicht der Wahlberechtigten haben die Parteien abgehoben und werden für sich selbst sorgenden Obrigkiet. Eine erhebliche Minderheit hält Parteien heute für korrupt; für das Urteil daß die Politiker abgehoben haben, gilt es sogar eine deutliche Mehrheit. Der Bürger weiß, wenn er kein Schnorrer ist, daß er nur ausgeben kann, was er eingenommen hat. Die Parteien erwarten jedoch, daß das, was sie ausgeben wollen, ihnen auch zufließen muß. Da sie das Gesetzgebungsmonopol besitzen, vermögen sie die Rechtslage dieser Erwartung anzupassen, sofern nicht das Bundesverfassungsgericht dazwischentritt. Aber auch die Bundesverfassungsrichter wissen, wem sie ihr hochbezahltes Amt zu verdanken haben.

BRD-JUSTIZ

Im Gegensatz zu einem Richter ist in Deutschland ein Staatsanwalt abhängig und weisungsgebunden. Bevor er nur das Geringste unternehmen kann, etwa eine Vorermittlung einleiten oder eine Hausdurchsuchung vollziehen, muß er darüber seitenlange Berichte an seine vorgesetzte Behörde, die Generalstaatsanwaltschaft, schreiben. Die wiederum schickt die Berichte weiter an das Justizministerium, das dazu eine Anweisung erteilt, die an den Staatsanwalt durchgereicht wird. Berichte weiter an das Justizministerium, das dazu eine Anweisung erteilt, die an den Staatsanwalt durchgereicht wird. Letztlich hat sich also ein Staatsanwalt dem Willen seines obersten Chefs, des Justizministers, zu beugen. Der ist selber Politiker und Angehöriger einer Landesregierung, die sich aus Parteien mit bestimmten politischen Interessen zusammensetzt.

ZUGELASSENE REGIERUNG

Und so jemand soll einem Staatsanwalt die Weisung erteilen, gegen die eigene Partei, die eigene Kaste oder gar den Bundeskanzler zu ermitteln? In Deutschland besteht heute das Übel: Alle Gewalten sind von Mitgliedern derselben Partei besetzt. Sie konstituieren letztlich den Staat und zwirigen allen seinen Teilen ihre Gesetzlichkeit auf.

PATREIRÄSON VOR STAATSRÄSON

Das Staats-Parteiensystem hat die klassische Gewaltenteilung außer Kraft gesetzt, weil alle Gewalten gleichermaßen von partei(ange)hörigen Seilschaften durchsetzt sind, denen Parteiräson vor Staatsräson geht. Der Parteienstaat läßt Gewaltenteilung "unwirklich und fassadenhaft" erscheinen.

IMMER WIEDER - DEUTSCHLAND ALS FREINDSTAAT

Die Feindstaatenartikel der UNO-Charta sind nach wie vor gültig und entwickeln, unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit, Wirkung. In den Artikeln 53 und 107 heißt es sinngemäß, daß sich die Siegermächte darin das Recht gegeben haben, sich in ihren Beziehungen zu den ehemaligen Feindstaaten nicht an das allgemeine Gewaltverbot, an das Interventionsverbot oder an den Grundsatz der Vertragstreue halten zu müssen. So könnten z. B. die USA militärische Maßnahmen gegen Ungarn oder Bulgarien durchführen, die Sowjetunion bzw. ein Nachfolgerstaat gegen die BRD. Es werden in diesen Artikeln ausdrücklich Handlungen erlaubt, die das allgemeine Völkerrecht verbietet.

FRIEDENSVERTRAG

Tatsache ist, daß bis heute keine Friedensverträge mit jenen Ländern abgeschlossen wurden, mit denen Deutschland am Ende des 2. Weltkrieges im Kriegszustand war. Es waren übrigens 50 von den 60 damals auf der Erde existierenden Nationen. Der premanente Bestand der Feindstaatenkluseln macht klar, daß selbstverständlich alle deutschen Bundeskanzler und Bundepräsidenten seit 1949 zuerst einen Eid vor den allierten Geheimdinsten CIA und Mossad ablegen müssen, bevor sie ihre Meineide auf das deutsche Grundgesetz, die deutsche Quasi-Verfassung ablegen.

BUNDESKANZLER: MOSSAD, CIA UND IM

Andreas von Bülow hat die Einzelheiten zu diesem Skandal in seinem Buch "Im Namen des Staates" ziemlich ausführlich dargelegt. Vor etlichen Jahren bestätigte Egon Nahr, daß jeder Kanzler in Bonn IM des CIA gewesen ist. Henry Kissinger schreibt in seinem Buch "Erinnerungen", daß die Amerikaner in die Bonner Kanzlerschaften angegriffen, wenn ihnen ein Kanzler zu eigenmächtig wurde. Sie sorgten dann dafür, daß seine Legislativperiode vorzeitig beendet wurde.

VERLÄNGERTE ARM DER SIEGERMÄCHTE

Wer daraus schlußfolgert, daß unsere Politiker der verlängerte Arm der Siegermächte und damit unsere Feinde sind, der hat sicher Recht! Alle Verträge Deutschlands mit Siegerstaaten und deren Verbündeten nach 1945 wurden demnach unter Erperssungsbedingungen abgeschloßen, also nicht ünter Bedingungen der Gleichberechtigung und Souveränität. (So auch das Versailler Diktat von 1919) Daraus folgt ganz klar, daß sämtliche seit 1945 unter dieser Zwangsmaßnahme mit Deutschland abgeschlossenen Verträge rechtsungültig sind, wobei ich insebsondere an den Deutschlandvertrag und den "2+4"-Vertrag denke. So ist auch zu erklären, daß es im Züge der teilvereinigung ein geheimed Zusatzabkommen zum "2+4"-Vertrag gibt, das dem Sieger von 1945 weiterhin ein Kontrollrecht über die elektronischen Medien, die Printmedien und das Bildungswesen einräumt. Damit ist bzw. sichergestellt, daß das Volk nicht über die waren Zwecke und Hintergründe der NATO, der UNO, der EU und der Maastrichter Verträge aufgeklärt wird.

DIKTATUR EINER VASSALENREGIERUNG

Wenn man in einer Diktatur lebt, weiß man, was sie will, wer diktiert und was man nicht darf. Uns hingegendie freieste aller Demokratien vorzumachen, zugleich alle medien und Bildungssysteme zu beherrschen und zu zensieren, um uns so die unsinnige antideutsche Politik der Vassalenregierung als Ergebnis demokratischer Eitscheidungen vorzulügen, das durfte wohl die heimtückische aller Diktaturen sein. So ist z. B. auch das Grundgesetz FÜR die BRD, daß nie dem Volk zur Abstimmung vorgelegt wurde nicht weiter als Schöhfarberei. Die dort niedergeschriebenen, unveräußerlichen, naturgegebenen Grundrechte halten der Alltagswirklichkeit nicht stand.

GG-ARTIKEL 139

In Artikel 139 des Grundgesetzes steht : "Die zur Befreiung des Deutschen Volkes vom Nationalsozialismus und Militarismus erlassenen Rechtsvorschriften werden von der bestimmungen dieses Grundgesetzes nicht berührt." Mit anderen Worten, über alle von den Siegermächten unseren Vätern und Großvätern auferlegten Verbrechen gibt es wieder Rede-, Presse- Versammlungsfreiheit, kein Demonstrationsrecht und auch keine freie Forschung und lehre.. Warum wohl gibt es diesen Artikel im Grundgesetz? Warum dieser Artikel, über 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg, immer noch im Grundgesetz steht, konnte mir bisher nach kein Jurist oder Politiker beantworten. So ist auch der Artikel 5 des GG über die "Meinungsfreiheit" - das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben ist.

DIE MEINUNGFREIHEIT WIRD SEIT JAHREN UNTERDRÜCKT

Viele kritische und unbequeme Bürger werden bei uns verfolgt, bestraft, ins Gefängnis geworfen und um die berufliche und familiäre Existens gebracht.

Dazu eingen auwssagekräftige Daten:
- 14.417 Strafverfahren (1979-2008 - Anm. JB) wegen der §§ 86, 86-a und 130 StGB, also wegen der Kundgabe mißliebiger Meinungen werden bei und verfolgt, bestraft, ins Gefängnis geworfen und um die berufliche und familliare Existenz gebracht,
- Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmen von Büchern und Tonträgern in einer nicht mehr zu errechenden Zahl im Rahmen dieser verfahren seit mindestens 1993,
- Jährlich mindestens 70-120 Bücher bzw. Tonträger auf Index seit 993,
- Berufsvebote wegen politisch unerwünsten Äußerungen oder der Zugehörigkeit zu einer legalen aber mißliebigen politischen Partei,
- politisch motivierte Kontokündigungen,
-ideologisch begründete Versammlungsverbote usw.

So sieht die verfassungswirklichkeit der Grundrechte für nationale Deutsche in der BRD mindestens seit beginn der 90er Jahre aus. Seit dieser zeit wurde die Grenze zwischen Erlaubten und Verbotenen ständig zulasten des politischen Pluralismus und zulasten der Freiheit der Betroffenen verschoben.

DER STAAT DEUTSCHES REICH

Der Staat Deutsches Reich als Nationalstaat aller Deutschen ist nicht untergegangen, Selbst das Bundsverfassungsgericht in seinem Grundsatzurteil von 1972 hat das ausdrücklich bestätigt. Das Reich ist aber nicht nur ein geographischer Begriff, sondern das Reicht steht für:
- Freiheit
- Unabhängigkeit
- uneingeschränkte Selbstbestimmung.

Das sind die Werte, auf die wir seit Jahrzehnten verzichten müssen! Und nur mit Wiedererlangung unserer Souveränität werde wir unser Volke und Land vor dem Niedergang bewahren können.

Diese internationalisierte Großindustrie dient also nicht mehr den bedürfnissen unseres Volkes, sondern auschließlich den Macht- und Gewinninteressen des internationalen Kapitals.

Die betroffene Regierung ibt also einen wichtigen Teil ihrer Hoheitsrechte auf. Vordergrund geht es um Arbeitsolätze, in Wirklichkeit um Gewinninteressen, hinter denen das Gmeinwohl der jeweiligen Länder zurückzustehen hat.

WIRTSCHAFT OHNE ETHIK

Beispiellos ist auch die Gültigkeit des Abkommens. Wer einmal Mitglied ist, kann frühestens nach 5 Jahren einen Antrag auf Austritt stellen. Danach bleibt die Mitgliedschaft weitere 15 Jahre bestehen. Nach Verabschiedung des Abkommens durch die OECD-Staaten ist der Beitritt der Entwicklungsländer vorgesehen, was in diesen Ländern fatale soziale und ökologische Folgen haben könnte.

Genau das sind auch die Rahmenbedingungen, die die Welthandelsorganisation (WTO) und Internationaler Währungsfonds (IWF) zugrunde legen! Damit ist eine Deformation unserer Marktwirtschaft zum vermachteten Kapitalismus mit den von uns so beklagten und korrekturbedürftigen Verwerfungen geschaffen worden, wobei die ehemals auf den Menschen orientierte Wirtschaft sich nur noch auf das Kapital orientiert. Je stärker die Marktwirtschaft zum Kapitalismus vermachtet wurde, desto geringer wurden die Hemmschwellen der Konzerne und der Arbeitsmarktkartelle gleichermaßen, über Menschen nur noch als Kostenfaktoren zu verfügen.

Nicht die Marktwirtschaft ist eine Fehlentwicklung, sondern die Vermachtung in der Marktwirtschaft, bei der von der Leistungserstellung weit entfernte Funktionäre auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite die Wettbewerbs Ordnung ausschalten und nur noch b>für das Kapital statt für die Menschen wirtschaften. So haben unsere Vasallenpolitiker das Volk verraten und den Weg in ein destruktives Wirtschaftssystem beschritten, nämlich den Weg einer Wirtschaft ohne Ethik.

Eine Wirtschaft aber, deren erste und letzte Maßnahme ohne Unterlassungen einzig und allein durch Überlegungen des Profits entschieden werden, ist eine Wirtschaft mit negativen Vorzeichen. Wenn wir erleben, mit weicher Unbedenklichkeit, ja Gewissenlosigkeit manche Industriezweige ihr Geschäft zum Schaden der Umwelt und auf dem Rücken der Volksgesundheit vorantreiben, so müssen wir staunend wahrnehmen, daß sich unter unseren Augen ein neuer, beinharter und moderner Umweltkolonialismus breitmacht, der aller ethischen Grundsätze entbehrt.

GLOBALISIERTE INDUSTRIE

Unsere globalisierte Großindustrie pflegt alles zu unterlassen, was Geld kostet und keinen Gewinn bringt, selbst wenn es lebensnotwendig und lebensrettend wäre. Die globalisierte Großindustrie veranlaßt jedoch alles, was Geld bringt, selbst um den Preis der Zerstörung. Ein solches Wirtschaftssystem ist unmoralisch.

Auch die Wirtschaft muß durch Grundsätze der Ethik geleitet werden. Eine Wirtschaft ohne Ethik ist auf Dauer ebenso wenig lebensfähig, wie eine Gesellschaft ohne Ethik, ein Staat ohne Ethik, eine Partei ohne Ethik. Leben, Natur und Mensch müssen vor den Marktgesetzen Vorrang haben. Zunehmend machen sich illegale Methoden breit: Korruption, Gutachterkauf, Medienmanipulation, Betrug, Unterschlagung wachsen auf dem Boden einer ungebremsten Profitsucht.

Die Verächtlichmachung der Begriffe Ehre, Moral, Rücksichtnahme Selbstbeherrschung, Sparsamkeit, Opferbereitschaft beschleunigen in. der modernen Dschungelgesellschaft diesen Prozeß. Die Unzulänglichkeit, Ignoranz und Verbrechensfähigkeit der Menschen dieses kapitalistischen Systems nimmt immer mehr zu und führt zur unentwirrbaren Verfilzung zwischen Wirtschaft, Politik und Kriminalität. Arme „freie Wirtschaft" - (globalisierte Wirtschaft!): - Sie ist frei von Ethik, Anstand, Verantwortung, Ehrgefühl und Furcht.
- Sie ist frei von allen Beziehungen zur Natur, zum Menschen, zum Leben.
- Sie ist frei von Ideen, wie sie sich selber kurieren könnte.
- Sie ist ein System des Niederganges.

„FREIE MARKTWIRTSCHAFT?

Ein Beispiel soll die Internationalisierung der Deutschen Wirtschaft exemplarisch verdeutlichen: Der amerikanische Konzern Dow Chemical erhielt das Chemiekombinat Buna zum symbolischen Preis von 1 DM. Die Bundesregierung zahlte an Brüssel einen Extrabetrag von 10 Mrd. DM , der dann von Brüssel großzügig an das Unternehmen zurückfloß. Die Amerikaner zeigten sich großzügig und warfen von 18 000 Arbeitern 14 000 hinaus. Mit weiterer Arbeitsplatzvernichtung sollten im Endstadium nur 2 200 Mitarbeiter übrig bleiben, die der neue amerikanische Eigentümer brauchte, um sein neues östliches Unternehmen zum Sprungbrett für die neuen europäischen Ostmärkte auszubauen. Mit den 10 Mrd. Subventionen hätten die verlorengegangenen Arbeitsplätze auf Jahrzehnte unter deutschen Eigentumsverhältnissen gehalten werden können.

Der deutsche Steuerzahler bezahlt also einen US-Konzern dafür, daß dieser deutsches Volksvermögen kostenlos bekommt, Tausende deutscher Arbeitsplätze vernichtet und obendrein noch 10 Mrd. Subventionen erhält. Der US-Konzern arbeitet also ohne Risiko, erzielt mit einer Rumpfbelegschaft zu Niedrigstiöhnen Milliardengewinne, die er nach Amerika transferiert. Von der Steuer ist das Unternehmen für viele Jahre ebenfalls befreit.

So wurde die mitteldeutsche Großindustrie an das internationale Großkapital verschenkt mit einer Anschubfinanzierung von 800 Mrd. DM, die der deutsche Steuerzahler aufzubringen hat. Dr. Carsten Rohwedder war als Direktor der Treuhand mit der Abwicklung des DDR-Volksvermögens als erster betraut. Er sperrte sich gegen die Übertragung deutschen Volksvermögens in die Klauen der US-Hochfinanz. Sein Leben beendete eine Kugel am 1. April 1991 - es sei die RAF gewesen, hieß es in amtlichen Verlautbarungen. Seine Nachfolgerin, Frau Birgit Breuel, leistete dann ganze Arbeit. In einem Zeitraum von weniger als 3 Jahren brachte sie das Kunststück fertig, das deutsche Volk um genau 8048 neue und alte mitteldeutsche Betriebe zu befreien. Damit befreite sie gleichzeitig das deutsche Volk um eine florierende mitteldeutsche Wirtschaft, in welcher alle bis dato mit öffentlichen Geldern unterstützten Arbeitslosen ihren angestammten Arbeitsplatz behalten hätten. Die Anschubfinanzierung in Höhe von 800 Mrd. DM hätte im eigenen Land auch gute Dienste geleistet, zumal dieses Geld von den Deutschen erwirtschaftet wurde und daher auch dem deutschen Volk zur Verfügung steht und zur eigenen Lebenserhaltung dienen sollte.

EUROPÄISCHE UNION

Unseren Politikern ist aber das Wohl des deutschen Volkes offensichtlich aus dem Blickfeld genommen worden. Es ist sicher erlaubt, an dieser Stelle anzunehmen, daß an mancher Stelle anderes angenommen werden soll, als das deutsche Volk annehmen soll. Aber offensichtlich haben die Finanzoligarchen der Ostküste wesentlich höher gesteckte Ziele, nämlich über die EU zur "Einen Welt".
- Kein Bürger in Europa wollte diese Union.
- Kein deutscher Bürger dachte an eine Währungsunion.

Der Euro wurde den Deutschen gegen den Willen der großen Mehrheit aufgezwungen, Der Euro ist damit ein Rechtsbruch. Bei der Einführung des Euro ist das Recht beiseite geschoben worden. Der Rechtsbruch kann nur dadurch geheilt werden, daß Deutschland die Währungsunion verläßt. Der Euro vermag die verfassungsgebotene Stabilität nicht zu erreichen, weil das die politische Union voraussetzt. Dieses wäre aber weder mit dem demokratischen Prinzip noch mit dem Sozialprinzip zu vereinbaren. Die politische Union würde Deutschland entstaatlichen und Europa entrechtlichen. Der Verfall des Rechts aber ist das Kennzeichen der derzeitigen Europäischen Union. Die politische Union beendet nicht nur die existentielle Staatlichkeit der Völker, sondern die politische Existenz der Völker selber. Die Vertreter eines Volkes haben nur die Befugnisse, welche ihnen das Verfassungsgesetz einräumt. Sie sind nicht befugt, den Staat als die Organisation des Volkes aufzulösen und in eine neue Gemeinschaft zu überführen.

DIE EXISTENTIELLE STAATLICHKEIT DEUTSCHLNDS

Die existentielle Staatlichkeit Deutschlands ist in Artikel 20 GG verankert. Artikel 20 GG aufzuheben, verbietet Artikel 79, Abs. 3, GG, der sogenannte "Unabänderlichkeitsgrundsatz". Nach Artikel 21 Abs. 2 GG sind Parteien, die den "Bestand der Bundesrepublik Deutschland gefährden" , verfassungswidrig. Der "Bestand der Bundesrepublik Deutschland" ist auch die existentielle Staatlichkeit. Sie merken unschwer, wie hier das Grundgesetz von unseren Politikern nicht nur mißachtet, sondern vollkommen beiseite geschoben wird, um bestimmte Ziele im Sinne der Hintergrundmächte zu erreichen.

DEMOKRATIEDEFIZIT DER EU

Wie der Bürger hinters Licht geführt wird, erhellt folgender Tatbestand:
Europa wird vom Ministerrat und von der Kommission gestaltet, die beide kaum demokratisch legitimiert sind. 80 % aller Entscheidungen fällt der Ministerrat in nichtöffentlichen Sitzungen. Die Spitzen der nationalen Verwaltungen reisen aus den europäischen Hauptstädten an, erklären sich in Brüssel zur Legislative, schreiben sich ihre eigenen Gesetze, die sie dann, in ihre Länder zurückgekehrt, ausführen - und wenn dort Kritik laut wird, dann erklären sie; - daß man gegen den mächtigen Gesetzgeber in Brüssel nichts machen könne.

Das Demokratiedefizit der Europäischen Union ist offensichtlich! Durch die Osterweiterung der EU zum 1. Mai 2004 sind 10 weitere Staaten dazugekommen. Noch besteht eine Zuzugssperre. Doch die Großindustrie besteht darauf, daß diese aufgehoben wird. Dies wird eine Schockwelle hervorrufen, die einem doppelten Arbeitsmarktcrash gleichkommt. Werden die nach den Prognosen zu erwartenden 6-8 Mio. Osteuropäer kurzfristig gegen Wetsen ziehen und dort Arbeitsrecht haben, so werden alle Tarifvertrags- und Arbeitsschutzberrieren überrolt.

ENDZIEL DER PRIVATISIERUNG DER WELT

Aber das Endziel ist ja die Privatisierung der Welt - die Errichtung der "Einen Welt"! Würde dieses Ziel erreicht, wäre die normsätzende Kraft des Staates außer Kraft gesetzt, das Gesetz getötet. Parlament und Regierungen ständen unter Vormundschaft, Wahlen und Volksabstimmungen gäben keinen Sinn. Ein Staat, der seinem Bürgern nicht das gefühl der Sicherheit gibt, ihnen nicht ein Mindestmaß an sozoialer Stabilität und Einkommen, eine berechenbare Zukunft sichert und ihnen keine öffentliche ordnung im Einklang mit ihren moralischen Überzeugungengarantiert, ist ein zum Untergang verurteilter Staat.

Der deutsche Bundspräsident kommt von der Welthadelsorganisation, die eine reines >b>Ausbeutungsinstrument zugunsten weniger großer Mega-Konterne ist, die wiederum eing mit internationelen Banken verflochten sind. Da kann man nachvollziehen, daß er seine Wohnung in New York behlaten möchte, um die Wege zur Wall-Street möglichst kurz zu halten. Die so schön klingende Beueichnung "Freie Welthadel" dient also lediglich einem Ziel: der Beherrschung der Welt durch die Hochfinanz und der Ausbeutung" der gesamten Menschheit.

FOLGEN DES UNKONTROLLIRTEN ASYLRECHTS

Eine Weltwirtschaft in den Händen einiger Multis die das wichtig´ste Produkt für den Menschen, die nahrungsmittel,mit Millionen Dauerarbeitslosen muß mehr Immigranten verkraften als die klassischen Einwanderungsländer USA, Kanada und Australien, die alle um viele Male größer als Deutschland. Das Asylrecht für die weltbevölkerung beschert uns nicht nur Milliardenloch im Staatshaushalt, es brachte auch eine ungeahnte Kriminalität nach Deutschland und bedroht massiv die innere Sicherheit... Neben der finanziellen Armut ist Deutschland von einer Art Armut betroffen, die für unser Volk wohl die allerschlimmste ist von Geburtenarmut. Diese hat nicht zuletzt mit materiellen Benachteiligung junger und kinderreicher Familien in der BRD zu tun.

DAS KINDERGELD

Der deutsche Staat gewährt pro Tag und Kind im Schnitt 10 DM an Kindergeld. Doch jeden abgelehnter Asylbewerber, der hier geduldet, statt abgeschoben wird, läßt er sich - sehr zurükhaltend geschätzt - 100 DM am Tag kosten. Für Verbrecher in den gefängnissen werden im Zeichen eines "liberalen" Strafvollzug durchschnittlich 200 DM pro Tag und Einsitzenden aus Steuermittelm aufgewendet. Und jeder Vassalen-Bundestagsabgeordnete erhält allein an Grunddiäten und (steuerfreier) sog. Kostenpauschale täglich rund 700 DM aus der öffentlichen Kasse. Statt die ohnehin viel zuknappen Mittel auf die finanzielle Förderung der Kinder des eigenes Volkes zu konzentrieren, sorgen hierzulande herrschende Politiker dafür, daß jährlich 5 Mrd. Kindergeld an Ausländer gehen. Damit wird der nachwuchs von Angehörigen solcher Völker gefördert, die eine teils doppelte oder dreifache Geburtenrate als die deutschen haben.

DAS STAATSVOLK UND NATIONALITÄT

Ein Volk, das sich mit Hilfe des Auslands ergänzt, verliert seinen Charakter, seine Sitten und seine Kraft. Mit der zeit verliert es dabei auch sein höchstes Gut - seine Nationalität Das Grundgesetz geht von einem deutschen Staatsvolk aus. Mit dem Wegfall des begriffes "deutsche Volk" aus demGrundgesetz oder der ethnischen Veränderung des deutschen Staatsvolkes würde das Grundgesetz obsolet. Der begriff "deutsches Volk" besitzt aber im Grundgesetzt die sog. Ewigkeitgarantie; er kann auch mit qualifizierter Mehrheit nicht geändert oder beseitigt werden.

DIE INTEGRATION

Die Integration mißachtet jedoch den Anspruch der zu Integrierenden auf die Erhaltung ihrer Identität. Zudem verurteilt die Konvention gegen Völkermord" von 1947 derartige indentitätszerstörende Absichten. Wir brauchen als keine Gesetze zurFörderung der Ingration, sondern Gesetze zur Förderung der Rückkehr der Ausländer in ihre Heimat, damit sie ihren Völkern erhalten bleiben. Es kann nicht angehen, daß wegen Vorbereitung eines hochverrätereischen Unternehmens bestraft wird, wer die Staatsform der Bundesrepublik abändern will, während derder das deutsch Staatsvolk in der BRD anschaffen und durch eine multikulturelle Gesellschaft" ersetzen und aufdeutschen Boden einen Vielvölkerstaat etablieren will, strafrei bleibt. Das eine ist korrigierbar, das andere nicht und daher viel verwerflicher und strafwürdiger. Diese Rechtslage wird auch der Generalbundesanwalt nicht auf die Dauer ignorieren dürfen. Zur Erhaltung der Völkervielfalt dient heute als jus cogens das Selbstbestimmungsrecht der Völker.

VERNICHTUNG UND AUFLÖSUNG DES DEUTSCHEN VOLKES

Alle diese Entschedungen: Asyl, Ausländer, EU, Währungsunion, Benachteilgung deutscher Familien - sind zum Nachteil zur Vernichtung und zur Auflösung des deutschen Volkes getroffen worden. Die Herren Morgenthau, Kaufmann, Nizer, Hooton wprden sich freuen, ihre Pläne heute verwirklicht zu sehen. Dabei hätten die Entscheidungen anders ausehen müssen, wenn man das sog. Teso-Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 21. Oktober 1987 zugrunde legt. Dort hieß es: "Es besteht die Wahrungspflicht zur Erhaltung der Identität des deutschenb Staatsvolkes."

Zur Indentität gehören die demographische und ethnische Erhaltung und Entfalltung unseres Volkes, seiner Sprache, seiner Kultur, seines Rechtlebens und seines Staates, aber auch die eigene Verfügung über die Lenkung der Staatsgeschäfte, seine Rohrstoffgrundlagen, seine Wirtschaft, seine Finanzen und sein Geld. (Deutschland am Abgrund, 2005)




ADOLF GLASSBRENNER (1810-1876)

"Gäbe es keine ÄRZTE, so gäbe es auch keine Krankheiten; gäbe es keine Krankheiten, so wäre auch kein Tod; wäre kein Tod, so blieben wir alle leben; blie¬ben wir alle leben, so würde die Welt übervölkert; die Welt darf aber nicht übervölkert werden, ergo muß es auch Ärzte geben.

Gäbe es keine BANKIERS, so gäbe es auch keinen Rothschild; gäbe es keinen Rothschild, so könnten die Staaten kein Geld borgen; könnten die Staaten kein Geld borgen, so wäre auch kein Krieg; wäre kein Krieg, so brauchten wir unser Blut nicht zu lassen; brauchten wir unser Blut nicht zu lassen, so bedürften wir auch keiner Blutegel; der Blutegel bedürfen wir aber, ergo muß es auch Bankiers geben.

äbe es keine DIPLOMATEN, so spräche jeder Mensch die Wahrheit; spräche jeder Mensch die Wahrheit, so müßten wir alle Tage die größten Grobheiten hören; müßten wir alle Tage de größten Grobheiten hören, so liefe uns auch endlich die Galle über; die Galle soll uns aber nicht überlaufen, ergo muß es auch Diplomaten geben.

Gäbe es keine FÜRSTEN, so wäre die ganze Welt Republik; wäre die ganze Welt Republik, so existierten auch keine Fürsten mehr; Fürsten existieren aber noch, ergo muß es auch Fürsten geben.

Gäbe es keine EDELLEUTE, so existierte auch kein Adel; existierte kein Adel, so könnten wir ihn auch nicht abschaffen; wir wollen aber den Adel abschaffen, ergo muß es auch Edelleute geben.

Gäbe es keine GARDELEUTNANTS, so gäbe es auch keine Ehre; gäbe es keine Ehre, so könnte sie auch nicht in Blut reingewaschen werden; könnte sie nicht in Blut reingewaschen werden, so kämen auch keine Forderungen vor; Forderungen kommen aber vor, ergo muß es auch Gardeleutnants geben.

Gäbe es keine HETÄREN, so gäbe es nichts als Tugend; gäbe es nichts als Tugend, so brauchten wir auch keine Gesetze; brauchten wir keine Gesetze, so brauchten wir auch keinen Staat; brauchten wir keinen Staat, so wäre auch Spanien keiner; wäre Spanien keiner, so wären auch Christine und Isabella keine Königinnen; Christine und Isabella sind aber Königinnen, ergo muß es auch Hetären geben.

Gäbe es keine INTENDANTEN, so existierte auch die Schauspielkunst nicht; existierte die Schauspielkunst nicht, so gäbe es auch wahrscheinlich keine Komödianten; gäbe es wahrscheinlich keine Komödianten, so bekäme auch niemand dafür Geld, eine Rolle zu spielen, die er nicht spielen kann; es bekommen aber viele dafür Geld, eine Rolle zu spielen, die sie nicht spielen können, ergo muß es auch Intendanten geben.

Gäbe es keine LITERATEN, so wüßten die Reaktionäre nicht, wen sie aufhängen möchten; wüßten die Reaktionäre nicht, wen sie aufhängen möchten, so hingen sie sich vielleicht selbst auf; hingen sich die Reaktionäre vielleicht selbst auf, so täte es uns um die Stricke leid; es soll uns aber um keinen Strick leid tun, ergo muß es auch Literaten geben.

Gäbe es keine MINISTER, so könnte auch niemand diesen Posten erlangen; könnte niemand diesen Posten erlangen, so würde weniger in den Kammern gesprochen; würde weniger in den Kammern gesprochen, so würde mehr für die Freiheit des Volkes gehandelt; würde mehr für die Freiheit des Volkes gehandelt, so könnten die Herrscherverdrießlich werden; die Herrscher sollen aber nicht verdrießlich werden, ergo muß es auch Minister geben.

Gäbe es keine NACHTWÄCHTER, so würden auch die Menschen niemals geschlafen haben; würden die Menschen niemals geschlafen haben, so wäre auch Deutschland nicht entstanden; wäre Deutschland nicht entstanden, so hätten wir auch keine 40 Patritismusse; wir haben aber 40 Patriotusmusse; ergo muß es auch Nachtwächter geben.

Gäbe es keine PFAFFEN, so hätten wir keine Kenntnis von Gott; hätten wir keine Kenntnis von Gott, so hätten wir auch keine frommen Vereine; hätten wir keine frommen Vereine, so übten wir lauter Verbrechen; übten wir lauter Verbrechen, wären wir alle Betrüger; wir sind aber nicht alle Betrüger, ergo muß es auch Pfaffen geben.

Gäbe es keine SCHUTSMÄNNER, so gäbe es auch keine Polizei; gäbe es keine Polizei, so existierte auch das ruhmvolle Preußen nicht mehr; existierte das ruhmvolle Preußen nicht mehr, so könnte es in dem unrühmlichen Deutschland aufgehen; das ruhmvolle Preußen soll aber nicht in dem unrühmlichen Deutschland aufgehen, ergo muß es auch Schutzmänner geben.

Gäbe es keine ZEREMONIENMEISTER, so würden auch keine Trauerkleider um verstorbene Fürsten angelegt; würden keine Trauerkleider um verstorbene Fürsten angelegt, so würden sie auch nicht betrauert; würden die Fürsten nicht betrauert, so blieben sie leben; ergo muß es auch Zeremonienmeister geben." (Logische Beweise für die Notwendigkeit der Staatsdiener, 1851)


ANDRÉ GLUCKSMANN (geb. 1937)

"Was die europäischen Nationen verbindet, ist nicht eine Gemeinschaft, sondern ein Gesellschaftsentwurf."

"Der Jude ist der ewige Störenfried, der Zeuge der Unordnung der Welt, der Fremde schlechthin. In´m Mittelalter stellte seine Anwesenheit die christlich Identität Europas in Frage, denn er kannte ja, anders als die Heiden, die Bibel. Im Zeitalter der sich bildenden Nationalstaaten zog er das Mißtrauen des vermeintlich organisch gewachsenenVolkskörper auf sich: Er war nie deutsch oder französisch oder russisch genug. Un auch heute stört er wieder die Sehnsucht nach einer harmonischen, friedlichen, zusammenhängenden Ordnung der Welt." (Zitat "Der Spiegel", Nr. 39, 2005)


JOHN GOLSWORTHY (1867-1933)

"Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben".


HERMANN GOERING (1893-1946 FREITOD)

"[...]Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land." (1946)




JOSEPH GOEBBELS (1887-1945, FREITOD)

"Aus dem Generalgouvernement werden jetzt, bei Lublin beginnend, die Juden nach dem Osten abgeschoben. Es wird hier ein ziemlich barbarisches und nicht näher zu beschreibendes Verfahren angewandt, und von den Juden selbst bleibt nicht mehr viel übrig. Im Großen kann man wohl feststellen, daß 60 Prozent davon liquidiert werden müssen ..." (Tagebücher, Eintrag vom 27.03.1942)

"Bedeutet das nun eine Einengung der so viel beredeten künstlerischen Freiheit? Doch nur dann, wenn der Künstler das Recht hätte, sich der Zeit und ihren Forderungen zu entziehen und außerhalb der Gemeinschaft seines Volkes ein eigenbrötlerisches Sonderleben zu führen. Das aber kann und darf nicht der Fall sein. Der Künstler steht mitten in seiner Nation; die Kunst ist nicht ein Lebensbezirk für sich, in den einzudringen dem Volke verwehrt sein müßte...."Sie ist eine Funktion des Volkslebens und der Künstler ihr begnadeter Sinngeber." (1937)"

"Bis jetzt ist es uns gelungen, den Gegner über die eigentlichen Ziele Deutschlands im Unklaren zu lassen, genauso wie unsere innenpolitischen Gegner bis 1932 gar nicht gemerkt haben, wohin wir steuerten, dass der Schwur auf die Legalität nur ein Kunstgriff war ...

Man hätte 1925 ein paar von uns in Haft nehmen können, und alles wäre aus und zu Ende gewesen. Nein, man hat uns durch die Gefahrenzone hindurchgelassen ... 1933 hätte ein französischer Ministerpräsident sagen müssen (und wäre ich französischer Ministerpräsident gewesen, ich hätte es gesagt): Der Mann ist Reichskanzler geworden, der das Buch "Mein Kampf" geschrieben hat, in dem das und das steht. Der Mann kann in unserer Nachbarschaft nicht geduldet werden. Entweder er verschwindet oder wir marschieren ... Man hat darauf verzichtet. Man hat uns gelassen, man hat uns durch die Risikozone ungehindert durchgehen lassen, und wir konnten alle gefährlichen Klippen umschiffen ..." (April1940)

"Das ist das Geheimnis der Propaganda; den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird." (1933)

"Das hat gar nichts mit Unterdrückung künstlerischer Freiheit und jugendlichen Fortschritts zu tun. Im Gegenteil, die Machwerke, die hier ausgestellt waren, und ihre Schöpfer sind von gestern und vorgestern. Es handelt sich bei ihnen um die vergreisten, gar nicht mehr ernst zu nehmenden Vertreter einer Zeitepoche, die wir geistig und politisch längst überwunden haben und deren scheußliche Abarten nur noch auf dem Gebiet der bildenden Künste in unsere Zeit hineingeisterten." „Der Führer wird seinen Weg bis zu Ende gehen, und dort wartet auf ihn nicht der Untergang seines Volkes, sondern ein neuer glücklicher Anfang zu einer Blütezeit des Deutschtums.“

"Der Nationalsozialismus ist auch über diese Einwände wie über so viele andere zur Tagesordnung übergegangen. Er hat sich auch nicht damit begnügt, ein theoretisches oder ästhetisches Programm kommender Kunstentwicklung aufzustellen, im Gegenteil, sein Programm waren die Leistungen, die er auf diesem wie auf allen anderen Gebieten unseres öffentlichen Lebens vollbrachte"...
..."Um diesem Zweck aber zu dienen, muß die Kunst auch bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die an ihr inneres Wesen und an ihre Ausdrucksformen gestellt werden. Sie muß sich an Gefühl und Vorstellungen wenden, die im Volke selbst zu Hause sind, vor allem an den Sinn für die natürliche Schönheit und Harmonie, der im Volke immer sehr lebendig entwickelt ist.
Dieser Sinn ist auch in den Zeiten unseres tiefsten moralischen und kulturellen Verfalls dem deutschen Volke niemals verloren gegangen. Und nur da, wo "die Kunst sich nicht mehr an diesen im Volk wachen Instinkt wandte, wurde sie volksfremd und leer und deshalb auch von der Nation nicht mehr verstanden".

"Die Moskauer Juden erfinden die Lügen- und Greuelmeldungen, und die Londoner Juden zitieren und kolportieren sie, ganz harmlos natürlich, mit einer wahren Biedermannsmiene, gleichsam als genügten sie nur einer lästigen Chronistenpflicht." (Mimikry, 1941)

„Die Reichshauptstadt ist nun einmal das Zentrum des Landes; von hier aus gehen die Bewusstseinsströme ins ganze Volk hinein.“

„Ein Oberschlauberger hat herausgefunden, dass Joh. Strauß ein Achteljude ist. Ich verbiete, das an die Öffentlichkeit zu bringen. Denn erstens ist es noch nicht erwiesen, und zweitens habe ich keine Lust, den ganzen deutschen Kulturbesitz so nach und nach unterhöhlen zu lassen. Am Ende bleiben aus unserer Geschichte nur noch Widukind, Heinrich der Löwe und Rosenberg übrig. Das ist ein bisschen wenig. Da geht Mussolini viel klüger vor. Er okkupiert die ganze Geschichte Roms von der frühesten Antike angefangen, für sich. Wir sind demgegenüber nur Parvenüs. Ich tue dagegen, was ich kann. Das ist auch der Wille des Führers.“ (Tagebucheintragung v. Juni 1938)

"Eine der wichtigsten Errungenschaften der nationalsozialistischen Kulturpolitik ist die neue Beziehungsetzung zwischen Volk und Kunst. Man vermag zur Zeit die Auswirkungsmöglichkeiten dieses wahrhaft historischen Vorganges in der deutschen Kulturgeschichte überhaupt noch nicht abzusehen. Das Schlagwort "Die Kunst dem Volke!" war zwar bereits im nachrevolutionären, republikanisch-demokratischen Deutschland entstanden. Es mußte aber unter den damaligen Verhältnissen immer Parole bleiben, ohne innere Verpflichtung und ohne lebendigen Inhalt."

"Es mutet fast wie ein Wunder an, daß in diesem gigantischen Schicksalskampf unseres Volkes die Kunst zum großen Teil vollkommen unberührt von den Stürmen des Krieges ihrer Aufgabe dienen kann. Wenn es noch eines Beweises bedürfte für das tiefe Verständnis, das der Nationalsozialismus den künstlerischen Bestrebungen entgegenbringt, so ist er in dieser Tatsache erbracht. Das bedeutet aber nicht, daß die Künstler überhaupt jenseits der Zeit leben dürften. Es mag unter ihnen den einen oder den anderen geben, der da glaubt, weil er in seinem künstlerischen Schaffen vom Kriege kaum in Anspruch genommen wird, daraus auch den Schluß ziehen zu müssen, daß die elementarsten Gesetze des Krieges für ihn keine Gültigkeit besäßen. Er muß an seine Pflicht gemahnt, unter Umständen sogar sehr energisch zur Ordnung gerufen werden. Denn sein Abseitsstehen und Abseitswirken ist kein Selbstzweck. Trotz allem arbeitet er im Dienste eines Volkes, das heute die schwersten Lasten und tiefsten Leiden zu ertragen hat und ein Anrecht darauf besitzt, daß der Künstler sich zu ihm bekennt, mehr noch deshalb, weil er selbst im Kriege eine Freiheit des Schaffens genießt, wie er sie früher nicht einmal in Zeiten eines normalen und unbehelligten Friedens sein eigen nannte." (1943)

"Es war dem Nationalsozialismus vorbehalten, diese blasse Theorie zu einer realen Wirklichkeit umzugestalten. Damit wurden auch alle die besserwissenden Einwände jener Skeptiker abgeschlagen, die da meinten, die Kunst sei immer eine Angelegenheit der oberen Zehntausend von Besitz und Bildung, und es könnte und würde niemals gelingen, sie in den breiten Massen des arbeitenden Volkes zu verankern und heimisch zu machen."

In dieser negativen Beziehung gibt es auch eine typisch jüdische Kunst. Sie betreibt die Verherrlichung aller Laster und Abnormitäten. Das Unheldische, das Häßliche, Kranke und Verweste wird von ihr zum künstlerischen Ideal erhoben. Wir kennen diese pathologischen Abarten des Kulturlebens unter dem Begriff der entarteten Kunst. Sie war dem eigentlich jüdischen Wesen am gemäßesten. Und wir sehen denn auch die Juden auf allen Gebieten unseres Kunstlebens als die energischsten Vertreter dieser Abirrung der deutschen Kultur. Wo Deutsche sich ihr zur Verfügung stellten, da entweder aus Mangel an Instinkt oder an Mut, an Widerstandskraft oder auch an rein fachlichem und handwerklichem Können." (1939)

"Kunst kommt von Können, käme es von Wollen, hieße es Wunst" (1938)

"Man kann nur Judenknecht oder Judengegner sein." (Der Jude, 1929)

"Möge die helle Flamme unserer Begeisterung niemals zum Erlöschen kommen. Sie allein gibt auch der schöpferischen Kunst einer modernen politischen Propaganda Licht und Wärme. Aus den Tiefen des Volkes stieg sie empor und zu den Tiefen des Volkes muss sie immer wieder hernieder steigen, um dort ihre Wurzeln zu suchen und ihre Kraft zu finden. Es mag gut sein, Macht zu besitzen, die auf Gewehren ruht, besser aber und beglückender ist es, das Herz eines Volkes zu gewinnen und es auch zu behalten." (1934)

„Und wer nicht Verstand genug hat, die Macht festzuhalten, der hat auch nicht Verstand genug, sie wieder zurückzugewinnen.“

"Weil Sie, mein Führer, aus ihrem Fleisch und Blut sind, darum fühlen sich die deutschen Künstler Ihnen verpflichtet. Die Kunst wird gedeihen, wenn Sie Ihre sorgende und schützende Hand über sie halten. Sie haben uns das Leben verschönt und vergoldet."(1933)

"Wenn du einmal angefangen hast zu lügen, dann bleibe auch dabei!" (1933)

”Wenn man eine große Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben. Man kann die Lüge so lange behaupten, wie es dem Staat gelingt, die Menschen von den politischen, wirtschaftlichen und militärischen Konsequenzen der Lüge abzuschirmen. Deshalb ist es von lebenswichtiger Bedeutung für den Staat, seine gesamte Macht für die Unterdrückung abweichender Meinungen einzusetzen. Die Wahrheit ist der Todfeind der Lüge, und daher ist die Wahrheit der größte Feind des Staates.” (1938)

(Aus diesen Zitat von Dr. Göbbels die politisch korrekten Medien nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, wurden drei Sätze aus dem Kontext der Aussage gerießen [siehe die fett gedruckte Sätze!] - um nicht nur dem Dr. Göbbels "unmoralischen Zynismus" vorzuwerfen, sondern der ganzen national orientierten NS-Administration um von der Lüge zu profitieren. Ein Beispiel dafür ist die Sache mit dem 6 Millionen Juden 1943-1945, die durch NS-Administration "industriell vernichtet" sollten. Diese Lüge der organisierten Juden ist in ganzer Welt verbreitet, trotz der hunderten Beweisen der Holocaustforscher, die isbesondere in Deutschland und Österreich werden als "Holocaustleugner" bezeichnet und verfolgt. Man spricht von "Offenkundigkeit" bzw. "Singularität" des Holocaust, der keine Beweise braucht. - Anm. JB)

"Wie tief der jüdische Ungeist in das deutsche Kulturleben eingedrungen war, das zeigte in erschreckenden und geradezu grauenerregenden Formen die in München als warnendes Beispiel durchgeführte Ausstellung der "Entarteten Kunst". Wir sind ihretwegen vielfach in der sogenannten Weltpresse angegriffen worden, aber es hat sich bis heute kein ausländischer Enthusiast gefunden, der zur Wiedergutmachung dieser Kulturbarbarei etwa bereit gewesen wäre, die in München ausgestellten "Kunstschätze" zu kaufen und sie damit für die Ewigkeit zu retten. Sie mögen sie nicht, aber sie verteidigen sie. Und sie verteidigen sie nicht aus kulturellen, sondern lediglich aus politischen Gründen. Es bedarf kaum einer wegwerfenden Handbewegung, um sich mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen. Man meinte, man solle diese Entwicklung sich selbst auswirken lassen, sie werde sich so am ehesten totlaufen. Man hätte dasselbe in der Innenpolitik über den Marxismus oder über den Parlamentarismus, in der Wirtschaft über den Klassenkampf oder über den Standesdünkel, in der Außenpolitik über den Versailler Vertrag oder über den Raub der deutschen Souveränitätsrechte sagen können. So etwas läuft sich nicht selbst tot; das muß beseitigt werden. Je gründlicher, schneller und radikaler das geschieht, um so besser!"

"Wie gesund eine solche Reinigungskur war, das zeigt die Reaktion beim Publikum und vor allem bei den Käuferschichten der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst in München. Noch niemals sind so viele Bilder, und zwar in der Hauptsache wahre Kunstwerke schöpferischer Gestaltung, verkauft worden wie bei dieser Gelegenheit. Noch niemals hat das breite Publikum an den Fragen der bildenden Kunst einen so lebendigen und inneren Anteil genommen wie hier. Es wurde geradezu wie eine Erlösung begrüßt, daß der Anbruch eines neuen künstlerischen Schaffens verbunden wurde mit der Beendigung einer Zeitpsychose, die wie ein drückender Alp noch auf unserer Seele gelegen hatte."

Wir denken mit unserem Blut.

"Wir haben zwar die Macht der Juden im Reich völlig gebrochen; aber sie finden sich damit nicht ab. Sie haben nicht geruht, bis sie die ganze Welt gegen uns mobilisiert hatten. Da sie Deutschland nicht mehr von innen erobern können, wollen sie es nun von außen versuchen."

"Wortführer in diesem Zersetzungsprozeß der deutschen Kunst waren, wie auf allen anderen Gebieten, die Juden. Die Juden sind ohne tiefen Schönheitssinn. Ihre ganze innere Veranlagung ist mehr der Skepsis des reinen Intellekts als der Schau natürlicher Schönheit und ästhetischer Harmonie zugewandt." "Wollt Ihr den totalen Krieg? Wollt Ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können?" - (Februar 1943)

"Wenn wir untergehen sollten, dann wird mit uns das ganze deutsche Volk untergehen, und zwar so ruhmreich, dass selbst noch nach tausend Jahren der heroische Untergang der Deutschen in der Weltgeschichte an erster Stelle steht." (März 1945)




JOHANN WOLFGANG v. GOETHE (1749-1832)

„Alle Gesetze sind von Alten und Männern gemacht. Junge und Weiber wollen die Ausnahme, Alte die Regel.“

"Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine reihe von schönen Tagen."

„Auch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen, und kein Geheimnis ist vor ihnen wohl verwahrt, mit jedem handeln sie nach seiner eignen Art. Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen; der kommt nicht los, der sich nur einmal eingelassen... Es ist ein jeglicher in deinem ganzen Land auf ein und andere Art mit Israel verwandt, und dieses schlaue Volk sieht einen Weg nur offen: So lang die Ordnung steht, so lang hat's nichts zu hoffen" (Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern)

            „Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!
            Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern,
            Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar,
            Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,
            Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,
            Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.“

„Das Genie mit Großsinn sucht seinem Jahrhundert vorzueilen; das Talent aus Eigensinn möchte es oft zurückhalten.“

„Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“

"Das israelitische Volk hat niemals viel getaugt, wie es ihm seine Anführer, Richter, Vorsteher, Propheten tausendmal vorgeworfen haben; es besitzt wenig Tugenden und die meisten Fehler anderer Völker: Aber an Selbständigkeit, Festigkeit, Tapferkeit und, wenn alles das nicht mehr gilt, an Zähheit sucht es seinesgleichen. Es ist das beharrlichste Volk der Erde. Es ist, es war, es wird sein, um den Namen Jehovah durch alle Zeiten zu verherrlichen."

"Das Reich, das sie beschützen sollten, es liegt geplündert und verheert. Man läßt ihr Toben wütend hausen, schon ist die halbe Welt vertan; es sind noch Könige da draußen, doch keiner denkt, es ging ihn irgend an... Wir haben so viel Rechte hingegeben, daß uns auf nichts ein Recht mehr übrig bleibt. Auch auf Parteien, wie sie heißen, ist heutzutage kein Verlass; sie mögen scheitern oder preisen, gleichgültig wurden Lieb und Haß... Wer will jetzt seinem Nachbar helfen? Ein jeder hat für sich zu tun. Die Goldespforten sind verrammelt, ein jeder kratzt und scharrt und sammelt und unsere Kassen bleiben leer... Wir wollen alle Tage sparen und brauchen alle Tage mehr... Du wirst dich weiter noch entschließen müssen, beliebt dem Herrn, den Hintern Teil zu küssen" ("Faust")

"Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren."

"Das Vergangene können wie nicht zurückrufen, über die Zukunft sind wir eher Meister, wenn wir gut und klug sind."

„Das Ware ist gottähnlich: Es erscheint nicht unmittelbar; wir müssen es aus seinem Manifetationen erraten.“

"Das Wissen beruht auf der Kenntnis des zu Unterscheidenden, die Wissenschaft auf der Anerkennung des nicht zu Unterscheidenden."

"Denn eben, wo Begriffe fehlen, da stellt ein Wort zu rechten Zeit swich ein."

Der Aberglaube ist ein Erbteil energischer, großtätiger, fortschreitender Naturen, der Unglaube das Eigentum schwacher, kleingesinnter, zurückschreitender, auf sich selbst beschränkter Menschen.

„Der Aberglaube gehört zum Wesen des Menschen und flüchtet sich, wenn man ihn ganz und gar zu verdrängen denkt, in die wunderlichsten Ecken und Winkel, von wo er auf einmal, wenn er einigermaßen sicher zu sein glaubt, wieder hervortritt.“

„Der für dichterische und bildnerische Schöpfungen empfängliche Geist fühlt sich dem Altertum gegenüber in den anmutigstideellen Naturzustand versetzt, und noch auf den heutigen Tag haben die Homerischen Gesänge die Kraft, uns wenigstens für Augenblicke von der furchtbaren Last zu befreien, welche die Überlieferung von mehreren tausend Jahren auf uns gewälzt hat.“

"Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens."

„Der ist der glücklichste Mensch, der das Ende seines Lebens mit dem Anfang in Verbindung setzen kann."

Der Mensch ist nicht geboren, frei zu sein, und für den Edlen ist kein schönes Glück, als einem Fürsten, den er ehrt, zu dienen.“

„Der Mensch muß bei dem Glauben verharren, daß das Unbegreifliche begreiflich sei; er würde sonst nicht forschen.“

"Der Menschheit ganzer Jammer faßt mich an."

„Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.“

"Deutschland ist nichts, aber jeder einzelne Deutsche ist viel, und doch bilden sich letztere gerade das Umgekehrte ein. Verpflanzt und zerstreut wie die Juden in alle Welt müssen die Deutschen werden, um die Masse des Guten ganz und zum Heilen aller Nationen zu entwickeln, das in ihnen liegt." (Gespräch mit Kanzler von Müller vom 14. 12. 1808)

"Die Erfahrung nutzt erst der Wissenschaft, sodann schadet sie, weil die Erfahrung Gesetz und Ausnahme gewahr werden lässt. Der Durchschnitt von beiden gibt keineswegs das Wahre."

           "Die Kirche hat einen guten Magen,
            Hat ganze Länder aufgefressen,
            Und doch noch nie sich übergessen;
            Die Kirch' allein meine liebe Frauen,
            Kann ungerechtes Gut verdauen." (Faust)

"Die Menge, die Majorität, ist notwendig immer absurd und verkehrt; denn sie ist bequem, und das Falsche ist stets viel bequemer als die Wahrheit. Letzteres will ernst erforscht und rücksichtslos angeschaut und angewendet sein. Das Falsche aber schmiegt sich an jede träge, bequeme oder törichte Individualität an, ist wie ein Firniß, mit dem man leicht alles übertüncht." (1829)

"Die Wissenschaft hilft uns vor allem, dass sie das Staunen, wozu wir von Natur berufen sind, einigermaßen erleichtere; sodann aber, dass sie dem immer gesteigerten Leben neue Fertigkeiten erwecke, zu Abwendung des Schädlichen und Einleitung des Nutzbaren."

"Die Wissenschaften so gut als die Künste bestehen in einem überlieferbaren (realen), erlernbaren Teil und in einem unüberlieferbaren (idealen), unlernbaren Teil."

Die Deutschen sind recht gute Leut. Sind sie einzeln, sie bringen's weit.

„Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen.“

Die Deutschen wie die Juden lassen sich wohl unterdrücken, aber nicht vertilgen. Sie lassen sich nicht entmutigen und bleiben stark geeint, selbst wenn es ihnen beschieden wäre, kein Vaterland mehr zu besitzen.

           „Die Gegenwart weiß nichts von sich,
            der Abschied fühlt sich mit Entsetzen,
            entfernen zieht dich hinter dich,
            Abwesenheit allein versteht zu schätzen.“

"Die Kirche hat ein guten Magen: hat ganze Länder aufgefressen und doch noch nie sich übergeben." (Mephistopheles)

           „Die Nachtigall, sie war entfernt, -
            Der Frühling lockt sie wieder; -
            Was Neues hat sie nicht gelernt, -
            Singt alte, liebe Lieder.“

„Dieser ist mir Freund, der mit mir Strebendem wandelt. Lädt er zum Sitzen mich ein, stehl ich für heute mich weg.“

Die Menschen sind nicht nur zusammen, wenn sie beisammen sind, auch der Entfernte, der Abgeschiedene lebt in uns.

Die Wahlsprüche deuten auf das, was man nicht hat, wonach man strebt.

"Doch der den Anblick begreift, das ist der rechte Mann."

"Doch liegt mir Deutschland warm am Herzen. Ich habe oft einen bittern Schmerz empfunden bei dem Gedanken an das deutsche Volk, das so achtbar im Einzelnen und so miserabel im ganzen ist." (Gespräch mit Luden, 1813)

“Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttlichste Wahrheit, mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, daß das Wasser brennt und das Feuer löscht, daß ein Weib ohne Mann gebiert und daß ein Toter aufersteht; vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarungen in der Natur.” (Brief an Lavater, 1781)

“Du findest nichts schöner als das Evangelium, ich finde tausend geschriebene Blätter alter und neuer von Gott begnadeter Menschen ebenso schön und der Menschheit nützlich und unentbehrlich.” (Brief an Lavater, 1782)

"Du kennst das Volk, das man die Juden nennt, das außer seinem Gott nie einen Herrn erkennt. Du gabst ihm Raum und Ruh, sich weit und breit zu mehren und sich nach seiner Art in deinem Land zu nähren. ... sie haben einen Glauben, der sie berechtiget, die Fremden zu berauben, und der Verwegenheit stehn deine Völker bloß... Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr. Er weiß mit leichter Müh' und ohne viel zu wagen, durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen..."

"Du glaubst zu schieben und du wirst geschoben." (Mephistopheles)

Dulden wir keinen Juden unter uns; denn wie sollten wir ihm den Anteil an der höchsten Kultur vergönnen, deren Ursprung und Herkommen er verleugnet.

„Durch die Welt sich zu helfen ist ganz was eignes; man kann sich nicht so heilig bewahren als wie im Kloster, das wißt ihr. Handelt einer mit Honig, er leckt bisweilen die Finger.“

"Du sprichst ein großes Wort gelassen aus."

"Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel."

„Ein Deutscher braucht nicht alt zu werden, und er findet sich von Schülern verlassen; es wachsen ihm keine Geistesgenossen nach. Jeder, der sich fühlt, fängt von vorn an.“

„Ein Glück ist's, dass jedem nur sein eigner Zustand zu behagen braucht.“

"Ein jeglicher denkt nur, sich selbst und das nächste bedürfnis schnell zu befriedigen und rasch; und nicht das Folgende denkt er."

"Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets die Gute schafft." (Faust Frage: "Wer bist du denn?)

"Ein Volk, das seine Vergangenheit nicht ehrt, hat keine Zukunft."

"Es erben sich Gesetz und Rechte wie eine ew'ge Krankheit fort."

„Es gehört zu den traurigsten Bedingungen, unter denen wir leiden, uns nicht allein durch den Tod, sondern auch durch das Leben von denen getrennt zu sehen, die wir am meisten schätzen und lieben und deren Mitwirkung uns am besten fördern könnte.“

"Es ist äußerst schwer, fremde Meinungen zu referieren, besonders wenn sie sich nachbarlich annähern, kreuzen und decken."

           "Hab' nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört!
            Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem der es hört.
            Und vor der Lust des Zweifels flieht der Wahn.
            Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann."

„Es ist besser, das geringste Ding von der Welt zu tun, als eine halbe Stunde für gering halten.“

"Es ist besser, man betrügt sich an seinen Freunden, als dass man seine Freunde betrüge."

Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

"Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit."

"Es tut mit lang schon weh, daß ich Dich in der Gesellschaft seh."

"Erfahrung ist fast immer eine Parodie auf die Idee."

„Erfolg hat drei Buchstaben: TUN!“

"Für eine Nation ist nur das gut, was aus ihrem eigenen Kern und ihrem eigenen allgemeinen Bedürfnis hervorgeht, ohne Nachäffung einer anderen. Alle Versuche, irgendeine ausländische Neuerung einzuführen, wozu das Bedürfnis nicht im tiefen Kern der eigenen Nation wurzelt, sind daher töricht."

„Gesunde Kompromisse machen aus Konflikten chronische Krankheiten.“

„Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man daraus lerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.“

           "Glaubt nicht, dass ich fasele, dass ich dichte;
            Geht hin und findet mir eine andre Gestalt,
            Es ist die ganze Kirchengeschichte,
            Mischmasch von Irrtum und Gewalt."

„Glücklich, wer den Fehlschluß von seinen Wünschen auf seine Kräfte bald gewahr wird!“

           „Glücklich wenn die Tage fließen,
            wechselnd zwischen Freud und Leid,
            zwischen Schaffen und Genießen,
            zwischen Welt und Einsamkeit.“

"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum." (Faust I)

"Größe Gedanken und ein reines Herz, das ist das, was wir uns von Gott erbitten sollten." (Wilhelm Meister Wanderjahre)

        „Hast du einen Menschen gern, so musst du ihn versteh'n.
        Musst nicht immer hier und da, seine Fehler seh'n.
        Schau mit Liebe und Verzeih', denn am Ende bist du selbst nicht fehlerfrei.“

           "Hab' nur den Mut, die Meinung frei zu sagen und ungestört!
            Es wird den Zweifel in die Seele tragen, dem der es hört.
            Und vor der Lust des Zweifels flieht der Wahn.
            Du glaubst nicht, was ein Wort oft wirken kann."

„Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.“

"Hypothesen sind Wiegenlieder, womit der Lehrer seine Schüler einlullt; der denkende treue Beobachter lernt immer mehr seine Beschränkung kennen, er sieht, je weiter sich das Wissen ausbreitet, desto mehr Probleme kommen zum Vorschein." (Maximen und Reflexionen)

„Ich habe das Herz gefühlt, die große Seele in deren Gegenwart ich mir schien mehr zu sein, als ich war, weil ich alles war, was ich sein konnte.“

„Ich würde Sie dringender einladen, wenn ich mir nicht allzusehr bewußt wäre, daß wir in dem Herbst und Winter des Lebens starrer und schroffer werden als billig ist: die Wirkung dieser Eigenschaften wird durch guten Willen, am besten aber durch Entfernung gemildert.“

"Idee und Erfahrung werden in der Mitte nie zusammentreffen, zu vereinigen sind sie nur durch Kunst und Tat."

„Ich lese nichts, das mich nicht auch zur Tat anregt.“

Im Deutschen lügt man, wenn man höflich ist.

"Im Grunde aber sind wir alle kollektiven Wesen, wir mögen uns stellen, wie wir wollen. Denn wie weniges haben und sind wir, was wir im reinsten Sinne unser Eigentum nennen. Wir müssen alle empfangen und lernen, sowohl von denen, die vor uns waren, als von denen, die mit uns sind". (Gespräch zu Johann Peter Eckermann, Februar 1832)

„In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muß sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen.“

In meinem Leben habe ich so oft bemerkt, daß Menschen, die sonst zuverlässig sind, gegen jemand, der eine Stelle zu vergeben hat, gar kein Gewissen haben. Man will die Leute anbringen, und wir mögen nachher sehen, wie wir sie los werden.“

"Festigkeit der Juden: „Es ist das beharrlichste Volk der Erde, es ist, es war, es wird sein, um den Namen Jehova durch die Zeiten zu verherrlichen“. ('Wilhelm Meister")

„Ins Sichere willst du dich betten! Ich liebe mir inneren Streit: Denn wenn wir die Zweifel nicht hätten, - Wo wäre denn frohe Gewissheit?“

„In unseren Gesichtern verlaufen die Züge regellos durch- und ineinander, oft ohne irgendeinen Charakter anzudeuten, oder es hält wenigstens schwer, das Original herauszufinden. Man kann sagen: In einem deutschen Gesicht ist die Hand Gottes weniger leserlich als auf einem italienischen.“

           „Ja, diesem Sinne bin ich ganz ergeben,
            Das ist der Weisheit letzter Schluss:
            Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
            Der täglich sie erobern muß.
" (Faust 2.)

           „Ja, schelte nur und fluche fort,
            Es wird sich Beßres nie ergeben;
            Denn Trost ist ein absurdes Wort:
            Wer nicht verzweifeln kann; der muss nicht leben.“

"Jede große Idee, sobald sie in Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch."

"Jeder sollte freilich grob sein. Aber nur in dem, was er versteht."

"Jeder Zustand, ja jeder Augenblick, ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit."

"Kein Phänomen erklärt sich an und aus sich selbst; nur viele zusammen überschaut, methodisch geordnet, geben zuletzt etwas, das für Theorie gelten könnte."

"Man darf nur alt werden, um milder zu sein; ich sehe keinen Fehler begehen, den ich nicht auch begangen hätte."

"Man kann in wahrer Freiheit leben und doch nicht ungebunden sein."

"Man kann nicht für jedermann leben, besonders für die nicht, mit denen man nicht leben möchte."

Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist." (Gespräche mit Eckermann)

„Man soll sich vor einem Talente hüten, das man in Vollkommenheit auszuüben nicht Hoffnung hat. Man mag es darin so weit bringen, als man will, so wird man doch immer zuletzt, wenn uns einmal das Verdienst des Meisters klar wird, den Verlust von Zeit und Kräften, die man auf eine solche Pfuscherei gewendet hat, schmerzlich bedauern.“

Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, ein vernünftiges Wort sprechen.

"Mit dem Wissen wächst der Zweifel."

"Natur und Idee lässt sich nicht trennen, ohne dass die Kunst sowie das Leben zerstört werde."

"Nichts ist drinnen, nicht ist draußen, denn was innen, daß ist außen."

"Niemals darf ein Mensch, ein Volk wähnen, das Ende sei gekommen. Güterverlust läßt sich ersetzen; über anderen Verlust tröstet die Zeit; nur ein Übel ist unheilbar: Wenn ein Volk sich selbst aufgibt."

           „Nutze Deine jungen Tage,
            lerne zeitig, klüger sein.
            Auf des Glückes großer Waage
            steht die Zunge selten ein.

            Du mußt steigen oder sinken,
            Du mußt herrschen und gewinnen
            oder dienen und verlieren,
            leiden oder triumphieren,
            Amboss oder Hammer sein!“

"Offen stehet das Grab. Welch herrlich Wunder, der Herr ist auferstanden! Wer's glaubt! Schelme, ihr trugt ihn ja weg."

"Sage mir, mit wen Du umgehst, so sage ich dir, wer du bist." (Maximen und Reflexionen)

„Sobald du dir selbst vertraust, sobald weißt du zu leben.“

„So überschlägt sich die Zeit wie ein Stein vom Berge herunter, und man weiß nicht, wo sie hinkommt und wo man ist.“

Sturz von Kaiserreichen und Throne rühren mich nicht sehr an; ein Verbrannter Bauernhof - das ist eine wirkliche Tragödie.

"Selig, wer sich vor der Welt ohne Haß verschließt." (An den Mond, 1776)

"Tod ist Trennung, Dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung Wiederzusehn." (Drei Oden)

Theorien sind gewöhnlich Übereilungen eines ungeduldigen Verstandes, der die Phänomene gern los sein möchte und an ihrer Stelle deswegen Bilder, Begriffe, ja oft nur Worte einschiebt.“

"Überhaupt ist es mit dem Nationalhaß ein eigenes Ding. - Auf den untersten Stufen der Kultur werden Sie ihn immer am stärksten und am heftigsten finden. Es gibt aber eine Stufe, wo er ganz verschwindet und wo man gewissermaßen über den Nationen steht, und man ein Glück oder ein Wehe seines Nachbarvolkes empfindet, als wäre es dem eigenen begegnet." (Gespräch mit Eckermann, 1830)

"Unmöglich ist's, den Tag dem Tag zu zeigen, der nur Verworrnes im Verworrnen spiegelt.“

„Von dem geringsten tierischen Handwerkstriebe bis zur höchsten Ausübung der geistigsten Kunst, vom Lallen und Jauchzen des Kindes bis zur trefflichsten Äußerung des Redners und Sängers, vom ersten Balgen der Knaben bis zu den ungeheuren Anstalten, wodurch Länder erhalten und erobert werden, vom leichtesten Wohlwollen und der flüchtigsten Liebe bis zur heftigsten Leidenschaft und zum ernstesten Bunde, von dem reinsten Gefühl der sinnlichen Gegenwart bis zu den leisesten Ahnungen und Hoffnungen der entferntesten geistigen Zukunft, alles das und weit mehr liegt im Menschen und muß ausgebildet werden; aber nicht in einem, sondern in vielen.“

            „Von der Gewalt, die alle Wesen bindet, -
            Befreit der Mensch sich, der sich überwindet.


"Was ich besitze, mag ich gern bewahren."

"Weder Mythologie noch Legende sind in der Wissenschaft zu dulden." (Reflexionen)

"Wenn einer auch sich überschätzt, die Sterne kann er nicht erreichen."

"Wenn man älter wird, muss man mit Bewusstsein auf einer gewissen Stufe stehen bleiben."

"Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten."

"Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zustande."

Wer die Menschen behandelt wie sie sind, macht sie schlechter. Wer sie aber behandelt wie sie sein könnten, macht sie besser.

"Wer freudig tut und sich des Getanen freut, ist glücklich."

„Wer in einem gewissen Alter frühere Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich immer; denn jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.“

          "Wer in der Geschichte lebt,
           Dem Augenblick soll er sich richten?
           Wer in der Zeiten schut und strebt,
           Nur der ist Wert, zu sprechen und zu dichten."


Wer ist der glücklichste Mensch? Der fremdes Verdienst zu empfinden weiß und am fremden Genuß sich wie am eignen zu freun.

"Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, das nicht die Vorwelt schon gedacht?" (Faust, Vers 6809)

           "Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht.
            Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht.
"

"Wer sich vor der Idee scheut, hat auch zuletzt den Begriff nicht mehr."

Wer sichere Schritte tun will, muß sie langsam tun.“ (Kommentar auf festina lente)

„Wie gar manches in der Welt einen umgekehrten Gang nimmt, so häufen sich die Forderungen, die an uns geschehen, mit dem Alter, das uns, ihnen genug zu tun, unfähiger macht.“

           "Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
            Die eine will sich von der andern trennen;
            Die eine hält, in derber Liebeslust,
            Sich an die Welt mit klammernden Organen;
            Die andere hebt gewaltsam sich vom Dust
            Zu den Gefilden hoher Ahnen.
" (Faust 1)

"Willkürlich handeln ist des Reichen Glück."

„Willst Du glücklich leben, hasse niemanden und überlasse die Zukunft Gott.“

“Wir bringen wohl Fähigkeiten mit, aber unsere Entwickelung verdanken wir tausend Einwirkungen einer großen Welt, aus der wir uns aneignen, was wir können und was uns gemäß ist. Die Hauptsache ist, daß man eine Seele habe, die das Wahre liebt und die es aufnimmt, wo sie es findet. Überhaupt ist die Welt jetzt so alt, und es hat seit Jahrtausenden so viele bedeutende Menschen gelebt und gedacht, daß wenig Neues mehr zu finden und zu sagen ist. …viele andere Treffliche haben im einzelnen vor mir das selbige gefunden und gesagt; aber daß ich es auch fand, daß ich es wieder sagte und daß ich dafür strebte, in einer konfusen Welt dem Wahren wieder Eingang zu verschaffen, das ist mein Verdienst.

„Wir würden gar vieles besser kennen, wenn wir es nicht zu genau erkennen wollten.“

"Wissen: das Bedeutende der Erfahrung, das immer ins Allgemeine hinweist."

"Wissenschaften entfernen sich im Ganzen immer vom Leben und kehren nur durch einen Umweg wieder dahin zurück."

"Wo viel Licht ist, ist starker Schatten."


VINCENT van GOGH (1853-1890)

"Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?"




NIKOLAJ WASILJEWITSCH GOGOL (1709-1852)

"Alles ist in dieser Zeit Poesie und Impuls."

"Alles hängt vom Geschmack ab und von der Fähigkeit, die Dinge anzuordnen."

"Auch das Tier liebt sein Junges. Eine Seelen- und nicht Blutsverwandtschaft kennt nur der Mensch."

"Beleibtheit wird einem Helden nie verziehen, und sehr viele Damen werden sich abwenden und sagen: Pfui, was für ein häßlicher Mensch."

"Bevor der Mensch zu einer Wahrheit gelangt, geht er auf so vielen Umwegen, verfängt er sich in so vielen Widersprüchen, tut so viel Falsches, daß er sich nachher selbst über seinen Mangel an Scharfsinn wundert."

„Das Grab ist barmherziger, auf dem Grabsteine steht geschrieben: Hier ruht ein Mensch; doch nichts ist auf den kalten, gefühllosen Zügen des unmenschlichen Greisenalters zu lesen.“

"Der Anblick des Prächtigen versetzt den gemeinen Mann in ein gewisses verblüfftes Staunen, und ebendies ist die einzige Feder, die den primitiven Menschen bewegt."

"Der Geist entwickelt sich dann schneller, wenn er sich eine große und poetische Frage vorlegt."

"Der heutige Mensch lacht über den Unverstand der Vorfahren und beginnt mit stolzem Selbstvertrauen eine Reihe von neuen Verwirrungen, über die dann wieder die Nachkommen lachen werden." (Die Toten Seelen)

"Der Ruhm bringt jenem keine Erquickung, der ihn gestohlen hat, statt ihn sich zu verdienen."

"Der Weg des Lebens ist breit, aber viele kennen ihn nicht und wandeln den Weg des Todes."

"Die einfältige Menge läßt sich ohne großes Überlegen vom Blendenden gefangennehmen."

"Die Musik ist zum weitaus größten Teil impulsiv und unbeschreibbar."

"Doch es gibt Leidenschaften, deren Wahl nicht vom Menschen abhängt. Mit ihnen ist er schon auf die Welt gekommen, sie wurden mit ihm zusammen geboren, und ihm ist nicht die Kraft gegeben, sich von ihnen zu befreien. Sie folgen höheren Gewalten, und es ist in ihnen etwas ewig Rufendes, das das ganze Leben über nicht verstummt." (Die Toten Seelen)

"Drohend und fürchterlich ist das herannahende Alter, und da ist nichts, was es euch zurück und wieder hergibt! Selbst das Grab ist barmherziger."

"Es hat keinen Sinn, dem Spiegel die Schuld zu geben, wenn das Gesicht entstellt ist."

„Für einen Freund sind auch sieben Werst keine Entfernung!“

Gar vieles bedeutet beim russischen Volke dieses Kratzen im Nacken!

„Gott behüte, dass meines Gehalts wegen den armen Ständen neue Steuern auferlegt werden.“

„Ich kenne diese Philosophen und Theologen: Wenn man solche Trunkenbolde aufnimmt, ist man bald ohne Haus und Hof.“

„Kompliziert und schwer verständlich ist das superkluge und dürre Wort des Deutschen.

"Nimm selbst die Axt oder die Sense in die Hand; das wird dir guttun und deiner Gesundheit mehr nützen als alle möglichen Marienbäder, verordnete Motionen und schlaffe Spaziergänge."

„Stürmst nicht auch du dahin, mein Russland, wie eine flinke Troika, die niemand einholen kann? Mit neidischem Blick treten die anderen Völker und Staaten zur Seite und machen ihm Platz... Russland, wohin fliegst du? Gib Antwort! Es gibt keine Antwort." (Die Toten Seelen)

„Viele Damen waren gut und nach der Mode gekleidet; die anderen hatten nur das an, was der liebe Gott in so eine Provinzstadt kommen lässt.“

Vorne geht es noch, aber hinten ist es, bei Gott, der Teufel!

"Wer um leerer Schicklichkeit willen eine Sache verdirbt, die sein Land braucht, der liebt es nicht."

"Wem ein Talent gegeben ist, der muß besonders reinen Herzens sein. Den andern wird vieles verziehen, ihm aber nichts."

"Wenn man sich streitet, so höre zu, menge dich nicht in den Wortwechsel. Gott behüte dich vor Jähzorn und Heftigkeit, auch in den kleinsten Dingen.

Wie garstig kamen mir die Deutschen vor, nachdem ich die Italiener kennen gelernt hatte, die Deutschen mit all ihrer kleinlichen Redlichkeit und ihrem Egoismus.

"Wie schön ist eine lange, lange Reise! Wie oft habe ich danach wie nach einem Rettungsanker gegriffen! Und wie oft hat mich so eine Reise errettet!"

"Wenn Sie von meinen Werken sprechen, nennen Sie mich ein Genie. Nein, Mütterchen, ich besitze zu wenig solcher Eigenschaften, die das Genie ausmachen! Darum bitte ich Sie, Mütterchen, nennen Sie mich niemals so.
Sagen Sie nur ganz einfach: "Er ist ein guter Sohn." Das wird für mich das schönste Lob sein." (Brief aus St. Petersburg, 1841)

Zorn ist immer unzeitig, und besonders dort, wo es sich um eine gute Tat handelt, weil er sie immer verdunkelt und trübt."


NAHUM GOLDMANN (1885-1982)

„Eines der Hauptziele des Jüdischen Weltkongresses besteht darin, jede jüdische Gemeinde zu vertreten, gleichgültig wo sie sich befindet, die nicht stark genug ist, um selbständig zu handeln. Aus diesem Grunde sind die meisten unserer Interventionen zwangsläufig geheim. Geht beispielsweise eine Welle des Antisemitismus durch irgendeinen lateinamerikanischen Staat, so bitten uns die dortigen Juden um unser rasches Eingreifen. Wir wenden uns dann an das US-Außenministerium sowie an die Botschaft des betreffenden Landes in Washington oder Paris. Niemand, weder die Amerikaner noch der betreffende Staat, wünscht, dass unser Einschreiten publik wird – es handelt sich ja um formell selbständige Staaten.“ (1918)


STEPHEN MITFORD GOODSON (geb. 1950)

Wohnhäuser für die Menschen erhielten im Dritten Reich oberste Priorität. Während 1933-1937 wurden mehr als 1.458.179 neue Häuser nach den höchsten Standards der Zeit gebaut. Jedes Haus war nicht höher als zwei Stockwerke und hatte einen kleinen Garten für den Anbau von Blumen oder Gemüse, weil Hitler nicht wollte, daß die Menschen den Kontakt mit dem Boden verlieren.

Vom Bau von Mehrfamilienhäusern wurde abgeraten. Mietzahlungen für den Wohnungsbau durften 1/8 der Einnahmen eines durchschnittlichen Arbeitnehmers nicht übersteigen. Frisch verheiratetem Paare wurden zinslose Darlehen von bis zu 1.000 RM für den Kauf von Gebrauchsgütern bezahlt. Das Darlehen mußte mit 1% pro Monat zurückgezahlt wird, jedoch wurden für jedes neu geborene Kind 25% des Darlehens erlassen. Wenn also eine Familie vier Kinder hatte, wurde das Darlehen in voller Höhe als bezahlt gegeben.

Das gleiche Prinzip wurde angewandt in Bezug auf die wohnungswirtschaftlichen Darlehen, die für einen Zeitraum von zehn Jahren auf einem niedrigen Zinssatz ausgegeben wurden. Die Geburt eines jeden Kindes führte auch zur Löschung von 25% des Darlehens bis zum vierten Kind, mit dem die Darlehensschuld ganz gelöscht wurde.

Die Landwirte profitierten ebenfalls. 1933-1936 wurden in Deutschland mehr als 91.000 Gehöfte gebaut. 1935 wurde das Landwirtschafts-Erbrecht eingeführt. Es gewährleistete, daß alle Betriebe größer als 15 Hektar nur durch Familienerbschaft übertragen werden. Alle Gewerkschaften wurden zu einer Organisation namens Deutsche Arbeitsfront vereinigt. Die Rechte der Arbeitnehmer wurden geschützt von einem Sozialen Ehrengericht, das die Beschäftigungsbedingungen festlegte. Diese Regelungen waren besser als alle vergleichbaren Rechtsvorschriften der damaligen Welt - und sogar bis heute. Als Ergebnis der harmonischen Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gab es keine Streiks mehr.

Die Besteuerung von Arbeitnehmern, insbesondere solche mit Familien, wurde stark reduziert.

Der Reichsarbeitsdienst wurde 1934 unter der Leitung von Konstantin Hierl geschaffen. Er diente anfänglich zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Später wurde er für alle Männer im Alter von 18 bis 25 Jahren für einen Zeitraum von sechs Monaten als obligatorisch verlangt. Seine Mitglieder kamen aus allen Klassen der Gesellschaft. Er diente für verschiedene bürgerliche, Landwirtschafts- und Bauprojekte.

Eines seiner Hauptziele war, Kameradschaft zu vermitteln. Die Organisation Mutter und Kind wurde für das Wohlergehen, die Gesundheit, Sicherheit und finanzielle Unterstützung von Schwangeren und Müttern mit Kindern geschaffen. Zur Unterstützung deren Bedürfnisse wurden über 30.000 lokale Zentren, Kindergärten, Kindertagesstätten zur Verfügung gestellt. An Mütter mit unzureichenden Mitteln wurde Kindergeld bezahlt.

Am 14. Juli 1933 wurde das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses geschaffen. Dieses Gesetz förderte die Ausbreitung von wertvollen, gesunden Neugeborenen, und verhinderte gleichzeitig eine Nachkommenschaft von erbkranken Menschen, die eine schwere Belastung für die Gemeinschaft bedeuteten.

Für das Jungvolk (10 bis 13 jährigen Jungen), die Hitlerjugend (14 bis 18 jährigen Jungen), der Jungmädelbund (10 bis 13 jährigen Mädchen), und der Bund deutscher Mädel (14 bis 18 jährigen Mädchen) wurden Organisationen gegründet, um Zeichen zu setzen und Jugendliche für Staatsbürgerschaft und Nation vorzubereiten.

Sport und Erholung wurde aktiv gefördert. Alle großen kommerziellen und öffentlichen Belange mit Erholung in Werften, Sportplätzen, Schwimmbädern, moderne Kantinen mit separaten Raucher-Zimmern wurden frei zur Verfügung gestellt. Im August 1936 fanden die Olympischen Spiele in Berlin statt und waren ein voller Erfolg. Deutschland war die erfolgreichste Nation mit 100 Medaillengewinnen, darunter 41 Gold.

Ferienlager wurden zu subventionierten Preisen zur Verfügung gestellt, während Seereisen auf großen Kreuzfahrtschiffen ins Ausland ermöglicht wurden mit dem Programm "Kraft durch Freude". Diese Reisen waren standen für Arbeiter zur Verfügung, die mehr als 300 RM pro Monat verdienten, jedoch wurden solche Arbeiter bevorzugt, welche 200 RM oder weniger verdienten. Die britische Regierung ließ nicht zu, daß diese Schiffe in England andocken, aus Angst, daß ihre unterdrückten Arbeiter die Wahrheit über die Arbeitsbedingungen in Deutschland erfahren würden.

Die meisten christlichen Konfessionen waren in Deutschland nach 1933 geduldet, und die beiden großen Kirchen, die Evangelisch-lutherische und die Römisch-katholische wurden vom Staat subventioniert. Am 10. September 1933 beschloss Hitler ein Konkordat mit dem Vatikan.

Da Kirchen auf spirituelle Dinge konzentriert sind, anstatt in weltlichen Angelegenheiten, kehrten Verehrer in wachsender Zahl in ihre Kirche zurück. 1933-1940 wurden 640 neue Kirchen gebaut. Es war für einen Pfarrer oder Priester nicht ungewöhnlich, seinen Dienst mit den Worten "Gott Segne den Führer" abzuschließen.

Man stelle sich vor, heute würde ein Pfarrer auf der Kanzel den Gottesdienst abschließen mit den Worten: "Gott segne unsere Regierung!" Im Winter 1933-1934 wurde als große Erleichterung der Arbeit das Winterhilfswerk bekannt. Dieses wurde durchgeführt um den Millionen von Armen und Arbeitslosen zu helfen. Diejenigen Personen, die eine Arbeit hatten, wurden gebeten, einen kleinen Teil ihrer Löhne für Arbeitslose zu spenden im Austausch für ein Glas oder ein hölzernes Abzeichen. Am ersten Sonntag jedes Monats bereiteten sich Familien mit einem guten Einkommen ein Eintopfgericht und spendeten das eingesparte Geld für Kraftstoff etc. an die Bedürftigen, die dafür eine warme Mahlzeit in einer großen Gemeinschaftsküche genießen konnten.

1933-1936 über 17 Millionen Arbeitslose, Tagelöhner waren Witwen und Waisen, die von diesen karitativen Bemühungen der Menschen unterstützt wurden.

In Bezug auf Kriminalität, war eine der ersten Amtshandlungen Hitlers die Polizei zu entwaffnen und ihre Gummiknüppel zu entfernen. Er tat dies, damit die Menschen sich weniger bedroht fühlen und mehr Verständnis für die Rolle der Polizei gewinnen. Zur gleichen Zeit entspannte ein Gesetz den privaten Besitz von Waffen. Die Kriminalität fiel bald auf sehr niedrige Werte, während Drogendelikte unbekannt waren.

Der Schutz der Rechte der Tiere war ein wichtiges Anliegen der Nationalsozialisten, die ein Gesetz in diesem Sinne, nämlich das Reichstierschutzgesetz schufen. Das Reichsnaturschutzgesetz war eine Bekanntmachung vom 26. Juni 1935. Es war eines der fortschrittlichsten Gesetze seiner Zeit und umfaßte die Langzeit-Waldbewirtschaftung, das heute noch für die Wiederaufforstung von Wäldern verwendet wird. (Soziale Errungenschaften des Reiches 1933-1939)


ALFONS GORBACH (1892-1972)

"Nur eine niedrige und schäbige Gesinnung kann einer so unerhörten seelischen Barbarei fähig sein, den Millionen Toten des letzten Weltkrieges und ihren Angehörigen über die Opfer hinaus auch noch den Sinn des Opfers rauben zu wollen." (im Wiener Parlament, 3.12.1954)


WILHELM v. GOTTBERG (1898-1969 )

"Der Holocaust muss ein Mythos bleiben, ein Dogma, das jeder freien Geschichtsforschung entzogen bleibt. Bricht dieses Dogma zusammen, dann gerät nämlich die ganze heutige Deutung des 2. Weltkriegs ins Wanken ... Damit kämen jene Werte wieder zu Ehren, die im Gegensatz zum Internationalismus das Recht der Völker auf Wahrung ihrer Identität und auf Unabhängigkeit gewährleisten." (Burschenschaftliche Blätter 2/99)

"Bedeutsam für die Zukunft der Deutschen ist die Frage, wie lange noch die nachwachsende Generation mit dem Makel der Schuld für zwölf Jahre NS-Diktatur belastet wird. Man müsse auch heute tiefe Scham wegen der Ereignisse im Dritten Reich empfingen, so der ehemalige Bundespräsident v. Weizsäcker und auch seine beiden Nachfolger. Nach unserer Meinung ist dies eine intellektuelle Verbrämung der Kollektivschuld-These.

Eine Kollektivschuld aber gibt es nicht. Schuld sind nur die Schuldigen. Als wirksames Instrument zur Kriminalisierung der Deutschen und ihrer Geschichte wird immer noch – auch 56 Jahre nach Ende des Dritten Reiches – der Völkermord am europäischen Judentum herangezogen.

Der beschlossene Bau des Mahnmals zur Erinnerung an den Holocaust im Herzen Berlins am Brandenburger Tor hat unausgesprochen das eigentliche Ziel, auch die Nachwachsenden mit dem Schuldkomplex zu belasten."


JEREMIAS GOTTHELF (1797-1854)

„Es soll der Mensch zuweilen erfahren, wie groß seine Kraft ist, und wie wenig ihm Gott gewöhnlich zum tragen gibt, wie wenig er ihm nimmt, wie viel er ihm lässt.“




JÜRGEN GRAF (geb. 1952)

"Die politischen Konsequenzen des Holocaust waren und sind gewaltig, betrachten wie die wichtigsten davon:

1. DER STAAT ISRAEL: "Ohne den Holocaust hätte die Welt der Errichtung des Staates Israel im 1948 niemals zugestimmt, denn damals lief gerade die Entkolonisierung an. Die Briten hatten Indien bereits in die Unabhängigkeit entlassen. Dutzende asiatischer und afrikanischer Territorien waren bestrebt, die weiße Vorherrschaft abzuschütteln. Während sich andere Mächte anschickten, ihren Kolonien Unabhängigkeit zu gewähren, durften die Zionisten in Palästina ein anachronistisches Kolonialunternehmen starten, und dies mit dem Segen sowohl der USA als auch der "UdSSR". Dabei gingen sie mit größter Brutalität vor.
Im Dorf Deir Yassin wurde am 9. April 1948 sämtliche 254 Bewohner von Mitgliedern der Terrorarganisation Irgun, (deren Führer war der spätere Premierminister und Friedens-Nobelpreisträger Menachem Begin) niedergemetzelt. Diesen Massenmord, sowie eine Reihe anderer, weniger bekannt gewordener Massaker führte dazu, dass rund die Hälfte der palästinensischen Bevölkerung in die Nachbarstaaten Israel floh - womit der Terror sein Ziel erreicht hatte. Man stelle sich vor; die Deutschen hätten nach der Eroberung Frankreichs im Jahre 1940 die Hälfte des französischen Volkes aus seiner Heimat vertrieben..."

2. IMMUNITÄT DER JUDEN VOR KRITIK: "Vor 1945 war Kritik an Juden ebenso selbstverständlich erlaubt wie an anderen Völkern. Während jüdische Errungenschaften auf wissenschaftlichem oder kulturellem Gebiet stets gebührend gewürdigt werden, verhindert eine lückenlose Medienzensur jeder Berichterstattung über die höchst unrühmliche Rolle, die Juden bzw. im Kommunismus gespielt haben oder in der internationalen Kriminalität bis heute spielen."

3. MORALISCHE ÄCHTUNG DES DEUTSCHEN VOLKES: "Seit 1945 ist das deutsche Volk mit dem Schandfleck einer unsäglichen Tat behaftet, die im jede Wiedergewinnung einer gesunden Selbstachtung verunmöglicht. Patriotismus ist der BRD verpönt. Selbsbtezichtigung und Selbsthaß sind groß in Mode. Führende Intellektuelle, darunter Günter Grass, haben die Wiedervereinigung seinerseits ausdrücklich mit dem Hinweis auf Auschwitz bekämpft." (Die Argumente, 2013)


GÜNTER GRASS (1927-2015)

"Das hatten Kapitalisten und Kommunisten immer gemein: die vorbeugende Verdammung eines dritten Weges.!"

"Das immerhin leistet die Literatur: Sie schaut nicht weg, sie vergißt nicht, sie bricht das Schweigen."

"Das Schreiben ist eine schreckliche Tortur - schlimmer nur sind Dichterlesungen vor Frauenkränzchen." (1989)

"Da wir, gemessen an unserer Veranlagung, keine Nation bilden können, da wir, belehrt durch geschichtliche Erkenntnis und unserer kulturellen Vielgestalt bewußt, keine Nation bilden sollten, müssen wir endlich den Föderalismus als einzige Chance begreifen. Nicht als geballte Nation, nicht als zwei wider einander gesetzte Nationen, nur als friedlich wettstreitende Länderbünde können wir unseren Nachbarn in Ost und West Sicherheit bieten."

"Demokratie ist kein fester Besitz... Zurzeit sind wir dabei, sie zu demontieren." (2007)

"Die Leute, die heute den Ton angeben, werden aus anderen Bereichen geholt. Das Gespräch über Klinsmann ist gefragt, Leute wie der Kaiser Beckenbauer oder der Mann mit den Gummibärchen, ich habe seinen Namen vergessen. Das sind in der Realität offenbar die Leitfiguren." (Cicero, 2006)

"Der Schriftsteller als Zeitgenosse wird immer verquert zum Zeitgeist liegen."

"Die Vogelscheuche wurde nach dem Bilde des Menschen geschaffen."

"Die wahren Terroristen tragen Nadelstreifen, sitzen in Chefetagen und scheuen sich nicht, eine Flick-Politik fortzusetzen, die 1933 ihren Anfang nahm."

"Ein beträchtlicher Teil meiner Leserschaft besteht aus konservativ denkenden alten Damen. Pastorenwitwen. Sie sind heutzutage weniger prüde als Backfische."

"Ein Schriftsteller ist jemand, dessen Intelligenz nicht groß genug ist, um mit dem Schreiben aufhören zu können. Ein Schriftsteller, der das Einverständnis mit den Herrschenden sucht, ist verloren."

"Eine Rückkehr zur alten Rechtschreibung entspräche dem begründeten Willen der Mehrheit der Bürger."

"Einen Spießer in unseren Breiten zu schockieren, ist relativ einfach, ihn zu vergnügen auch."

"Erinnern heißt auswählen." (so kommentierte Graß einseitige Holocaust-Zwangserinnerung" 2010)

"Es ist mir aufgefallen, dass in einem demokratischen Land, in dem Pressefreiheit herrscht, eine gewisse Gleichschaltung der Meinung im Vordergrund steht und eine Weigerung, auf den Inhalt, die Fragestellungen, die ich hier anführe, überhaupt einzugehen." (zur "Empörung" über sein israelkritisches Gedicht "Was gesagt werden muss", 2012)

"Hässlich sieht diese Einheit aus." (in einem Vortrag auf der ersten gesamtdeutschen Fraktionssitzung von Bündnis 90/Die Grünen, 1990)

"Demokratische Altlinke, Fossile wie ich, machen aber weiter den Mund auf." (bei einer Lesung in Berlin, 1992)

"Ich habe das (...) immer als einen Makel empfunden, der mich bedrückt hat und über den ich nicht sprechen konnte." (Über seiner Mingliedschaft bei SS, 2006)

"Ich bin ein lebenslustiger Pessimist." (bei einer Lesung in Hannover, 2001)

"Je größer die Intelligenz, desto verheerender kann ihre Dummheit ins Kraut schießen."

"Jede demokratische Gesellschaft, die ihre Konflikte nicht austrägt, sondern durch Verbotserlasse konserviert hört auf, demokratisch zu sein, bevor sie beginnt, Demokratie zu begreifen."

"Keine Kultur kann auf die Dauer von eigener Substanz leben."

"Kuckucksrufe. Ich zähle mit. Aber so viele Jahre will ich nicht mehr, es sei denn, ohne Verbot, mit Pfeife."

"Liebe ist noch immer die anständigste Entschuldigung für Dummheiten."

"Literatur verlangt nach Differenzierung. Was ich erlebt und gesehen habe, war eine Trivialisierung des Ganzen."

"Man meint, alles vor allem mit militärischen Mitteln regeln zu können. Man muß nicht jede Erfahrung selber machen sollen:

              Meiner hat eine Delle.
              Von Jugend an drücke
              und drücke ich; aber
              er will nur einerseits rund sein."

"Nur Begräbnisse sind adäquate Aufführungen".

"Politik ist ein schwieriges Geschäft, und es soll sich niemand beklagen, der es freiwillig beginnt. Politiker sollten auch einmal Betroffenheit zeigen und nicht immer so verdammt siegessicher sein."

"Ruhm ist etwas, das anzupissen Spaß zu bereiten scheint."

"Selbst der Kampf gegen das Unrecht setzt wiederum Rechtlosigkeit in die Welt."

"Siebzig kann jeder werden, wenn er einen leidlich guten Magen hat."

"Tolerant sein heißt Widersprüche aushalten können."

"Verkommt die Literatur zum Anachronismus? Wird Schreiben gegen den Tod unmöglich?"

"Vielleicht lernen wir endlich, den unverfälschten Sinn unserer Feiertage zu verstehen, bevor wir sie feiern."

"Schreiben bietet die Möglichkeit, absolut verlorene Dinge (...) mit literarischen Mitteln wieder entstehen lassen zu können." (dpa, 2007)

"Siegen macht gelegentlich dumm. Man glaubt, über das, was zum Krieg geführt hat, nicht nachdenken zu müssen, man hat auch nicht die Chance, aus der Niederlage zu lernen." (2003)

"Schafft eine Kulturabgabe, die auch an die Reichen rangeht, sonst kann man den Begriff Kulturnation streichen... sich selbst"(zum Auftakt seiner Wahlkampfreise für die SPD, 2009)

"Wenn ich nicht den Schriftstellerberuf gewählt hätte, wäre ich Koch geworden."

"Nur Begräbnisse sind adäquate Aufführungen."

"Wir haben ja zwei polnische Päpste. Der eine, in Rom, meint unfehlbar in Fragen sexueller Praxis zu sein. Ich habe da meine Zweifel. Der andere, in Frankfurt, meint unfehlbar im Urteil über Literatur zu sein. Auch da habe ich meine Zweifel." (1995 über Reich-Ranicki)

             WAS GESAGT WERDEN MUSS

              Warum schweige ich, verschweige zu lange,
              was offensichtlich ist und in Planspielen
              geübt wurde, an deren Ende als Überlebende
              wir allenfalls Fußnoten sind.

              Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
              der das von einem Maulhelden unterjochte
              und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte,
              weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.

              Doch warum untersage ich mir,
              jenes andere Land beim Namen zu nennen,
              in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten
              ein wachsend nukleares Potential verfügbar
              aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?
              Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
              dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
              empfinde ich als belastende Lüge
              und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
              sobald er mißachtet wird;

              das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.
              Jetzt aber, weil aus meinem Land,
              das von ureigenen Verbrechen,
              die ohne Vergleich sind,

              Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
              wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
              mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
              ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität

              darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
              dorthin lenken zu können, wo die Existenz
              einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
              doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
              sage ich, was gesagt werden muß.

              Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft,
              die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
              verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
              dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.

              Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte:
              Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
              Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte;
              auch weil wir - als Deutsche belastet genug -
              Zulieferer eines Verbrechens werden könnten,

              das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld
              durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.
              Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
              weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,

              es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
              den Verursacher der erkennbaren Gefahr
              zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen,
              daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
              des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen
              durch eine internationale Instanz
              von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

              Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
              mehr noch, allen Menschen, die in dieser
              vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben
              und letztlich auch uns zu helfen.

              (10. April 2012, erste Publikation in der "Süddeutschen Zeitung")

"Was nützt ein Dementi des Giftes, wenn es schon wirkt?"

"Was richtig ist, muß gesagt werden, auch wenn wieder mal die falschen Leute applaudieren."

"Wenig, glaubt mir, ist bedrückender, als schnurstracks das Ziel zu erreichen."

"Wer dauernd Endgültiges zu sagen bemüht ist, der kommt über Platitüden nicht hinaus."

Wir müssen damit aufhören, über die Menschen zu sprechen, als wären sie die Krone der Schöpfung. Wir müssen das Schmökern und nicht das Interpretieren fördern.

"Wir wissen aus Erfahrung, daß die Geschichte so wie sie uns in den Schulbüchern überliefert wird, immer von den Siegern geschrieben wird. Die Literatur hat, ich sag' das mal vereinfacht, die Aufgabe, aus der Sicht der Verlierer zu schreiben."

"Zeit heilt Wunden. Musik heilt Wunden. Glaube heilt Wunden. Kunst heilt Wunden. Besonders Liebe heilt Wunden!"

"Zukunft wird nur dann möglich sein, wenn wir lernen, auf Dinge, die machbar wären, zu verzichten, weil wir sie nicht brauchen." (2014)

"Wir steuern auf den dritten großen Krieg zu. Wir laufen Gefahr, denselber Fehler wie früher zu machen. Ohne es zu merken, als wären wir Schlafwandler, können wir in einen neuen Weltkrieg gehen." (Anfang März 2015, El Pais)


DIETER GRAUMANN (geb. 1950)

„Unsere Religion, unsere Bräuche und unsere jüdischen Werte werden wir nicht verstecken und gerade nicht ins Hinterzimmer verbannen lassen. Wir setzen bewußt kein Signal von Resignation, sondern von resoluter Zuversicht. Weder unsere Motivation noch unser Optimismus für ein starkes Judentum in Deutschland ist gemindert. Gemeinsam und unverzagt werden wir auch künftig ein kraftvolles jüdisches Leben hierzulange selbstbewusst und dynamisch aufbauen und entschlossen zu behüten wissen.“ (Jüdische Allgemeine, 2012)

"Ich bin aufgewachsen mit Eltern, die durch die Shoah gegangen sind, die in der Shoah fast ihre ganze Familie verloren haben. Meine Mutter hatte 40 Verwandte, davon sind ganze zwei übrig geblieben – ihre Schwester und sie. Mein Vater war in sechs verschiedenen Konzentrationslagern. Das hat das ganze Leben meiner Eltern geprägt. Ich bin also aufgewachsen mit tief traumatisierten Eltern. Deren Trauma ist auf mich übergegangen – so wie bei all meinen Schicksalsgenossen. Die Träume und Albträume unserer Eltern sind ein Stück in uns hineingeflossen. Darum ist in mir jeden Tag ein Holocaust-Gedenktag. Ich wäre doch selbst froh, wenn es anders wäre." (Rhein-Zeitung Interview, 2013)

"...Es gibt immer nur individuelle Schuld – die aber gab es hunderttausendfach in der Nazizeit: die Schuld der vielen Mitmacher, Mitläufer, Schreibtischtäter, die Schuld der Helfer der Tötungsmaschinerie, der Aktiven in den Konzentrationslagern. Es waren insgesamt sehr, sehr viele, die den Holocaust mit zu verantworten hatten. Aber sogar damals gab es keine Kollektivschuld. Heute kann man erst recht nicht mehr von Schuld sprechen. Die Menschen von heute tragen nicht den Hauch einer Schuld für die Verbrechen von damals. Alles andere zu behaupten, wäre sehr töricht und schädlich. Wohl aber gibt es eine Verantwortung. Dazu gehört, der Vergangenheit zu gedenken und vor allem daraus zu lernen, um so etwas nie wieder geschehen zu lassen." (Rhien-Zeitung Interview, 2013)




BALTASAR GRACIÁN Y MORALES (1601 - 1658)


"Alle Menschen begehen Fehltritte, jedoch mit dem Unterschiede, daß die klugen die begangenen verhehlen, die Dummen aber die, welche sie erst begehn wollen, schon zum voraus lügen. Unser Ansehn beruht auf dem Geheimhalten, mehr als auf dem Thun: denn nisi caste, tamen caute, (wenn nicht reichlich, so doch heimlich.)"

"Alle sind Götzendiener, einige der Ehre, andere des Interesses, die meisten des Vergnügens. Der Kunstgriff besteht darin, daß man diesen Götzen eines jeden kenne, um mittels desselben ihn zu bestimmen."

"Alles schmeckt besser nach dem Entbehren. Der Besitz der Dinge vermindert nicht nur unseren Genuß, sondern er vermehrt auch unseren Verdruß."

"Am Klange erkennt man das Metall, an der Rede den Menschen."

"Anziehungskraft besitzen: Sie ist ein Zauber kluger Höflichkeit. Man benutze diesen Magnet seiner angenehmen Eigenschaften mehr zur Erwerbung der Zuneigung als wirklicher Vorteile, doch auch zu allem."

"Aus der Geduld geht der unschätzbare Frieden hervor, welcher das Glück der Welt ist."

"Behutsames Schweigen ist das Heiligtum der Klugheit."

"Besser, man wird im Preis als in der Ware betrogen!"

"Beschriebene Pergamente nannte der größte der Weisen diese Himmel, die mit Lichtern an Stelle der Federzüge und mit Sternen statt der Buchstaben illuminiert sind. Leicht sind die funkelnden Schriftzeichen zu verstehen, mögen auch manche sie schwierige Rätsel nennen. Ich aber finde die Schwierigkeit im Lesen und Verstehen dessen, was sich unterhalb der Dächer befindet; denn da alles chiffriert ist und die Menschenherzen gar so versiegelt und unerforschlich sind, verliert auch der beste Leser den Faden".

"Das Gedächtnis ist nicht allein widerspenstig, indem es uns verläßt, wenn wir es am meisten brauchen, sondern auch töricht, indem es herangelaufen kommt, wenn es sich gar nicht schickt."

"Das Gute ist zweimal so gut, wenn es kurz ist."

"Das Unglück ist meistens Strafe für Torheit – und für die Teilnehmer ist keine Krankheit ansteckender."

"Der Arzt beherrsche gleich viel Wissenschaft zum Nichtverschreiben wie zum Verschreiben, und oft besteht die Kunst gerade in Nichtanwendung der Mittel."

"Der Geschmack läßt sich ebenso kultivieren wie der Geist."

"Der Leichtsinn ist das größte Hindernis unseres Ansehens. Es gibt keinen Fehler, der mehr herabwürdigt, weil der Leichtsinn das gerade Gegenteil des überlegten, gewichtigen Ernstes ist. Ein leichtsinniger Mensch kann nicht von Gehalt sein, zumal wenn er älter ist, wo ihn die Jahre zum Überlegen verpflichten."

"Der Mensch ist soviel wert, wie ihm seine Mitmenschen gönnen, und damit sie es ihm gönnen, muß man ihren Mund auf dem Weg über das Herz gewinnen."

"Der Verstand eines Mannes zeigt sich im Ernsthaften, welches daher mehr Ehre bringt als das Witzige. Wer immer scherzt, ist nie der Mann für ernste Dinge."

"Der Weise schätzt alle, weil er in jedem das Gute erkennt und weiß, wie viel dazu gehört, eine Sache gut zu machen."

"Dem Unglücklichen scheint es, daß das Glück und der Tod sich verschworen haben, ihn zu vergessen."

"Der Kluge tut gleich anfangs, was der Dumme erst am Ende. Der eine und der andere tun dasselbe, nur in der Zeit liegt der Unterschied: Jener tut es zur rechten, dieser zur unrechten."

"Der Weise weiß, daß der Leitstern der Klugheit darin besteht, daß man sich nach der Gelegenheit richtet."

"Die Anwandlungen der Leidenschaft sind das Glatteis der Klugheit, und hier liegt die Gefahr, sich ins Verderben zu stürzen."

"Die eine Hälfte der Welt lacht über die andre, und Narren sind sie alle."

"Die größte Vollkommenheit der Handlungen stützt sich auf die sichere Meisterschaft, mit der sie ausgeführt."

"Die Fähigkeit und die Größe soll man nach der Tugend messen und nicht nach den Umständen des Glücks. Sie allein ist sich selbst genug: Sie macht den Menschen im Leben liebenswürdig und im Tode denkwürdig."

"Die Handlungen sind die Frucht der Gedanken. Waren diese weise, so sind jene erfolgreich."

"Die Hoffnung ist eine große Verfälscherin der Wahrheit: Die Klugheit weise sie zurecht und sorge dafür, daß der Genuß die Erwartung übertreffe."

"Die Höhe der Gunst des Glückes wird oft durch die Kürze ihrer Dauer aufgewogen: denn das Glück wird es müde, einen so lange auf den Schultern zu tragen."

"Die Kunst des Ausdrucks besitzen: Sie besteht nicht nur in der Deutlichkeit, sondern auch in der Lebendigkeit des Vortrags."

"Die Liebe führt die Vertraulichkeit ein, und mit jedem Schritt, den diese vorwärts macht, geht die Hochachtung um einen zurück."

"Die persönlichen Eigenschaften müssen die Obliegenheiten des Amtes übersteigen und nicht umgekehrt. So hoch auch die Person gestiegen ist, stets muß sich dieselbe als ihm überlegen zeigen."

"Dumm ist nicht, wer eine Dummheit begeht; sondern wer sie nachher nicht zu bedecken versteht."

"Es gibt keinen, der nicht in irgendetwas der Lehrer des anderen sein könnte."

"Es ist verkehrt, wenn man sich zu Herzen nimmt, was man in den Wind schlagen sollte."

"Ein guter Witz hilft oft schneller als ein guter Rat, der durch langweilige Belehrung hervorgebracht wird."

"Ein anspruchsloser Mensch ist wie ein offener Brief, den ein jeder lesen kann."

"Ein lange anhaltendes Glück ist allemal verdächtig."

"Ein schönes Benehmen ist der Schmuck des Lebens, und jeder angenehme Ausdruck hilft wundervoll von der Stelle."

"Ein Weiser nutzt seine Feinde besser aus als ein Narr seine Freunde."

"Eine Gesellschaft ist immer eine dynamische Einheit zweiter Faktoren, der Eliten und der Massen."

"Falsch angelegte Dinge sind nie von Bestand; schon daß sie soviel verheißen, muß sie verdächtig machen, weil selbst nicht richtig ist, was zuviel beweisen will."

"Freiheit ist kostbarer als jedes Geschenk, das dich dazu verleiten mag, sie aufzugeben."

"Freiheit ist der Zwang, sich zu entscheiden."

"Fremde Sachen genießt man doppelt, nämlich ohne die Sorge wegen der Beschädigung und dann mit dem Reiz der Neuheit."

"Freunde haben. Es ist ein zweites Dasein. Jeder Freund ist gut und weise für den Freund, und unter ihnen geht alles gut ab."

"Hochachtung erlangt man desto weniger, je mehr man darauf ausgeht: denn sie hängt von der Meinung anderer ab, weshalb man sie sich nicht nehmen kann, sondern sie von anderen verdienen und abwarten muß."

"Jeder sei, in seiner Art, majestätisch. Wenn er auch kein König ist, müssen doch alle seine Handlungen, nach seiner Sphäre, eines Königs würdig sein."

"Leidenschaftslos sein: eine Eigenschaft höchster Geistesgröße, deren Überlegenheit sie loskauft von dem Joche gemeiner äußerer Eindrücke."

"Man beachte seine überwiegende Eigenschaft und verwende auf diese allen Fleiß."

"Man darf dich nicht für einen Betrüger halten, auch wenn man heute nicht leben kann, ohne einer zu sein. Deine größte List muß sein, zu verbergen, was als solche erscheint."

"Man darf nie dem kleineren Übel die Tür öffnen; denn hinter ihm werden sich stets viele andere und größere einschleichen."

"Man darf sich nie zu dem gesellen, durch den man in den Schatten gestellt wird."

"Man sei in seinem Benehmen nicht ungleich und widersprechend, weder von Natur noch aus Affektation. Ein verständiger Mensch ist stets derselbe, und Veränderungen können bei ihm nur aus äußeren Ursachen oder fremden Verdiensten entstehen."

"Man sei lieber als ein Weiser geehrt, als wegen seiner Schlauheit gefürchtet."

"Man sei daher so ganz Herr über sich und so groß, daß man sich weder im größten Glück, noch im größten Unglück die Blöße einer Entrüstung gebe, vielmehr, als über jene erhaben, Bewunderung gebiete."

"Man sollte eher verehrend als hingebend lieben. Liebe und Herrschertum sind nicht für Genossenschaft geschaffen."

"Man soll nichts gleich rund abschlagen: Vielmehr lasse man die Bittsteller Zug vor Zug von ihrer Selbsttäuschung zurückkommen. Auch soll man nie etwas ganz und gar verweigern: Man lasse immer noch ein wenig Hoffnung übrig, die Bitterkeit der Weigerung zu versüßen."

"Man verliert oft mehr durch halsstarriges Behaupten, als man durch einen Sieg gewinnen kann."

"Mit Bedauern sieht die fremde Klugheit, wie oft einem ganzen Verein erhabener Fähigkeiten sich ein kleiner Fehler keck angehängt hat; und eine Wolke ist hinreichend, die ganze Sonne zu verdunkeln."

"Mit dem Fleiße bringt ein mittelmäßiger Kopf es weiter, als ein überlegener ohne denselben. Die Arbeit ist der Preis, für den man den Ruhm erkauft; was wenig kostet, ist wenig wert."

"Mit zwanzig Jahren ist der Mensch ein Pfau, mit dreißig ein Löwe, mit vierzig ein Kamel, mit fünfzig eine Schlange, mit sechzig ein Hund, mit siebzig ein Affe, mit achtzig – nichts."

"Narren sind alle, die es scheinen, und die Hälfte derer, die es nicht scheinen."

"Nicht alle seine Fähigkeiten und Kräfte soll man sogleich und bei jeder Gelegenheit anwenden."

"Nichts bis auf die Hefe leeren, weder das Schlimme noch das Gute. Ein Weiser führte auf Mäßigung die ganze Weisheit zurück. Das größte Recht wird zum Unrecht; und drückt man die Apfelsine zu sehr, so gibt sie zuletzt das Bittre. Auch im Genuß gehe man nie aufs Äußerste. Sogar der Geist wird stumpf, wenn man ihn bis aufs Letzte anstrengt."

"Nicht hastig leben. Die Sachen zu verteilen wissen heißt, sie zu genießen verstehen."

"Nicht leicht wird man anderen Schmerz verursachen, ohne entweder durch Mitleid oder durch Vergeltung selbst wieder Schmerz zu erdulden."

"Nicht sein Leben mit dem anfangen, womit man es zu beschließen hätte. Manche nehmen die Erholung am Anfang und lassen die Mühe für das Ende zurück: Allein erst kommt das Wesentliche, wenn Raum ist, das Nebensächliche."

"Nie handle man im leidenschaftlichen Zustande: Sonst wird man alles verderben. Der kann nicht für sich handeln, der nicht bei sich ist: Stets aber verbannt die Leidenschaft die Vernunft. In solchen Fällen lasse man für sich einen vernünftigen Vermittler eintreten, und das wird jeder sein, der ohne Leidenschaft ist... Nie aus Eigensinn handeln, sondern aus Einsicht. Jeder Eigensinn ist ein Auswuchs des Geistes, ein Erzeugnis der Leidenschaft, welche noch nie die Dinge richtig geleitet hat."

"Ohne Mut trägt die Weisheit keine Früchte."

"Sein Leben verständig einzuteilen verstehen; nicht wie es die Gelegenheit bringt, sondern mit Vorhersicht und Auswahl. Ohne Erholungen ist es mühselig, wie eine lange Reise ohne Gasthöfe; mannigfaltige Kenntnisse machen es genußreich. Die erste Tagesreise des schönen Lebens verwende man zur Unterhaltung mit den Toten: Wir leben, um zu erkennen und um uns selbst zu erkennen; also machen wahrhafte Bücher uns zu Menschen. Die zweite Tagereise bringe man mit den Lebenden zu, indem man alles Gute auf der Welt sieht und anmerkt: In einem Lande ist nicht alles zu finden; der Vater der Welt hat seine Gaben verteilt und bisweilen gerade die Häßliche am reichsten ausgestattet. Die dritte Tagereise hindurch gehöre man ganz sich selber an: Das letzte Glück ist, zu philosophieren."

"Selbsterkenntnis ist die Schule der Weisheit."

"Stets muß das Innere noch einmal so viel sein als das Äußere. Dagegen gibt es Leute von bloßer Fassade wie Häuser, die, weil die Mittel fehlten, nicht ausgebaut sind und den Eingang eines Palastes, den Wohnraum einer Hütte haben."

"Technik ist die Anstrengung, Anstrengungen zu ersparen."

"Unternehme Leichtes, als wäre es schwer, und Schweres, als wäre es leicht: jenes, damit Selbstvertrauen uns nicht sorglos, dieses, damit Zaghaftigkeit uns nicht mutlos mache."

"Viele möchten in einem Tag verschlingen, was sie kaum im ganzen Leben verdauen können."

"Viele verlieren doch den Verstand nur nicht, weil sie keinen haben."

"Von einem Augenblick der Wut oder der Fröhlichkeit wird man weiter geführt als von vielen Stunden des Gleichmuts: Und da bereitet manchmal eine kurze Weile die Beschämung des ganzen Lebens."

"Wenn du Weise bist, lebe wie du kannst, wenn du nicht so leben kannst, wie du willst."

"Wenige sind Freunde der Person, die meisten der Glücksumstände. Die tüchtige Umsicht eines Freundes nützt mehr als der gute Wille vieler andern: daher verdanke man sie seiner Wahl, nicht dem Zufall. Ein Kluger weiß Verdrießlichkeiten zu vermeiden; aber ein dummer Freund schleppt sie ihm zu. Auch wünsche man seinen Freunden nicht zu großes Glück, wenn man sie behalten will."

"Wir haben mehr Tage als Freuden zu erleben. Man sei langsam im Genießen, schnell im Wirken: denn die Geschäfte sieht man gern, die Genüsse ungern beendet."

"Wir leben, um zu erkennen und um uns selbst zu erkennen."

"Widerstand findet, und denkt bisweilen, daß noch mehr da ist, als er denkt: Der Gestalt reicht sein Nachdenken ebensoweit als seine Besorgnis."

(Handorakel und die Kunst der Weltklugheit, 1647)


FRANZ GRILLPARZER (1791 - 1872)

"Das sind die Starken, die unter Tränen lachen, eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen."

"Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten."

"Es bilden Sklavenfesseln nur die Hände. Der Sinn, er macht den Freien und den Knecht."

„Gebeugt erst zeigt der Bogen seine Kraft.“

"Jeder Irrtum hat drei Stufen: Auf der ersten wird er ins Leben gerufen, auf der zweiten will man ihn nicht eingestehen, auf der dritten macht nichts ihn ungeschehen."

"Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch."

„Und hat es, Esau gleich, sein Recht verscherzt, wir kreuz'gen täglich zehnmal den Herrn durch unsre Sünden, unsre Missetaten, und jene haben's einmal nur getan. “ (Die Jüdin von Toledo)

"Willst du die Bescheidenheit des Bescheidenen prüfen, so forsche nicht, ob er Beifall verschmäht, sondern ob er den Tadel erträgt."

"Wir sind gegen keine Fehler an anderen intoleranter, als welche die Karrikatur unserer eigenen sind."


GRAHAM GREENE (1904-1991)

"Furcht und Tod sind nicht das Schlimmste. Manchmal war es ein Fehler, wenn das Leben weiterging."


JACOB GRIMM (1785-1863)

"Etwas Besseres als den Tod findest du überall." (Die Bremer Stadtmusikanten)


FRIEDRICH WILHELM JOHANNES GRIMM (1888-1959)

"Wir müssen zum Rechtsstaat zurückkehren. Dazu gehört in erster Linie die reinliche Scheidung von Recht und Politik. Der Grundsatz der Gewaltenteilung, der uns seit Montesquieu gebräuchlich war, muß wieder allgemeine Geltung erlangen, nicht nur für die klassische Einteilung in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung, sondern auch für die Trennung von Politik und Recht. Die Justiz muß wieder dem Recht dienen und nur dem Recht!"

„Wer Adolf Hitler aus der Nähe geschaut hat, wer unter dem Bann seiner hinreißenden Rede stand, kann sich der Erkenntnis nicht verschließen, daß dieser Mann eine Mission hat, eine Sendung, die ihn erfüllt, an die er glaubt, an die alle seine Anhänger glauben mit der Kraft, die da Berge versetzt. Das aber ist das Wesentliche an dieser Erkenntnis, daß die Mission, die Adolf Hitler zuteil wurde, die historische Mission, die ihn über alle anderen Volksgenossen heraushebt, eine deutsche Mission ist, eine Mission, die uns alle angeht, der wir uns nicht entziehen können, wie immer wir uns auch im einzelnen zu der Bewegung und ihren Zielen stellen mögen, eine Mission, die von einer ganz großen, letzten Idee beherrscht wird, vor der alles Kleine und Unwesentliche zurücktreten muß. Diese Idee heißt: Ein Volk, ein Reich, ein Führer; Überwindung des deutschen Partikularismus in jeder Form; ein deutsches Volk, das Reich der Deutschen; die Verwirklichung der jahrhundertealten Sehnsucht; das ist Hitlers deutsche Sendung.“


JOHANNES GROSS (1932-1999)

"Das Gegenteil von Selbstlosigkeit ist Selbstverwirklichung."

"Der neue Clausewitz: Humanitäre Hilfe ist die Fortsetzung der Außenpolitik mit anderen Mitteln."

"Die Bundesrepublik ist seit Jahren ökonomisch ein Riese und politisch ein Zwerg gewesen. Aber ein Zwerg, der mit Riesenstimme dröhnend rief: Seht her, seht her, ich bin doch bloß der Riesenzwerg!"

"Die Demokratie lebt davon, daß sie viele Hüter hat."

"Die Verwaltung deutscher Schuld und die Pflege deutschen Schuldbewusstseins sind ein Herrschaftsinstrument. Es liegt in der Hand aller, die Herrschaft über Deutschland ausüben wollen, drinnen wie draußen."

"Gute Vorsätze zum Jahresanfang haben einen Unterton von Resignation. Da ist dann Skepsis geboten und nicht Ehrgeiz."

"Kein Mensch weiß, wozu es noch Deutschland, wozu es noch Deutsche gibt. Niedrigste geburtenrate der Welt. Kein Gottvertrauen, kein Selbstvertrauen. Die tonangebende Generation könnte die letzte sein, wenn es nicht schon gebe." (1986)

"Nicht als Militärmacht war Deutschland erfolgreich, sondern als Zivilmacht."

"Nicht nur Reality-TV muß im Fernsehen verboten werden, sondern die Realität. TV ist ein Märchenmedium."

"Unser Körper erinnert uns täglich daran, daß er älter und alt wird; unser Geist spiegelt uns vor, daß er immer jung bleibe."

"Wenn alle reisen, hat keiner was zu erzählen."

"Wenn die Wörter fremden Ursprungs sind, braucht es niemanden wundern, daß auch die Ideen von anderswo kommen."

"Wir haben gottlob einen Rechtsstaat. Aber leiderist er nicht identisch mit dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland." (Capital, Nr. 1/1994)

"Zu den Stellvertreterkriegen, deren Würdigung noch aussteht, gehört die Guerilla der Vorzimmer beim Durchstellen des Telefongespräches."




ALFRED GROSSER (geb. 1925)

„Es ist vielleicht ein Versuch, aber keine Farce. Es ist jedenfalls ein Leugnen dessen, was bisher geschehen ist. Allerdings finde ich Frau Rice momentan weniger dramatisch als Bundeskanzlerin Merkel, die mich mit ihrer Rede vor dem israelischen Parlament sehr enttäuscht hat. Sie will keinen Krieg. Viele arabische Länder haben gute Beziehungen zu Israel und zu den USA. Die wollen sie nicht aufs Spiel setzen. Über Druckmittel verfügen vor allem die USA, aber sie setzen sie nicht ein: Amerikanische Politiker haben Angst, jüdische Wähler zu verlieren. Ich hatte gehofft, sie würde Israel kritisieren. Sie hat in ihrer Rede Israel aber nur unterstützt. Sie sprach nur von den Raketen, die von Gaza aus auf Israel geschossen werden. Sie sprach nicht vom Hunger in Gaza, nicht von der furchtbaren Repression. Sie sprach nicht von all dem, was Israel anders machen müsste, damit es endlich Frieden geben kann.“

Deutschland muss Kritik üben. Die Menschen, die Hitler Widerstand geleistet haben, haben das nicht nur wegen der Vernichtung der Juden getan, sondern damit nie wieder Menschen, damit nie wieder Rassen verachtet werden. Israel aber verachtet die Würde der Palästinenser.

„Das einzige was Deutschland tun kann, ist ein Teil der palästinensischen Polizei mit Einwilligung Israels auszubilden. Aber damit ein Palästinenser-Staat überhaupt entstehen kann, muss es eine territoriale Kontinuität geben. Doch die gibt es nicht mehr, weil Israel eine Isolierungspolitik kleiner palästinensischer Einheiten betreibt. Manche sprechen auch von Bantustan – nicht ganz zu Unrecht…“

„Israel baut ständig neue Abgrenzungen. Es gibt Straßen nur für Israelis, Palästinenser dürfen diese gar nicht benutzen. Es gibt sicherlich kleine Gebiete für Palästinenser, die aber nicht miteinander verbunden sind. Es gibt keine territoriale Kontinuität, die allein einen Staat rechtfertigen könnte. "

„Friedensverhandlungen über was? Das ist doch die Frage, die leider nie gestellt wird. Verhandlungen darüber, dass Israel keine Besatzungsmacht mehr ist? Verhandlungen darüber, dass Israel keine neuen Kolonien mehr baut? Aber es werden neue Kolonien gebaut, Ostjerusalem wird gerade völlig enteignet. Wissen Sie, alles was ich sage, sagen auch viele Israelis. Aber wenn Kritik an der israelischen Regierung in Deutschland oder Frankreich geäußert wird, dann wird sie als antisemitisch bezeichnet. In dieser Logik wären auch alle israelischen Kritiker der israelischen Politik Antisemiten - das ist doch ein bisschen stark.“

„In Deutschland und Frankreich gibt es Verteidiger Israels, die jede Kritik mit Antisemitismus gleichsetzen, was in Israel aber nicht getan wird. Die israelischen Botschafter sind eine Art Überwacher der deutschen Politik: So gab es in der FAZ einen Artikel des früheren israelischen Botschafters Schimon Stein über seine Erfahrungen in Deutschland. Seine Schilderung läuft darauf hinaus, dass er sich ständig einmischen und sagen durfte: Das ist gut, oder das ist schlecht - im Namen der deutschen Schuld.“

Da stimme ich ganz Martin Walser zu, der in seiner Friedenspreis-Rede von der Keule gesprochen hat, die ständig gegen Deutschland geschwungen. Danach fragte der israelische Botschafter: ‚Wovon redet Walser da‘? Und ich sagte: ‚Er redet davon, wie Israel Deutschland ständig erpresst.‘“

„ In Israel findet man heraus, dass Überlebende der Shoah Hunger leiden. Israel beruft sich ständig auf die Shoah, also könnte die Regierung die Überlebenden doch auch anständig versorgen. Aber dann heißt es sofort, Deutschland soll für die Holocaust-Überlebenden zahlen. Und das finde ich nicht würdig.

„Ein sehr schönes Buch von Rupert Neudeck über das Schicksal der Palästinenser mit dem Titel Ich will nicht mehr schweigen sollte in einer evangelischen Kirche in Frankfurt vorgestellt werden. Arno Lustiger drohte mit wehenden israelischen Flaggen, die Versammlung zu stören. Die Veranstaltung fand nicht statt, die evangelische Kirche ist zurückgewichen. Das sind furchtbare Methoden.“

„Den gibt es auch ohne diese Politik schon zur Genüge. Aber sie stärkt ihn. Es gibt eine Gleichsetzung von Israel und jüdisch, die es in dieser Form nicht geben dürfte.“

„Israel muss Verständnis für das Leiden der Palästinenser zeigen. Ich bin in Berlin als Antisemit verschrien worden, weil ich sagte, dass der Dirigent Daniel Barenboim mehr für den Frieden tue als Sharon. Man sollte vielmehr auf Menschen wie Barenboim hören. Gewalt erzeugt Gewalt und bringt keinen Frieden.“

„1991 kam der israelischer Botschafter Frankreichs in den südfranzösischen Ort Chambon-sur-Lignon und überreichte der evangelischen Gemeinde die Medaille der Gerechten. In dem Dorf waren Hunderte jüdischer Kinder im Zweiten Weltkrieg von Franzosen versteckt und gerettet worden. Der Pastor, der Vorsteher der Gemeinde war und die Medaille entgegennahm, sagte am Schluss seiner Dankesrede: ‚Heute sind palästinensische Kinder bedroht, deren Häuser und Schulen zerstört werden‘.“

„Aus Angst davor, dass Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Man will nicht sehen, dass die Leute im Gazastreifen nahezu verhungern, weil sie einer Blockade unterliegen. Man will nicht sehen, dass Israel systematisch Infrastrukturen zerstört, die mit Geldern der EU gebaut wurden. Als Antwort auf Raketen müssen keine Elektrizitäts- und Wasserwerke zerstört werden. Das ist nicht notwendig. Aber Israel hat das auch im Libanon gemacht, um einen Gegner zu bekämpfen, den sie am Ende doch nicht besiegt haben.“


BERNHARD GRZIMEK (1909-1987)

"Leider werden wirklich in der Geschichte immer diejenigen Männer als »groß« gefeiert, die viele Kriege begonnen und gewonnen haben. Aus diesen Gründen habe ich mich nie für Geschichtshelden wie Napoleon, Friedrich den Großen, Alexander oder Julius Cäsar begeistern können." - (Auf den Mensch gekommen, München 1977)

"Leider werden wirklich in der Geschichte immer diejenigen Männer als "groß" gefeiert, die viele Kriege begonnen und gewonnen haben. Aus diesen Gründen habe ich mich nie für Geschichtshelden wie Napoleon, Friedrich den Großen, Alexander oder Julius Caesar begeistern können."


GIOVANNI GUARESCHI (1908-1968)

"Das Endziel jeder Zensur ist es, nur solche Bücher zu erlauben, die ohne dies niemand liest."

"Größe Männer, über die man nicht lachen kann, sind gefährlich."


ROMANO GUARDINI (1885-1968)

"Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heißt."


ALEC GUINNES (1914-2000)

"Nicht viele Menschen leisten sich den größten Luxus, den es auf Erden gibt - eine eigene Meinung."


Gen. REINHARD GÜNZEL (geb. 1944)

"Eine beständige Umerziehung und Indoktrinierung durch unsere Medien sowie die verderbliche Saat der Frankfurter Schule, die in der sogenannten Kulturrevolution der Achtundsechziger aufgegangen ist, haben aus einem vormals stolzen Kulturvolk eine Gesellschaft gemacht, die sich praktisch aufgegeben hat."


PHILIPP GUT (geb. 1971)

„Es ist ein irritierender Kult um die Schwulen entstanden, Homosexualität ist zu einer Art Religion geworden. Wer sich outet, wird zum leuchtenden Märtyrer einer bekennenden Kirche. Wer sich dem Kult widersetzt, den trifft der Bannstrahl. Wie in allen Glaubenssystemen gilt auch hier: Wer die Stirn runzelt, gehört nicht dazu. Die Schwulenparty will nicht gestört werden.“

„Die Homosexualisierung der Gegenwart erreicht Rekordwerte. Der Staat fördert sie, die Gesellschaft buhlt um ihre Gunst. Die Schwulen bestimmen heute, wie über Schwule zu denken und zu sprechen ist. Und vor allem, worüber man nicht sprechen darf. Der Punkt scheint erreicht, wo die Propagierung des eigenen Lebensstils auf Kosten der Meinungsäußerungsfreiheit ins Intolerante kippt.“

„Selbst vor Kindern und Schulen machen die schwulen Pressure-Groups nicht halt. Die Schule ist ein Ort, an dem Homosexualität nur beschränkt Zutritt hat – vielleicht eine letzte heterosexuelle Bastion? Die Thematisierung von Fragen zur sexuellen Orientierung müsse sowohl mit der allgemeinen Sexualerziehung als auch fächerübergreifend im jeweiligen Kontext in allen Altersstufen behandelt werden. Von der Unterstufe bis zum Militär, vom Erstklässler bis zum Armeeoffizier: Homosexualität soll lebensbegleitender Pflichtstoff werden.“


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