RAABE - RABEHL - RADDATZ - RAHR - RAKOWSKIJ - v. RANKE - RATHENAU - RASIN - J. RAU - REAGAN - REED - REINELT - REMARQUE - RENAN - RENNER - RETHER - RILKE - RIBBENTROP - RITSCHARD - RITTERSHAUS - de RIVAROL - D. ROCKEFELLER - N. ROCKEFELLER - ROLLAND - ROOSEVELT - ROSEBERY - RORTY - G. ROTH - J. ROTH - ROTHKRANZ - S. ROTHMAN - ROSENAU - ROSENBERG - ROTHLEY - M. ROTHSCHILD - N. ROTHSCHILD - L. ROTHSCHILD - GEBR. ROTHSCHILD - ROUSSEAU - RUDOLF - RÜCKERT - RUSKIN - RUSSELL - RYDZ-SMINGY
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WILHELM KARL RAABE (1831-1910)

"Allen Vorkommnissen des Lebens gegenüber hat man sich immer nur vorzuhalten, daß man sich doch nur in einer Kinderstube befindet, wo die Unartigen vorwiegen."

"Alles in der Welt kann von den verschiedensten Seiten angesehen werden. Gerade weil dem so ist, liegt alles auf Erden viel offener und sozusagen wehrloser da, als der Mensch in seiner täglichen Verwirrung sich einzubilden pflegt."

"Alles was Kunst, Literatur usw. usw. durch die Jahrtausende geliefert hat, das 'Caput mortuum" (Totenkopf) der Menschheit."

"Alter – es ist die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt!"

"An sich selbst muß der Mensch in Erfahrung bringen, wie dem anderen zumute ist."

"Auch wenn man nur zum Fenster rausschaut, sieht man die Welt."

"Auf dieser lärmvollen Erde imponiert den Menschen am Ende nichts so sehr wie einer von ihnen, der gar keinen Spektakel zu veranstalten wünscht und doch seinen Willen wirksam durchsetzt."

"Aufgeblasenheit ist der zuverlässigste Schwimmgürtel im Strom des Lebens."

"Auf leisen Sohlen wandelt die Schönheit, das wahre Glück und das echte Heldentum. Unbemerkt kommt alles, was Dauer haben wird."

"Aus der Tiefe steigen die Befreier der Menschheit; und wie die Quellen aus der Tiefe kommen, das Land fruchtbar zu machen, so wird der Acker der Menschheit ewig aus der Tiefe erfrischt."

"Blick auf zu den Sternen und gib acht auf die Gassen."

"Da man in das Leben sich hat fügen müssen, wieviel leichter sollte man sich in den Tod fügen können."

"Das Behagen am Dasein verdirbt sich der Mensch sehr häufig durch seine so genannten starken Seiten."

"Das Beste gehört uns nicht zu, und wir wissen nicht, von wem wir's haben. Was sind wir allesamt anderes als Boten, die versiegelte Gaben zu unbekannten Leuten tragen? Die größte Schlacht und das größte Gedicht, von wem kommen und zu wem gehen sie? Kein rechter Sieger auf irgendeinem Felde wird je rufen: 'Dies ist mein Werk und das soll es wirken!'"

"Das Deutsche Reich ist mit der ersten Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth gegründet worden: Das französische Gewissen sitzt in Paris, das englische in London, aber das deutsche noch lange nicht in Berlin."

"Das große offene Weltgeheimnis liegt in seiner ganzen Schönheit und Herrlichkeit vor uns im Lichte des eben gegenwärtigen Tages. Freue dich, daß du in der Welt bist und zu den Wundern mitgehörst."

"Das Mal der Dichtung ist ein Kainsstempel, welcher einem auch nicht gratis aufgedrückt wird."

"Das schönste Gefühl auf dieser Erde: nicht mehr nötig zu sein. Nicht mehr gebraucht zu werden. Macht damit, was ihr wollt."

"Das Wunderbare am Menschen ist, daß er wohl derselbe bleibt, aber nicht der gleiche."

"Dem ungebildeten Menschen erscheint alles als Einzelheit, dem gebildeten alles im Zusammenhang. Es gibt aber allerlei Nuancen."

"Den richtigen Lesepöbel hat einzig und allein das 'Volk der Dichter und Denker' aufzuweisen."

"Der Herr läßt Gras wachsen auf den hohen Bergen; aber als lieber Gott hat er seinen schönen Blumen den Aufenthaltsort durchschnittlich doch mehr im Tal angewiesen."

"Der Inbegriff aller Dinge, die Welt, die absolute Totalität eröffnet dem Forscher nicht weitere und nicht geheimnisvollere Räume, als dem Kinde die eng begrenzte Wiese und das Stückchen Himmelsblau darüber bietet. Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren; er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens schnell und leicht."

"Der Mensch ist der Spiegel der Welt. Von ihm hängt es ab, ob das Spiegelbild klar oder beschlagen ist."

"Der Männer Herz muß bluten um das Licht. Aber der Frauen Herz muß bluten um die Liebe."

"Der Mensch ist groß, wenn er menschlich ist;
will er göttlich sein, wird er kindisch,
und denkt er tierisch, wird er zum Vieh.
"

"Der Mensch hat auf Erden nichts, was er als sein ewiges Eigentum beanspruchen und aufrechterhalten kann und woran er schreiben darf: Rühre nicht an!"

"Der Mensch hat vor dem Tier nur den zweifelhaften Vorzug, daß er denken kann: "Es kommt auf mich an."

"Der schwierigste Weg, den der Mensch zurückzulegen hat, ist der zwischen Vorsatz und Ausführung."

            Des Menschen Hand ist eine Kinderhand,
            sie greift nur zu, um achtlos zu zerstören;
            mit Trümmern überstreut sie das Land,
            und was sie hält, wird ihr doch nie gehören.

"Der Pöbel sagt stets 'Du' zu einem großen Mann, der ihm nichts Besseres zu fressen und zu saufen gibt, oder ihn auf dem Schlachtfeld verhauen läßt, und verlangt durch alle Stände, daß man 'Sie' zu ihm sage."

"Der Tod hat eigentlich für das Kind keinen Sinn, erst wenn uns das Leben recht zusammengerüttelt und geschüttelt hat, geht uns das Verständnis dafür auf. Der Kindheit, welcher alles noch neu ist, drängt jeder neue Tag den vergangenen in die vollständigste Vergessenheit."

"Die deutsche Nation gibt mehr für papierne Vatermörder und Halskragen aus als für bedrucktes Papier."

"Die Frage steht doch so: Sind wir der Menschheit wegen da oder ist die Menschheit unseretwegen da? Bis jetzt, soweit die historischen Zeiten reichen, ist das letzte der Fall gewesen."

"Die Geschichte eines Hauses ist die Geschichte seiner Bewohner,
die Geschichte seiner Bewohner ist die Geschichte der Zeit, in welcher sie lebten und leben,
die Geschichte der Zeiten ist die Geschichte der Menschheit.!
"

"Die Klugen haben wahrhaftig lange nicht so viel Beweglichkeit in die Welt gebracht und so viel Glückliche drin gemacht wie die Einfältigen."

"Die interessantesten Zeiten des Menschendaseins sind nicht die, in welchen man sich der Täuschung hingibt, sein Leben selbst führen zu können, nach rechts oder links abzuweichen, zu beharren oder aufzugeben, sondern die, in denen man die Flügel des Schicksals deutlich über seinem Kopf rauschen hört. Trotz aller möglichen Unruhe und Ahnung sind diese auch, so widerspruchsvoll das klingen mag, das eigentliche Leben."

"Diejenigen, welche mit heitrem Lächeln den uralten, bittern Kampf führen, können in der rechten Stunde, und zumal in der Stunde des Sieges ernst genug sein. Sie vor allen andern Erdenbürgern werden es am wenigsten wagen, des Lebens rätselhafte Tiefen durch leichtsinnigen Scherz zu überbrücken."

„Die Juden sind doch die wahren Kosmopoliten, die Weltbrüder von Gottes Gnaden oder, wenn du willst, von Gottes Ungnaden.

"Die höchste, schönste und beste der Göttertöchter, die Phantasie."

"Die Leute behalten nicht nur das Schlechte, sondern auch das Gute, was sie vom Nächsten denken, bei sich, und so geht die Welt ihren Weg."

"Die Massen in Bewegung zu setzen braucht's nur der Phrase eines Dummkopfs. Wie lange Zeit braucht der kluge Mann, um nur einen einzigen zu seiner Meinung zu bekehren!"

"Die Menschen irren sich. Man hat nur Freude an dem, was einem nicht gehört. Alles Übrige ist eine Last."

"Die Menschen leben in der Illusion, daß jeder das, was er tut, für sich tut; und das ist der größte der Urirrtümer der Individuen."

"Die Menschen steifen sich darauf, daß jeder um sie herum unrecht habe; meine Meinung jedoch ist, daß jeder in der Welt recht hat. Keiner mehr und keiner minder als der andere."

"Dieses Deutschland hängt wie ein nasser Waschlappen zwischen den Völkern der Erde."

"Die Starken lachen selten auf dieser Erde, aber sie zeigen es auch nicht durch Tränen, wenn wir andern ihnen weh getan haben."

"Die träumerische Viertelstunde eines Poeten oder Philosophen ist oft wichtiger für die Menschheit als der Lärm einer tagelang währenden Feldschlacht."

"Die Welt ist einmal darauf gegründet, daß sich einer an dem andern ärgere und diejenigen, welche die uralte Mode nicht mitzumachen wünschen, werden gewöhnlich am ersten zu Tode geärgert."

"Die Welt ist viel trivialer, oder, wenn du es auf deutsch willst, viel nichtsbedeutender, als sie sich einbildet."

"Die Zeit, in der man nicht mit dem Körper, sondern mit dem Geist erkennt, daß mit dem Wasser der Schlaf das Beste in der Welt ist."

"Die Zeiten gehen hin, und für jedermann kommen einmal die Jahre, wo er merkt, daß sie hingegangen sind, und er sich wundert, daß er nichts getan hat, sie aufzuhalten."

"Du hast erst den Kelch des Lebens an die Lippen gesetzt; jetzt betäubt dich der erste Schauer vor der Bitterkeit des Trankes; – herunter damit – die Betäubung wird weichen. Es setzt doch niemand das Glas ab, ehe die Neige geleert ist."

"Du liebster Gott, und wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht, so gibt es doch noch den Mond und die hübschen Sterne und die Lampe am Winterabend - es ist soviel schönes Licht in der Welt.!"

"Ein klassisches Kunstwerk: Man sieht die Fäden nicht heraushängen, an denen die Puppen gezogen werden."

"Ein Weib möchte immer alles gern selber verrichten, aber zugleich immer einen haben, dem es die Verantwortung dafür in die Schuhe schieben könnte."

"Eine Blume, die sich erschließt, macht keinen Lärm dabei: Unbemerkt kommt alles, was Dauer haben soll, in dieser wechselnden, lärmvollen Welt."

"Erkenntnis macht frei, Bildung fesselt, Halbbildung stürzt in Sklaverei."

"Es gehört zur Weisheit, gelegentlich ein bißchen töricht zu sein."

"Es gibt Dinge, Verhältnisse, Zustände und Berufsarten, gegen die der Mensch sich mit Händen und Füßen wehrt, wenn er eben hineingerät, und die er nachher ganz und gar für sich zugeschnitten findet, wenn er endlich drinsteckt."

"Es gibt ein Reich der Freiheit, Ruhe und stolzen Gelassenheit, dessen Bürgerbrief wir zu besitzen glauben, und das uns keine Macht der Welt entreißen soll, in dem man den Sieg gerade dann am festesten hält, wenn die Widersacher am lautesten den Sieg über uns kreischen."

"Es gibt kein leichter zufriedenzustellendes Wesen als den Menschen. Man denke nur an die hunderttausend lyrischen Wonnemondgedichte, die er über die paar schönen Sonnentage, die ihm während des schlechten Wetters seiner Lebenszeit zuteil werden, gemacht hat."

"Es gibt nur zwei Sorten Leute. Die eine meint, sie stehe am Anfang aller Dinge, und die andere ist vom Gegenteil fest überzeugt. Ich gehöre zu den letzten."

"Es ist der höchste Genuß auf Erden, deutsch zu verstehen."

"Es ist ein wundersam Ding um des Menschen Seele und des Menschen Herz kann sehr oft am glücklichsten sein, wenn es sich so recht sehnt."

"Es ist immer ein erhebendes, aber auch tief beruhigendes Schauspiel, einen großen Menschen zu sehen, der unter dem ehernen Gesetz des Müssens das Wünschen verlernt hat und uns lächelnd zeigt, daß sich in dieser unbeständigen Erscheinungswelt das Wünschen nicht verlohnt."

"Es ist immer ein Vorrecht anständiger Leute gewesen, in bedenklichen Zeiten lieber für sich den Narren zu spielen als in großer Gesellschaft unter den Lumpen der Lump zu sein."

"Es ist manchmal dem Menschen nichts dienlicher, als daß er mal so recht vollständig umgekehrt wird! Wenn das Allinnerste nach außen kommt, dann erfährt er erst, was eigentlich alles in ihm gesteckt hat und was ihm nur angeflogen war."

"Es ist recht häufig viel besser, die Bedrängten sich ausreden und ausschreien zu lassen, als ihnen zur Geduld zu reden und zu raten"

"Es kommt für den wirklichen Menschen die Zeit, wo er in den Werken der Autoren nicht mehr die Kunst, das Ästhetische sucht, um sich selber Ruhe zu schaffen im Sturm des Lebens, sondern die Fingerzeige, wie jene sich in dem großen Kampfe zurechtgefunden haben."

"Es sind zwei Sorten von Leuten. Die einen kümmern sich um die Adiaphora (sichtlich neutrale Werete - JB) des Lebens, je älter sie werden, desto mehr; die anderen desto weniger. Einige gar nicht; und diese haben das Erdendasein glücklich überwunden."

"Es staubt auch in der Stube des Königs. Ein Floh hüpft auch über den Teppich der Kaiserin und findet, wen er sucht."

"Flüchtig sind des Menschen Auffassungen und Begriffe: was heute er so nennt wie gestern, ist heute nicht mehr das, was er gestern darunter verstand."

"Früher achtete der Mensch nicht sehr auf sich. In der antiken Welt tat jeder das Seinige gut oder schlecht. ... Damals wurde aber auch keiner 'verkannt'; – heute wimmelt es auf Erden von 'Verkannten'."

"Furcht ist nichts weiter als eine etwas prägnanter hervortretende Form der Äußerung des Eigennutzes."

"Gegen ein Vorurteil im Kleinen, wie im Großen ist's stets das Nützlichste, sich unter dem Winde anzuschleichen."

"Genial ist das, was die arme, gequälte Menschenseele ans Licht bringt, sonst nichts."

"Goethes sämtliche Werke! – Blättere weiter, auch über der nächsten Seite scheint die Sonne! – Vierzig Bände Weltruhms, zweiundachtzig Lebensjahre und nur vier Wochen ungetrübtes Glück oder besser gesagt, eigentliches Behagen; – welch ein Trost für uns alle! – Ein Vivat allen guten und wackeren Gesellen zu Wasser und zu Lande, auf ebener Erde und auf den goldenen Wolken im blauen Äther, den guten, wackeren Gesellen, die aushalten und sich nicht irren lassen und bei jeder Witterung den Tag preisen. Tue, was du willst, aber in allen Lagen nimm dir ein Exempel an dem alten Geheimen Rat."

"Gott ist nicht wählerisch in seinen Boten und Werkzeugen, und die irren, die da meinen, daß er die Welt mit spitzen Fingern anfasse und das Nämliche von uns verlange."

"Gott hat das Mittelmaß erschaffen als Elle für alles andere."

"Ich bin in meiner Jugend mit alten Leuten umgegangen und gehe in meinem Alter mit jungen um. Das ist die Weise, wie der Mensch möglichst behaglich durch die Welt kommen mag."

"Ich glaube an keine Offenbarung, als an die, welche wir im Auge des geliebten Wesens lesen; sie allein ist wahr, ist allein ist untrüglich."

"In Deutschland hat mehr als in irgendeinem andern Lande der Welt nur der Pöbel Geld und wendet es in seiner Weise an."

"Jeder Frühlings-Sonnentag schließt nur für ein paar Menschen, die imstande sind, ihn zu genießen, unter Millionen, die nicht dazu imstande sind, das Glück der Erde und also den Himmel auf."

"Jeder, er zu den Höhen steigen will, hat erst die allernächste Nähe zu überwinden. Dem kann sich niemand entziehen und am wenigsten die Gelehrten, die Poeten und die Helden auf jeglichem Felde."

"Je freier man wird, desto mehr fügt man sich der Sitte."

"Je höher ein Mensch steht, desto häufiger hält ihm die Fratze Gemeinheit die Faust unter die Nase."

"Knie dem Philister auf der Seele und du drückst doch keinen Geist heraus."

"Langsam Schritt für Schritt die Treppe weiter hinauf! Wahrlich die Welt bietet nicht solch ein Übermaß von Genüssen, daß man sie in Sprüngen überfliegen dürfte. Und ist nicht jede Stufe, die man aufwärts steigend betritt, ein Glück? Und ist nicht der Treppenabsatz, auf dem man einen Moment still hält und sich nochmals faßt, eine Seligkeit?"

"Man kommt nicht in die Welt, um sich auszusuchen, sondern um 'vorlieb' zu nehmen."

"Man erlebt nicht das, was man erlebt, sondern wie man es erlebt."

            MEIN LEBEN

            Legt in die Hand das Schicksal dir ein Glück,
            Mußt du ein andres wieder fallen lassen:
            Schmerz und Gewinn erhältst du Stück um Stück,
            Und Tiefersehntes wirst du bitter hassen.

            Des Menschen Hand ist eine Kinderhand,
            Sie greift nur zu, um achtlos zu zerstören,
            Mit Trümmern überstreuet sie das Land,
            Und was sie hält, wird ihr doch nie gehören.

            Auf alle Höhen Da wollt' ich steigen,
            Zu allen Tiefen Mich niederneigen.
            Die Nah und Ferne Wollt' ich erkünden,
            Geheimste Wunder Wollt' ich ergründen.

            Unendlich Schweifen, Im ew'gen Streben,
            Ein Nieergreifen – Das war mein Leben.
            Nun ist's geschehen; – Aus allen Räumen
            Hab' ich gewonnen Ein holdes Träumen.

            Nun sind umschlossen Im engsten Ringe,
            Im stillsten Herzen Weltweite Dinge.
            Lichtblauer Schleier Sank nieder leise;
            In Liebesweben, Goldzauberkreise

            – Ist nun mein Leben. "

"Mir ist gleichgültig der Rock, den ich trage, was ich esse und trinke und was die Narren von mir sagen."

"Mit dem Hunger nach der Unendlichkeit wird der Mensch geboren, er spürt ihn früh; aber wenn er in die Jahre des Verstandes kommt, erstickt er ihn meistens leicht und schnell. Es gibt so angenehme und nahrhafte Sachen auf der Erde, es gibt so vieles, was man gerne in den Mund oder in die Tasche schiebt."

"Mit jeder Geburt hebt der uralte Sang von der Schöpfung wieder an; wüst war es und leer und es war finster auf der Tiefe; aber der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Im Buche der Genesis freilich wird es mit einemmal Licht, langsam, langsam; auch in ihr kommt das Licht von den Sternen, und deren gibt es viele und sehr schöne. Jeder von ihnen wirft einen anderen Schein in das dunkle Sein, und dem echten Menschen verbinden sie sich in jeder guten Stunde zu heilbringenden Konstellationen. Er gab den Gefühlen Namen und nannte sie: Liebe, Freundschaft, Glaube, Geduld, Barmherzigkeit, Mut, Demut, Ehre."

"Nichts bildet den Menschen mehr als Menschenschicksal sehen."

"Plein-air-Schriftsteller, die die Welt in das Licht heben: Racine, Corneille, Molière, Shakespeare, Schiller, Goethe und die großen Griechen; aber nicht ihr Kellerluftschnapper, ihr Dunkelmaler, die ihr nur eine neue Tagessprache gefunden habt! O ihr Asthmatiker der Kunst!"

"So viel Lichter um uns her angezündet sein mögen, so hell die Sonne scheinen mag, auf einmal wissen wir wieder, daß wir aus dem Dunkeln kommen und in das Dunkle gehen, und daß auf Erden kein größeres Wunder ist, als daß wir dieses je für den kürzesten Augenblick vergessen könnten."

"Sprichwörter sind ein öffentlicher Unterstützungsverein für Leute ohne eigene Gedanken."

"Trotz aller Lehren, trotz aller Schulen steht der Mensch doch allein seinem Schicksal gegenüber, und er allein hat mit seiner Persönlichkeit Antwort zu geben."

"Über den Tod kommt jeder leicht hinweg, aber mit dem Sterben ist's eine andere Sache."

"Über der Wiege des ewigen Kindes 'Menschheit' schweben die guten Genien, die großen Weltdichter, schütten aus ihren Füllhörnern die goldgelben Weihnachtsfrüchte herab und sind mit ihren Wiegenliedern stets da, wenn häßliche, schwarze Kobolde erschreckend dazwischengelugt haben."

"Und wenn der Tod kommt, meinen sie doch immer wieder, das sei das Neueste und noch nicht dagewesen."

"Und wenn sie noch so genau den Düngerhaufen beschreiben, die Wiese im Morgentau und Sonnenglanz behält doch ihr Recht."

"Und es zeigte sich wieder, daß Hoffnung und Freude die besten Ärzte sind."

"Unpersönlichkeit des Dichters: Das Kindergefühl behalten: Ich bin alles zusammen! Objektivität und Subjektivität."

"Unter den Waffen, welche dem Menschen zum Kampfe mit dem Leben gegeben werden, sind zwei scharfe, schneidende: Verstand und Phantasie."

"Was ist der Mensch? Jedenfalls nicht das, was er sich einbildet zu sein, nämlich die Krone der Schöpfung."

"Was ist der Mensch? Es ist schade, daß diese Frage nur von ihm selber aufgeworfen und beantwortet werden kann. Ich möchte wohl einmal die Meinung irgendeines anständigen Tieres, eines Esels, Ochsen, Pferdes oder auch nur eines Flohs darüber hören!"

"Was ist die nichtige dumme Phrase: Mein Haus ist meine Burg! gegen die so sehr unpolitische, so selten ausgesprochene, und doch so tief und fest, ja manchmal mit der Angst der Verzweiflung im Herzen festgehaltene Überzeugung: Mein Luftschloß ist mein Haus!?"

"Wie ist doch die Jugend so schön; wie wenig bedarf sie, um glücklich zu sein! Ein bißchen Mondschein, ein paar klingende Wassertropfen, die Strophe eines Liedes und - die jungen Herzen fühlen Gedichte, wie sie noch nie dem Papier anvertraut werden konnten."

"Was hat unsereiner Bessres von seiner Lebensarbeit, als daß er dann und wann erfährt, sein Werk habe Menschenkindern in guten Stunden noch ein wenig mehr Sonne und zu dunkeln, bösen wenigstens einen lichten Schein von Ferne in den Erdentag getragen."

"Was man von der Mutter hat, das sitzt fest und läßt sich nicht ausreden, das behält man, und das ist auch gut so, denn jeder Keim der sittlichen Fortentwicklung des Menschengeschlechts liegt darin verborgen."

"Welch eine Zeit!" – Aber der alte Krieger sagt: "Eine ganz vortreffliche Zeit, wie alle Zeiten, in denen man einen großen Hunger nach irgendetwas hat, von dem man weiß, daß man es durch Mühen und Arbeit erlangen kann."

"Wem nicht jeder Satz, den er schreibt, der wichtigste ist, soll das Schreiben lassen."

"Wenn Bildung frei macht, so will der Deutsche seine Bildung dazu auch so billig als möglich haben."

"Wer denkt, wenn er in die Freuden seiner Kinderjahre zurückblickt, daran, daß seine Eltern auf dem Kampfplatz waren? Auf dem Kampfplatz in der bittersten, bösesten Bedeutung des Wortes!"

"Wenn er an den Füßen auch Hände gehabt hätte, würde er auch damit zugegriffen haben. – Es juckt diesem Affengeschlecht in allen zwanzig Fingern!"

"Wer aus armen, niederen Häusern kommt, dem darf man es nicht vorwerfen, wenn er die erste Strecke seines Weges nur scheu und zögernd zurücklegt, wenn ihn Nichtigkeiten blenden, wenn ihn falsche Trugbilder verwirren, wenn ihn Irrlichter weglocken."

"Wer glaubt, niemals zu irren, der irrt."

"Wer ist wahrhaft glücklich? Nur das Phlegma (Geisterabwesenheit) und die Dummheit. Feine Nerven können nicht glücklich sein."

"Wer milde ist, nicht leicht zürnt und, zürnt er leicht, sich dessen im nächsten Augenblick schämt, dem sind die Götter auch milde. Und geht es nicht, haben sie nichts weiter für ihn, auch im längsten kummervollen Leben nicht, so schenken sie ihm doch einen leichten Tod, das Beste, was sie zu vergeben haben."

"Wer mit mir reden will, der darf nicht bloß seine eigene Meinung hören wollen."

"Wer reich wird, wird ärmer, denn er verliert viele Wünsche."

"Wer wahrhaft vornehm ist, hat immer Respekt, wo er hinhört, der Pöbel nicht."

"Wie viele treue und besorgte Blicke aus lieben Augen gehen einem verloren, während man auf das Zwinkern, das Schielen und Blinzeln der Welt rundum nur zu genau achtet!"

"Wie will der Mensch etwas werden in dieser schlimmen Welt, wenn er sich nicht eine Leiter macht aus seinen Dummheiten?"

"Wie viele Menschen gehen auf Erden, die nichts von sich wissen, und denen es erst die anderen sagen müssen, was sie sind."

"Wieviel ruhiger lebten wir in der Welt, wenn wir uns nicht immer aus unserem Schicksal unsere Reue und unsere Gewissensbisse zurechtschnitten, stets in dem Gefühl, uns selber nie das Geringste vergeben zu dürfen."

"Wieviel Zeit von seinen eigenen Tagen behält man übrig für die Bedrängnis der anderen?"

"Wir bleiben immer Kinder, und so klug wir auch werden mögen, wir behalten immer die Lust, mit scharfen Messern und spitzen Scheren zu spielen."

"Wir kommen durch alle Wünsche, Klagen, Hoffnungen und Befürchtungen auch nicht den kleinsten Schritt weiter, sondern geraten immer tiefer in Mutlosigkeit und Verwirrung. Am besten ist's, wir legen uns klar und trocken noch einmal alles auseinander, scheiden das Richtige von dem Unrechten und gehen dann, ein jeder mutig, tapfer und ergeben den vorgeschriebenen Weg."

"Wir sind doch törichte Menschen! Wie oft durchkeuzt die Furcht vor dem Lächerlichwerden unsere innigsten zartesten Gefühle! Man schämt sich der Träne und – spottet; man schämt sich des fröhlichen Lachens und – schneidet ein langweiliges Gesicht; die Tragödien des Lebens sucht man hinter der komischen Maske zu spielen, die Komödien hinter der tragischen; – man ist Betrüger und Selbstquäler zugleich!"

"Wir sollen die Liebe, die wir den Toten mit ins Grab geben, nicht den Lebenden entziehen. Was für eine trostlose Welt würde das geben, wenn die Toten alle Liebe mit sich hinabnähmen in die Gruft. Das wird geschehen, wenn die Erdenuhr ablaufen will, aber dann erst wird es recht sein, aber dann werden auch alle Sonnen und Sterne ihre leuchtenden Augen abwenden, es wird dunkel werden und kalt, immer dunkler und kälter, – und dann wird es recht sein, daß jeder Hunger, jedes Sehnen unter sich geht, daß alle Liebe mit in den Sarg gelegt wird. Dann dürfen auch die letzten Blumen im Garten zu den Totenkränzen gebrochen werden, – es wird ja niemand übrig bleiben, der noch seine Lust an ihnen haben könnte."

"Wir werden am gerechtesten und am bittersten für unsere Überhebungen gestraft."

"Wird nicht fast alles Große mit gefesselter Faust gewonnen? Was wollen wir Kleinen uns kümmern, wenn es den Großen so geht? Für uns und nicht weniger als für sie gilt das Wort: Auch in Ketten vorwärts!"

"Wodurch sich der Mensch den Tag verdirbt in Ärger, Sorgen, Kummer und Erbosung, ist gleichgültig: daß er es tut und tun muß, daß ist die Hauptsache."


BERND RABEHL (geb. 1938)

"Die europäische Vereinigung ist ein Werk der Bürokraten. Die Völker und Nationen haben keinerlei Anteil."

"Der Schuldpranger der deutschen Verbrechen am 2. Weltkrieg soll alle kommenden Verbrechen überdecken, und ein Volk ohne Kultur kann zu allem verleitet werden, zumal es von "Eliten" beherrscht wird, die von außen geprägt werden und keine innere Verantwortung tragen." ("Bogenhausener Gespräche" 1998)

"In Europa bedeutet diese politische Überfremdung die grundlegende Zerstörung von Volk und Kultur, vor allem dann, wenn die Zersetzung der nationalen Identität bereits so weit fortgeschritten ist durch die kapitalistische Umwertung der Werte wie in Deutschland."


HANS-PETER RADDATZ (geb. 1939)

"In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich, wie bei Muhsmmaui nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte." (Von Allah zum Terror)




ALEXANDER RAHR (geb. 1950)

„Ich wollte in Deutschland eine Diskussion auslösen…ob wir uns Russland gegenüber richtig verhalten, und ob Europa überhaupt eine richtige Herangehensweise an Russland und an die Ostpolitik besitzt. Vor 20 Jahren entstand für die EU und Russland eine einmalige Chance, ein gemeinsames europäisches Haus zu errichten, die nicht realisiert wurde. Woran lag das: an geopolitischen Widersprüchen, an der ökonomischen Konkurrenz, am mangelnden Wunsch der Gesellschaft Russlands, auf die sowjetische Mentalität zu verzichten, wie mancher vermutet? Oder lag es am Triumphdenken des Westens, der meint, Russland könne ein Teil Europas werden, wenn es der Rolle eines jüngeren Partners zustimmt?“

„...Nehmen wir die Raketenabwehr. Für uns alle ist es von Vorteil, in dieser Sphäre zusammenzuarbeiten. Ich teile hier natürlich nicht die amerikanische Herangehensweise, denn sie ist auf die Festigung der amerikanischen Interessen gerichtet. Das zweite Thema ist der internationale Terrorismus. Nach dem Abzug der NATO aus Afghanistan, der ohne Russlands Hilfe unmöglich ist, wird man eine gemeinsame Strategie zur Stabilisierung der Region unter Mitwirkung der Schanghai-Organisation für Zusammenarbeit ausarbeiten müssen. Und der dritte Aspekt ist die Energiesicherheit. Anstatt eine Energie-Allianz zu akzeptieren, die Wladimir Putin vor 11 Jahren in seiner berühmten, auf Deutsch gehaltenen Rede im Reichstag vorgeschlagen hatte, schafft Europa ein eigenes Kartell der Verbraucher von Energieträgern. Russland, das spürt, dass man es nicht an den westlichen Markt lässt, wird sein eigenes Kartell der Gasproduzenten schaffen. Und das kann ebenfalls zu Konflikten führen, die es nicht geben darf.“

„Wir vergessen oder übersehen es, dass im Osten Wirtschaftsriesen wie Russland oder Kasachstan entstehen, die bereit sind, Europa während der Krise zu unterstützen. Ich bin kein Volkswirt, glaube aber, dass es Russland leichter als der heutigen Europäischen Union fallen würde, Griechenland zu retten. Das sind aber andere Spielregeln, eine andere Geopolitik. Es hat Geld, das Europa nicht hat. Gleichzeitig möchten russische Unternehmen in die westlichen Märkte einsteigen. Vor zwei Monaten wurde in Deutschland der Verband der Russischen Wirtschaft in Deutschland gegründet, eine Neuerung, die zeigt, dass sich Russland planmäßig einen Weg in den Westen bahnt.

„...Heute leben hier 7% der Weltbevölkerung. In 25 bis 30 Jahren wird die Bevölkerung der EU 3% betragen. Wen werden sie lehren, wie werden sie in dieser Welt überleben? Die Weltbevölkerung wird um diese Zeit nach der Prognose der Forscher auf 9 Mrd. steigen. Die Mehrheit wird in sehr gefährlichen Regionen leben, in klimatischen Risiko- und Katastrophenzonen. Das sind Nordafrika, Lateinamerika und Asien. Vor allem diejenigen Regionen, wo keine Naturschätze lagern. Allerdings bekommen die Länder, die in 20 Jahren über die notwendigen Naturschätze verfügen werden, ein ganz anderes politisches Gewicht. Zu ihnen zählt sicher auch Russland. Andere Länder werden es immer mehr brauchen. Heute sind Energieallianzen zu gründen, man soll frühzeitig an Zusammenarbeiten in diesem wirtschaftlichen Umfeld denken statt an Rivalität, die unabsehbare Folgen haben kann. Würden die Europäer ernsthaft in die Zukunft schauen, dann würden sie an die große Aufgabe der Menschheit denken, Sibirien zu modernisieren. Dabei geht es keinesfalls um seine Kolonisierung, wie einige Medien schreiben. Die Modernisierung soll unter der Schirmherrschaft Russlands und entsprechend seinen strategischen Plänen erfolgen. Ich glaube, Sibirien muss europäisch bleiben, in den kommenden einhundert Jahren ein Teil Europas werden, aber keinesfalls an Asien gehen, mit allen dazugehörigen Folgen..."

„Ich glaube, mir werden alle darin zustimmen, dass es ein Luxus und ohne weiteres gut ist, in einem freien Staat, in einer Demokratie zu leben. Heute dehnt aber Europa die demokratischen Werte zwangsläufig auf andere Staaten aus. Was heute rund um die Ukraine passiert, kommt mir strategisch gesehen sehr stümperhaft vor, wenn man nämlich auffordert, die Fußball-EM in der Ukraine zu boykottieren, und weswegen? Wegen Julia Timoschenko. Ich kann es nachvollziehen, wenn 1980 der Westen die Olympischen Spiele in Moskau boykottiert hat, weil die Sowjetunion ihre Truppen nach Afghanistan eingeführt hat. Das war ein Krieg. Und selbst damals haben die Amerikaner erst nach schwierigen Diskussionen diesen Beschluss gefasst, und viele waren der Meinung, dass man die Olympischen Spiele nicht boykottieren darf. Dazu muss man sagen, dass heute in Deutschland 75% der Bevölkerung den Boykott unterstützen, weil in der Ukraine die Menschenrechte verletzt werden. Sicher wird Timoschenko aus politischen Gründen verfolgt, sie ist aber kein Sacharow, kein Solschenizyn, keine Gewissensgefangene. Trotzdem wird daraus ein geopolitisches Problem gemacht. In meinem Buch frage ich, was den Europäern Weißrussland bzw. die Ukraine angetan hat und womit Russland sie bedroht? Es bedroht sie nicht! Der Umstand aber, dass der Westen das Fehlen der demokratischen Werte in einigen Ländern als eine Gefahr für sich auffasst, ist eine neue Entwicklung im politischen Denken und ist nicht ungefährlich.“ (Wohin geht Putin?, 2013)


CHRISTIAN GEORGE RAKOWSKIJ (1873-1941)

"Als die Augen der Geschichtsschreiber und der Masse durch das Geschrei und den Erfolg der Französischen Revolution geblendet waren, das Volk trunken war vom Sieg, den König samt den Privilegierten und aller ihrer Macht gestürzt zu haben, da hatten sie nicht bemerkt, daß eine Handvoll Menschen, schweigsam, vorsichtig, unauffällig sich der wirklichen Macht des Königtums bemächtigt hatten, einer magischen, fast göttlichen Macht, die es besessen hatte, ohne es zu wissen. Die Massen bemerkten nicht, daß Fremde für sich diese Macht ergriffen hatten, die sie alsbald zu einer viel härteren Sklaverei als unter dem König zwingen würde, denn dieser war durch seine religiösen und moralischen Bindungen und seine Torheit gar nicht fähig gewesen, solche Macht zu gebrauchen. Daher kam es, daß sich der größten Macht des Königs solche Männer bemächtigten, deren moralische, intellektuelle und kosmopolitische Beschaffenheit es ihnen ermöglichte, sie zu handhaben. Natürlich waren es jene, die von Geburt keine Christen, wohl aber Kosmopoliten waren.

"Das einzige Ziel des Klassenkampfes auf wirtschaftlichem Gebiet, mehr zu verdienen und weniger zu arbeiten. Ins Wirtschaftliche übersetzt: mehr zu verbrauchen und weniger zu erzeugen. Ein so absurdes Wirtschaftsverfahren - nach unserem Lexikon ein solcher “innerer Widerspruch” -, unbemerkt von den Massen, die im Augenblick durch eine Lohnerhöhung verblendet sind, wird automatisch durch eine Preiserhöhung ausgeglichen, selbst dann, wenn diese mit staatlichem Zwang eingeschränkt wird; der Widerspruch, mehr verbrauchen als erzeugen zu wollen, wird durch einen anderen ausgeglichen: die Geldinflation. Und so ruft man diesen circulus vitiosus von Streik, Hunger, Inflation, Hunger immer wieder hervor. "

"Der Marxismus, noch ehe er ein philosophisches System, ein System der Wirtschaft oder Politik ist, ist eine Verschwörung für die Revolution. Und da die Revolution für uns die einzige absolute Wirklichkeit ist, so sind Philosophie, Wirtschaft und Politik nur insoweit Wahrheit, als sie zur Revolution führen. Die innere, sagen wir, die subjektive Wahrheit in der Philosophie, Wirtschaft, Politik und auch in der Moral besteht überhaupt nicht, sie kann nur Wahrheit oder Irrtum im Sinne wissenschaftlicher Abstraktion sein.

"Der reine Staat ist nur noch Macht. Und das Geld ist reine Macht, das Geld ist Staat. Der kommunistische Überstaat, an dem wir seit einem Jahrhundert bauen und dessen Schema die Internationale von Marx ist, analysiert ihn und läßt sein Wesen erkennen. Der Entwurf, das Schema, die Internationale und ihr Prototyp, die Sowjetunion, sind auch reine Macht. Die wesenhafte Identität beider Schöpfungen ist vollkommen. Das ist etwas Schicksalhaftes; denn die Persönlichkeit ihrer Urheber war auch identisch: Finanzmann und Kommunist sind beide Internationalisten. Beide, mit verschiedenen Begründungen und verschiedenen Mitteln, bekämpfen den bürgerlichen Nationalstaat."

Die Banken haben immer, geliehen oder in produktiver Bewegung, eine Menge Kreditgeld, Geld in Zahlen, die fünf- bis hundertmal größer ist als die Summe des ausgegebenen physischen Geldes. Ich will nicht von den Fällen sprechen, in denen das Kreditgeld - das fabrizierte Falschgeld! - das als Kapital eingezahlte Geld übertrifft. Wenn man aber berücksichtigt, daß nicht das wirkliche Kapital, sondern das nicht existente Kapital Zinsen bringt, dann muß der Zins um so viel mal unberechtigter sein als wirkliche Kapital durch diese Fälschung vervielfacht ist … Und berücksichtigen Sie bitte, daß das System, das ich darlege, noch das unschuldigste ist, um Falschgeld herzustellen. Stellen Sie sich, wenn Sie können, einige wenige Menschen vor mit einer unumschränkten Macht zum Besitz realer Güter, und es werden unumschränkte Diktatoren des Wertes im Umsatz sein, also Diktatoren der Erzeugung und Verteilung, und daher der Arbeit und des Verbrauches. Wenn Ihre Vorstellungskraft das gestattet, stellen Sie sich das im Weltmaßstab vor und Sie werden die auf sozialem und moralischem Gebiet anarchische, also revolutionäre Wirkung erkennen..."

„Die Finanz, als Einheit in sich, besteht für ihn nicht, und der Handel und Geldumlauf sind für ihn Folge des bösen kapitalistischen Produktionssystems, dem sie völlig untergeordnet und von dem sie bestimmt sind. In der Geldfrage erscheint Marx als Reaktionär, und das war er, zur größten Überraschung, obwohl er jenen fünfzackigen Stern - gleich dem Sowjetstern - vor Augen hatte der ganz Europa mit seinem Glanz erfüllte: die fünf Brüder Rothschild mit ihren Banken, die Herren über die größte Akkumulation des Kapitals, die die Welt bisher gesehen hatte. An diese ungeheuren Tatsache, die die Einbildungskraft jener Zeit blendete, geht Marx unbemerkt vorüber. Das ist doch sonderbar nicht? Vielleicht ergibt sich aus dieser besondere Blindheit von Marx ein gemeinsames Phänomen in den Revolutionen der letzten Zeit. Wir alle können beweisen, daß, wenn die Massen sich einer Stadt oder Nation bemächtigen, sie immer eine fast abergläubische Furcht vor Banken und Bankiers zeigen. Sie haben Könige, Generale, Bischöfe, Polizisten, Priester und andere Vertreter der gehassten Vorrechte umgebracht, haben Kirchen, Paläste und sogar Stätten der Wissenschaft geplündert und in Brand gesetzt, aber als wirtschaftlich-soziale Revolutionäre haben sie das Leben der Bankiers respektiert und die prächtigen Bankgebäude unverletzt gelassen. Nach meinen Aufzeichnungen bis zu meiner Verhaftung wiederholt sich heute das Gleiche …“

"Die Macht, wenn sie in Wirklichkeit absolut ist, kann nur eine sein. Der Gedanke des Absoluten schließt die Vielfalt aus. Insofern müssen die Macht, welche die “Kapintern” und die, welche die “Komintern” erstreben, um absolut und beide auf gleichem, nämlich politischem Gebiet wirksam zu werden, eine identische Macht sein. Absolute Macht ist Selbstzweck - oder sie ist nicht absolut. Und bis heute hat man keine Maschine von totalerer Macht als den kommunistischen Staat erfunden. Die bürgerlich-kapitalistische Macht, auch in ihrem höchsten Grade, dem cäsarischen, ist eine beschränkte Macht, denn als es sie theoretisch als Verkörperung der Gottheit bei Pharaonen und Cäsaren im Altertum gab, da war das Wirtschaftsleben noch so primitiv und der technische Staatsapparat noch so rückständig, daß immer noch ein freier Raum für den Einzelmenschen verblieb. Begreifen Sie, daß diejenigen, die relativ schon über Völker und Regierungen der Erde herrschen, nun auch absolut herrschen wollen? Begreifen Sie, daß dies das einzige ist, was sie noch nicht erreicht haben …"

"Die Massen bemerkten nicht, daß Fremde für sich diese Macht ergriffen hatten, die sie alsbald zu einer viel härteren Sklaverei als unter dem König zwingen würde, denn dieser war durch seine religiösen und moralischen Bindungen und seine Torheit gar nicht fähig gewesen, solche Macht zu gebrauchen. Daher kam es, daß sich der größten Macht des Königs solche Männer bemächtigten, deren moralische, intellektuelle und kosmopolitische Beschaffenheit es ihnen ermöglichte, sie zu handhaben. Natürlich waren es jene, die von Geburt keine Christen, wohl aber Kosmopoliten waren." (Über die französische Revolution)

die Revolution ja schon im Zustand der Konspiration. Nicht umsonst dankt ja die Revolution ihre Erfolge und endlichen Siege diesen Männern der konspirativen Arbeit.

"...die Rothschilds nicht die Schatzmeister, sondern die Führer jenes ersten geheimen Kommunisten waren. Diese Auffassung stützt sich auf die sichere Tatsache, daß Marx und die höchsten Führer der Ersten, nun schon öffentlichen Internationale, darunter Heine und Herzen, dem Baron Lionel Rothschild gehorchten, dessen revolutionäres Bild, von Disraeli, englischer Premier und ebenfalls eine seiner Kreaturen geschaffen, ihn uns in der Gestalt des Sidonia hinterließ, des Mannes, der als Multimillionär unzählige Spione, Carbonari, Freimaurer, Geheimjuden, Zigeuner, Revolutionäre usw. kannte und befehligte. Das erscheint alles phantastisch, aber es ist erwiesen, daß Sidonia das idealisierte Bild des Sohnes vom alten Nathan Rothschild darstellt, wie auch der Kampf beweist, den er gegen Zar Nikolai I. zugunsten von Herzen geführt hat - einen Kampf, den er gewann. Wenn alles wie ich glaube, Wirklichkeit ist, was man im Licht dieser Tatsachen erschließen kann, so könnten wir jetzt schon den Erfinder der gewaltigen Maschine der Akkumulation und der Anarchie, die die Internationale Finanz darstellt, beim Namen nennen; es wäre der gleiche, der die revolutionäre Internationale geschaffen hat.“

"Ein Revolutionär, ein Konspirateur enthüllt doch niemals dem Gegner das Geheimnis seines Sieges. Er gibt ihm doch niemals Information - er gibt ihm “Desinformation

"...eine individuelle Identität der internationalen Kommunisten und der kosmopolitischen Finanzmänner; als natürliche Folge besteht sie auch zwischen der kommunistischen Internationale und der Finanz-Internationale."

Er (Hitler) benötigte den Sozialismus, um den Sozialismus zu besiegen. Daher sein "antisozialistischer Sozialismus" - das nämlich ist der Nationalsozialismus: Stalin braucht einen Kommunismus, um den Kommunismus zu besiegen. Daher sein "antikommunistischer Kommunismus", denn das ist sein Nationalkommunismus. Die Parallele fällt in die Augen. Aber trotz des "Antisozialismus" Hitlers und des "Antikommunismus" Stalins, schaffen beide, gegen ihren Willen, doch Sozialismus und Kommunismus und viel mehr. Ob sie wollen oder nicht, ob sie es wissen oder nicht, bauen sie einen formalen Sozialismus und einen formalen Kommunismus, den wir, die Erben von Marx, schicksalhaft erben müssen."

"Erinnern Sie sich, daß ich immer “Internationale Finanz” gesagt habe, und, wenn ich sie persönlich bezeichnen wollte, habe ich immer “Jene” und nie mehr gesagt. Wenn ich Sie informieren soll, werde ich immer nur Tatsachen, keine Namen nennen, weil ich diese nicht kenne. Ich glaube Sie nicht zu täuschen, wenn ich sage, daß Jene” keine von den Männern sind, die als Inhaber von Ämtern in der Politik oder im Bankwesen der Weit auftauchen. Soviel ich verstanden habe, verwenden sie seit der Ermordung von Rathenau - dem Rathenau von Rapallo - in Politik und Finanz nur noch Zwischenmänner. Natürlich Männer ihres vollen Vertrauens, von einer durch tausend Mittel garantierten Treue. So kann man sicher sein, daß die Bankiers und Politiker nur ihre “Strohmänner” sind - wie groß auch ihr Rang sein mag und wie sehr sie persönlich als Urheber der Ereignisse erscheinen.

"Es ist genügsam bekannt, daß das Geld seinem Wesen nach international ist. Aus dieser Wirklichkeit ergibt sich, daß die Einheit, die es besitzt und “sublimiert” kosmopolitisch ist. Die Finanz auf ihrem Gipfelpunkt, als Selbstzweck, die Internationale Finanz verneint die Nationalität und erkennt sie nicht an. Sie erkennt auch den Staat nicht an - daher ist sie, objektiv gesehen, anarchisch, und würde es restlos sein, wenn sie, die jeden nationalen Staat verneint, nicht notwendigerweise selbst ihrem Wesen nach ein Staat wäre."

Haben Sie nicht bemerkt, wie sich bei Marx Wort und Werk widersprechen? Er proklamiert die Notwendigkeit, ja Schicksalhaftigkeit des inneren Widerspruches im Kapitalismus und weist auf den Mehrwert und die Akkumulation des Kapitals hin. Er weist so auf eine echte Wirklichkeit hin. Der größeren Konzentration der Produktionsmittel - sagt er scharfsinnig - entspricht die größere proletarische Masse, die größere Kraft, um den Kommunismus durchzusetzen, nicht war? - Nur aber, zur gleichen Zeit, da er dies proklamiert, gründet er die Internationale. Und die Internationale ist im Klassenkampf des Tages “reformistisch”, das heißt, eine Organisation, um den Mehrwert zu begrenzen, und, wenn möglich, zu beseitigen. Daher ist objektiv die Internationale nach der Theorie von Marx eine kontrarevolutionäre, antikommunistische Organisation“.

"Hatte nicht auch Lenin einen höheren Grund, die Hilfe Deutschlands anzunehmen, damit er nach Rußland gelangen konnte? Muß man die Verleumdungen gelten lassen, die dann gegen ihn geschleudert wurden? Nannte man nicht auch ihn einen Spion des Kaisers? Seine Verbindung zum Kaiser und das deutsche Eingreifen, damit die Bolschewisten als Anstifter der Niederlage nach Rußland gelangten sind doch offensichtlich. "

Hier besteht keine Antithese. Marx täuscht aus taktischen Gründen über den Ursprung der Widersprüche im Kapitalismus, nicht über ihr augenfälliges Bestehen hinweg. Marx wußte, wie sie sich erzeugen, verschärfen und endlich die totale Anarchie der kapitalistischen Produktion als Einleitung zum Triumph der kommunistischen Revolution bewirken würden. Er wußte, daß sie sich ereignen würden, weil er diejenigen kannte, die sie produzierten.

„Keine Ironie! Ich spreche getragen von einem besseren Wunsche. In diesem gleichen Elementar-Marxismus, den man Ihnen noch auf Stalins Universitäten beibringt, können Sie einen Grund finden, die Ihrer These über die Gewissheit des Angriffes Hitlers auf die Sowjetunion widerspricht. Man lehrt ja immer noch als Eckstein des Marxismus, daß der innere Widerspruch die unheilbare und tödliche Krankheit des Kapitalismus ist - oder nicht?“

Marx sagte lügend die Wahrheit. Er log, als er den Irrtum, den inneren Widerspruch als “Konstante” der Wirtschaftsgeschichte des Kapitals proklamierte und sie für “natürlich und schicksalhaft” erklärte; jetzt aber: er sagte die Wahrheit, denn er wußte bereits, daß die Widersprüche sich in steigendem Maße produzieren und vermehren würden bis zu ihrem Höhepunkt.

"Marx täuscht aus taktischen Gründen über den Ursprung der Widersprüche im Kapitalismus, nicht über ihr augenfälliges Bestehen hinweg. Marx wußte, wie sie sich erzeugen, verschärfen und endlich die totale Anarchie der kapitalistischen Produktion als Einleitung zum Triumph der kommunistischen Revolution bewirken würden. Er wußte, daß sie sich ereignen würden, weil er diejenigen kannte, die sie produzierten. "

"Verstehen Sie es schon? Betrug, falsches Geld mit gesetzlichem Kurs … Mit anderen Worten, um mich besser verständlich zu machen, Banken und Börsen und das ganze Finanzsystem sind eine gigantische Maschine, um eine Ungeheuerlichkeit gegen die Natur zu begehen, wie Aristoteles es bezeichnet hat, nämlich das Geld wieder Geld erzeugen lassen, etwas, das einmal ein Verbrechen gegen die Wirtschaft, im Fall der Finanzleute auch ein Verbrechen gegen das Strafgesetzbuch ist, denn es ist Wucher. Ich weiß schon, was nun der Gegeneinwand sein wird, nämlich, daß sie einen gesetzlichen Zins beziehen. Auch wenn man dies zugesteht - und das heißt viel zugestehen - so bleibt der Wucher der gleiche; denn wenn der Zins, den sie nehmen, gesetzlich ist, so täuschen Sie fälschend ein gar nicht existierendes Kapital vor.

"Was Engels dagegen sagt und sogar beweisen will, ist der überzeugendste Beweis dafür, daß die Finanz über die bürgerliche Produktion herrscht. Weil das so ist, haben Engels und Marx die Finanz, die gewaltigste Maschine der Revolution verglichen mit ihr ist die Komintern ein Kinderspielzeug -, nicht aufdecken und anklagen wollen. Im Gegenteil, unter Benutzung ihres wissenschaftlichen Talentes mußten sie noch einmal die Wahrheit im Interesse der Revolution “camouflieren”. Und das haben beide getan.

Was man nicht kennt, das ist die Verbindung von Weishaupt und seinen Anhängern zu dem ersten Rothschild. Das Geheimnis des ersten Ursprunges von dem Vermögen dieser berühmtesten Bankiers läßt sich damit erklären, daß sie die Schatzmeister der ersten Komintern waren. Es bestehen Anzeichen dafür, daß, als jene fünf Brüder sich in fünf Provinzen des Finanzreiches von Europa teilten, eine geheimnisvolle Macht ihnen half, dieses sagenhafte Vermögen anzusammeln.

"Wenn man aber berücksichtigt, daß nicht das wirkliche Kapital, sondern das nicht existente Kapital Zinsen bringt, dann muß der Zins um so viel mal unberechtigter sein als wirkliche Kapital durch diese Fälschung vervielfacht ist … Und berücksichtigen Sie bitte, daß das System, das ich darlege, noch das unschuldigste ist, um Falschgeld herzustellen. Stellen Sie sich, wenn Sie können, einige wenige Menschen vor mit einer unumschränkten Macht zum Besitz realer Güter, und es werden unumschränkte Diktatoren des Wertes im Umsatz sein, also Diktatoren der Erzeugung und Verteilung, und daher der Arbeit und des Verbrauches. Wenn Ihre Vorstellungskraft das gestattet, stellen Sie sich das im Weltmaßstab vor und Sie werden die auf sozialem und moralischem Gebiet anarchische, also revolutionäre Wirkung erkennen."

„Wie wir wissen, ist das einzige Ziel des Klassenkampfes auf wirtschaftlichem Gebiet, mehr zu verdienen und weniger zu arbeiten. Ins Wirtschaftliche übersetzt: mehr zu verbrauchen und weniger zu erzeugen. Ein so absurdes Wirtschaftsverfahren - nach unserem Lexikon ein solcher “innerer Widerspruch” -, unbemerkt von den Massen, die im Augenblick durch eine Lohnerhöhung verblendet sind, wird automatisch durch eine Preiserhöhung ausgeglichen, selbst dann, wenn diese mit staatlichem Zwang eingeschränkt wird; der Widerspruch, mehr verbrauchen als erzeugen zu wollen, wird durch einen anderen ausgeglichen: die Geldinflation. Und so ruft man diesen circulus vitiosus von Streik, Hunger, Inflation, Hunger immer wieder hervor.“

Wissen Sie, wer die Oktober-Revolution finanziert hat? “Jene” haben sie finanziert, genau durch die gleichen Finanzleute, die Japan und die Revolution von 1905 finanziert haben. Jacob Schiff und die Brüder Warburg, das heißt der große Bund der Banken, eine von den fünf Federal-Reserve-Banken, die Bank Kuhn, Loeb & Co., wobei sich andere europäische und amerikanische Bankiers beteiligten, wie Guggenheim, Hanauer, Breitung, Aschberg von der “Nya Banken” in Stockholm. Ich war “aus Zufall” in Stockholm dabei und nahm Teil an der Übertragung der Gelder“.

Zu erreichen, daß der ‘homo sapiens’ sich in den ‘homo stultus’ verwandelt, heißt eine magische Macht zu besitzen, heißt fähig zu sein zu bewirken, daß der Mensch auf der zoologischen Leiter wieder bis zur untersten Stufe herabsteigt, nämlich zur Bestie. Nur weil die Existenz des ‘homo stultus’ in dieser Epoche der Höhe des Kapitalismus gegeben ist, kann Marx seine axiomatische Gleichung formulieren: Innerer Widerspruch + Zeit = Kommunismus. Glauben Sie mir, wenn wir Eingeweihten ein Bild von Marx sehen, selbst wenn es sich hier über dem Haupteingang der Lubjanka brüstet, können wir einen inneren Lachanfall nicht unterdrücken - wir sehen ihn hinter seinem Bartfußsack über die ganze Menschheit lachen.("Ungewollte Gespräche" in der Libjanka-Zentrale in Moskau (1941), eigentlich ein Vernehmungsprotokoll)

(In Rumänien geborener Christian Rakowskij, der eigentlich Medizin in Paris studierte, konnte fließend Französich, Deutsch, Russisch Italienisch und Spanisch sprechen, wurde durch Kommintern in fast allen wichtigen Fragen von Marxismus bei der Bolschewiki gefragt. Er hat in Brest-Litowsk und Rappallo versucht der "Antikommunistische Kommunismus" und "Antisozialistische Sozialismus" etwas fremd und hat auch von den Personen wie Leinin und Trotzki nicht besonders begeistert, wegen ihrer Niveau- und vernunftslosen Propaganda, aber hoffte auf Stalins "Nationalkommunismus" und vom Stalin war er sehr geschätzt. Nur der brillanten Dichter des Marxismus wurde durch die jüdischen Bolschewiki gehaßt. Als erstklassiger Diplomat der bei Rappallo-Konferenz, und in Brest-Litowsk schon der Antlitz des Kommunismus etwas verbessert, wenn nicht verharmlost. Letztendlich trotz dem Versuch erstmals die Ukraine, derer Ministerpräsident er zwei Jahre gewesen und dann auch des Rußlands, das er in Paris und Tokyo als Botschafter gewesen vor dem Rotschildsclan und co. zu retten, zuspät selbst begriffen, dass die "Revolution" als solche, war nur ein Instrument der jüdischen finanziellen Verschwörung gegen die Nationen gewesen. Eines Tages Katz- und Mausspiel mit Stalin - beendet wurde und er, wie auch die anderen intellektuellen Träumer liquidiert.

Der NKWD Untersuchungsrichter Gabriel Kuzmin, hat Rakowskij nicht gefoltert und mit der Argumetation von Rakowskij wurde selbst in vielen Punkten einig gewesen und nur für 20 Jahre Haft verabschiedet hat - selbst liquidiert wurde. Im GULAG Rakowskij wurde doch am Ort und Stelle zu gefährlichsten Staatsverbrecher durch weniger intelligenten NKWD-Richter in 5-Minutigen "Prozess" aussortiert und zum Tode "nachträglich verurteilt".

Das Wissen ist Macht, aber der Moral der Geschichte ist viel mächtiger: wer sich mit der Kriminellen einläßt, der ist verloren. - Anm. JB
)


EKKEHART REINELT ( geb. 1943)

"Der Deutsche hat seit jeher einen begreiflichen Hang zum Irrationalen und Mystischen. Das beginnt bereits mit den germanischen Sagen, setzt sich fort in den Schriften des Meister Eckhart, der Gralsuche des Parzifal, der (in großen Teilen nur scheinbar rationalen, in Wirklichkeit weitgehend spekulativen) deutschen idealistischen Philosophie und der romantischen Suche nach der blauen Blume. Der menschliche Verstand ist auf Expansion angelegt, der Mensch lebt von dem Antrieb, die Grenze seiner Endlichkeit zu erweitern und dabei auch Grenzen des Rationalen zu überschreiten. Irrationales und Mystisches haben auch durchaus ihre Berechtigung bei den Versuchen, sich dem Transzendenten anzunähern, das mit rationalen Methoden nicht faßbar ist. "

"Die Gegenstände der realen Welt, dazu gehören auch geistige, nicht körperliche Realitäten wie das Recht, können und müssen aber mit der ratio erfaßt und mit rational nachvollziehbaren und begründbaren Methoden vermittelt und angewandt werden. Daran ändert die Tatsache nichts, daß es im Recht selbstverständlich auch Wertentscheidungen gibt, die auf Grundprinzipien zurückgehen. Diese mögen ihrerseits unmittelbar einsichtig und nicht stets rational begründbar sein. Rechtsnormen und Gesetze, die auf solchen Grundprinzipien oder Wertentscheidungen beruhen, können und müssen vom Rechtsanwender jedoch rational erkannt und in der Rechtsanwendung umgesetzt werden."

Es ist nicht zu verkennen: Das deutsche Zivilrecht unterliegt einer zunehmenden Irrationalisierung. Beiträge hierzu liefern Gesetzgebung und Rechtsprechung. Wo Menschen zu Werke gehen, werden auch Fehler gemacht. Irren ist menschlich. Fehler muß man deshalb nicht nur dem Gesetzgeber, sondern insbesondere auch Richtern konzedieren. Es gibt aber Fehler, deren Ursachen auf grundlegend falsche Weichenstellungen zurückzuführen sind."

"Die Überflutung mit Generalklauseln und unbestimmten Formulierungen bedingt eine Erweiterung der Befugnisse des Richters bei der Anwendung gesetzlicher Bestimmungen. Diese Erweiterung der richterlichen Befugnisse und die Aufgabe rational nachvollziehbarer Methodik sind Ursachen für Fehlentwicklungen, die die irrationalen Elemente im Recht und in der Rechtsanwendung verstärken. ERNST WOLF spricht gar in diesem Zusammenhang von einer "Krise des Rechtsstaats" (1995).

FRANZ LEOPOLD v. RANKE (1795-1886)

„Eine rechte Überzeugung aber fängt mit dem Zweifel an“

„Jede Epoche ist unmittelbar zu Gott, und ihr Wert beruht nicht auf dem, was aus ihr hervorgeht, sondern in ihrer Existenz selbst.“ (Epochen)

„Nachahmung ist bei jeder menschlichen Tätigkeit bedenklich und hemmend; in Staatseinrichtungen aber ist sie - es kann nicht anders sein - höchst gefährlich“ (Deutschland und Frankreich)

„Nichts mehr bedarf eine Nation als einen Überfluss an edlen Männern, die sich dem Allgemeinen widmen.“

"Siege werden bald erfochten; ihre Erfolge zu befestigen, das ist schwer."

„Wollt ihr die Unterschiede vernichten, hütet euch, dass ihr nicht das Leben tötet.“


WALTER RATHENAU (1867-1922, ERMORDET)

"Die Abneigung der Juden gegen die Germanen war in der Zeit der materiellen Bedrückung lebhaft, ja leidenschaftlich. Seit zwei bis drei Menschenaltern stirbt sie ab und weicht bei den jüngeren Geschlechtern einer rückhaltlosen Anerkennung der Nation, der sie den wertvollsten Teil ihrer Geistesgüter verdanken."

"...restlos alle Deutschen zu ermorden und Deutschland mit fremden Völkern besiedeln zu lassen" ("Geburtswehen einer neuen Welt" 1922).


ALOIS RASIN (1867-1923)

„Das Selbstbestimmungsrecht ist eine schöne Phrase. Jetzt aber, da die Entente gesiegt hat, entscheidet die Gewalt.“ (1918)


JOHANNES RAU (1931-2006)

"Eine halbe Wahrheit ist oft schlimmer als eine ganze Lüge." (2004, Rede in Hamburg)


RONALD REAGAN (1911-2004)

"Den Deutschen ist ein Schuldgefühl aufgezwungen worden und zu Unrecht auferlegt." (Rede am 5. Mai 1985 in Bitburg)


DOUGLAS REED (1895-1976)

"Ich denke, dies ist der alte Plan der Weltherrschaft in neuer Form ... Die Geldmacht und die revolutionäre Macht wurde etabliert und bietet zum Schein symbolische Strukturen (Kapitalismus oder Kommunismus) und klare Zitadellen in Amerika und Rußland. Dies ist jedoch ein Schauspiel für die Massen. Könnte es sein, daß ähnliche Männer mit gemeinsamen Zielen im Geheimen beide Lager kontrollieren um ihre Ziele durch einen Konflikt dieser Massen zu erreichen? Ich denke, daß jeder gewissenhafte Student unserer Zeitgeschichte feststellen wird, daß dies der Fall ist."

„Ich glaube, dass die Juden der Welt ebenfalls beginnen, den Irrtum des revolutionären Zionismus, des Zwillingsbruders der anderen zerstörerischen Bewegung, einzusehen und dass sie gegen Ende dieses Jahrhunderts endlich versuchen werden, ihre Aufnahme in die Menschheit anzustreben.“


ERICH MARIA REMARQUE (1898-1970)

"Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu."

"Den Charakter eines Menschen erkennt man erst dann, wenn er Vorgesetzter geworden ist."

„Der freie Beruf ist immer noch das Angenehmste. Gerade das Unbestimmte im Leben hat einen besonderen Reiz.“

"Die Begriffe zu vereinfachen ist die erste Tat aller Diktatoren."

"Die Sehnsucht läßt alle Dinge blühen, der Besitz zieht alle Dinge in den Staub."

"Eine Jugendsünde ist, wenn man jung ist und es verpaßt."

"Er fiel... an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich auf nur den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden."

"Erfüllung ist der Feind der Sehnsucht."

"Erst wenn man genau weiß, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat".

"Es gibt da auch zwei Wahrheiten - eine, bei der man sich preisgibt, und eine zweite strategische, bei der man nichts preisgibt. Ich hatte in fünf Jahren gelernt, dass, wenn man sich preisgibt, man sich nicht wundern soll, dass auf einen geschossen wird.“ (Die Nacht von Lissabon, Köln 1964)

"Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist."

"Erst wenn man genau weiß, wie die Enkel ausgefallen sind, kann man beurteilen, ob man seine Kinder gut erzogen hat."

"Für den Heroismus von wenigen ist das Elend von Millionen zu teuer."

"Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich heraus fand, dass es welche gibt, die nicht hingehen müssen."

"In schwierigen Zeiten hat Gott immer eine Chance."

"Man soll Frauen nichts erklären; man soll handeln."

"Natürlich hatte der Nationalismus und die Militarisierung der Nationen dermassen ausgeufert, dass alles, was keine Uniform trug und für das Vaterland nicht zu sterben bereit war, für minderwertig gehalten wurde und das allmächtige Militär gefeiert wurde – wie der 'Hauptmann von Köpenick' dermassen verdeutlichte, dass selbst die hohen Politiker darüber lachen mussten. Der ganze Film hier. Aber für die Soldaten in den Schützengräbern und Niemandsland war es die Hölle." (Im Westen Nichts Neues)

"Vergessenkönnen ist das Geheimnis ewiger Jugend. Wir werden alt durch Erinnerung."

"'Wir sterben nicht', flüsterte sie in Ravics Armen. 'Nein. Nicht wir. Nur die Zeit. Die verdammte Zeit. Sie stirbt immer. Wir leben. Wir werden leben, nur die Zeit stirbt."

"Zynismus ist Herz mit negativem Vorzeichen."

ERNEST RENAN (1826-1892)

Die Nation ist eine große Solidargemeinschaft, die durch das Gefühl für die Opfer gebildet wird, die erbracht wurden und die man noch zu erbringen bereit ist. Sie setzt eine Vergangenheit voraus und lässt sich dennoch in der Gegenwart durch ein greifbares Faktum zusammenfassen: die Zufriedenheit und den klar ausgedrückten Willen, das gemeinsame Leben fortzusetzen. Die Existenz einer Nation ist ein tägliches Plebiszit, wie die Existenz des Individuums eine ständige Bekräftigung des Lebens ist.“ (Was ist eine Nation, 1882)

„...schreckliche Einfalt des semitischen Geistes das menschliche Gehirn zum Schrumpfen bringe und es jeder höheren geistigen Leistung gegenüber verschließe.“

"Vernunft und Wissenschaft sind Erzeugnisse der Menschheit, aber die Vernunft unmittelbar dem Volke beizulegen und sie inmitten dieses Volkes zu realisieren - das ist eine Chimäre. Es gehört nicht zum Wesen der Vernunft, dass sie von aller Welt verstanden wird. Wenn eine solche Einweihung Platz greifen sollte, so wäre sie auf alle Fälle doch nicht durch eine Form der niederen Demokratie möglich, die dahin zu führen scheint, dass jede feinere Kultur und jede höhere Ordnung ausgelöscht werden.

"Der Grundsatz, dass die Gesellschaft allein für das Wohlergehen und die Freiheit der Individuen besteht, die sie bilden, stimmt auch nicht mit dem Vorhaben der Natur überein, wonach allein die Art in Betracht gezogen und das Individuum geopfert wird. Es ist sehr zu befürchten, dass das letzte Ergebnis der so verstandenen Demokratie einen gesellschaftlichen Zustand darstellen würde, in dem eine verkommene Masse keine anderen Besorgnisse hat, als dem Genuß und dem Vergnügen des unedlen Durchschnittsmenschen zu frönen.


KARL RENNER (1870-1950)

„Deutsch - Österreich wird niemals darauf verzichten, die Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich als Ziel seiner friedlichen Politik zu betrachten.“ (1919)

"Ich freue mich, daß er gerade ein Österreicher ist, der meinen Traum, Österreich nach Deutschland zurückzuholen, wahr gemacht hat." (März 1938, im Wiener Rathaus)




FRANZ RENNICKE (geb. 1956)

"Manchmal frage ich Zeitgenossen wie ich in Zukunft sehe..."

          WENN DU MICH FRAGST

          Wenn Du mich fragst, was wird geschehen in dem Land wo wir zuhaus',
          wo unsere Kinder zur Schule gehen, wo unsere Heimat, unser zuhaus'?

          Wenn Du mich fragst, wie wird es kommen, wenn die Zeit die Angst uns bringt,
          wenn die Zukunft uns wird genommen und die Sorge tief in uns dringt?

          Wenn Du mich fragst, was werd ich sagen, wenn der Abschaum ganz oben schwimmt?
          Geduld, mein Freund, schon deine Fragen die Antwort darauf mit sich bringt!

          Wenn Du mich fragst, wird dann die Freiheit in jenen Tagen ein leeres Wort,
          und das Recht das dir Geborgenheit, nichts mehr gilt am Heimatort?

          Wenn Du mich fragst, wo bleibt die Liebe, bleibt der Mut, ein ehrlich Sinn',
          ist alles dann verschmutzt im Triebe, verlogen strebt alles zum Geldgewinn?

          Wenn Du mich fragst, sind wir dann einsam, friert jeder im Geist der neuen Zeit?
          Geduld, mein Freund, du bist doch unbeugsam, stellst noch Fragen - mach dich bereit!

          Wenn Du mich fragst, wird es Krieg geben, wenn die Menschen in Haß und Neid -
          Lohnt es sich wirklich dann noch zu leben, in einer Welt der Schlechtigkeit?

          Wenn Du mich fragst, wie wird der Tod kommen, im Straßenkampf oder nuklear -
          Sieht man den Feind dann nur ganz verschwommen oder ist ständig erkennbar die Gefahr?

          Wenn Du mich fragst, wie viel ist noch Zeit, ist es wirklich schon so schlimm?
          Wach' auf mein Freund, es ist lang so weit, erkenn' die Wahrheit und vernimm!

          Wenn Du mich fragst, wird dich das Fremde zum Heimatlosen machen im eig'nen Land,
          und Volksvertreter wie ungehemmte Diebe Dich verkaufen unter der Hand?

          Wenn Du mich fragst, wird dann ein Wohlstand im Konsum von Ramsch erdrückt -
          Und der Raum in unserem Land mit seinen Menschen vollständig verrückt?

          Wenn Du mich fragst, so rüste Dich zum Streite, denn die Antwort heißt Widerstand -
          Wach' auf aus dem Traum der Bürgerlichkeit, wir stehen mit dem Rücken an der Wand!

          Wach' auf, mein Freund, auch wenn es schmerzt, fünf vor zwölf ist lange vorbei -
          Die Luft deiner Heimat ist angstgeschwärzt, es ist schon lange, es ist schon lange...halb drei!


HAGEN RETHER (geb. ???)

"Muss man immer alle Kinder mit den Bädern ausschütten, bevor man sie über einen Kamm schert? Es ist doch nicht jeder gläubige Katholik pädophiler Holocaustleugner!"


JOACHIM v. RIBBENTROP (1893-1946 HINGERICHTET)

“Was ist nun in diesem Prozess über dem kriminellen Charakter der deutschen Außenpolitik schon bewiesen worden? Dass von über 300 vorgelegten Verteidigungsurkunden 150 ohne stichhaltige Begründung abgelehnt wurden. Dass die Archive der Gegenseite und sogar die deutschen für die Verteidigung unzugänglich waren.” (Nürnberger Schlusswort, 1945)


ERICH RIBBECK (geb. 1937)

"Grundsätzlich werde ich versuchen, zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meiner objektiven Linie festhalten. Wenn die objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen der Spieler mit in meine objektiven einfließen lassen."


RAINER MARIA RILKE (1875-1926)

           "Ich will mich entfalten.
            Nirgends will ich gebogen bleiben,
            denn dort bin ich gelogen,
            wo ich gebogen bin."

"Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen, so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt."


WILLI RITSCHARD (1918-1983)

"In den Diktaturen darf man nichts sagen, muss alles nur denken. In den Demokratien darf man alles sagen, aber keiner ist verpflichetet, sich etwas zu denken."


FRIEDRICH EMIL RITTERSHAUS (1864-1897)

                           DIE HEIMAT

                           Was ist die Heimat? Ist's die Scholle?
                           Drauf deines Vaters Haus gebaut?
                           Ist's jener Ort, wo du die Sonne,
                           Das Licht der Welt zuerst geschaut?

                           O nein, o nein, das ist sie nimmer!
                           Nicht ist's die Heimat, heißgeliebt.
                           Du wirst nur da die Heimat finden,
                           Wo's gleichgestimmte Herzen gibt!

                           Die Heimat ist, wo man dich gerne
                           Erscheinen, ungern wandern sieht.
                           Sie ist's, ob auch in weiter Ferne
                           Die Mutter sang dein Wiegenlied.


ANTOINE de RIVAROL (1753-1801)

"Die Macht ist die organisierte Gewalt, die Verbindung von Werkzeug und Gewalt. Die Welt ist voll von Gewalten, die nur ein Werkzeug suchen, um Mächte zu werden. Wind und Wasser sind Gewalten; in Verbindung mit einer Mühle oder Pumpe, die ihre Werkzeuge sind, werden sie Macht. Das Volk ist Gewalt, die Regierung Werkzeug; aus der Vereinigung beider konstruiert sich die politische Macht."

"Es ist die fundamentale Idee der jüdischen Religion, daß Gott die Juden allen Völkern vorgezogen hat. Kraft dieser Idee hat Moses eine eherne Mauer zwischen seinem Volk und allen anderen Völkern errichtet. Ja mehr: Er lieferte dieses unglückliche Volk einer wahren Ächtung durch die Welt aus. Aber durch diesen Haß der Welt sicherte er ihm die Unsterblichkeit. Durch Liebe oder Gleichgültigkeit anderer Völker wären die Juden längst verschwunden."

"Frei ist, wer, obwohl gezwungen, tut, was er nötig hat, wie ein Diener dienen muß, um leben zu können. Sklave ist, wer sich zwingen läßt, zu tun, was er nicht nötig hätte."

"Hat man vierundzwanzug Stunden früher als die übrigen Menschen recht, so gilt man vierundzwanzug Stunden lang für närrisch."

"Trotz aller Anstrengungen eines Jahrhunderts der Philosophie werden die meist zivilisierten Reiche immer der Barbarei so nah sein wie der meistpolierte Stahl dem Rost."


DAVID ROCKEFELLER (geb. 1915)

„Die Welt ist heute komplizierter und darauf vorbereitet, auf eine Weltregierung hinausmarschieren. Die übernationale Souveränität einer geistigen Elite und der Weltbankiers, ist mit Sicherheit der nationalen Selbstbestimmung, wie sie in den vergangene Jahrhunderten praktiziert worden ist, überlegen.“

„Einige meinen gar, wir sind Teil einer geheimen Kabale, die gegen die besten Interessen der Vereinigten Staaten arbeitet. Sie charakterisieren meine Familie und mich als „Internationalisten“ und glauben, wir hätten uns zusammen mit anderen in der Welt verschworen, eine mehr global integrierte politische und wirtschaftliche Struktur… eine Ein-Welt aufzubauen. Wenn die Vorwürfe sind, bekenne ich mich schuldig und bin stolz darauf.“

"Ich arbeite nach dem Prinzip, daß man niemals etwas selbst tun soll, was jemand anderes für einen erledigen kann."

"Wir stehen am Rande einer globalen Transformation. Alles was wir brauchen, ist die richtige, allumfassende Krise, und die Nationen werden die Neue Weltordnung akzeptieren."

„Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazin und anderen großen Publikationen dankbar. Ihre Redakteure haben unsere Versammlungen besucht, und sie haben das Versprechen ihrer Diskretion seit nahezu 40 Jahren gehalten. Es wäre für uns unmöglich gewesen unsere Pläne für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre den Scheinwerfen der Publizität ausgesetzt gewesen waren.“

“Wir stehen am Rande einer weltweiten Umbildung. Alles, was wir brauchen ist die richtige, allumfassende Krise und die Nationen werden in die Neue Weltordnung einwilligen.”


NICHOLAS ROCKEFELLER (geb. 1956)

“Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Außerdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden.”


ROMAIN ROLLAND (1866-1944)

“Wer nicht das Böse stark haßt, wird auch das Gute nicht strak leben.”


FRANKLIN DELANO ROOSEVELT (1882-1945)

„Ich werde Deutschland zermalmen“ (1930)

"Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden."

"Wir müssen hart mit Deutschland umgehen, und ich meine das deutsche Volk, nicht nur die Nazis. Entweder müssen wir das deutsche Volk kastrieren, oder man muss die Deutschen in einer Weise behandeln, dass sie nicht immerzu Leute in die Welt setzen, die so weitermachen wollen wie früher."

"Lassen Sie mich meine feste Überzeugung kundtun, dass die einzige Sache, die wir zu führchten haben, der Furchst selbst ist - namenloser, unbedachter, ungerechtvertigter Schrecken..."


ARCHIBALD PHILIP ROSEBERY (1848-1929)

„Die Störung des Verhältnisses zwischen Deutschland und England ist darauf zurückzuführen, dass Deutschland England auf wirtschaftlichem Gebiete überflügelt.“ (1895)


PHILIP ROSENAU (geb. 1946)

"Nie sind Koch und Huhn gleicher Meinung über den Bratspieß."


RICHARD McKAY RORTY (1931-2007)

"Das Privatisieren der Letzbegründung ist eine Metapher: daß das "Öffentliche" mit dem "Privaten" unvereinbar aber dennoch gleichwertig ist. Die Unvereinbarkeit ist ein angemessener Preis für das demokratische Zusammenleben."

"Der Vorrang von Toleranz und Demokratie vor zeitloser Wahrheit findet sich in einem Ausspruch von Thomas Jefferson pragmatisch zugespitzt: "Ob mein Nachbar an einen oder zehn Götter glaubt, raubt mir kein Geld und bricht mir kein Bein." Für mich ist das Zerbrechen des starken religiösen Konsens' (Säkularisierung) ein empirischer Beleg dafür, das Gesellschaften solche Ereignisse überdauern."

Die einzige Form von Menschenwürde, die Freud uns läßt, ist also die gleiche, die auch Mac Intyre anbietet: die Fähigkeit eines jeden von uns, sich ein kohärentes Selbstbild zurechtzulegen und es dann zu benutzen, um an seinem Verhalten herumzumodeln. Diese Fähigkeit tritt an die traditionellen philosophischen Vorhaben, ein kohärentes Selbstbild ausfindig zu machen, das der gesamten Gattung, zu der wir gehören, gemäß ist." (Solidarität oder Objektivität, 1983)


GERHARD ROTH (geb. 1942)

"All unser Wissen ist in der Tat hypothetisch, es weist nur unterschiedliche Grade an Plausibilität, interner Konsistenz und Kohärenz auf. So kann ich jemandem, der die modernen Naturwissenschaften und ihren Naturgesetzbegriff als fundamentalen Irrtum ablehnt und dafür den Glauben an einen Gott hochhält, der unmittelbar in das tägliche Leben eingreift, Inkonsequenz in seinem Denken und Handeln nachweisen. Im täglichen Leben verlässt er sich nicht ständig auf göttliche Fügungen, sondern darauf, dass bestimmte Dinge in vorhersehbarer Weise funktionieren."

"Was nützt mir die Idee Gottes, wenn ich gleichzeitig der Meinung bin, dass er grundsätzlich unerkennbar ist? Ich kann dann weder der absoluten Wahrheit noch Gott irgendwelche Eigenschaften zuschreiben außer der, dass beide unerkennbar sind. Ich tue hierbei nichts anderes als eine Größe als nicht-definierbar zu definieren."

"Letztlich ist jedes Nachdenken über die objektive Realität, sei es wissenschaftlich oder nicht, an die Bedingungen menschlichen Denkens, Sprechens und Handelns gebunden und muss sich darin bewähren. Deshalb sind die Konstrukte unseres Gehirns nicht willkürlich." (Das Gehirn und seine Wirklichkeit, 1996)

JOSEPH ROTH (1894-1939)

„Jeder muss achtungsvoll zusehen, wie ein Volk befreit wird von der Schmach zu leiden, und wie eine anderes von der Schmach, zu mißhandeln; wie der Geschlagene von der Qual erlöst wird und der Schlagende von dem Fluch der schlimmer ist als eine Qual. Das ist das große Werk der russischen Revolution.“ (Juden auf der Wanderschaft, 1927)"


ALFRED ROSENBERG (1893-1946, HINGERICHTET)

"Kaum war in Rußland die "Freiheit" errungen, als aus allen Ecken der Welt die Kinder Israels ins neue gelobte Land gefahren kamen. In Moskau und in Petersburg erschienen bolschewistische Zeitungen und Zeitschriften, in den Arbeiter- und Soldatenräten traten geschulte Demagogen, schwer mit Geld versehen, auf, und trieben die Geister der zum großen Teil aus Analphabeten bestehenden russischen Menschen auseinander und gegeneinander."


JOHANNES ROTHKRANZ ( geb. 1964)

"Die Tatsache, daß es einen Bolschewismus gibt, die Tatsache, daß so viele Juden Bolschewisten sind, die Tatsache, daß die Ideale des Bolschewismus mit denen des Judentums übereinstimmen, sind kennzeichnend und von großer Tragweite."

Lord MACAULEY of ROTHLEY (1800-1859)

„Nicht durch die Einmischung des allwissenden und allmächtigen Staates, sondern durch die Klugheit und Energie des Volkes hat England in der Vergangenheit zivilisatorische Fortschritte errungen; und eben diese Klugheit und Energie sind es, auf die wir heute mit Zuversicht schauen.“

„Unsere Regierenden werden die Nation voranbringen, indem sie sich strikt auf ihre rechtmäßigen Pflichten beschränken, indem sie es dem Kapital überlassen, die lukrativsten Anlagemöglichkeiten zu finden und Waren ihren fairen Preis; Mühe und Intelligenz sollen ihren natürlichen Lohn, Trägheit und Dummheit ihre natürliche Strafe finden; dem Staat obliegt es, den Frieden zu wahren, das Eigentum zu verteidigen, die Kosten des Rechts zu senken und überall strikte Sparsamkeit walten zu lassen.“

„Lasst die Regierung so handeln: und das Volk wird gewiss den Rest tun.“

MAYER AMSCHEL ROTHSCHILD (1744-1812)

"Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder."

“Gib mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht."


NATHAN MAYER ROTHSCHILD (1777-1868)

"Mir ist egal, welche Marionette auf dem englischen Thron sitzt und das britische Weltreich regiert. Ich kontrolliere die Geldmenge. Und wer die britische Geldmenge kontrolliert, kontrolliert auch das britische Empire."


LIONEL de ROTHSCHILD (1808-1879)

„Deutschland muss den Juden überlassen werden und die Deutschen unter den anderen Völkern dieser Erde aufzuteilen.“ (1849)


GEBR. ROTHSCHILD

"Die wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist." (1863)


STANLEY ROTHMAN (geb. 1920)

„Das Ziel des jüdischen Radikalen sei die Christen von der Gesellschaft zu entfremden, und zwar ebenso, wie sie sich selbst von ihr entfremdet fühlen.“(Jews, Christians und the New Left, 1982)


JEAN-JACQUES ROUSSEAU (1712-1778)

"Beleidigungen sind die Argumente jener, die über keine Argumente verfügen."

"Das einzige Mittel, den Irrtum zu vermeiden, ist die Unwissenheit."

"Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft."

"Das Gewissen ist die Stimme der Seele; die Leidenschaften sind Stimmen des Körpers."

"Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen."

"Der Mensch ist frei geboren, und überall liegt er in Ketten. Einer hält sich für den Herrn der anderen und bleibt doch mehr Sklave als sie. Wie ist dieser Wandel zustande gekommen? Ich weiß es nicht. Was kann ihm Rechtmäßigkeit verleihen? Diese Frage glaube ich beantworten zu können. … Aber die gesellschaftliche Ordnung ist ein geheiligtes Recht, das allen anderen zur Grundlage dient. Trotzdem stammt dieses Recht nicht von der Natur; es beruht also auf Vereinbarungen. Es handelt sich darum, die Art dieser Vereinbarungen zu kennen.“ (Contrat Social)

"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will."

"Endlich wenig oder gar keinen Luxus. Denn der Luxus ist entweder die Folge des Reichtums oder macht ihn nötig; er verdirbt nicht nur die Reichen, sondern auch die Armen. Jenem durch den Besitz, diese durch Begehrlichkeit; er verwandelt das Vaterland in eine Stätte der Verweichlichung und Eitelkeit; er entzieht dem Staat alle Bürger, um die einen zu Sklaven und die anderen Sklaven des Vorurteils zu machen.(Der Gesellschaftsvertrag)

"Es gibt nicht was gefährlicher ist als der Einfluß privater Interessen auf sie öffentlichen Angelegenheiten."(Contrat Social)

"Es ist viel wertvoller, stets den Respekt der menschen, als gelegentlich ihre Bewunderung zu haben."

"In einem wahrhaft freien Staat tun die Staatsbürger alles mit ihrem Arm und nichts mit Geld" (Contrat social)

"Jeder von uns stellt gemeinschaftlich seine Peron und seine ganze Kraft unter die oberste Leitung des Allgemeinwillens, und wir nennen jedes Miglied als unternnbaren Teil des Ganzen auf." (Contrat Social)

"Rückt die Meinungen des Volkes zurecht, und seine Sitten werden sich von selbst bessern."

"Wenn die gesetzgebende Gewalt oder die vollziehenden Gewalt bei der gleichen Person oder in dem gleichen körperschaftlichen Organ vereinigt sind, kann man von Freiheit nicht sprechen; denn man hat Grund zu fürchten, dass der gleiche Monarch oder der gleiche Senat tyrannische Gesetze erlässt, um sie dann tyrannisch durchzusetzen." (Der Geist der Gesetze)




GERMAR RUDOLF (geb. 1964)

"Dürfen wir Menschen zweifeln?
Dürfen wir kritische Fragen stellen?
Ist es uns erlaubt, unvoreingenommen nach Antworten zu suchen?
Und dürfen wir die Antworten, die wir nach besten Wissen und Gewissen gefunden haben, unseren Mitmenschen mitteilen?
Der kritische, zweifelnde, nach Wahrheit suchende Mensch ist ein Ideal unseres aufgeklärten Zeitalters - sollte man meinen." (JVA, Mannheim, 2008)"

Ein Volk ist man dann, wenn man es sein will. Volksgeist gibt es dort, wo man es zuläßt. Das ist eine Frage des Gruppenbewusstseins, der Identität. Die kann man waschen und schrumpfen, verschwinden und wieder kommen, synergetisch und destruktiv machen. Letztlich hängt es von Visionen, Bedrohungen, von Vorbildern und Idolen ab:

- Visionen für etwas, wonach man strebt, das erstrebenswert ist.
- Bedrohungen schweißen zusammen und
- Vorbilder schaffen Bewußtsein und ein Beispiel zum Folgen.


Heute fehlt es an Visionen und Vorbildern. Bedrohungen sind genug, obwohl sie nicht mehr so vereinfacht dargestellt werden können und dürfen.

Aber ich glaube, angesichts der immer sichtbarer werdenden Probleme, denen sich dieses Land gegenübersieht, wird vielen bewußt – oder unbewußt nahegebracht -, daß gigantische Herausforderungen nur mit Synergieeffekten, mit Solidarität und Gruppenbewußtsein zu lösen sind.“ (Briefe aus Stammheim, 2006)

„Warum diese Herren Professoren sich tatsächlich weigern, entsprechend ihrem Standeseid die Wahrheit zu bekennen – denn das ist die Bedeutung des Wortes Professor –, hat Prof. Dr. Arndt Simon an jenem denkwürdigen 3. Mai 1993 mir gegenüber wie folgt dargelegt: ‚Jede Zeit hat ihr Tabu. Auch wir Forscher müssen das Tabu unserer Zeit achten. Wir Deutsche dürfen dieses Thema [der Massenvernichtung der Juden] nicht aufgreifen, das müssen andere tun. Wir müssen akzeptieren, daß wir Deutsche weniger Rechte haben als die anderen. Diese Äußerung ist eine intellektuelle Bankrotterklärung ohnegleichen. Wenige Jahre später äußerte sich die Sekretärin von Prof. Simon in dieser Sache gegenüber meiner Ex-Frau, die damals als einfache Angestellte am Max-Planck-Institut tätig war. Sie führte aus, daß Prof. Simon sich sehr wohl bewußt sei, welches Spiel man ihm gegen seinen Willen aufgezwungen habe, jedoch könne er aus opportunistischen Gründen nicht anders, als seine Karriere und den Ruf der Max-Planck-Gesellschaft vor die Einhaltung wissenschaftlicher Prinzipien zu stellen.“ (Kardinalfrage an deutschen Politiker, 2009)

IN WELCHEM LAND?

– In welchem Land denkt ein erheblicher Teil der Bevölkerung, das Singen der eigenen Nationalhymne sei verboten?

– In welchem Land können Liedermacher ins Gefängnis geworfen werden, weil sie friedliche Lieder singen?

– In welchem Land wird eine Mutter von fünf Kindern bestraft, weil sie eine CD mit friedlicher Musik verkauft hat?

– In welchem Land würde ein Pastor mit dem Vorwurf, er sei ein Extremist, aus seiner Gemeinde geworfen, weil er die Nationalflagge in seiner Kirche aufhängt?

– In welchem Land wird ein Bürger von seinen Nachbarn beschimpft, ein Extremist zu sein, weil er seine Nationalflagge im Garten hisst?

– In welchem Land würde ein Lehrer seine Anstellung mit dem Vorwurf verlieren, er sei ein Extremist, weil er vorschlägt, daß alle Schüler am Morgen zuerst die Nationalhymne singen sollen?

– In welchem Land wird das Zeigen von historisch unbelasteten ehemaligen Landesflaggen für eine “Bedrohung des öffentlichen Friedens” gehalten und deshalb verboten?

– In welchem Land können Menschen mit Bußgeldern bestraft werden, weil sie einen Arm gehoben haben, um jemanden zu grüßen?

– In welchem Land können Menschen bestraft werden, weil sie originalgetreue Modelle historischer Waffen sammeln und ausstellen?

– In welchem Land kann jemand zu Geld- und Gefängnisstrafen verurteilt werden, weil er Symbole und Zeichen gezeigt hat, die in vielen Kulturen schon seit Jahrhunderten, gar Jahrtausenden und bis heute Verwendung finden?

– In welchem Land wird ein Universitätsprofessor verfolgt und mit einer Gefängnisstrafe bedroht, weil er seine Zweifel an bestimmten historischen Ereignissen in einer auf Lateinisch verfaßten Fußnote in einem wissenschaftlichen Sammelband dargelegt hat?

– In welchem Land wird einem Richter, der ein gut belegtes, wenn auch sehr kontroverses Buch zu geschichtlichen Themen verfaßt hat, dieses Buch beschlagnahmt und verbrannt, sein Doktortitel deshalb aberkannt und seine Pension gestrichen?

- In welchem Land droht einem hoch angesehenen Historiker politische Verfolgung, weil er ein gut fundiertes Buch zur Geschichte seines Landes verfaßt hat, dessen Ergebnisse aber den Behörden nicht gefallen?

- In welchem Land wird ein Geschichtslehrer ins Gefängnis gesteckt, weil er in einem privaten Brief an eine Person des öffentlichen Lebens geschichtlich abweichende Ansichten geäußert hat?

- In welchem Land verliert ein Professor seinen Lehrstuhl, wird bedroht, verfolgt und in den Selbstmord getrieben, nur weil er den Internationalismus kritisiert hat?

- In welchem Land wird ein Geschichts-Dissident mehr als zwei Jahre ins Gefängnis gesteckt, nur weil er friedliches, wissenschaftlich verfasstes geschichtliches Material veröffentlicht hat?

- Welches Land verunglimpft und demütigt seine Kriegsveteranen dermaßen, daß sich schließlich einer von ihnen aus Protest gegen diese über seine Generation verbreitete “Niagaraflut der Lügen” öffentlich selbst verbrennt?

- Welches Land untersagt das Gedenken an dieses Selbstopfer und verbietet die Veröffentlichung des letzten Aufrufs dieses alten Mannes?

- In welchem Land können gut belegte, mit zahlreichen Fußnoten versehene Bücher über Geschichte und Politik, geschrieben von Akademikern mit soliden Referenzen, von den Behörden beschlagnahmt und verbrannt werden?

- In welchem Land können Autoren, Redakteure, Verleger, Drucker, Großhändler, Einzelhändler, Importeure, Exporteure, Lagerhauseigentümer und Kunden, die mehr als zwei Exemplare eines bestimmten Mediums kaufen, verfolgt werden wegen der Herstellung, Lagerung, Ein- und Ausfuhr sowie des Vertriebes von politischer und historischer Literatur, die vom Standardbild abweicht?

- In welchem Land wird vor den Bürgern geheim gehalten, welche Schriften verboten sind, so daß sie gar nicht wissen können, ob sie sich durch die Verbreitung einer bestimmten Schrift strafbar machen oder nicht?

– In welchem Land werden Richter mit Strafverfolgung bedroht, weil sie politische und historische Abweichler nicht streng genug bestraft haben?

– In welchem Land ist das Einbringen entlastender Beweise vor Gericht in Sonderfällen verboten? – In welchem Land werden Rechtsanwälte strafverfolgt, falls sie in Sonderfällen versuchen, zugunsten ihrer Mandanten entlastende Beweise vorzubringen?

– In welchem Land werden in Strafverfahren keine Wortlautprotokolle angefertigt?

– In welchem Land gibt es besondere Einrichtungen für politische Gerichtsverfahren?

– In welchem Land gibt es einen großen Spionageapparat, um oppositionelle Gruppierungen auszuschnüffeln?

– In welchem Land kann den Mitgliedern oppositioneller Vereinigungen, die als verfassungskonform gelten, dennoch ein Teil ihrer Bürgerrechte vorenthalten werden?

– Welches Land wird Experten zufolge bald ein totalitärer Herrschaftsstaat sein, wenn sich die Dinge so weiterentwickeln?

– In welchem Land geben sogar die Massenmedien zu, daß sich das Land bei der Verfolgung politischer Dissidenten im Zustand einer Hysterie befindet?

– In welchem Land verlangt das Staatsoberhaupt von Kindern, ihre Eltern auszuspionieren und umgekehrt, um sicherzustellen, daß sie keine politisch unliebsamen Ansichten pflegen?

– In welchem Land erklären die Behörden und die Öffentlichkeit offen allem den Kampf, was politisch auf dem rechten Flügel steht?

– In welchem Land bestimmen die Behörden, daß die Hälfte des Volkes für das Hegen bestimmter politischer Ansichten geächtet werden darf?

– Welches Land ist stolz darauf, jedes Jahr gegen mehr als 10.000 Personen Strafverfahren wegen friedlicher “Gedankenverbrechen” eingeleitet zu haben? –

Welches Land übt nach China die zweitstrengste Zensur der Welt aus?

Welches Land könnte das sein?“ (Diktatur Deutschland, 2005)

Die Holocaust-Propaganda ist ein ideologische Angelegenheit, keine historische. Ich habe mich nie auf tatsächlichen Aspekte der Verfolgung von Minderheiten während des Zweiten Weltkrieges konzentriert seien dies nun jüdisch oder nicht. Der Gegenstand ist weder erfreulich noch ist es notwendig, sich damit zu befassen, gibt es doch weltweit mehr als genug Gelehrte, die aus dieser eine Sache ein profitables Geschäft machen. Nein, es ist Propaganda – Vorkriegs-, Kriegs- und Nachkriegspropaganda - , die mich interessiert und wie diese von der Realität zu unterscheiden ist.

Ich komme kurz zu Frage, was mich antreibt, antworten, indem ich auf meine diesbezügliche Abhandlung aus den Jahren 1995/96 verweise…

…Schon als kleiner Junge folgte mir der Ruf, daß ich die Erwachsenen auf die Palme bringe mit meinen nicht ablassenden, wißbegierigen Fragen. Dazu kommt es geradezu überentwickelte Sinn für Gerechtigkeit, überzogen, wie meine Mutter behauptet, obwohl ich dies bestreite. Von meinem Vater wurde ich während meiner ganzen Kindheit in dem einen oder anderen Maße brutalisiert, was meine Mutter dazu veranlaßte, meinen Selbsthaß verhüten zu wollen, indem sie meinem Vater damit entschuldigte, daß dieser von seinem Vater auch schlecht behandelt worden sei, dessen Familie nach dem Zweiten Weltkrieg aus Schlesien vertrieben und in die Armut gerissen wurde. Anders ausgedrückt: Meine Mutter benutzte die Polen als Blitzableiter für meinen Schmerz und das daraus resultierende Gefühl der Ungerechtigkeit.

Das war der Punkt, an dem, mit 18 Jahren (!), mein Geschichtsinteresse erwachte: die Vertreibung von 12 Millionen Deutschen aus Ostdeutschland und Osteuropa. Im Alter von 18 bis 23 war ich sehr patriotisch eingestellt, doch meines Erachtens – noch immer innerhalb des Mainstreams, allerdings am rechten Rand. Später verblaßte dieser Hang allmählich – hauptsächlich verursacht durch Streß während der Studienjahre – und wurde zudem langweilig. Während dieser Jahre habe ich nicht ein einziges Mal das Holocaust-Thema angeschnitten. Die üblichen Behauptungen erschienen mir unzweifelhaft, unbestreitbar, Wahrheit in Stein gemeißelt offensichtlich.

Das änderte sich 1989 aus purem Zufall, als mir ein Buch von Paul Rassinier gegeben wurde, einem Kommunisten der während des Zweiten Weltkriegs als Partisan gegen die deutsche Besatzung Frankreichs gekämpft hatte und schließlich Insasse in den Konzentrationslagern Buchenwald und Dora wurde. Wahrscheinlich hätte ich niemals einem Deutschen gestattet, Zweifel an der vorherrschenden Meinung über den Holocaust in mir hervorzurufen, weil ich ihn des Vorurteils und Eigeninteresses verdächtigt hätte – aber ein Kommunist, Partisanenkämpfe, ehemaliger Insasse? Er öffnete mir die Augen und gestattete Zweifel. Mehr nicht, nur Zweifel.

Allerdings reichte das aus, eine Kettenreaktion zu verursachen, da ich offensichtlich in dieser meiner deutschen Gesellschaft aufgewachsen bin, mich schuldig zu fühlen, sollte ich die Wahrheit in dieser Sache bezweifeln... Tatsächlich fühlte ich mich schuldig an meinem Zweifel, was mich ergrimmte, da es allem wiedersprach, was ich gelernt hatte: hinterfrage Autoritäten, nimmt Paradigmen als Nennwert, Kritik ist ehrenwert, sowie die anderen Ideale der Aufklärung. Ich erkannte, daß diese Gesellschaft einen heuchlerische ist und wußte mit einem Mal – und nun geringe Mühe der Nachforschung bestätige dies - daß jegliche Zweifler und Andersdenkende schonungslos ausgeschloßen, verfolgt und gerichtlich angeklagt werden, ohne die geringste Chance auf Verteidigung.

So sagte ich mir: Das ist ungeheuerlich, unakzeptabel gegen jede Norm und die ideale dieser Gesellschaft, und die Tatsache, daß es kein anderes Thema gibt, wo Andersdenkende massiver unterdrückt werden, ist für mich Beweis, daß es das wichtigste Thema überhaupt ist. Derjenige, der sich seine Wahrhaftigkeit sicher ist, ist gelassen; nur Lügner rufen weltliche Richter.

Die Ungerechtigkeit all dieser Verfolgung steht mehr und mehr im Vordergrund und bestimmt meine Handlungen, wie auch die Überzeugung, daß wenn wir diese Tyrannen nicht von Anfang an stoppen, sie zunehmend unsere Freiheiten zerstören werden, um zu verhindern, daß ihre dunklen Geheimnisse einer genauen Prüfung unterzogen werden können. Ferner ist es einfach begeisternd, wie ganze Regierungen mit nur wenig Anstrengungen in Panik geraten, ganze Zivilisationen erzittern, allein wegen eines gut begründeten und sachlich geschriebenen Buches.

Gib mir einen Sinn des Lebens!“ verlange ich in früher Jugendund als Erwachsener. Ich habe diesen gefunden. Wenn so viele Mächtige so zahlreiche Mittel verwenden, einen friedwollen Dissidenten aufzuhalten, muß es deshalb sein, daß ich etwas habe, das die Welt erschüttern kann – und wird! Ich werde es ihnen zeigen. Jetzt nachdem sie mein Leben zerstört habe, und die Tatsache, daß immer mehr Historikereinen Seitenwechseln vollziehen – derzeit noch hinter den Kulissen, doch das wird sich ändern – und daß die Machthabenden in zunehmenden Maße ausrasten, beweist mir, daß die Dinge im Gange sind.

Die Nachkriegsära und die Neue Weltordnung wurden auf dem Holocaust errichtet, und zusammen mit diesem werden sie stürzen. Aber das ist nicht wichtig, weil sie sowieso stürzen werden, nämlich schon aus dem Grunde, weil sie den Planeten zugrunde richten und die Weltwirtschaft gegen die Wand fahren.

Für mich ist ganz einfach: Ich bin sicher, daß ich richtig liege. Und kann man mich nicht mit rationalen, wissenschaftlichen Argumenten eines anderen belehren, werde ich keinen Schritt weichen. Man kann mich mit einem menschlichen intellektuellen Boxer-Terrier vergleichen, und sie haben durch ihre Verfolgung den Fehler gemacht, mich bis auf’s Blut zu provozieren. Jetzt reicht‘s. keine Verhandlungen mehr. Jetzt geht’s um mich oder sie. Meinem Vater gelang es nicht, mich mit Stock, Peitsche, Faust zu brechen oder in dem er mich als Rakete benutze.

Deshalb können auch sie meinen Willen nicht mit Gewalt brechen, der mit jedem Angriff nur noch stärker wird… Gemäß meiner Wesensart habe ich enorme Willenskraft und bin – wenn nötig – starrsinnig, wenn man mir gegenüber brutale Gewalt anwendet, anstatt sachlich mit mir zu reden. Druck erzeugt Gegendruck In dieser Hinsicht bin ich ein: einfaches physischer Prinzip. Hier ist mein menschliches Recht zu zweifeln, nachzuforschen, zu wiedersprechen, zu disputieren, zu wiederlegen, herausfordern, zu hinterfragen.

Nun wenn man mich umbringt, kann man mir das nehmen. Punkt. Und die stärkste Motivation ist: Egal, wer mich wegen der Ausführung meines menschlichen Recht bestraft, ein Mensch zu sein – ein Wesen, fähig zu zweifeln und zu erkunden -, wird meinen äußersten Widerstand erfahren. Niemandem werde ich erlauben, mich zum unterwürfigen Sklaven zu machen. Niemandem.“ (Was mich treibt, 2006)

(Diese auf den ersten Blick emotionale, aber im Grunde stolze Selbstverteidigung eines freidenkenden un mutigen Mannes, der für sein Recht "Mensch zu sein" gegen feigen, durchaus indoktrinierten, korrupten und menschenfeindlichen Richter mit ihrer hörigen Justiz in der BRiD, welche als "Hure der Politik" schon vor 250 Jahren von Charles Maurice de Talleyrand-Périgord [1754-1838] bezeichnete, haben über ca. 144.000 Bürger kleinen und großen Repressalien wegen der Holocaustmärchen ausgesetzt und zwar nicht nur mit „kleinen“ wie etwa Berufsverbot oder Entfernung aus öffentlichen Leben und Geldstrafen von 100 bis 50.000 Euro, sondern auch mit „großen“ wie man Freiheitsentzug nennt, von einigen Monaten bis ein mehreren Jahren und zwar sogar mehrmals eingesetzt.

Inzwischen BRD-Justiz hat bereits die Maß der jüdisch-bolschewistischer Justiz erreicht, mit dem Fall von betagten Kritiker Horst Mahler, der summa summarum zu 16 Jahren Haft verurteilt wurde. Zwar das Niveau der Bolschewiki damit immer noch nicht erreicht – dort 1918-1961 die Kritiker im Regel zu 25 Jahren verurteilt worden waren, aber auch wegen besonders gefährlicher Staatsverbrechen auch zum Tode über 1,3 Millionen Bürger verurteilt worden waren.

Ich habe ein Glück schon mit 16 zum Thema „Massenmord an den Juden“ durch „Natsis“ zu beschäftigen und 16 Jahren meines Lebens im GULag verbracht, denn fast alle Märchen über den Holocaust, welche hier von Germar Rudolf als „Absurditäten“ aufgelistet wurden im Land der jüdischen Bolschewismus „UdSSR“ erfunden wurde, denn bis 1961 dort wurde von 8 Millionen Jüdischen Opfer des NS-Administration die Rede. - Anm. JB
)

"Erinnern Sie sich, daß die zwischen 1949 und 1990 bestehende mitteldeutsche Diktatur den Namen “Deutsche Demokratische Republik” trug? Fast alle Diktaturen behaupten von sich, sie seien eine Demokratie. Aber die Behauptung alleine genügt nicht, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Ein Land, das uns durch Strafgesetze vorschreibt, wie wir über entscheidende Phasen der Geschichte zu denken haben, diktiert uns unter Gewaltandrohung unsere Meinung. Dies ist eine Diktatur."

"Ein Land, welches Historiker in Gefängnisse wirft, das Singen friedlicher Lieder verbietet und wissenschaftliche Bücher verbrennen, diktiert uns, wie und was, wir zu denken haben. Dies ist eine Diktatur."

"Ein Land, das uns durch Strafgesetze vorschreibt, taten- und widerspruchslos hinzunehmen, daß unser Land von Armutsflüchtlingen aus aller Welt überschwemmt wird, diktiert uns unter Gewaltandrohung unsere Meinung und verweigert uns unser Völkerrecht auf Selbstbestimmung. Dies ist eine Diktatur.

Ein Land, das Mitglieder oppositioneller Parteien verfolgt, diktiert uns, welche Parteien wir wählen dürfen und welche nicht. Dies ist eine Diktatur.

Die Bundesrepublik Deutschland ist eine Diktatur." (Diktatur Deutschland)

HOLOCAUST GRAUSAME MÄRCHEN

"Die nachfolgende Liste von Holocaust-Absurditäten wird ständig erweitert, angespornt durch ein Preisausschreiben. Auch Sie können also das Preisgeld gewinnen, wenn Sie in Gerichtsakten, Literatur oder Medienberichten uns noch unbekannte Absurditäten finden. Die Ergebnisse dieses Wettbewerbs werden regelmäßig in den Zeitschriften Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung und The Revisionist veröffentlicht.

Einige der nachfolgend wiedergegebenen Behauptungen werden heutzutage von etablierten Historikern als falsch abgelehnt, andere werden nach wie vor kolportiert. Da alle nachfolgenden Aussagen von ähnlicher Perversion und Absurdität sind, muß sich jeder selbst seine Regeln aufstellen, wonach er entscheiden will, welche Behauptungen aus welchem Grund abzulehnen, andere aber als wahr zu akzeptieren sind. Ich gebe dazu keinen weiteren Kommentar ab.

Genießen Sie einfach nur das, was man uns seit Ende des Krieges als "offenkundige Wahrheit" kritiklos zu schlucken zwingt:

Blutgeysire spritzen aus Massengräbern; dies haben so prominente Zeugen wie Elie Wiesel und Adolf Eichmann bezeugt, und Adalbert Rückerl, langjähriger Leiter der Zentralstelle, sowie das Frankfurter Auschwitz Gericht haben das kolportiert.

Explodierende Massengräber; frei nach A. Eichmann.

Säure- oder kochendes Wasserbad zur Herstellung menschlicher Skelette; Filip Müller hat dies für Auschwitz behauptet.

Injektionen in Häftlingsaugen zur Änderung der Augenfarbe; das hat Hermann Langbein über Auschwitz kolportiert.

Herstellen von Schrumpfköpfen aus Häftlingsleichen; neben dem "Internationales Militättribunal" (weiter IMT genannt) hat auch Hermann Langbein das zum Besten gegeben.

Abschöpfen von siedendem Menschenfett aus offenen Kremierungsfeuern; u. a. berichtet von R. Höß, H. Tauber, F. Müller und kolportiert von H. Langbein.

SS-Mann springt aus Mitleid mit wildfremder jüdischer Mutter mit Kind in letzter Sekunde freiwillig in die Gaskammer, um mit ihnen zu sterben; diese Geschichte stammt von Emmi Bonhoeffer.

Seifenherstellung aus Menschenfett, feierliche Beerdigung von Seife; u. a. behauptet von Simon Wiesenthai und SS-Richter Konrad Morgen.

Unterirdische Massenvernichtung in riesigen Hallen durch Starkstrom; die berühmte Geschichte von S. Szende über Belzec, ähnliche auch durch S. Wiesenthai sowie während des IMT für Bergen-Belsen (!) behauptet.

Tötung in Vakuum-Kammern oder mit Wasserdampf bzw. Chlorgas; eine Vielzahl von Zeugen und "Berichten" über das Lager Treblinka.

Spurlose Beseitigung von Massengräbern mit Hunderttausenden von Leichen in wenigen Wochen; ein Wunderwerk deutscher Improvisationskunst; dies wird von unzähligen Zeugen und "Berichten" für so ziemlich alle angeblichen deutschen Mordstätten behauptet.

Fahrbare Gaskammern in Treblinka, die ihre Opfer direkt in Verbrennungsgruben entleeren; behauptet vom polnischen Widerstand und ernstgenommen vom Holocaust-Historiker P. Longerich.

Verzögert wirkendes Giftgas, das den Opfern ermöglicht, die Gaskammern zu verlassen und selbständig zu den Massengräbern zu gehen; behauptet vom polnischen Widerstand und ernstgenommen vom Holocaust Historiker P. Langerich.

Elektrische Fließbandexekutionen; so die Prawda nach der Befreiung von Auschwitz (2.2. 1 945).

Leichenverbrennung in Hochöfen. Dieses Gerücht verbreitete der deutsche Widerständler H. von Moltke im Kriege und später die „Prawda“, ernstgenommen von Peter Langerich.

SS-Radrennen in der Gaskammer von Birkenau; so die Nürnberger Nachrichten, einen Zeugen zitierend.

Leichenvernichtung durch Sprengung; Rudolf Höß' erfoltertes Geständnis, ernstgenommen von den Staatsanwälten A. Rückerl und Helge Grabitz.

Blaue Gasschwaden nach Blausäurevergasungen (Blausäure ist farblos); berichtet vom SS-Mann Richard Böck.

Singen von Nationalhymnen und der Internationalen durch die Opfer in den Gaskammern; F. Müller sowie Aussagen zitiert von H. G. Adler, H. Langbein und E. Lingens-Reiner.

Füllung der Opfermünder mit Zement, um sie am Singen patriotischer oder kommunistischer Lieder zu hindern; behauptet während des IMT.

12-jähriger Junge hält in Gaskammer vor Vergasung eindrucksvolle, heldenhafte Rede vor anderen Kindern; sei behauptet von F. Friedman.

Schnellaufbaubare Vergasungshäuschen zum Einfangen und sofortigen Vergasen geflohener Juden; Adolf Eichmann berichtete dies nach ausgiebiger Behandlung durch seine israelischen Häscher.

Tötung durch Einnahme eines Glases flüssiger Blausäure (Blausäure ist nicht als ausgießbare Flüssigkeit erhältlich; außerdem verdampft sie so schnell, daß Umstehende gefährdet wären); Urteil des Landgerichts Hannover, ernstgenommen von Heiner Lichtenstein.

Das aus den Beinen exekutierter Häftlinge herausgeschnittene Muskelfleisch zuckt so stark, daß es die Sammelbehälter in ruckartige Bewegungen versetzt; diesen medizinisch und physikalisch Unsinn verbreitete F. Müller.

Zyklon-Gaseinleitung in den Gaskammern von Auschwitz und anderswo aus Duschköpfen oder aus Stahlflaschen; Kommissionsberichte zu Dachau und Auschwitz sowie Holocaust-Historiker Wolfgang Benz.

Vollpumpen eines Häftlings mit Wasser, bis das Opfer platzt. Kind überlebt sechs Vergasungen in der Gaskammer von Bergen-Belsen, die nie existierte; berichtet von Moshe Peer in einer kanadischen Zeitung.

Frau überlebt drei Vergasungen, weil den Nazis ständig das Gas ausging; Zeugenaussage wiedergegeben in der gleichen kanadischen Zeitung, und auch behauptet vom britischen Politiker Michael Howard.

Märchen vom Bären und Adler in einem Käfig , die täglich einen Juden verzehren; Aussage über das KL Buchenwald.

Wurstherstellung im Krematorium aus Menschenfleisch durch die SS (RIW - ,Reine Judenwurst'?); behauptet von David Olere, dem Phantasiemaler von Auschwitz.

Lampenschirme, Bucheinbände, Handschuhe, Sattel, Reithosen, Hausschuhe, Damenhandtaschen ... aus Menschenhaut; vom IMT und während der Verfahren gegen IIse Koch wiederholt behauptet.

Pornographische Bilder auf Leinwänden aus Menschen haut; ebenfalls während des IMT behauptet.

Mumifizierte menschliche Daumen wurden von IIse Koch als Lichtschalter verwendet; Zeugenaussagen, verbreitet von der NY Times.

SS-Vater wirft Babys in die Luft und schießt sie ab wie Tontauben, während eine 9-jährige Tochter applaudiert und jauchzt: "Papa, nochmal, nochmal, Papa!"; behauptet während des IMT.

Hitler-Jugend verwendete Judenkinder für Schießübungen; behauptet während des IMT.

Waggons verschwinden auf einer Rampe in das Untergrund-Krematorium in Auschwitz; so SS-Richter Konrad Morgen, zitiert von der polnischen Auschwitz-Historikerin Danuta Czech.

Gefangenen wurden gezwungen, Treppen sauber zu lecken und Abfall mit den Lippen einzusammeln; behauptet während des IMT.

Frau in Auschwitz wurden erst künstlich befruchtet, dann vergast; behauptet während des IMT.

Folterung von Häftlingen mit einem speziellen in Massenproduktion hergestellten "Folter-Kasten" von Krupp; behauptet während des IMT.

Folterung von Häftlingen, indem mit Holzpatronen auf sie geschossen wird, um sie zum Sprechen zu bringen; so der Jüdische Weltkongreß.

Prügeln von Häftlingen mittels einer besonderen Prügelmaschine; behauptet während des IMT.

Ermordung von Häftlingen mit vergifteter Limonade; behauptet während des IMT.

Massenmord durch Baumfällen: Man zwang die Opfer, auf Bäume zu klettern, und fällte diese Bäume dann; behauptet während des IMT und von Eugen Kogon.

Mord an Jungen durch Zwangsfütterung mit Sand; Rudolf Reder, ernst genommen von Holocaust-Historiker Martin Gilbert.

Vergasen sowjetischer Kriegsgefangener in einem Steinbruch; behauptet während des IMT.

Gefangene wurden erst zu Tode geprügelt und dann autopsiert, um herauszufinden, woran sie gestorben waren; behauptet während des IMT.

Zertrümmerung des Schädels mittels pedalbetriebener Schädeleinschlagmaschine, begleitet von Radiosendung; behauptet während des IMT.

840.000 sowjetische Kriegsgefangene in Sachsenhausen ermordet und in vier mobilen Krematorien verbrannt; behauptet während des IMT.

Blitzvernichtung von 20.000 Juden in Schlesien durch Zünden einer Atombombe; behauptet während des IMT."

"Es ist darauf hingewiesen worden, daß einige dieser Berichte von deutschen Propagandisten stammen oder von ihnen übertrieben sein könnten mit dem offensichtlichen Ziel, Polen bei den Alliierten zu diskreditieren, in der Hoffnung, daß Deutschland hieraus Gewinn ziehe. Deutschland könnte an der Verbreitung dieser Berichte mitgewirkt haben, es könnte sie erfunden haben, obwohl es ein grausamer Betrug wäre, so großen Menschenmengen um eines solchen Zieles willen Herzensleid zuzufügen..."

"Die Deutschen... waren gerade dabei, dort die Spuren des "laufend-Band-System" zu beseitigen, auf denen Hunderte von Juden gleichzeitig durch Strom getötet und dann direkt in einen Hochofen transportiert wurde. Die Knochen wurden zermalen und als Dünger verwendet; behauptet Ilja Ehrenburg in "Prwada" vom 02.02.1945" (Zugabe von JB!)




FRIEDRICH RÜCKERT (1788-1886)

        “Ich war schon ziemlich ein Christ,
        Und war´ es noch mehr geworden,
        Doch mir verleidet ist
        Auf einmal der ganze Orden.

        Ihr machet es mir zu toll
        Mit eurem christlichen Leide:
        Mein Herz ist noch freudenvoll,
        Darum bin ich ein Heide.

        Bricht einst mein Lebensmut,
        Dann könnt ihr vielleicht mich erwerben;
        Denn eure Lehr´ ist gut
        Zu nichts auf der Welt als zum Sterben.”
        (Haus- und Jahreslieder)

        “Bedenke, daß ein Gott in deinem Leibe wohnt,
        Und vor Entweihung sei der Tempel stets verschont.
        Du kränkst den Gott in dir, wenn du den Lüsten fröhnest
        Und mehr noch, wenn du in verkehrter Selbstqual stöhnest.

        Von beiden Welten, wenn ich sollt´ entbehren eine,
        Die große draußen wär´s, und nicht in mir die kleine.
        Du wirst die Welt in dir nicht mehr die kleine nennen,
        Wenn du das Göttliche im Menschen wirst erkennen.

        Zur Gotterkenntnis sind die Tiere nicht erschaffen,
        Du unterscheidest dich durch sie, o Mensch, vom Affen.
        Ohne sie stehst du nicht mit ihm auf gleichen Stufen,
        Sondern auf niedererri, weil hohem zuberufen.

        Denn Trank und Speis´ und Schlaf und sinnliche Begier,
        Die völlig ihm genügt, genügt nie völlig dir.
        Du hältst ein Höheres dir im Bewußtsein vor,
        Und bist nicht du, wo du nicht ewig ringst empor.”
        (Die Weisheit des Brahmanen)

       "Das sind die Weisen, die durch Irrtum zur Wahrheit reisen.
        Die im Irrtum verharren, das sind die Narren.

        Durch Schaden wird man klug - sagen die klugen Leute.
        Schaden litt ich genug, doch bin ich ein Tor noch heute.

        Der Adler fliegt allein, der Rabe scharenweise;
        Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.

        Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß,
        Die Menschen machen selbst die Höll' einander heiß.

        Das Gute wissen, weit ist noch das thun davon;
        Das Böse kennen ist des Bösen Anfang schon.

        Die Demut ehre du, und zu der Demut Ehren
        sei gegen Stolze stolz, um Demut sie zu lehren.

        Du klagest, dass die Welt so unvollkommen ist,
        und fragst warum? Weil du so unvollkommen bist!

        Mit Andacht lies, und dich wird jedes Buch erbauen;
        Mit Andacht schau, und du wirst lauter Wunder schauen;

        Mit Andacht sprich nur, und man hört dir zu andächtig;
        Mit Andacht bist du stark, und ohn' Andacht ohnmächtig.

        Schlägt dir die Hoffnung fehl, nie fehle dir das Hoffen!
        Ein Thor ist zugethan, doch tausend sind noch offen."

        Schlecht ist das Schlechte nicht, denn das verkennt man selten;
        das Mittelmäß'ge ist's, das leicht für gut kann gelten."

        "Schlimm sind die Schlüssel, die nur schließen auf, nicht zu;
        mit solchem Schlüsselbund im Haus verarmest du.

        Trifft dich des Schicksals Schlag, so mach' es wie der Ball:
        Je stärker man ihn schlägt, je höher fliegt er all."

        Vom Übermaß der Lust wird Leid hervorgebracht;
        das Auge selber weint, sobald man heftig lacht.

        Wer beide Hände voll hat und noch mehr will fassen,
        Wird das auch, was er hat in Händen, fallen lassen."
        (Die Weisheit des Brahmanen", 1863)

        “Ich bin ein Blatt des Baums, der ewig neue trägt.
        Heil mir! es bleibt mein Stamm, wenn mich der Wind verschlägt.
        Abtreten kannst du dann in Frieden von der Welt,
        Wenn du in einem Sohn verjüngt dich hergestellt.
        Vernichtung weht dich an, so lang’ du Einz’les bist;
        O fühl’ im Ganzen dich, das unverzichtbar ist.
        Wie groß für dich du seist, vorm Ganzen bist du nichtig;
        Doch als des Ganzen Glied bist du als kleinstes wichtig.
        Die kleine Biene steht dem Feind so ritterlich,
        Weil sie für sich nicht ist, sie fühlt ihr Volk in sich.”

        "Frage nicht, was das Geschick
        Morgen will beschließen,
        Laß uns das genießen.

        Wer viele gute Bücher hat und keines recht gelesen,
        Ist wie ein Geiziger mit seinem Schatz gewesen.


John RUSKIN (1819-1900)

"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen."

"Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden."


BERTRAND RUSSELL (1872-1970)

"Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind sich so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel."

"Manche Menschen würden eher sterben als nachzudenken. Und sie tun es auch".


EDWARD RYDZ-SMINGY (1886-1941)

"Das Büßerhemd der Deutschen" Deutschland geißelt sich selbst ... Es macht einen merkwürdigen Eindruck, wenn man sieht und hört, wie eine Nation nach der Peitsche greift und als Buße sich selbst züchtigt. Westdeutschland führt das vor. Diese deutsche Selbstbestrafung bekundet sich auf vielerlei Weise. Die Bereitschaft zur Zahlung kolossaler Wiedergutmachungen gehören dazu, ... und dazu gehört auch die fortwährende deutsche Erklärung: "Wir sind an allem schuld", die von allen deutschen Lippen träufelt ..."

"Polen will den Krieg mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn es das wollte." (1939)



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