SAINT-EXUPÉRY - SALOMON - SAMUELS - SANTAYANA - SAPIR - SARTORI - SARTRE - SCHACHTSCHNEIDER - SCHÄFKE - SCHAEFER - SCHÄUBLE - SCHAUBERGER - SCHELLING - SCHILLER - SCHLINK - SCHMID - SCHMITT - HELMUT SCHMIDT - HANS SCHMIDT - SCHNITZLER - SCHERR - SCHÖNBOHM - E. SCHNEIDER - M. SCHNEIDER - SCHOLDT - SCHOLL-LATOUR - SCHOOLLAND - SCHOPENHAUER - SCHRENCK-NOTZINGS - SCHÜSSEL - SCHRÖCKE - SCHULTZE-ROHNHOF - SCHUMPETER - SCHUSTER - SCHWAB - SCHWEIZER - SCHWIND - SEEHOFER - SEGEV - SENECA - SEUME - SHAHAK - SEMPRUN - SHAKESPEARE - SHAMIR - SHARON - SHAW - SHAWCROSS - SICK - SIEDLER - SILESIUS - SILONE - SIMENOWSKY-KURILO - SINOWJEW - A. SMITH - G. SMITH - SÖDERBERG - SONNEMANN - SOPHOKLES - SOKRATES - SOHL - SOLOWJOW - SOLSCHENIZYN - SOMBART - SOMUNCU - SPANN - SPEIDEL - SPENGLER - SPINOZA - de STAEL - I. W. STALIN - J. I. STALIN - STEINER - STEINBECK - STEHR - STERNBERGER - STETTENHEIM - STOLYPIN - STRASSER - STRAUSS - A. STEVENSON - STRAUSS - STRESEMANN - R. STEVENSON - STOLZ - STÜRMER - STORM - STUDNITZ - SUDHOLT - SUVOROW - SWAINTON
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ANTOINE de SAINT-EXUPÉRY (1900-1944)

„Man muß lange leben, um ein Mensch zu werden.“

"Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen."

"Für den Menschen gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht."

"Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann."

„Sie woben ohne Unterlass an jener Gemeinschaft der Menschen, an jenem Geflecht von Beziehungen, welches bewirkt, daß einem jeden etwas entrissen wird, wenn dann einer von ihnen stirbt.“

„Humanität im Krieg bedeutet, daß einer ein Glas Wasser in einen brennenden Wald gießt.“

„Leben heißt, langsam geboren zu werden. Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.“

Gib mir nicht, was ich mir wünsche, sondern was ich brauche.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist unsichtbar für die Augen.“

Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgendetwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften.

Die Zeit, die sich ausbreitet, ist die Zeit der Geschichte. Die Zeit, die hinzufügt, ist die Zeit des Lebens. Und die beiden haben nichts gemeinsam, aber man muß die eine nutzen können wie die andere.


ERNST v. SALOMON (1902-1972)

“Wo war Deutschland? … Deutschland brannte dunkel in verwegenen Hirnen. Deutschland war da, wo um es gerungen wurde, es zeigte sich, wo bewehrte Hände nach seinem Bestande griffen, es strahlte grell, wo die Besessenen seines Geistes um Deutschlands willen den letzten Einsatz wagten. Deutschland war an der Grenze.”

"Alles scheidet, alles grüßt sich wieder; ewig bleibt sich treu der Ring des Seins.”


MAURICE SAMUELS (1895-1972)

Wir Juden sind die Vernichter und wir werden immer die Vernichter bleiben. Egal was ihr auch tun werdet, unsere Wünsche könnt ihr nie befriedigen. Wir werden daher immer vernichten, denn wir wollen unsere eigene Welt.” ("You Gentiles", Seite 155)


JORGE AUGUSTIN NICOLAS RUIZ de SANTAYANA (1963-1952)

"Das Gedächtnis des Menschen ist das Vermögen, die Bedürfnisse der Gegenwart entsprechend der Vergangenheit umzudeuten."

"b>Ein junger Mensch, der niemals weint, ist ein Ungeheuer. Ein alter Mensch, der nicht lacht, ist ein Narr."

"Fanatismus besteht im Verdoppeln der Anstrengung, wenn das Ziel vergessen ist."

"Jene, die nichts aus der Geschichte lernen, sind dazu verdammt, sie zu wiederholen."


JOAV SAPIR (geb. 1979)

"Ein Land, in dem es erlaubt ist, eine Person aus der normalen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auszuschließen, weil ihre bloße Gegenwart schon anderen unzumutbar wäre, ist keine richtige Demokratie. In einer Demokratie funktioniert es nämlich umgekehrt: Es muss den anderen zugemutet werden, die Existenz einer anders gesinnten Person zu dulden, solange diese Person sich angemessen verhält und niemand belästigt."

"Die Gedenkstätte selbst erwies sich als ein voyeuristisches, ja pornographisches Gräuelmuseum ohne jeglichen Anspruch auf Vermittlung historischer Zusammenhänge." (über Auschwitz)

"Ich schäme mich wirklich, in einem Land zu leben, in dem es verboten ist, anderes über den Holocaust auszusprechen als von der “etablierten” Wissenschaft behauptet (wobei ich zugegebenermaßen freiwillig hier lebe, in diesem Land, das sich so stark gegen Irving zu zeigt weiß, aber es schafft, die jährliche faschistoide “Alquds-Demo” in Berlin zu verbieten). Das erinnert mich wirklich an das Mittelalter, wo Menschen auch für Leugnungen (Gottes, etc.) verfolgt wurden. Heutzutage erfolgt die Verfolgung auf eine weitaus zivilisierte Art und Weise, aber es ist und bleibt Verfolgung, wenn solche Äußerungen – so dumm sie auch sind – als Straftat eingestuft sind." (David Irving und der Zustand unserer Demokratie)


GIOVANNI SARTORI (geb. 1924)

"Demokratie ist ein System, in dem niemand sich selbst auswählen kann, niemand sich die Macht zum Regieren selbst verleien kann und deshalb niemand sich unbedingte und unbeschränkte Macht anmaßen kann."! (Demokratietheorie, 1996)

"Bis in die vierziger Jahre wusste man, was Demokratie war, und war entweder für oder gegen sie; seither behaupten alle, die Demokratie zu lieben, wissen aber nicht mehr einverständlich, was sie ist. Wir leben also ausgesprochen in einem Zeitalter der verworrenen Demokratie. Dass "Demokratie" mehrere Bedeutungen hat, damit könnte man leben. Dass aber "Demokratie" einfach alles und jedes bedeuten kann, das ist zuviel."... "Demokratie" hat zwar eine klare Wortbedeutung, aber damit weiß man noch nicht so recht, was eine wirkliche Demokratie ist." (Demokratietheorie, 1997)


JEAN PAUL SARTRE (1905-1980)

"Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt."

"Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug."

"Niemals waren wir freier als unter der deutschen Besatzung."

"Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen."


LUTZ SCHAEFER (geb. 1945)

"Es ist bedauerlich, daß sehr viele "Deutsche" inzwischen durch Propaganda und permanente Hetze in ihren Köpfen "verjudet" sind. Daß dies dasselbe wie "verblödet" ist, wurde eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Daraus folgt, daß die politischen Akteure selbst den Beweis dafür erbringen, daß sie mindestens unter den § 20 StGB fallen, denn: "Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung oder wegen Schwachsinns oder einer schweren anderen seelischen Abartigkeit unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln."

"Dies alles sind Zeichen von Armageddon, die Zeit der Reinigung von allem Faulen, Verkommenen und Verlogenen. Dasselbe Szenario spielt sich auf den Finanzmärkten ab. Die Abzocke geht weiter bis zum bitteren Ende, bis ein Zustand erreicht ist, in dem dieses Weltgift außer Kurs gerät und in die Hölle zurückfährt, aus der es gekommen ist.

Bis dahin aber werden wir es mit der "großen Drangsal" zu tun bekommen, von der schon in der Bibel die Rede ist. Weise handelt, der sich darauf vorbereitet. Wie Christus ebenfalls sagt: er wird kommen wie ein Dieb in der Nacht. Keiner kennt die Stunde, nur der Vater. Insoweit stimmt das Verhalten der politischen Vorturner in Nürnberg nahtlos mit dem überein, was wir wissen und überrascht daher nicht. Wir haben unablässig darauf zu drängen, daß uns die Wahrheit, und nichts, als die Wahrheit gesagt werden. Damit haben diese Kretins die größten Probleme. Deshalb ist es wichtig, immer und überall danach zu fragen und auf einer wahren Antwort zu bestehen. Geben Sie niemandem eine Chance auszuweichen, nur so kann sich die Wahrhaftigkeit mit ihren würdigen Vertretern Bahn brechen!" (Endzeit - Die Vorfälle von Nürnberg v. 14.06.2006)


KARL-ALBRECHT SCHACHTSCHNEIDER (geb. 1940)

"Das Bundesverfassungsgericht hat zur persönlichkeitsrechtlichen Grenze der Pressefreiheit eine schwer zu handhabende Dogmatik entwickelt, welche auch für die Rundfunkfreiheit bestimmend ist. Zwei Rechtsprinzipien konkurrieren presseverfassungsrechtlich miteinander, zum einen das Recht der freien Rede, im Grundgesetz näher als das Recht der freien Meinungsäußerung, aber auch als Pressefreiheit und, wie es praktiziert wird, als Rundfunkfreiheit geregelt, und zum anderen das Recht jedes einzelnen Menschen, in seiner Persönlichkeit geschützt zu werden, das Persönlichkeitsrecht." (Medienmacht, 2007)

"Das Prinzip des Rechts ist die Erkenntnis des Richtigen für das gute Leben aller in allgemeiner (republikanischer) Freiheit auf der Grundlage der Wahrheit." (Res publica, res populi)

"Der Kapitalismus ist seinem Wesen nach international. Er ist als solcher mit der Demokratie unvereinbar. Der internationalistische Kapitalismus bewirkt die Expropriation der Völker. Dem Kapital steht nur eine dienende, nicht eine beherrschende Funktion zu. Wenn die (multinationalen) Anteilseigner und ihre Agenten in den Vorständen und Aufsichtsräten die existentiellen Entscheidungen über Unternehmen treffen, entmachtet das die Völker existentiell. Die Völker werden zu Dienern der Kapitaleigner und verlieren ihre Würde. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit sind nicht mehr zu verwirklichen. Zumal dem Sozialprinzip mit dem Verlust an Demokratie der Bewegungsmotor entzogen wird." (Res publica, res populi, 1978)

"Der Krebs der Republik, die festgefügten Parteien, hat seine Metastasen längst in alle Organe, ja in alle Teile des Körpers des Gemeinwesens ausgebreitet." (Sittlichkeit und Moralität)

"Der Vertrag hat die Kompetenz-Kompetenzen der Union noch über die geltenden Generalklauseln hinaus ausgeweitet. Die Staats- und Regierungschefs können gar im vereinfachten Änderungsverfahren durch Europäischen Beschluss die Verfassung der "internen Politikbereiche" ganz oder zum Teil ändern, ohne dass der Bundestag und der Bundesrat zustimmen müssten. Betroffen wären die gesamte Wirtschafts-, Währungs- und Sozialpolitik, aber auch der "Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts". Das ist der Versuch eines neuen Ermächtigungsgesetzes. Dass der Vertrag "in Kriegszeiten oder bei unmittelbarer Kriegsgefahr", aber auch, um "einen Aufruhr oder einen Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen", die Todesstrafe wieder ermöglicht, ist kaum bekannt. Sonst hätten unsere Abgeordneten sicher nicht mit Begeisterung zugestimmt.

"Deutschland ist keine Demokratie mehr ... da sind alle elementaren Prinzipien verletzt und ich bin nicht bereit den Parteien-Staat, die Parteien-Oligarchie und Medien-Oligarchie mit Demokratie zu bezeichnen." (2009)

"Die Menschheit des Menschen verbietet jede Art von Herrschaft von Menschen über Menschen." (Demokratie v. Kapitalismus)

"Die Religionsfrage ist wieder eine Schicksalsfrage für Deutschland und damit für unsere Kinder und Kindeskinder, aber auch eine Schicksalsfrage für Europa. Wir müssen die Hoheit in unserem Lande zurückgewinnen, um das Recht gegen den europäischen und globalen Integrationismus verteidigen zu können. Eine Republik als Staat des Rechts ist ein Kunstwerk, an dem die Besten des Landes mitwirken müssen. Das kann man nicht den kläglichen Funktionären der verbrauchten Altparteien überlassen, die unserem Lande schweren Schaden zugefügt haben."

"Die soziale Frage ist so alt wie die Frage nach der Gerechtigkeit und Gleichheit unter den Menschen und damit so alt wie menschliches Zusammenleben überhaupt." (Das Sozialprinzip, 1974)

"Es gibt kein Recht ohne Freiheit, ohne Gleichheit und ohne Brüderlichkeit (Solidarität); denn das Recht gehört zum Menschen. Es ist die Menschheit der Menschen. Der Mensch aber ist frei (geboren). Er ist mit allen Menschen in der Freiheit gleich und lebt in einem brüderlichen Verhältnis mit den anderen Menschen. Die Menschheit des Menschen verbietet jede Art von Herrschaft von Menschen über Menschen. Die Freiheit des Menschen ist dessen Vermögen, unabhängig von allen äußeren Bestimmungen (der Natur oder von Menschen) zu handeln (Kausalität der Freiheit), d.h. nach eigenen Maximen zu handeln." (Demokratie v. Kapitzalismus, 2001)

"EU benutzt die Sprache des Staatsrechts, nicht mehr die des Völkerrechts. Freilich wird die demokratische Legitimation, die nur ein existenzieller Staat, nämlich ein Staatsvolk, einer solchen Staatsgewalt geben könnte, nicht gestärkt, weil es das Volk "Europas" nicht gibt. Ohne Referenden aller beteiligten Völker kann ein europäisches Volk nicht entstehen. Diese Referenden aber fürchtet die "Elite" der Parteipolitiker, welche die Union führt, mehr denn je."

"Freiheit heißt als äußere Freiheit Unabhängigkeit von einer anderen nötigenden Willkür, als innere Freiheit die Sittlichkeit, deren Gesetz das Sittengesetz, der kategorische Imperativ ist." (Medienmacht v. Persönlichkeitsschutz)

"Nach einem halben Jahrhundert europäischer Integration hat Deutschland gänzlich andere politische Strukturen, als sie das Grundgesetz verfasst hat. Die Republik ist keine Demokratie im freiheitlichen Sinne mehr. Sie ist kein Rechtsstaat mehr, in dem durch Gewaltenteilung und Rechtsschutz die Grundrechte gesichert sind. Sie ist kein Sozialstaat mehr, sondern unselbstständiger Teil einer Region des globalen Kapitalismus. Sie ist auch kein Bundesstaat mehr, weil Bund und Länder ihre existenzielle Staatlichkeit eingebüßt haben. Die Strukturprinzipien des Grundgesetzes, welche die Integration in die Europäische Union nach dessen Artikel 23 Absatz 1 respektieren muss, sind entwertet. In einer solchen Union darf Deutschland nach seiner Verfassung nicht Mitglied sein." (Staat ohne Legitimation)

"Ohne die Freiheit ist Recht nicht denkbar. Alles Recht beruht auf Freiheit, nicht auf Herrschaft. Herrschaft kann Ordnung schaffen, nicht aber eine Rechtsordnung."

“…Volksentscheide sind notwendig und verfassungsgeboten. Ich vertrete das mit Blick auf Art. 20 Abs. 2 S. 2 GG seit langem. Sie werden von der politischen Klasse verweigert, die eine leider weitgehend erfolgreiche Kampagne gegen die Demokratie betreibt. Sie wissen, dass ich dagegen zu Felde ziehe, mit sehr begrenztem Erfolg, aber immerhin ist einiges an Demokratie verteidigt.”

"Wer das Recht verteidigen will, muss aus der Union ausscheiden. Das gäbe die Chance, durch neue Vereinbarungen eine Rechtsgemeinschaft zu begründen, ein europäisches Europa."


WERNER SCHÄFKE (geb. 1944)

"Geschichte hilft, sich selbst zu verstehen und auch die anderen."


KURT SCHÄFER (1951-2011)

Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht.

„Wer nicht von Grund auf umdenken kann, wird nie etwas am Bestehenden ändern.“


WOLFGANG SCHÄUBLE (geb. 1942)

"Viele Fachleute sind inzwischen überzeugt, das es nur darum geht, wann ein atomarer Anschlag kommt, nicht mehr, ob... Aber ich rufe dennoch zu Gelassenheit auf. Es hat keinen Zweck, daß wir uns die verbleibende Zeit auch noch verderben, weil wir uns vorher schon in eine Weltuntergangsstimmung versetzen." (Spetember 2007)

“Die Kritiker, die meinen, man müsse eine Kongruenz zwischen allen Politikbereichen haben, die gehen ja in Wahrheit von dem Regelungsmonopol des Nationalstaates aus. Dies war die alte Ordnung, die dem Völkerrecht noch zugrundeliegt mit dem Begriff der Souveränität, die in Europa längst ad absurdum geführt worden ist, spätestens in den zwei Weltkriegen der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Und wir in Deutschland sind seit dem 08. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen.” (2011)


VIKTOR SCHAUBERGER (1885-1968)

„Man hält mich für verrückt. Mag sein, dass man Recht hat. In diesem Fall spielt es keine Rolle, ob ein Narr mehr oder weniger auf der Welt ist. Wenn es aber so ist, dass ich Recht habe und die Wissenschaft irrt, dann möge der Herr sich der Menschheit erbarmen!“


PHILIPP SCHEIDEMANN (1865-1939)

„Dieser Vertrag ist nach Auffassung der Reichsregierung unannehmbar! So unannehmbar, dass ich heute noch nicht zu glauben vermag, die Erde könne solch einen Vertrag ertragen, ohne dass aus Millionen und Abermillionen Kehlen aus allen Ländern der Welt, ohne Unterschied der Partei, der Ruf erschallt: Weg mit diesem Mordplan!“ (1919)




FRIEDRICH WILHELM JOSEPH SCHELLING (1775-1884)

"Absicht der Philosophie ist es, die Welt als frei gesetztes Sein zu begreifen."

"Begreifen lernen, dass unser jetziges, dieses durch unser gegenwärtiges Bewußtsein bestimmte Zeitalter ein vorübergehendes ist und ein anderes folgen wird."

"Das Christentum kennt keine Notwendigkeit. Christentum als das von der blinden Macht der Mythologie Befreiende.

"Das ewige Dasein in sich selbst empfinden."

"Das Geheimnis der griechischen Mysterien ist die zukünftige Religion. Der erste Dionysos trägt einem Eichenkranz, als Zeichen der zeit, da man sich noch von Eicheln ernährte. Der zweite Dionysos trägt Brot und Wein als Stufe der Milderung. Der dritte Dionysos aber dargestellt als Kind, ist Verheißung der rein geistigen Religion, der Zeit, die da kommen wird. Wie töricht con einem Kaiser (Theodosius), solche Mysterienspiele, Anschauungen des Kommenden, zu verbieten.

"Das Ich ist unendlich in sich selbst: Das Unendliche hat eine natürliche Neigung, sich zu verenlichen.

"Der Absolute Geist existiert, sowie er die Form voraussetzt."

"Die Geschichte ist ein Epos, im Geiste Gottes gedichtet."

"Die Juden, als sie den Übergang zum Christentums versäumten, schlossen sich vom Gang der göttlichen Geschichte aus - sie verloren mit der Religion den lebendigen Kern und hörten auf, ein Volk zu sein."

"Die Mythologie ist ein im Bewußtsein sich vollziehnder notwendigen Prozeß. Die mythologischen Vorstellungen Got, Welt, Weisheit, Liebe, Macht entstehen aus einer inneren, nicht von außenrührenden Bewegung des Bewußtseines.

"Die Natur betrachten als die Einigung und Verkettung aller Dinge, als das gemüt der ewiger Natur."

"Die Natur ist eine unbedingte Realität"

"Die neusten Revolutionen haben den großen Vorteil, Menschen auf die Schaubühne gebracht zu haben, die sich bisher ungerechterweise von der Führung der Angelegenheiten ausgeschlossen wähnten. Nun sie daran Teil erhalten, kommt die Unfähigkeit an den Tag." (Tagebuch, Eintrag vom 14. April 1848)

Die Philosophie behandelt weder allein die Wahrheit noch bloß die Sittlichkeit, noch bloß die Schönheit, sondern die Gemeinsame aller und leitet sie aus einem Urquell her.

"Die reine Ewigkeit ist nur ein Gedanke des Augeblicks."

"Die Unerlösten nähmen nur den Unwillen, den Zorn Gottes war. Es fehle ihnen die vermittlende, die versönende Potenz - theologisch ausgedruckt: Christus, der durch seine Hingabe den Zorn Gottes besänftig habe. Allein die Hingabe versöhne. Nun stelleich fest: die Zornigen sind tatsächlich zornig, sie sind außerstande, etwas anderes als ihren Zorn wahrzunehmen. Und - sie sind in der Mehrzahl."

"Die unmittelbare Ursache aller Kunst ist Gott."

"Hier ist nich Anstößiges, wenn gleich hier ein blindes Entbrennen in Gott ist, welches unbegrenzt ist, dessen Natur schwer zu beschreiben ist, weil es reines Substrat des Seins ist, das vor dem Verstande ist."

"In jedes endliche Produkt ergießt sich die Kraft der ganzen Natur"

"Jedem nämlich ist die ganze Absolutheit eingeborgen."

"Mit der Schöpfung, jeder einzelnen Schöpfung, zwischen Dir un mir, beginnt der neue Äon. Und nun ist die einztelne Brücke, die Dich und mich verbindet, die Trauer um Sie, die Nichgewordenen, schweben Dir im Raum und nehmen Dir den Atem. Ihr Nichtgewordensein ist - denke ich - der Abgrund Deiner Trauer - Du aber schweigst und leidest.

"Nichts, was ist, kann dem Sein nach vernichtet werden... Alles Einzellne ist in seiner Art unendlich."

"Wir brauchen einen Neuen Mythos, wir brauchen eine sinnliche Religion, in deren Armen ich unter Bäumen gehe, nackt, die Kleider längst verloren im Orkus der Zivilisation."

"Wir fordern für jedes Ding ein besonderes und freien Leben." (Philosophie der Kunst)


JOHANNES SCHERR (1817-1886)

"Die öffentliche Meinung ist nichts anderes als der aus dem hohlen Bauche der Unwissenheit oder der vollen Blase der Bosheit hervorgurgelnde Klatsch." (1887)

"Je dümmer, desto schöner, je alberner, desto verehrungswürdiger, je sinnloser, desto erbaulicher. In diese zwölf Worte faßt sich bekanntlich das Ergebnis sämtlicher Dogmengeschichten, sämtlicher Religionen zusammen.” (Menschliche Tragikkomödie, Ein Prophet)




JOHANN CHRISTOPH FRIEDRICH v. SCHILLER (1759-1805)

"Allzu straff gespannt, zerspringt der Bogen."

        AN DIE FREUNDE

        Lieben Freunde, es gab schönre Zeiten,
        Als die unsern, das ist nicht zu streiten!
        Und ein edles Volk hat einst gelebt.
        Könnte die Geschichte davon schweigen,
        Tausend Steine würden redend zeugen,
        Die man aus dem Schooß der Erde gräbt.
        Doch es ist dahin, es ist verschwunden,
        Dieses hochbegünstigte Geschlecht.
        Wir, wir leben! Unser sind die Stunden,
        Und der Lebende hat Recht.

        Freunde, es gibt glücklichere Zonen,
        Als das Land, worin wir leidlich wohnen,
        Wie der weitgereiste Wandrer spricht.
        Aber hat Natur uns viel entzogen,
        War die Kunst uns freundlich doch gewogen,
        Unser Herz erwärmt an ihrem Licht.
        Will der Lorbeer hier sich nicht gewöhnen,
        Wird die Myrte unsers Winters Raub,
        Grünet doch, die Schläfe zu bekrönen,
        Uns der Rebe muntres Laub.

        Wohl von größeren Leben mag es rauschen,
        Wo vier Welten ihre Schätze tauschen,
        An der Themse, auf dem Markt der Welt.
        Tausend Schiffe landen an und gehen,
        Da ist jedes Köstliche zu sehen,
        Und es herrscht der Erde Gott, das Geld.
        Aber nicht im trüben Schlamm der Bäche,
        Der von wilden Regengüssen schwillt,
        Auf des stillen Baches ebner Fläche
        Spiegelt sich das Sonnenbild.

        Prächtiger, als wir in unserm Norden,
        Wohnt der Bettler an der Engelspforten,
        Denn er sieht das ewig einz’ge Rom!
        Ihn umgibt der Schönheit Glanzgewimmel,
        Und ein zweiter Himmel in den Himmel
        Steigt Sanct Peters wunderbarer Dom.
        Aber Rom in allem seinem Glanze
        Ist ein Grab nur der Vergangenheit;
        Leben duftet nur die frische Pflanze,
        Die die grüne Stunde streut.

        Größres mag sich anderswo begeben,
        Als bei uns in unserm kleinen Leben;
        Neues – hat die Sonne nie gesehn.
        Sehn wir doch das Große aller Zeiten
        Auf den Brettern, die die Welt bedeuten,
        Sinnvoll still an uns vorübergehn.
        Alles wiederholt sich nur im Leben,
        Ewig jung ist nur die Phantasie;
        Was sich nie und nirgends hat begeben,
        Das allein veraltet nie!

        AN DIE FROMMEN

        “Fort, fort mit eurer Torheit! Laßt mir lieber
        Das, was ihr Weisheit nennt, mit fadem Spott!
        Herzlos ist eure Andacht, kaltes Fieber,
        Kopflos ist nur ein Popanz, euer Gott!”
        (Epigramme)

"Ach, was haben die Herren doch für ein kurzes Gedärm."

"Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind."

"An dünnen, unmerkbaren Seilen hängen oft fürchterliche Gewichte."

"Anklage ist mein Amt und meine Sendung."

"Alles zu retten, muss alles gewagt werden. Ein verzweifeltes Übel will eine verzweifelte Arznei."

"Alles Höchste, es kommt frei von den Göttern herab."

"Anmut ist eine Schönheit, die nicht von der Natur gegeben, sondern von dem Subjekte selbst hervorgebracht wird."

"Anmut und Würde stehen in einem zu hohen Werte, um die Eitelkeit und Torheit nicht zur Nachahmung zu reizen."

"Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, das halte fest mit deinem ganzen Herzen! Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft."

"Achtung ist der Freundschaft unfehlbares Band."

"Auch ist nicht zu leugnen, dass die Empfindung der meisten Menschen richtiger ist als ihr Räsonnement. Erst mit der Reflexion fängt der Irrtum an."

"Auf den Bergen ist Freiheit! der Hauch der Grüfte steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte."

"Auf den Wellen ist alles Welle. Auf dem Meer ist kein Eigentum."

"Aus dem Gebet erwächst des Geistes Sieg."

"Bin ich meinem Amte in der Tat nicht gewachsen, so ist der Chef zu tadeln, der es mir anvertraut."

"Da die Götter menschlicher noch waren, waren Menschen göttlicher." (Die Götter Grichenlands)

"Da rast der Seele und will sein Opfer haben."

"Das Alte stürzt, es ändert sich die Teit, und neues Leben blüht aus den Ruinen."

"Das Ärgste weiß die Welt von mir und ich kann sagen, ich bin besser als mein Ruf."

"Das eben ist der Fluch der bösen Tat, dass sie fortzeugend, immer Böses gebären."

,,Das gemeinschaftliche Ziel des Despotismus und des Priestertums ist Einförmigkeit und Einförmigkeit ist ein notwendiges Hilfsmittel der menschlichen Armut und Beschränkung.” (Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande)

Das ist nicht des Deutschen Größe: Obzusiegen mit dem Schwert, In das Geisterreich zu dringen Vorurteile zu besiegen Männlich mit dem Wahn zu kriegen Das ist seines Eifers wert.“ (1797)

"Das Herz und nicht die Meinung ehrt den Mann."

"Das Leben ist der Güter höchstes nicht, der Übel größtes aber ist die Schuld."

"Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer."

„Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht. Doch können Worte uns zu Taten führen.“

"Das Wort ist tot, der Glaube macht lebendig."

"Das Universum ist ein Gedanke Gottes."

"Das Überraschende macht Glück."

"Das Wort ist frei, die Tat ist stumm, Gehorsam blind."

"Dein Weg ist krumm, er ist der meine nicht."

"Den schlechten Mann muß man verachten, der nie bedacht, was er vollbringt."

"Denn aufgelöst in diesem Augenblick sind aller Ordnung, aller Pflichten Bande."

"Dem Friedlichen gewährt man gern den Frieden."

"Dem Nächsten muss man helfen: Es kann uns allen Gleiches ja begegnen."

"Dem Mutigen hilft Gott."

       "Dem Unglück ist die Hoffnung zugesendet,
       Furcht soll das Haupt des Glücklichen umwerben.
       Denn ewig wanket des Geschickes Waage."

"Denn wer den Besten seiner zeit genug getan, der hat gelebt für alle Zeiten." (Wallensteins Lager, 1798)

       „Denn wo das Strenge mit dem Zarten,
        wo Starkes sich und Mildes paarten,
        da gibt es einen guten Klang.
        Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
        ob sich das Herz zum Herzen findet.
        Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.“

"Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich."

"Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt."

"Der Dichter ist der einzige wahre Mensch, und der beste Philosoph ist nur eine Karikatur gegen ihn."

"Der dünne Stamm treibt kein Sprossen mehr."

"Der Gedanke Gott weckt einen fürchterlichen Nachbar auf. Sein Name heißt Richter."

"Der Held dringt kühn voran, der Schwächling bleibt zurück."

"Der kluge Mann baut vor."

"Der Mann von Talent, der sein Vaterland liebt, sucht selbst das Auge seines Chefs und bewirbt sich um die Stelle, die er zu verdienen sich bewusst ist."

"Der Menschen Engel ist die Zeit."

"Der Mensch hat keinen anderen Wert als seine Wirkungen."

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“

"Der Mohr hat seine Arbeit getan, der Mohr kann gehen." (Die Verschwörung des Fiesco)

"Der Not gehorchend, nicht dem eigenen Trieb."

"Der Schein regiert die Welt, und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne."

"Der Starke ist am mächtigsten allein."

"Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme."

"Des Lebens ungemischte Freude ward keinen Irdischen zuteil."

"Des Menschen Wille, das ist sein Glück. (Wallensteins Lager)"

"Deutscher Nationalcharakter. Zur Nation euch zu bilden, ihr hofft es, Deutsche, vergebens: Bildet, ihr könnt es, dafür freier zu Menschen euch aus."

"Die Fabel ist der Liebe Heimatwelt."

"Die Axt im Haus ersetzt den Zimmermann."

“Die Geistlichkeit war von jeher eine Stütze der königlichen Macht, und mußte es sein. Ihre goldene Zeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes, und, wie jene, sehen wir sie vom Blödsinn und von der Sinnlichkeit ernten.” (Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande)

"Die Gesetze der Welt sind Würfelspiel worden."

"Die goldne Zeit der Geistlichkeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes."

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.

"Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich, Blitze breche ich" (Das Lied von der Glocke, 1800 - Lateinisch: "Vivos voco, mortuos plango, fulgara frango.)"

"Die Natur ist unendlicher geteilter Gott."

"Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt."

"Die Stunde drängt und rascher Tat bedarff's..."

"Die Uhr schlägt keinem Glücklichen."

"Die Unschuld hat im Himmel einen Freund."

"Die Weltgeschichte ist das Weltgericht."

"Doch große Seelen dulden still."

"Die Wahrheit ist vorhanden für den Weisen, die Schönheit nur für ein fühlendes Herz.

"Die Welt ist volkommen überall, wo der Mensch nicht hinkommt mit seiner Qual." (Die Braut von Messina)

"Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft angezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit."

"Ein Augenblick, gelebt im Paradies, wird nicht zu teuer mit dem Tod gebüßt."

Ein ernster Gast stimmt nicht zum Hochzeitshaus.

"Ein jeder Wechsel schreckt den Glücklichen."

"Ein jeder zählt nur sicher auf sich selbst."

"Ein rechter Schütze hilft sich selbst."

"Ein tiefer Sinn liegt in den alten Bräuchen. Man muß sie ehren."

"Ein verzweifeltes Übel will eine verwegene Arznei."

"Einfachheit ist das Resultat der Reife."

"Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit."

"Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst."

"Ernst ist der Anblick der Notwendigkeit."

"Ertragen muß man , was der Himmel sendetUnbilliges erträgt kein edles Herz."

"Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo er dem Weltgeist näher ist als sonst."

"Es gibt nur eine Sittlichkeit, und das ist die Wahrheit. Es gibt nur ein Verbrechen, und das ist die Lüge."

"Es gibt Taten, die sich keinem Menschenurteil mehr unterwerfen, nur den Himmel zum Schiedsmann erkennen."

"Es ist eine Verwandtschaft zwischen den glücklichen Gedanken und den Gaben des Augenblicks: Beide fallen vom Himmel."

"Es ist der Geist, der sich den Körper baut."

"Es ist der Krieg ein roh gewaltsames Handwerk."

"Es ist noch kein Buchhändler in Verbindung mit ihm [Goethe] geblieben, er war noch mit keinem zufrieden, und mancher mochte auch mit ihm nicht zufrieden sein. Liberalität gegen seine Verleger ist seine Sache nicht."

"Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt. (Wilhelm Tell)"

"Es lächelt der See, er ladet zum Bade."
"Es lebt ein Gott, zu strafen und zu rächen."
"Es lösen sich alle Bande frommer Scheu."
"Es steht und fällt ein Volk mit seinen Frauen."
        "Etwas muss er sein Eigen nennen,
        oder der Mensch wird morden und brennen.
"

        HOFFNUNG

      "Es reden und träumen die Menschen viel.
        Von bessern künftigen Tagen;
        Nach einem glücklichen, goldnen Ziel
        Sieht man sie rennen und jagen.

        Die Welt wird alt und wird wieder jung,
        Doch der Mensch hofft immer Verbesserung.
        Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,
        Sie umflattert den fröhlichen Knaben,

        Den Jüngling locket ihr Zauberschein,
        Sie wird mit dem Greis nicht begraben;
        Denn beschließt er im Grabe den müden Lauf
        Noch am Grabe pflanzt er die Hoffnung auf.

        Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,
        Erzeugt im Gehirn des Toren;
        Im Herzen kündigt es laut sich an:
        Zu was Besserem sind wir geboren;

        Und was die innere Stimme spricht,
        Das täuscht die hoffende Seele nicht."

        "Gefährlich ist's, den Leu zu wecken
        Verderblich ist des Tiger Zahn.
        Jedoch des screcklichste des Schrecken,
        Das ist der Mensch in seinem Wahn."

Glücklicher Säugling! Dir ist ein unendlicher Raum noch die Wiege. Werde Mann, und die wird eng die unendliche Welt.“ (Das Kind in der Wiege)

"Früh übt sich, was ein Meister werden will"

"Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist das Mensch in seinem Wann." (Das Lied von der Glocke)

"Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihass im Inneren eines Staates entzünden."

"Leben heißt träumen, weise sein heißt angenehm träumen."

"Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife, der ist dein."

Nichtswürdig ist die Nation, die nicht Ihr Alles setzt an ihre Ehre.

"Nur der Irrtum ist das Leben, und das Wissen ist der Tod."

       "Mehrheit? Was ist Mehrheit?
        Mehrheit ist Unsinn!
        Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen.
        Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
        Hat der Bettler eine Wahl?
        Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt, für Brot und Stiefel seine Stimm verkaufen.
        Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen.

        Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet."
        (Demetrius, 1. Aufzug, 1803)

"Morgen können wir`s nicht mehr, darum laßt uns heute leben."

       „Rasch tritt der Tod den Menschen an,
        es ist ihm keine Frist gegeben,
        es stürzt ihn mitten in die Bahn,
        es reißt ihn fort vom vollen Leben.
        Bereitet oder nicht, zu gehn,
        er muß vor seinem Richter stehn.“

"Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort."

"So wie die Anmut der Ausdruck einer schönen Seele ist, so ist die Würde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.“

Strebe nach Einheit, aber suche sie nicht in der Einförmigkeit.

"Strebe nach Ruhe, aber durch das Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit."

"Übereilung tut nicht gut, Bedachtsamkeit macht alle Dinge besser."

"Und die Sonne Homers, siehe! Sie lächelt auch uns. (Der Spaziergang)"

"Und was kein Verstand der Verständigen sieht, Das übet in Einfalt ein kindlich Gemüt."

"Verbunden werden auch die Schwachen mächtig."

        "Von der Menschheit - du kannst von ihr nie groß genug denken;
        wie du im Busen sie trägt, prägst du in Taten sie aus.
        Auch dem Menschen, der dir im engen Leben begenet,
        reich ihm, wenn er sie mag, freudlich die helfende Hand"
        Nur für Regen und Tau und fürs Wohl der Menschengeschlechter
        laß du den Himmel, Freund; sorgen wie gestern so heut!"
        (An einem Weltverbesserer)

"Von der Patreien Gunst und Haß verwirrt, schwänkt sein Charakter in der Geschichte." (Wallensteins Lager, 1798)

"Was Hände bauen, können Hände stürzen."

Was immer auch daraus werde – steht zu deinem Volke! Es ist dein angeborener Platz.”

"Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren. (Maria Stuart)"

"Was wir als Schönheit hier empfunden, wird bald als Wahrheit uns entgegengehen." (Die Künstler)

"Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben!"

"Wer in Unglück fällt, verliert sich leicht aus der Erinnerung der Menschen."

"Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die anderen es treiben; willst du die anderen verstehn; blick' in dein eigenes Herz." (Der Schlüssel, 1796)

„Wirke Gutes, du nährst der Menschheit göttliche Pflanze. Bilde Schönes, du streust Keime der Göttlichen aus!“ (Zweierlei Wirkungsgarten)

"Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann."

"Zweck der Menschheit ist kein anderer als die Ausbildung der Kräfte des Menschen, Fortschreitung."

Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.


BERNHARD SCHLINK (geb. 1944)

„In der Zukunft, in der die Dimensionen des Lebens immer globaler werden, wird jeder Ort des Lebens verrückt werden können und sich kein Ort des Lebens von selbst verstehen. Bis auf den Ort der Geburt und den Ort der Kindheit. Sie werden die Orte bleiben, denen sich Heimatgefühl, Heimaterinnerung und Heimatsehnsucht vor allem verbinden.“ (Heimat als Utopie)


CARL SCHMITT (1888-1985)

"Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk." (Der Begriff des Politischen, Berlin, 1991, S. 54)

“Es wäre tölpelhaft zu glauben, ein wehrloses Volk habe nur noch Freunde, und eine krapulose Berechnung, der Feind könnte vielleicht durch Widerstandslosigkeit gerührt werden. …Dadurch, daß ein Volk nicht mehr die Kraft oder den Willen hat, sich in der Sphäre des Politischen zu halten, verschwindet das Politische nicht aus der Welt. Es verschwindet nur ein schwaches Volk.”


CARLO SCHMID (1896-1979)

"Es ist völlig richtig daß man einen Unterschied zwischen Ostpreußen, das an Rußland kam, und den Polen zugedachten Gebieten gemacht hat. Wenn Sie aber die Papiere und Memoiren der Beteiligten lesen, werden Sie feststellen, daß die Regelung durch den Friedensvertrag nur den Sinn haben sollten, die Adjudikation vorzunehmen, d. h. gewissermaßen die Grundbucheintragung. Die vier Besatzungszonen – ich sagte es schon – wurden der Obergewalt des Kontrollrats unterstellt; Ostpreußen, Oder-Neiße-Linie nicht. Alles, was Deutschland betreffen sollte, wurde in diesen Rahmen eingezwängt.

Dann kam der erste Einbruch in diese Welt, der Marshallplan, ohne den wir ohne jeden Zweifel verhungert wären. Aber seien wir uns klar darüber – das ist kein Vorwurf, denn Geschichte und Politik bestehen nun einmal darin, daß man nach seinen Interessen handelt, daß die Amerikaner das in ihrem Interesse gemacht haben, weil sie wußten daß, wenn in diesem Lande das Chaos ausbricht, sie letztlich als Feuerwehr würden gerufen werden müssen und daß sie dann auf einen Brandstifter stoßen würden, was sie nicht wollten.
Ich werde nicht vergessen, wie mir ein amerikanischer Beamter damals sagte: Unsere Lebensmittellieferungen für die Deutschen werden bei uns nach dem Etattitel abgerechnet: Ausgaben um zu verhindern, daß die Besatzungsarmee von ansteckenden Krankheiten befallen wird. Das ist das berühmte Disease-Kapitel. (Im Bundestag am 23. Februar 1972)


HELMUT SCHMIDT (1918-2015)

„Ab jetzt kommt mir kein Türke mehr über die Grenze!“ (1973)

"Man kann aus Deutschland mit immerhin einer tausendjährigen Geschichte seit Otto I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen (...) das ertragen diese Gesellschaften nicht. Dann entartet die Gesellschaft" (Frankfurter Rundschau, September 1992)

"Die Deutschen haben den Fehler gemacht, zu großzügig zu sein bei der Aufnahme von Menschen aus dem Ausland. Das war ein Fehler, weil sich herausstellte, daß die Deutschen nicht ausreichend dazu erzogen sind, mit diesen Ausländern friedlich und als Gastgeber umzugehen. Nun müssen wir mal ein bißchen bremsen." (2001)

„Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Als Mittel gegen die Überalterung kommt Zuwanderung nicht in Frage. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schafft nur ein zusätzliches dickes Problem“ (2006)


HANS SCHMIDT (1927-2010)

Botschaft an die Juden:
WARUM LASST IHR UNS NICHT IN RUHE?

" Betrachtet doch den letzten rein weißen Fleck der Welt, das kleine Island, und seht, was für eine wohlgeordnete, von Kriminalität so gut wie verschonte Gesellschaft unser Volk begründen kann, wenn keine Juden wichtige Stellungen bekleiden. Alle anderen weißen Nationen des Erdballs befinden sich in stetem Niedergang, weil die dort ansässigen Juden Stellungen besetzt haben, auf die sie keinerlei Anspruch besitzen, weder aufgrund ihrer Rasse, Religion oder Kultur noch aufgrund ihrer Talente oder ihres Charakters.

Wir brauchen eure Politiker und euer politisches System nicht, ein System, das erdacht worden ist, um eure Interessen zu fördern, uns jedoch durch und durch fremd ist, weil es auf Lug und Trug, auf Korruption, Terror und Heuchelei beruht. Unzählige Jahrhunderte lang haben sich unsere Ahnen ohne euch sehr gut behauptet. Sie regierten sich selbst, und ihre Regierungsform entsprach ihren Bedürfnissen, Wünschen und Neigungen.

Wir brauchen eure Kriegshetzer vom Schlage der verstorbenen Walter Lippman, Samuel Untermeyer, Rabbi Stephen S. Wise, Ilja Ehrenburg und Konsorten nicht. Wir sind uns bewusst, dass ihr sie nötig hattet, um unter Amerikanern, Russen und anderen Völkern Kriegshysterie heraufzubeschwören, wenn immer diese euren Zielen diente. Seid versichert, dass es unseren arischen Völkern besser ergangen wäre, wenn sie schlicht und einfach die Wahrheit gewusst hätten. Nur die Wahrheit hätte einen dauerhaften Frieden ermöglicht, doch die Wahrheit liegt nicht in eurem Interesse – lag sie es denn je überhaupt?

Wir brauchen eure unzähligen „Experten“ in Presse, Fernsehen und Rundfunk nicht, um uns das Weltgeschehen vom jüdischen Standpunkt aus näherzubringen und uns darüber zu belehren, wie wir unser Leben glücklicher gestalten können. Bevor ihr euch massenhaft bei uns eingenistet habt, waren unsere Völker gottesfürchtig, fröhlich und weit zufriedener als heutzutage.

Wir brauchen eure Rassenvermischungsapostel, Multi-Kulti-Schwärmer, „Liberalen“, Integrationspropagandisten, sozialistischen Pseudohumanisten und Wanderprediger der „Verschiedenheit“ nicht. Eure Organisationen wie die ADL, das Simon Wiesenthal Center, der AJC und dergleichen täten gut daran, zunächst einmal für „Verschiedenheit“ und „Integration“ in ihren eigenen Reihen zu sorgen, ehe sie dergleichen Nichtjuden aufschwatzen wollen, die sich gegen eure ständige Forderung sträuben, dass alle anderen ihre Wurzeln verleugnen sollen, ihr selbst jedoch nicht.

Wir brauchen eure Finanzmagnaten nicht. Milliarden von Menschen wären besser dran, wenn es die Baruchs, Schiffs, Greenspans, Rubins, Milkens und anderen jüdischen Finanzkapitalisten nicht gäbe, deren Hauptziel offenbar darin besteht, den von anderen geschaffenen Reichtum abzuschöpfen. Stellt euch nur vor, um wieviel glücklicher die Massen Asiens heute wären, hätte George Soros, zweifellos mit tätiger Mithilfe seiner Stammesbrüder, nicht die Gier nach noch größeren Schätzen verspürt und die Währungen Asiens und Russlands zum Einsturz gebracht.

Wir brauchen eure Philanthropen nicht. Wer eine Milliarde gestohlen hat, für den ist es ein Ding der Leichtigkeit, hundert Millionen zu verschenken und sich dann als Menschheitsbeglücker aufzuspielen. Die wirklichen Wohltäter der Menschheit, beispielsweise selbstlose katholische Nonnen in den Krankenhäusern, Rotkreuzschwestern auf den Schlachtfeldern, Mitarbeiter der Kinderhilfsorganisation SOS children oder der Heilsarmee, sind bis auf wenige Ausnahmen Nichtjuden.

Wir brauchen eure Kredithaie, Gangster, Pornokönige, Spielhöllenbesitzer, Zuhälter und Rauschgifthändler nicht. Es gibt in manchen arischen Ländern immer noch Zonen, wo dergleichen „Berufe“ illegal sind, und jedermann weiß, wie niedrig die Kriminalitätsrate dort ist. Wir räumen gerne ein, dass es ohne das organisierte Verbrechen weniger Arbeit für jüdische Richter, Anwälte und Juraprofessoren gäbe, doch auf diese verzichten wir herzlich gerne.

Wir brauchen die jüdischen Säulenheiligen unserer Zeit nicht, weder Albert Einstein noch Siegmund Freud noch Karl Marx. Der Schaden, den sie der Menschheit zugefügt haben – meist mit freudiger Unterstützung der gesamten Judenschaft -, lässt sich kaum ermessen. Wir haben immer noch unsere eigenen Größen wie Luther, Kant, Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger – um nur einige der bedeutendsten unter Tausenden zu nennen.

Wir brauchen eure Kunsthändler, Kunstkenner und Kunstkritiker nicht, die alle so wild erpicht darauf sind, das Empfinden unserer Volksmassen zu verfälschen, indem sie ihre gesunde, instinktive Fähigkeit zum Unterscheiden des Schönen vom Hässlichen zerstören. Ohne eure Stammesbrüder im Kunstgeschäft bekämen wirklich große arische Künstler vielleicht wieder eine Chance, Meisterwerke zu schaffen, die Jahrhunderte, ja Jahrtausende Bestand haben werden.

Wir brauchen eure Minister nicht, um uns zu regieren, eure Botschafter nicht, um uns zu vertreten, und eure anonymen Verwaltungsbeamten nicht, um uns Vorschriften darüber zu erteilen, wie wir uns in einem hauptsächlich von Angelsachsen und Deutschen urbar gemachten und entwickelten Lande zu verhalten haben. Eure Kissingers, Albrights, Achtenbergs, Rubins, Holbrookes, Kornblums und Lawrences wären es nicht wert gewesen, unseren begnadeten Politikern wie George Washington, Thomas Jefferson, John Adams und Benjamin Franklins auch nur den Schuhriemen zu lösen.

Wir brauchen eure Großhändler nicht. Lange ehe ihr euch bei uns breitgemacht habt, gelangte Weizen aus Polen und der Ukraine nach Westeuropa, ohne dass jüdische Getreidehändler dabei fette Geschäfte machten, und schottischer Whisky wurde in jeden Winkel der Welt verschifft, als noch kein Mensch etwas von den Bronfmans gehört hatte. Nürnberg, Augsburg, Leipzig, Florenz, Venedig und Mailand waren blühende Handelszentren, lange bevor Gimbel, Sachs, May und Bloomingdale auf der Bühne erschienen.

Wir brauchen eure Musik nicht, weder Schönberg noch Mahler noch Bernstein noch eure anderen Fiedler auf dem Dach. Noch viel weniger brauchen wir den fälschlicherweise als „Musik“ bezeichneten Schund, den ihr unserer Jugend in unseren Tagen aufdrängt – scheußlichen, seelenzerstörenden Lärm wie Rap oder Hard Rock. Hört Wagners Tannhäuser, Beethovens Neunte, Straußens „Also sprach Zarathustra“ oder die Melodien Mozarts, und ihr werdet verstehen, wovon ich spreche. Kein Jude wäre imstande, auch nu annähernd Gleichwertiges zu schaffen, nicht einmal Mendelsohn, der einer eurer Grössten war. Es spricht Bände, dass der jüdische Regisseur und Komponist Leonard Bernstein bei seinem letzten öffentlichen Auftritt kurz vor seinem Tod nicht etwa eine seiner eigenen Kompositionen – oder beispielsweise eine von Gustav Mahler – dirigierte, sondern Beethovens Siebte Symphonie.

Wir brauchen eure Bildhauer, Maler und Architekten nicht. Schaut euch doch den Stuss, den eure Galionsfiguren produzieren und propagieren, einen Augenblick lang an – wenn ihr ihn ertragen könnt. Schaut euch ganz besonders eure krankhafte Holocaust-“Kunst“ an. Dann vergleicht diesen Unrat mit den Werken der alten Griechen und Römer, mit Michelangelo, Rembrandt, Dürer, Tizian, Breker, Wren, Schinkel und vielen anderen wahrhaftig grossen Künstlern unserer Rasse. Der Unterschied spricht für sich.

Wir brauchen eure Erfinder und Erfindungen nicht. ALLE großen Erfindungen, welche unseren Alltag von Grund auf verändert haben – Auto, Flugzeug, Fernsehapparat, Mondraketen, Computer, Elektromikroskope, um nur wenige Beispiele zu nennen – wurden von Ariern gemacht. Die folgenschwerste jüdische Erfindung ist die Atombombe, die euch vermutlich zum Verhängnis werden dürfte.

Wir brauchen eurer Hollywood nicht und alles, wofür dieser Name steht. Der Schaden, den ihr mit eurer Flut von im Hollywood-Stil gedrehten Filmen und Fernsehsendungen in arischen Seelen anrichtet, ist ungeheuer. Wie verhängnisvoll diese Produktionen für unsere junge Generation sind, ist euch sehr wohl bewusst, denn warum würdet ihr sonst die Frage tabuisieren, weshalb so viele Kinder und Jugendliche ihre Klassenkameraden und Lehrer töten? Der Grund dafür liegt nicht im Waffenbesitz.

Wir brauchen eure Rabbiner nicht, die uns Brüderlichkeit, Toleranz und Verständnis für Verschiedenheit predigen, während sie selbst – und ihr – die engstirnigsten und intolerantesten Menschen der Welt seid. Wie viele Goyim duldet ihr an der Spitze der ADL, des American Jewish Congress, des Wiesenthal Center oder anderer jüdischer Organisationen? Keinen einzigen? Weshalb eigentlich nicht? Wo bleibt da eure Brüderlichkeit, eure Toleranz und euer Verständnis für Verschiedenheit?

Wir brauchen eure Heerscharen von Professoren und Lehrern nicht, die unsere Jugend einer so intensiven Gehirnwäsche unterziehen, dass sie nichts mehr von unserer grandiosen Vergangenheit wissen und stattdessen eine Vorliebe für Unsittlichkeit, Arroganz, Unehrlichkeit und Rohheit entwickeln. Mit euren vereinten Kräften bringt ihr es fertig, unsere jungen Menschen so sehr zu verwirren, dass sie, obschon die Unwahrheit dieser Behauptung doch mit den Händen zu greifen ist, bald einmal tatsächlich glauben werden, es bestünden keine Unterschiede zwischen Rassen, Völkern, Stämmen und Individuen – abgesehen von den Juden natürlich, die uns ja eintrichtern, dass sie Gottes auserkorenes Volk sind und keinen Widerspruch gegen diese Behauptung dulden.

Wir brauchen eure Abtreibungs-“Ärzte“ nicht. Wie vielen unschuldigen weißen Kindern hat euer Holocaust im Mutterleib den Tod gebracht? Ein einzelner jüdischer „Arzt“, Dr. Morgenthaler – zu allem Überfluss noch ein „Holocaust-Überlebender“ -, gab im Oktober 1998 zu, bis zu jenem Zeitpunkt nicht weniger als 65.000 Abtreibungen durchgeführt zu haben, und zweifellos waren die meisten seiner „Patientinnen“ arische Frauen. Was treibt eure Mediziner in Scharen zu diesem schandbaren Gewerbe? Lockt sie bloss die Aussicht auf leichten materiellen Gewinn, oder genießen sie vielleicht die Tötung eines jeden einzelnen Fötus, weil dadurch verhindert wird, dass sich aus diesem ein für die Juden hassenswerter erwachsener Arier entwickelt?

Wir brauchen eure professionellen Holocaust-Überlebenden á la Elie Wiesel und Simon Wiesenthal nicht, die, um mit Prof. Arthur Butz zu sprechen, einen Jahrhundertbetrug geschaffen haben. Die heimtückische Vermischung von Fakten und Fiktion hat zur Entstehung einer Fabel geführt, die man in den kommenden Jahrhundert wohl als das eindrücklichste Beispiel für einen – wenn auch nur zeitweilig – erfolgreichen Propagandaschwindel von weltweitem Ausmaß einstufen wird. (…)

Wir brauchen eure Richter nicht, die unseren Leuten – und diese bilden immer noch die große Mehrheit der US-Bürger – verbieten wollen, den Schultag mit einem Gebet zu beginnen.

Wir brauchen uns nicht von ihnen vorschreiben zu lassen, Blinde zur Bedienung von Computersystemen einzustellen, oder unsere Wohnungen an Schwule zu vermieten, deren Praktiken uns zutiefst zuwider sind, oder die Abtreibung zu legalisieren. Wir haben es auch nicht nötig, uns von euren Richtern befehlen zu lassen, dass intelligente und begriffsstutzige Kinder in derselben Klasse unterrichtet werden müssen – mit dem Ergebnis, dass sich die Lehrer mehr um die Unbegabten als um die Begabten kümmern müssen.

Wir brauchen eure Gesetze nicht. Viele von ihnen stehen in schroffem Widerspruch zu den Naturgesetzen…Eure ungenierte Anwendung rückwirkend erlassender Gesetze und eure Mißachtung des bewährten Verjährungsprinzips sind für uns ganz und gar abscheulich, auch wenn ihr diese Machenschaften mit dem angeblichen Streben nach Gerechtigkeit bemäntelt. Ehe es euch gelang, die Rechtsprechung in den Ländern des abendländischen Kulturkreises zu beeinflussen, sind bei uns niemals Menschen für Handlungen verfolgt worden, die sie über fünfzig Jahre zuvor im Krieg begangen hatten. Eure OSI – eine auf jüdisches Betreiben zur Verfolgung von angeblichen „Naziverbrechern“ gegründete Organisation – stellt eines der übelsten Beispiele für die Anwendung ungerechter, perfider Gesetze dar, die einzig und allein dem Rachebedürfnis einer ganz bestimmten Bevölkerungsgruppe dienen. (…)

Wir brauchen die unzähligen Regeln und Vorschriften nicht, die ihr uns aufgenötigt und de facto in den Rang von Gesetzen erhoben habt: Die „Affirmative Action“ – also ethnische Quoten bei der Einstellung von Mitarbeitern -, „Bürgerrechte“, „Trennung von Kirche und Staat“, „Einwanderung von Menschen aus der Dritten Welt“, „bevorzugte Behandlung HIV-positiver Homosexueller“, „Waffenkontrolle“, „Bussing“ (d. h. Transport von Kindern aus weißen Vierteln in gemischtrassige Schulen) – die Beispiele ließen sich fast beliebig mehren. All diese Verordnungen dienen ausschließlich dazu, die Freiheit des Bürgers einzuschränken; „Demokratie“, wie sie heutzutage praktiziert wird, ist euer Spiel. Hingegen haben nur ganz wenige jüdische Abgeordnete je gegen Steuererhöhungen gestimmt.

Wir brauchen eure Juristen nicht, egal ob sie für Privatpersonen, Firmen oder für die Regierung arbeiten. Nur selten hat eine einzelne Berufsgruppe einer Nation so großen Schaden zugefügt wie jüdische (oder mit der talmudischen Weltanschauung indoktrinierte nichtjüdische) Juristen den Vereinigten Staaten. Harvard, die heutige Judenhochburg, war eine unvergleichlich bessere Universität, bevor sie von jüdischen Studenten und Dozenten überschwemmt wurde. Es wäre besser gewesen, nach altbewährten Muster einen Numerus Clausus für diese einzuführen.

Wir brauchen eure Schriftsteller nicht. Fast die gesamte in englischer Sprache verfasste Literatur, die man auch geraume Zeit nach ihrem Erscheinen noch in den Bibliotheken findet, ist das Werk unserer Menschen. Da die Werbefachleute, die Verleger, die Literaturkritiker sowie die Besitzer der Zeitungen, welche die Rezensionen letzterer drucken, heutzutage größtenteils eurem Stamm angehören, ist es zwar logisch, das die heutigen Bestseller mehrheitlich von euch geschrieben werden – aber wird auch nur ein kleiner Teil davon künftig als Bestandteil der unvergänglichen großen Literatur unseres Jahrhunderts gelten? Wir bezweifeln es!

Wir brauchen eure Stars nicht. Das Fernsehen wäre ungleich besser ohne Leute wie Seinfeld, Koppel, Wallace, Rivera, Larry King, Barbara Walters und nicht zuletzt Jerry Springer. Wir können uns noch an die Zeit erinnern, als Juden gute Filme und gute Fernsehserien schufen, denn die jüdischen Kino- und Fernsehstudienbesitzer mussten damals noch darauf achten, die Gefühle des arischen Publikums nicht zu verletzen. Doch heute, wo eure Macht und euer Einfluss beinahe grenzenlos sind, glaubt ihr, keinerlei Rücksicht mehr auf uns nehmen zu müssen, und euer wahrer Geschmack sowie eure wahren Neigungen treten immer offener zutage. (Der Hinweis auf Jerry Springer veranlasst mich zum Kommentar, dass vielleicht keine andere Person in den Vereinigten Staaten die jüdische Mentalität schlagender verkörpert als dieser „Volksunterhalter“: Vorwitzig, aggressiv, stets nach Beifall und Anerkennung lechzend, dabei offenbar zutiefst unsicher und nicht zuletzt manisch angezogen von allerlei Schmutz, in dem kein anständiger Mensch freiwillig waten würde.)

Wir brauchen eure Wissenschaftler nicht, auch wenn ihr zugegebenermaßen viele wirklich ausgezeichnete besitzt. Tatsache ist nämlich, dass die größten Wissenschaftler in der Geschichte der westlichen Zivilisation, jene, welche die entscheidenden Entdeckungen und Erfindungen gemacht haben, ALLE Arier waren: Leonardo da Vinci, Galileo, Newton, Kopernikus, Leibniz, Kepler, Lilienthal, Oberth, um nur einige wenige zu nennen, waren durchwegs nordische Menschen. Da drängt sich doch die Frage auf, wie viele potentielle große Entdecker und Erfinder unseres Volkes ihre Fähigkeiten niemals entwickeln konnten, weil zu viele Juden an zu vielen Universitäten jene Studienplätze besetzt hielten, auf die sie legitimen Anspruch besessen hätten!

Wir brauchen eure Militärs nicht. Ihr besitzt keine große militärische Tradition und keine Feldherren vom Format Friedrichs des Großen, Napoleons, Wellingtons, Hitlers, Nelsons, Robert E. Lees, Nimitzs usw. Eure Forderung, dass junge Frauen Seite an Seite mit jungen Männern in den Krieg ziehen sollen, und eure Anordnung, dass Homosexualität in der Armee als „alternative sexuelle Orientierung“ geduldet werden soll, richten unsere Streitkräfte zugrunde.

Wir brauchen eure Psychiater, Psychologen, Schulberater und Tröster für einsame Herzen nicht. Unsere Völker waren weitaus glücklicher und seelisch gesünder ohne ihren Rat. Hättet ihr mit eurem unmoralischen, unethischen und nihilistischen Fernsehen und Radio, mit euren „Erziehungsprogrammen“ und eurer Pressepropaganda nicht die gesunden Werte der Massen zerstört und dadurch auch die Familie als Keimzelle der Gesellschaft untergraben, so sähe sich niemand dazu veranlasst, Ann Landers, Abigail van Buren oder Laura Schlesinger sein Herz auszuschütten.

Wir brauchen eure Spielbergs, Katzenbergs, Eisners und Konsorten nicht. Keiner eurer Filmproduzenten übertrifft die unseren wie David W. Griffith, Walt Disney oder Leni Riefenstahl an künstlerischer Begabung und an Talent.

Wir brauchen nicht einmal eure Ärzte und Zahnärzte, obwohl viele von ihnen nicht nur anerkannte Fachleute, sondern echte Menschenfreunde und Meister im Umgang mit der modernen medizinischen Technik sind. Dennoch muss ein Arier, wenn er von ihnen spricht, zwangsläufig an Röntgen, von Behring, Fleming und viele andere denken, welche an unseren Universitäten studieren durften, weil ein Numerus clausus das Überhandnehmen von Juden verhütete. (Wie viele unserer begabten Studenten bekommen heute keinen Studienplatz in Medizin oder einem anderen Fach ihrer Wahl, weil ihre Plätze von Juden besetzt sind?)

Wir brauchen die Moden nicht, die ihr uns auf Schleichwegen schmackhaft zu machen versucht. Seid ihr stolz darauf, dass heute als Ergebnis eurer raffiniert betriebenen Gehirnwäsche Hunderte von Millionen Menschen „progressive“ Kleidungsstücke wie Blue Jeans tragen, die man früher nur anzog, wenn man seinen Stall ausmistete oder sonstige schmutzige Arbeiten verrichtete? Als Ergebnis eurer Propaganda schlüpfen dieselben Leute, welche ansonsten jede Uniformierung als Symbol des Gehorsams gegenüber einer Autorität verabscheuen, freudig in eine schlampige Uniform, die nicht Freiheit und Individualismus, sondern Anarchie und „Politische Korrektheit“ und sklavischen Konformismus verkörpert.

Wir brauchen eure Philosophie des Tikkum olam nicht, den Glauben, dass ausgerechnet ihr die Welt wieder vollkommen machen oder eine vollkommene Welt schaffen könnt. Ruft euch doch bitteschön in Erinnerung, dass ihr im Gegensatz zu uns gar nicht existieren könntet, wäret ihr auf auch alleine angewiesen. Ihr würdet zugrunde gehen. Euer zionistisches Gebilde im Nahen Osten, der Judenstaat Israel, könnte ohne finanzielle Hilfe von außen – namentlich ohne die von Amerika und Deutschland einkassierten Tribute – kein Jahr lang überleben. Und an einem solchen Volke soll die Welt genesen? Ihr beliebt wohl zu scherzen! Ganz abgesehen davon betrachten wir die Anmaßung irgendeines Menschen, die Welt „in Ordnung zu bringen“ und irdische Vollkommenheit zu schaffen, als reine Blasphemie.

Wir brauchen eure New York Times, Washington Post, US News & World Report und all die zahllosen anderen und in jüdischem Besitz befindlichen oder jüdisch kontrollierten Zeitungen und Zeitschriften nicht, die unseren Massen ein gänzlich verzerrtes Bild von der Welt vermitteln. Bildet ihr euch denn allen Ernstes ein, unsere Kenntnisse würden gemehrt und wir würden geistig gesünder, weil uns mehrheitlich jüdische Kolumnisten das Tagesgeschehen von ihrem Standpunkt aus kommentieren? Hätten unserer H.L. Mencken und unserer Oswald Spengler heutzutage eine Chance, ihre Kolumnen in einer großen Zeitung gedruckt zu sehen? Wir hegen begründete Zweifel daran!

Wir haben es nicht nötig, dass ihr, die selbsternannten ewigen Opfer der angeblichen Intoleranz anderer, unserem Volk Schuldkomplexe eintrichtert. Was euch in der Vergangenheit zugestoßen ist, war meist eine Notwehrreaktion auf eure üblen Ränke. Trennt euch von uns – wir lassen euch ungestört von dannen ziehen! -, und ihr werdet hoffentlich nicht mehr zu leiden haben. Ganz auf euch allein gestellt, habt ihr dann Gelegenheit, das irdische Paradies eurer Träume zu schaffen.

Wir brauchen eure ewigen Rufe nach Wandel, oder Fortschritt, oder Reform, oder Wachstum, oder Revolution nicht. Unsere Menschen sind öfter als man denkt mit ihrem Leben ganz zufrieden, und eure unablässigen Bestrebungen, bestehendes Glück mit dem Hinweis auf ein Schlaraffenland der Zukunft zu zerstören, schaffen nichts weiter als Unglück und seelischen Unfrieden.

Wir geben gerne zu, dass ihr phänomenale Politiker seid. Weit bessere, als wir sind oder je sein werden. Ihr seid so zielstrebig wie sonst niemand auf der Welt; ihr habt euer politisches Geschick jahrtausendelang vervollkommnet, und ihr habt den großen Vorteil, dass euch kein schlechtes Gewissen plagt, wenn andere durch eure Handlungen leiden. Ihr versteht es auf bewundernswerte Weise, eine Seite gegen die andere auszuspielen. Darum ist auch die „Demokratie“ euer Element.

Ihr bestecht Politiker und Richter, ihr belügt die Wähler, ihr nutzt die menschlichen Schwächen anderer weidlich aus und schafft Spannungen, wo vorher keine bestanden. Ihr hetzt den Sohn gegen den Vater, die Tochter gegen die Mutter, den Bruder gegen den Bruder; ihr hetzt ganze Stämme, Völker, Nationen gegeneinander. Wer euch und eurer Treiben längere Zeit aufmerksam beobachtet, kann seine Verwunderung darüber nicht verhehlen, mit welcher Leichtigkeit ihr aus dem Nichts falsche Werte schafft und wahre Werte solange schlecht macht, bis sie nichts mehr gelten.

Es gibt keine besseren Gaukler als euch. Euer Talent, die Aufmerksamkeit der nichtjüdischen Massen mit euren Taschenspielertricks von den wirklich wichtigen Fragen des Lebens abzulenken, ist erstaunlich. Doch so wie eure Börsenspekulanten nur die Illusion des Reichtums schaffen können, schafft eure unbestrittene politische Wendigkeit nur die Illusion der Freiheit. Bei all eurer Intelligenz und politischen Weitsicht scheint ihr euch tatsächlich der Illusion hinzugeben, ihr könntet eine bessere Welt für alle schaffen, während ihr doch in Wirklichkeit nichts anderes fertigbringt, als alles zu verderben, was ihr berührt. Wir empfinden Mitleid für euch.

Noch ein Letztes: Bemerkt ihr eigentlich, dass ihr uns erstickt? Mit euch um uns herum können wir nicht atmen, und unsere Kreativität wird aufs schwerste beeinträchtigt. Wir wollen die Welt nicht durch eine jüdische Brille betrachten, doch heutzutage wird man praktisch dazu gezwungen. Abe Rosenthal, Charles Krauthammer und William Safire stehen stellvertretend für Tausende eures Schlages, die all unsere Gedanken vorkauen und uns daran hindern, uns zu behaupten, wenn es am nötigsten ist. Eure Leute erweisen sich als Meister der Vernebelung, der Lüge, der Täuschung und der Unehrlichkeit, indem sie uns selektive Informationen liefern. Eure Bemühungen, die arische Seele durch Manipulation zu verändern, kann nur zu Zwietracht und Unfrieden führen. Obgleich ihr uns so gut kennt, könnt ihr uns letzten Endes doch nicht verstehen, doch wir werden euch niemals wirklich kennen, und darin liegt die Gefahr.

Wir wissen, dass ihr euch für die besten und gescheitesten Menschen des Erdenrundes haltet und euch einbildet, unser Leben ungemein zu bereichern. Wenn wir rational denken wollen, müssen wir das eine gegen das andere abwägen: Eure unbestreitbaren Talente auf einigen Gebieten gegen den verheerenden Einfluss, den ihr kollektiv auf alle möglichen Aspekte unseres Lebens ausübt. Am schwersten wiegt vielleicht, dass viele eurer Bestrebungen und Zielsetzungen unserem Ideal eines erfüllten Lebens direkt entgegengesetzt sind.

Wir wissen, dass man euch eingeredet hat, wir hassten euch, und dass die meisten von euch dies auch glauben. Aus diesem Grund haben eure fanatischen Aktivisten unsere Verfassung mit sogenannten Gesetzen „gegen die Anstachelung zum Hass“ untergraben, die meist nur verabschiedet wurden, um euch besondere Vorrechte zu sichern.

Aber ganz ehrlich: Wir hassen euch nicht. Wir hassen eure Lügen und eure grundsätzliche Unehrlichkeit. Wir hassen viele euer schändlichen Handlungen. Wir hassen es, wie ihr als Kollektiv, als völkische und religiöse Gemeinschaft, uns eure Unmoral aufzudrängen sucht, wir hassen euren völligen Mangel an ethischen Werten, eure verschrobene, archaische Weltanschauung. Wir hassen es, wenn ihr euch an den Früchten unserer Arbeit fettmästet und euch dann damit brüstet, ihr hättet euch alles selber erarbeitet. Ganz besonders hassen wir, was ihr unseren Kindern antut. Mehr als irgend jemand sonst zerstört ihr ihre Seele und damit ihre Zukunft.

Darum lasst es euch gesagt sein: Verschwindet aus unserem Leben. Lasst uns ganz einfach in Ruhe. Ihr seid ja so intelligent, ihr haltet euch uns gegenüber als turmhoch überlegen und seid überzeugt, Gottes eigenes Volk zu sein. Zeigt uns also, was ihr könnt, indem ihr aus eigenen Kräften einen lebensfähigen Staat schafft; der Parasitenstaat Israel ist ganz offensichtlich kein solcher.

Wenn ihr abzieht, denn nehmt all das Gold und all die Diamanten mit, die ihr so fleißig angehäuft habt. Wir brauchen sie nicht. Tauschen wir aber unsere kulturellen Güter aus: Ihr nehmt eure Picassos, Oldenbourgs, Rothkos, Warhols und Epsteins mit und gebt uns dafür unsere Rembrandts, Tizians, Dürers, Holbeins und Michelangelos zurück.

Ein faires Geschäft! Wir geben euch, was ihr mögt, und bekommen dafür das zurück, was unsere Herzen erfreut – Kunstwerke, welche unsere seelischen Bedürfnisse widerspiegeln. Stellt euch nur vor, ihr dürftet die ganze herrliche abstrakte Kunst einschließlich der Holocaust-Denkmäler für euch behalten! Das sollte euch doch selig machen! Unsere aufrichtigen Wünsche begleiten euch, und wir versprechen euch hoch und heilig, euch nicht mit Krieg zu bedrängen und keinen Anteil an dem Wohlstand zu verlangen, den ihr, so hoffen wir wenigstens, aus eigenen Kräften schaffen werdet!

(Hans Schmidt, ein seit Jahren in den USA lebender Deutscher, war in den 70-er der Vorsitzende des GANPAC (German American National Public Affairs Committee). Er galt als profilierter Kenner der US-Innenpolitik im allgemeinen und des US-Zionismus im Besonderen. 1995 nach langen Leben in den USA Hans Schmidt versuchte seine Heimat Deutschland zu besuchen. Er wurde aber schon in Flughafen Frankfurt durch auf ihm warteten Beamten des BVS als "Natsi-Verbrecher"und "Holocaust-Leugner" verhaftet. US Botschaft aber forderte sofortige Entlassung des US-Bürger und behauptete das Kind konnte nicht ein Natsi-Verbrecher sein, selbst wenn er bei Hitler-Jugend gewesen war. Wegen der "Anti-Semitismus" und "Holocaust-Leugnung" durfte er nicht in einem demokratischen Staat politisch verfolgt werden - so US-Diplomaten.

Hans Schmidt wurde entlassen und sollte binnen 24 Stunden das BRD verlassen. 1999 in den USA erschienen das Buch "End Times- End Games" und wurde in wenigen Wochen ausverkauft. Nachdem hat er diese Botschaft an die Juden verfasst unter dem Titel "Juden, warum lasst ihr uns nicht in Ruhe?" Die Botschaft wurde in allen Staaten der USA ohne Zensur veröffentlicht. Hier ist die Übersetzung ins Deutsch von Heidi Ackermann.

Meiner Meinung nach, dieser Botschaft ist ein einmaligen historisches Dokument der besonderen Art, nicht nur wegen logisch-überzeugender Kraft und auch dem Wert eines Manifest, sondern einer unglaublich seelischer Aufregung. die die Hoffnung auf Ende des politischen Despotismus des Weltjudentums ohne diesen zu verdammen oder beleidigen bzw. einen Haß zu erzeugen mit Kraft des Wortes zum Freiheitsgedicht macht und ohne Zweifel wird auch nach Generationen für Historiker die Probleme unserer Gegenwart zu verstehen helfen. - Anm. JB


EGON SCHNEIDER (geb. 1938)

„Die deutsche Elendsjustiz nimmt immer schärfere Konturen an. Der Niedergang der Recht­sprechung ist flächendeckend.“ (Justizspiegel, 1994)

„Es gibt in der deutschen Justiz zu viele machtbesessene, besserwissende und leider auch unfähige Richter, denen beizukommen offenbar ausgeschlossen ist.“ (Zeitschrift für anwaltliche Praxis, 1999)

„Die Recht­sprechung ist schon seit langem konkursreif. Sie ist teuer, nicht kalkulierbar und zeitraubend. […] Der Lotterie­charakter der Recht­sprechung, das autoritäre Gehabe, die unverständliche Sprache und die Arroganz vieler Richter(innen) im Umgang mit dem rechtsuchenden Bürger schaffen Misstrauen und Ablehnung.“ (ZAP-Heft 14/1990)

MICHAEL SCHNEIDER (geb. 1943)

"Das "jüdische Finanzkapital" war keine Erfindung Hitlers, sondern eine empirisch nachweisbare Tatsache." (Konkret, Januar 1986).




ARTHUR SCHNITZLER (1862-1931)

"Alle Menschen auf Erden sind der Unendlichkeit und der Ewigkeit bewußt. Der Unterschied zwischen ihnen besteht darin, in welchem Grade den Einzelnen dieses Bewußtsein erschüttert."

"b>Alles verstehen heißt alles verzeihen - das wäre sehr edel gedacht und gesagt. Nur schade, daß das Verstehen neunundneunzig Mal unter hundert aus Bequemlichkeit und höchstens einmal aus Güte geschieht."

"Als Beruf ist Politik für Herzlose und Unverantwortliche, Religion für Arme im Geiste und Heuchler wie geschaffen."

"Am Anfang jeder übernommenen Verpflichtung stehe diese: über das Maß seiner Kraft, seiner Ausdauer, seines Opfermutes im Klaren zu sein - oder die Übernahme selbst wird zur Schuld."

"Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt - und nicht, was wir ersehnt haben."

"An der Tiefe des Erlebnisses gemessen, aus dem wir eine Weisheit gewonnen haben, muß diese selbst immer platt erscheinen; oder es ist weder ein Erlebnis gewesen noch eine Weisheit geworden."

"Anarchie wäre der wünschenswerte Zustand, wenn die Menschen Maschinen oder Götter wären. Aber dann müßte sie nicht erst gepredigt werden. Sie wäre eben da."

"Anführungszeichen sind oft nichts als eine faule Ausrede, mittels deren der Autor die Verantwortung für eine Banalität, die ihm in die Feder kam oder für die ihm nichts Besseres einfiel, dem schlechten Geschmack seiner Zeitgenossen aufzubürden versucht."

"Auch auf dem Grund jeder richtigen Komödie, tief verborgen in vermauerten Räumen, ruht ein tragisches Geheimnis - mag auch oft der Meister selbst, der das Gebäude aufgerichtet hat, nichts davon ahnen."

"Auch das Chaos gruppiert sich um einen festen Punkt, sonst wäre es nicht einmal als Chaos da."

"Auch das ist Lüge und oft die kläglichste von allen: Sich anzustellen, als wenn man einem Lügner seine Lüge glaubte."

"Auch das klügste Wort bleibt am Ende nur Geschwätz, wenn es nicht auf irgendeinem Wege zu Taten führt."

"Auch denen, die uns lieben und verehren, wird nicht eher in unserer Nähe wohl, als bis sie entdeckt haben, wo wir sterblich sind."

"Auch der Dilettant hat zuweilen Einfälle, die selbst den Anspruchsvollen zu verblüffen imstande sind. Aber im Gegensatz zum Künstler vergißt er meistens, daß der Einfall nichts ist als notwendige Voraussetzung und oft nichts anderes bedeutet als eine Versuchung, die auch in den Abgrund führen kann."

"Auch der ehrlichste Denker wird es ohne Humor niemals zum Philosophen, sondern immer nur zum Pedanten bringen."

"Auch der ehrlichsten Überzeugung muß ich meinen Respekt verweigern, wenn mir die Sache nicht ehrlich scheint, der sie gilt."

"Auch der erste Schritt gehört zum Wege."

"Auch der Selbstmord wird eine sinnlose Sache, wenn man keinem Menschen mehr dadurch einen Schmerz bereitet. Dies erst heißt, sich völlig ins Nichts stürzen."

"Auch die Einsamkeit hat ihre Gecken, und sie verraten sich meist dadurch, daß sie sich als Märtyrer aufspielen."

"Auch mit den klügsten Menschen bereitet der Umgang kein Vergnügen, wenn sie immer noch klüger scheinen möchten, als sie sind."

"Auch sehr ins Weite denken, ist manchmal nur eine Art, sich das Leben bequem zu machen."

"Auch widerwärtige Eindrücke lassen sich genießen."

"Auf hundert Frauen, die sich nicht in den Mann verlieben, sondern in dessen Ruhm, in dessen Reichtum oder auch in dessen verbrecherische Anlagen, kommt noch nicht ein Mann, der eine Frau darum begehrte, weil sie berühmt, weil sie reich oder weil sie eine Verbrecherin wäre."

"Aufgabe der Erziehung wäre es, den metaphysischen Hunger der Menschheit durch Mitteilung von Tatsachen mit weisem Maß zu stillen, statt ihn durch Märchen, was ja die Dogmen sind, zu betrügen."

"Auflehnung - Demut. Was liegt dazwischen? Weisheit oder Ergebung?"

"Aus dem Werke manches Dichters spüren wir wohl heraus, daß er irgendwie und irgendwo ein Genie ist, nur leider gerade nicht in seiner Dichtung."

"Aus einem bestimmten Anlaß betrügen heißt beinahe schon treu sein."

"Aus Menschenverachtung in die Einsamkeit flüchten oder sich völlig auf und in sich selbst zurückzuziehen, ist selten ein Zeichen von Kraft oder Größe, weit öfter von Trägheit oder Hochmut."

"Autoren stellen bekanntlich eine höchst empfindliche Menschensorte vor. Wer möchte dem widersprechen? Ich kenne tatsächlich nur eine, die empfindlicher wäre - die der Kritiker."

"Beklagenswert, der nicht sein Leben, sondern seine Autobiographie lebt."

"Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles."

"Bewahre uns der Himmel vor dem "Verstehen". Es nimmt unserm Zorn die Kraft, unserm Haß die Würde, unserer Rache die Lust und noch unserer Erinnerung die Seligkeit."

"Charakterstärke ist oft nichts anderes als Gefühlsschwäche."

"Das Beste, was Liebende im Laufe der Zeit einander werden können, das ist: Surrogate ihrer Träume oder Symbole ihrer Sehnsucht."

"Daß du ihn völlig durchschautest, das hat dir noch keiner verziehen, er mag noch so gut dabei weggekommen sein."

"Das Große zu verkennen, das ist nicht immer eine Sache des mangelnden Verständnisses, sondern auch des Mutes, insbesondere für den, der sich nicht für unfehlbar hält."

"Das Herz ist geschaffen, zu lieben und zu hassen, sich zu freuen und zu leiden, zu jubeln und zu klagen. Wenn es sich aber müht zu verstehen - was allein dem Geiste zukommt, so versündigt es sich gegen seine Natur; und wenn es endlich zu verstehen glaubt, belügt es sich immer nur selbst, und daran geht es zugrunde."

"Das ist das Geheimnis des alten Wiener Cafés: Der Kellner ist vergeßlich, die Kassiererin häßlich, die Wände sind grau, die Beleuchtung ist schlecht. - Lauter Dinge die ich schön finde."

"Das ist die Vergeltung, die der Genius der Kunst am Dilettanten übt: Wenn dieser schöpferisch zu werden versucht, gerät er unter das eigentliche Niveau nicht nur seines Verstandes, sondern auch seines Charakters, so daß uns das Produkt eines sonst leidlich gescheiten Menschen, dem nur eben das Talent versagt ist, wie das Lallen eines Schwachsinnigen und er selbst, im Leben vielleicht ein ganz anständiger Mensch, durch das Medium seines mißlungenen Werkes als ein höchst fragwürdiges Subjekt erscheint."

"Das ist ein gefährlicher Narr, der einen Schlafenden mit dem Dolch in der Herzgegend kitzelt, um ihn aufzuwecken."

"Daß man zuweilen mehr, zuweilen weniger tun muß als seine Pflicht und eben durch dieses Mehr oder Weniger sie erst zu erfüllen vermag: Das ist das Problem, dem wir in jeder schweren Lebenslage immer wieder gegenüberstehen."

"Das Militär könnte ohneweiters ohne Krieg leben. Sie kämen ganz gut mit den Manövern aus. Nur die Diplomaten brauchen ihn dringend. Laßt die Soldaten regieren, so wird es mit dem Krieg vielleicht bald ein Ende haben, mindestens so lange, bis die Diplomaten wieder ans Ruder gekommen sind."

"Das Mißverhältnis zwischen einer Idee und den Menschen, die diese Idee verwirklichen sollen, ist in jedem Falle größer als das zwischen den Menschen, die für diese Idee sterben und denen, die sie verraten."

"Das muß schon ein Mensch von hoher Art sein, dem die Sehnsucht nach Freiheit etwas anderes bedeutet als die Begier nach Verantwortungslosigkeit."

"Das Orchester versetzt die Damen in Trance, aber schreiben tun's dann dem Tenor."

"Das Publikum ist viel gescheiter, als es selber glaubt, aber man darf es ihm nicht zugestehen, sonst wird es noch anmaßender, als es ohnedies zu sein pflegt."

"Das Schlimmste, was einem Dichter passieren kann, das ist: Für seinen eigenen Einfall nicht reif sein."

"Das sind unangenehme Leute, die, statt dem Führer dankbar zu sein, der sie an einen schönen Aussichtspunkt geleitete, sich gebärden, als hätten sie diesen Punkt soeben erst entdeckt, und am Ende gar ihrem Führer, wenn er nicht laut genug in ihre Begeisterung einstimmt, seinen Mangel an Naturempfindung vorwerfen."

"Das Sinnvolle hat nur Bedeutung, ja Daseinsmöglichkeit durch die Annahme eines Sinnlosen."

"Das Talent eines Menschen versöhnt uns oft mit der Fragwürdigkeit seines Charakters, wenn wir nicht gerade unter diesem persönlich irgendwie zu leiden haben. Niemals aber sind wir geneigt, uns durch die Vortrefflichkeit eines Menschen gegenüber seiner Talentlosigkeit milder stimmen zu lassen."

"Das Urteil der meisten Menschen über andere, auch solche, die ihnen sehr nahe stehen, ist so wenig fest und tief gegründet, daß sie nicht erst ihre Gesinnung wechseln oder ihre Überzeugung verleugnen müssen, um auch den besten Freund zu verraten."

"Das Vergangene abgetan sein lassen, die Zukunft der Vorsehung anheim stellen - beides heißt den eigentlichen Sinn der Gegenwart nicht verstehen, die überhaupt nur so weit als Realität gelten kann, als sie durch Treue des Gedächtnisses das Vergangene zu bewahren, durch Bewußtsein der Verantwortung die Zukunft in sich einzubeziehen versteht."

"Das Wesen der so genannten okkulten Erscheinungen liegt nicht darin, daß sie geheimnisvoller sind als tausend andere, die wir nur darum nicht als okkult bezeichnen, weil wir sie gewohnt sind, sondern daß sie sich den uns bekannten Naturgesetzen nicht einfügen und ihnen geradezu zu widersprechen scheinen."

"Das Wesen des Feuilletonismus: die augenblickliche Wirkung in jedem Falle höher werten als Sachlichkeit, Wahrheit und Folge."

"Das Wesen eines Menschen läßt sich durch drei schlagkräftige Anekdoten aus seinem Leben vielleicht mit gleicher Bestimmtheit berechnen wie der Flächeninhalt eines Dreiecks aus dem Verhältnis dreier fixer Punkte zueinander, deren Verbindungslinien das Dreieck bilden."

"Das Wichtigste im menschlichen Verkehr bleibt immer: die Leute bei schlechtem Gewissen zu erhalten."

"Das Wichtigste im Verkehr mit Menschen: Ihnen ihre Ausreden wegräumen."

"Daß wir geschaffen sind, das Unfaßbare zu fassen und das Unerträgliche zu ertragen - das ist es, was unser Leben so schmerzensvoll und was es zugleich so unerschöpflich reich macht."

"b>Daß wir Gott ahnen, ist nur ein unzulänglicher Beweis für sein Dasein. Ein stärkerer ist, daß wir fähig sind, an ihm zu zweifeln."

"Daß wir uns gebunden fühlen mit der steten Sehnsucht nach Freiheit - und daß wir zu binden versuchen ohne die Überzeugung unseres Rechts dazu, das ist es, was jede Liebesbeziehung so problematisch macht."

"Deine Ahnung vom Göttlichen: Du hältst sie für eine Frage, die du an die Unendlichkeit richtest, doch du irrst: Sie ist schon die Antwort, die dir aus der Unendlichkeit zurücktönt - und die einzige, die du zu erwarten hast."

"Deine schlimmsten Feinde sind keineswegs die Leute, die anderer Ansicht, sondern die der gleichen sind wie du, aber aus verschiedenen Gründen, aus Vorsicht, Rechthaberei, Feigheit verhindert sind, sich dieser Ansicht zu bekennen."

"Dem Humor, dem göttlichen Kind, ist nichts verwehrt; auch nicht mit dem Schmerz, dem Elend, dem Tod zu spielen. Wenn die Ironie, der Witz, die Satire das Gleiche versuchen, empfinden wir das als geschmacklos, roh, wenn nicht gar als Blasphemie."

"Dem Kritiker ist es so leicht gemacht, eine Abneigung, die er etwa gegen einen Autor, dessen Persönlichkeit, dessen Werk empfindet, in einer völlig gefahrlosen Weise zum Ausdruck zu bringen, sodaß es schon einer ganz besonderen Charakterstärke und Selbstüberwindung bedarf, um dieser Verführung nicht zu unterliegen."

"Dem Mutigen droht Gefahr meist nur von einer Seite her, dem Feigen von Hunderten. Der Mut muß sich nur nach einer Front schützen, die Feigheit nach allen Seiten."

"Dem seelischen Schmerz ist es gegeben, auch der armseligsten Stirn einen Heiligenschein zu verleihen; die gemeine Sorge des Tags verzerrt auch das edelste Antlitz zur Fratze."

"Dem wahrhaft liebenswürdigen Menschen gegenüber fühlen wir uns immer schuldlos, auch wenn wir ein Unrecht gegen ihn begangen haben; dem Unliebenswürdigen gegenüber stets von Verantwortung bedrückt, auch wenn uns an einer Unannehmlichkeit, die ihm begegnet, nicht die allergeringste und ihn selbst vielleicht alle Schuld trifft."

"Der bedeutende Mensch weist sich durch Leistungen, der große vor allem durch sein Dasein aus. Aber war es seine Art, sich damit zu begnügen, so war er nicht groß."

"Der beste Patriot wird immer der sein, der seinem Vaterland am meisten genützt, nicht der, der es am heißesten geliebt hat."

"Der brennt am heißesten von allen Schmerzen, der fahl vom Feuer der Verachtung schwelt."


JÖRG SCHÖNBOHM (geb. 1937 )

„Der Bibel in gerechter Sprache geht es nicht wirklich um Gerechtigkeit. Die einzige Gerechtigkeit, die aus diesem gewaltigen Ideologieprojekt spricht, ist Selbstgerechtigkeit. Damit wird die Festigkeit und Klarheit des Handelns mit der Beliebigkeit des Gender-Mainstreaming vermanscht.“

Die Macht einer politisch korrekten Sprachpolizei, die den Anspruch erhebe, festlegen zu dürfen, welche Wörter als Indikator für nationalsozialistisch-infiziertes Gedankengut dienen".

"Die politisch korrekte Empörung fungiert als allmächtige rhetorische Allzweckwaffe, die sich als besonders geeignet erwiesen hat, Sprache, Gedanken und Gewissen zu kontrollieren. Mit einer Mahnung zu angemessener Erinnerungskultur habe das wenig zu tun. Im Gegenteil: sie wendet sich gegen unsere Meinungsfreiheit."

Hinter der ideologiebedingten Säuberung der Sprache, verberge sich aber nichts anderes als Intoleranz und die Folge ist: Denkfeigheit tritt an die Stelle freiheitlichen Bürgermuts".

Wer Patriotismus einfordert, wird zum chauvinistischen Nationalisten. Wer an den Wert der Familie erinnert, wird zum ewig gestrigen Mutterkreuzzügler und zum Macho, der die Frau an den Herd zwingt.

"Wir erleben eine Entwicklung hin zu immer mehr staatlichen Verboten – „der Staat ist alles, Du bist nichts“ scheint die Parole zu lauten.


PETER SCHOLDT (geb. 1946)

"Vieles davon ließe sich abfangen, wenn gerade er dazu beitrüge, die Deutschen wieder aufrechten Gang zu lehren. Nahum Goldmann, Präsident des jüdischen Weltkongresses, hat dies bereits vor rund 60 Jahren bei der Denkmal-Einweihung in Bergen-Belsen als mutiger Einzelgänger gefordert. Sieben Jahre nach Kriegsende müsse unter das KZ-Kapitel ein Sclußstrich gezogen werden, sagte er. Hierzulande scheint man von solchen Einsichten noch weit entfernt. Allerdings wäre dies zweifellos die anspruchsvollere als die bisherige Methode, wenn auch kurzfristig nicht so eintzräglich. Doch billige ist wirkliche Verständigung wohl nicht zu haben." (Vergesst Broder!, 2013)


PETER SCHOLL-LATOUR (geb. 1924)

„Mit Sicherheit. Ich will da keine Namen nennen, aber ich bin überzeugt, daß es von gewissen Politikern Fotos gibt, die sowohl in Washington, als auch in Tel Aviv vorhanden sind – und die dann im Bedarfsfall gewisse Reaktionen auslösen. Anders kann man sich ganz bestimmte Zugeständnisse kaum erklären."




KEN SCHOOLLAND (geb. 1949)

"Dein Leben gehört keiner anderen Person oder Gruppe von Personen, genauso wie das Leben der anderen nicht dir gehört. Du lebst in der Zeit: Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Das offenbart sich in deinem Leben, deiner Freiheit und den Produkten deines Lebens und deiner Freiheit."

"Wenn du dein Leben verlierst, verlierst du deine Zukunft.
Wenn du deine Freiheit verlierst, verlierst du deine Gegenwart.
Und wenn du die Produkte deines Lebens und deiner Freiheit verlierst, verlierst du den Teil deiner Vergangenheit, in der sie erzeugt wurden.
"

"Egal wie die Regierenden ausgewählt werden, sie sind nur Menschen und haben keine Rechte oder Ansprüche, die über denen anderer Menschen stehen. Ganz gleich welche phantastischen Etiketten sie für ihr Verhalten benutzen oder wie viele Menschen sie unterstützen, die Regierenden haben kein Recht zu morden, zu versklaven oder zu stehlen."

"Du kannst ihnen keine Rechte übergeben, die du nicht selbst hast. Da dir dein eigenes Leben gehört, bist du für dein Leben verantwortlich. Du mietest dein Leben nicht von anderen, die deinen Gehorsam verlangen. Genauso wenig bist du ein Sklave von anderen, die dein Opfer verlangen. Du wählst deine eigenen Ziele, die auf deinen eigenen Werten beruhen. Erfolg und Misserfolg sind beides die notwendigen Anreize zu lernen und zu wachsen. Deine Handlungen im Auftrag anderer oder deren Handlungen in deinem Auftrag sind nur dann tugendhaft, wenn sie im freiwilligen, gegenseitigen Einvernehmen zustande kommen. Denn Tugend kann nur dort bestehen, wo es eine freie Wahl gibt. Das ist die Grundlage einer wirklich freien Gesellschaft."

"Die Probleme der Welt, die aus der ersten Anwendung von Gewalt durch eine Regierung entstehen, haben eine Lösung.

Die Lösung ist, daß die Menschen der Welt aufhören, Regierungsbeamte zu bitten, Gewalt in ihrem Auftrag einzusetzen."

"Böses geht nicht nur von schlechten Menschen aus, sondern auch von guten Menschen, die die Anwendung von Gewalt als Mittel für ihre eigenen Ziele tolerieren. Auf diese Weise haben gute Menschen in der ganzen Geschichte die schlechten Menschen mit Macht versehen."

"Vertrauen in eine freie Gesellschaft zu haben, bedeutet, sich auf den Entdeckungsprozess auf den Märkten der Werte zu konzentrieren, statt auferlegten Visionen oder Zielen nachzulaufen. Staatliche Gewalt zu nutzen, um anderen eine Vision aufzubürden, ist geistige Faulheit und endet immer mit unerwarteten, perversen Folgen."

"Eine freie Gesellschaft zu erreichen, verlangt den Mut zu denken, zu sprechen und zu handeln - vor allem wenn es einfacher ist, nichts zu tun."




ARTHUR SCHOPENHAUER (1788-1860)

"Aller Eigensinn beruht darauf, daß der Wille sich an die Stelle der Erkenntnis gedrängt hat."

"Alles Behaartsein ist tierisch. Die Rasur ist das Abzeichen höherer Zivilisation."

"All unser Übel kommt daher, daß wir nicht allein sein können."

"Als die einfachste und richtigste Definition der Poesie möchte ich diese aufstellen, daß sie die Kunst ist, durch Worte die Einbildungskraft ins Spiel zu setzen."

"Als die Natur das Menschengeschlecht in zwei Hälften spaltete, hat sie den Schnitt nicht gerade durch die Mitte geführt."

"Als Zweck unseres Daseins ist in der Tat nichts anderes anzugeben als die Erkenntnis, daß wir besser nicht da wären."

"Auch wird man einsehen, daß Dummköpfen und Narren gegenüber es nur einen Weg gibt, seinen Verstand an den Tag zu legen, und der ist, daß man mit ihnen nicht redet."

"Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges."

"Bei einem umgestoßenen System wie bei einer geschlagenen Armee ist der Klügste, wer zuerst davonläuft."

"Bei kleiner Sache hat man so sehr den Kern von der Schalen zu unterscheiden wie beim Christentum."

"Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt. "

"Bei jeder menschlichen Unternehmung ist nämlich etwas, das nicht in unserer Macht steht und nicht in unsere Berechnung fällt. Der Wunsch, dieses für sich zu gewinnen, ist der Ursprung der Götter."

"Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit. Bei großen Talenten ist sie Heuchelei."

"Das Affektieren irgendeiner Eigenschaft, das Sich-Brüsten damit, ist ein Selbstgeständnis, daß man sie nicht hat."

"Das Festhalten und Befolgen der Grundsätze, den ihnen entgegenwirkenden Motiven zum Trotz, ist Selbstbeherrschung."

"Das Glück gehört denen, die sich selber genügen; denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, mißlich, vergänglich und dem Zufall unterworfen."

"Das Leben ist ein Pensum zum Abarbeiten."

"Das Leben ist eine mißliche Sache. Ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken."

"Das Leben ist ein Geschäft, das nicht die Kosten deckt."

"Das macht die gewöhnlichen Leute so gesellig und akkomodant: Es wird ihnen nämlich leichter, andere zu ertragen als sich selbst."

"Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das shöne nennen konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt."

"Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen."

"Daß uns der Anblick der Tiere so ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, daß es uns freut, unser eigenes Wesen so vereinfacht vor uns zu sehn."

"Das Vaterland des Juden sind die übrigen Juden."

"Demgemäß ist Simplizität stets ein Merkmal nicht allein der Wahrheit, sondern auch des Genies gewesen."

"Dem gewöhnlichen Menschen ist sein Erkenntnisvermögen nichts andres als die Laterne, die seinen Weg erleuchtet. Dem genialen ist es die Sonne, welche die Welt offenbar macht."

"Den Anfechtungen deiner Sinnlichkeit siehe lachend so zu wie der Ausführung eines gegen dich verabredeten, dir aber gesteckten Schelmenstreichs!"

"Den Juden Anteil am Staate einzuräumen ist absurd; sie sind und bleiben ein uns fremdes, orientalisches Volk. Sie müssen daher stets nur als ansässige Fremde gelten."

"Den Ruhm kann man den Winterbirnen vergleichen, die im Sommer wachsen, aber im Winter genossen werden."

"Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit."

"Der Bart als Geschlechtszeichen mitten im Gesicht ist obszön. Daher gefällt er den Weibern".

"Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt."

"Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein mißliches Unternehmen, ihn durch Staatsmaßregeln einführen oder befestigen zu wollen."

"Der gute Stil, hauptsächlich darauf beruhend, daß man wirklich etwas zu sagen habe, erhält die Schönheit vom Gedanken, dessen Schattenriß er ist."

"Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen; denn sie kommt nie zur unrechten Zeit."

"Der Intellekt als bloßes Werkzeug des Willens ist von ihm so verschieden wie der Hammer vom Schmied."

"Die kleinen Unfälle, die uns stündlich vexieren, kann man betrachten als bestimmt, uns in Übung zu erhalten, damit die Kraft, die großen zu ertragen, im Glück nicht ganz erschlaffe."

"Der Muskel wird durch starken Gebrauch gestärkt, der Nerv hingegen dadurch geschwächt. Also übe man seine Muskeln durch jede angemessene Anstrengung, hüte hingegen die Nerven vor jeder."

"Der Natur liegt bloß unser Dasein, nicht unser Wohlsein am Herzen."

"Der natürliche Stil der Geschichtsschreibung ist der ironische."

"Der Reichtum gleicht dem Seewasser: Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man."

"Der Schlaft ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr."

"Der Stil ist die Physiognomie des Geistes."

"Der Tor läuft den Genüssen des Lebens nach und sieht sich betrogen. Der Weise vermeidet die Übel."

"Der vollkommene Weltmann wäre der, welcher nie in Unschlüssigkeit stockte und nie in Übereilung geriete."

"Der wahre, tiefe Friede des Herzens und die vollkommene Gemütsruhe sind allein in der Einsamkeit zu finden."

"Der Wechsel allein ist das Beständige."

"Die Dummen sind meistens boshaft, und zwar aus dem Grunde, warum die Häßlichen und Ungestalteten es sind."

"Die Ehre ist das äußere Gewissen und das Gewissen die innere Ehre."

"Die Ehre ist objektiv, die Meinung anderer von unserem Wert und, subjektiv, unsere Furcht vor dieser Meinung."

"Die Erinnerung wirkt wie das Sammelglas in der Camera obcura: Sue zieht alles zusammen und bringt dadurch ein viel schöneres bild hervor. als es Original ist."

"Die Ferne, welche dem Auge die Gegenstände verkleinert, vergrößert sie den Gedanken."

"Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es. "

"Die Gegenwart eines Gedankens ist wie die Gegenwart einer Geliebten."

"Die Gemeinheit ist ein Leim, der die Menschen zusammenkleistert. Wem es daran gebricht, der fällt ab."

"Die Gerechtigkeit gleicht jenen chemischen Stoffen, die man nie völlig rein, sondern nur unter Beimischung eines anderen Stoffes darstellen kann."

"Die Heiterkeit allein ist gleichsam die bare Münze des Glückes und nicht, wie alles andere, bloß der Bankzettel."

"Die höchste intellektuelle Eminenz kann zusammenbestehen mit der ärgsten moralischen Verworfenheit."

"Die kleinen Unfälle, die uns stündlich vexieren, kann man betrachten als bestimmt, uns in Übung zu erhalten, damit die Kraft, die großen zu ertragen, im Glück nicht ganz erschlaffe."

"Die Liebe zur Einsamkeit kann nicht als ursprünglicher Hang da sein, sondern erst infolge der Erfahrung und des Nachdenkens entstehen."

"Die Werke der Alten sind der Nordstern für jedes künstlerische oder literarische Streben. Geht der euch unter, so seid ihr verloren!"

"In der Einsamkeit fühlt der Jämmerliche seine ganze Jämmerlichkeit, der große Geist seine ganze Größe."

"In der Jugend herrscht die Anschauung, im Alter das Denken vor. Daher ist jede die Zeit für Poesie, dieses mehr für Philosophie."

"Die Dame ist ein Wesen, das gar nicht existieren sollte. Statt ihrer sollte es Hausfrauen geben und Mädchen, die es zu werden hoffen."

"Die höchsten, die mannigfaltigsten und die anhaltendsten Genüsse sind die geistigen, wie sehr auch wir, in der Jugend, uns darüber täuschen mögen."

"Die Preßfreiheit sollte durch das strengste Verbot aller und jeder Anonymität bedingt sein."

"Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen."

"Die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: Sie bedürfen der Dunkelheit, um zu leuchten."

"Die Religionen sind Kinder der Unwissenheit, die ihre Mutter nicht lange überleben."

"Die Wilden fressen einander, und die Zahmen betrügen einander."

"Die wohlfeilste Art des Stolzes ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so Millionen teilt.
Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wir vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennt. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein: hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind mit Händen und Füssen zu verteidigen." (Parerga)

"Dunkelheit und Undeutlichkeit des Ausdrucks ist allemal und überall ein sehr schlimmes Zeichen. Denn in 99 Fällen unter 100 rührt sie her von der Undeutlichkeit des Gedankens."

"Echte Moral und Moralität ist von keiner Religion abhängig, wiewohl jede sie sanktioniert und ihr dadurch eine Stütze gewährt."

"Ein eigentümlicher Fehler der Deutschen ist, daß sie, was vor ihren Füßen liegt, in den Wolken suchen."

"Ein Genie ist ein Mensch, in dessen Kopfe die Welt als Vorstellung einen Grad mehr Helligkeit erlangt hat."

"Ein Hauptstudium der Jugend sollte sein, die Einsamkeit ertragen zu lernen: Weil sie eine Quelle des Glücks und der Gemütsruhe ist."

"Ein jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten wird es lächerlich gemacht, in der zweiten bekämpft, in der dritten gilt es als selbstverständlich.

"Ein Weiser ist man nur unter der Bedingung, in einer Welt voller Narren zu leben."

"Eine neue Idee wird in der ersten Phase belächelt, in der zweiten Phase bekämpft, in der dritten Phase waren alle immer schon begeistert von ihr."

"Einem bei Lebzeiten ein Monument setzen, heißt die Erklärung ablegen, daß hinsichtlich seiner der Nachwelt nicht zu trauen sei."(Die jüdischen Bolschewiki haben hunderte von Monumenten für Stalin errichteten und zwar nicht hinsichtlich ihrer jüdischen Nachwelt, sondern die Menschen, zum Idolenzu machen um eine Ewigkeit zu schaffen, die es auch für die Juden, nicht gibt. - Anm. JB)

"Einige Menschen können jedes Gut verachten, sobald sie es nicht haben, andere nur, wenn sie es haben. Letztere sind unglücklicher und edler."

"Entfernung und lange Abwesenheit tun jeder Freundschaft Eintrag."

"Es gibt keine andere Offenbarung als die Gedanken der Weisen."

"Es gibt nur eine Heilkraft, und das ist die Natur; in Salben und Pillen steckt keine. Höchstens können sie der Heilkraft der Natur einen Wink geben, wo etwas für sie zu tun ist."

"Es gibt wenige Dinge, welche so sicher die Leute in gute Laune versetzen, wie wenn man ihnen ein beträchtliches Unglück, davon man kürzlich betroffen worden, erzählt."

"Es ist nicht genug, daß man verstehe, der Natur Daumenschrauben anzulegen: Man muß sie auch verstehen können, wenn sie aussagt."

"Er ist sehr ungesellig besagt beinahe schon: "Er ist ein Mann von großen Eigenschaften".

"Erst das Mitleiden begründet die echte menschliche Moral."

"Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte."

"Für das praktische Leben ist das Genie so brauchbar wie ein Stern-Teleskop im Theater."

"Ganz er selbst sein darf jeder nur, solange er allein ist. Wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit; denn nur, wann man allein ist, ist man frei."

"Geistige Werte müssen uns ansprechen wie Könige. Sie dürfen nicht aufgedrängt werden."

"Geselligkeit gehört zu den gefährlichen, ja verderblichen Neigungen, da sie uns in Kontakt bringt mit Wesen, deren große Mehrzahl moralisch schlecht und intellektuell stumpf oder verkehrt ist."

Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzten, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand.

"Glauben und Wissen verhalten sich wie die zwei Schalen einer Waage: In dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere."

"Höflichkeit mit Stolz zu vereinigen, ist ein Meisterstück."

"Höflichkeit ist Klugheit. Folglich ist Unhöflichkeit Dummheit. Sich mittels ihrer unnötiger- und mutwilligerweise Feinde machen ist Raserei."

"Höflichkeit ist wie der Rechenpfennig eine offenkundig falsche Münze: Mit einer solchen sparsam zu sein, beweist Unverstand."

"Höflichkeit ist wie ein Luftkissen: Es mag wohl nicht drin sein, aber sie mildert die Stöße des Lebens."

"Ich weiß kein schöneres Gebet als das, womit die altindischen Schauspiele schließen: Mögen alle lebenden Wesen von Schmerzen frei bleiben."

"Im Alter versteht man besser, die Unglücksfälle zu verhüten, in der Jugend, sie zu ertragen."

"Im Alter gibt es keinen schöneren Trost, als daß man die ganze Kraft seiner Jugend Werken einverleibt hat, die nicht mit altern."

"Im Reich der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reich der Gedanken."

"In der Einsamkeit fühlt der Jämmerliche seine ganze Jämmerlichkeit, der große Geist seine ganze Größe."

"In der Jugend herrscht die Anschauung, im Alter das Denken vor. Daher ist jede die Zeit für Poesie, dieses mehr für Philosophie."

"In unserem monogamischen Weltteile heißt heiraten seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln."

"Ist doch Geist und Verstand an den Tag legen nur eine indirekte Art, allen andern ihre Unfähigkeit und ihren Stumpfsinn vorzuwerfen."

"Je mehr der Mensch des ganzen Ernstes fähig ist, desto herzlicher kann er lachen."

"Jede Nation spottet über die andern, und alle haben recht."

"Jede Wahrheit durchläuft drei Phasen, in der ersten wird sie verlacht, in der zweiten wird sie wild bekämpft und in der dritten wird sie als Selbstverständlichkeit akzeptiert."

"Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen."

"Jedes überflüssige Wort wirkt seinem Zweck gerade entgegen. "

"Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind."

"Jedoch ist, Neid zu empfinden, menschlich, Schadenfreude zu genießen, teuflisch."

"Je niedriger ein Mensch in intellektueller Hinsicht steht, desto weniger Rätselhaftes hat für ihn das Dasein selbst. Ihm scheint vielmehr alles, wie es ist und daß es sei, von selbst zu verstehen."

"Jünglingsschönheit verhält sich zu Mädchenschönheit wie Ölmalerei zu Pastell."

"Juden sind große Meister im Lügen." (Parerga und Paralipomena)

"Kein Geld ist vorteilhafter angewandt als das, um welches wir uns haben prellen lassen; denn wir haben dafür unmittelbar Klugheit eingehandelt."

"Keine Lüge ist so frech, daß ein anonymer Rezensent sie sich nicht erlauben sollte: Er ist ja nicht verantwortlich."

"Lesen soll man nur, wenn die Quelle der eigenen Gedanken stockt."

"Man hat in der Welt nicht viel mehr, als die Wahl zwischen Einsamkeit und Gemeinheit."

"Man kann sagen, der ganze Shakespeare ist weiter nichts als ein Mensch, der sogar wachend tun kann, was wir alle träumend können: Menschen nach ihrem Charakter reden lassen."

"Mit Italien lebt man wie mit einer Geliebten, heute im heftigen Zank, morgen in Anbetung, mit Deutschland wie mit einer Hausfrau, ohne große Zorn und ohne große Liebe."

"Mancher Kaufmann betrügt ohne Skrupel; aber stehlen würde er schlechterdings nicht."

"Maximen beim Handeln sind notwendig, um der Schwäche des Augenblicks Widerstand leisten zu können."

"Menschen, deren Lachen stets affektiert ist und gezwungen, sind intellektuell und moralisch von leichtem Gehalte."

"Mir ist unter den Menschen fast immer, wie dem Jesus von Nazareth war, als er die Jünger aufrief, die immer alle schliefen."

"Mit einem Kunstwerk muß man sich verhalten wie mit einem großen Herrn: Sich davor hinstellen und warten, daß es einem etwas sage."

"Moral predigen ist leicht, Moral begründen schwer. "

"Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand."

"Neun Zehntel unserer ganzen jetzigen Literatur haben keinen anderen Zweck, als dem Publik einige Taler aus der Tasche zu spielen. Dazu haben sich Autor, Verleger und Rezensent fest verschworen."

"Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß jeder sie verstehen muß."

„Nun ist diese Welt so eingerichtet, wie sie sein mußte, um mit genauer Not bestehen zu können. Wäre sie aber noch ein wenig schlechter, so könnte sie schon nicht mehr bestehen.“

"Nur wer echte eigene Gedanken hat, hat echten Stil."

"Orden sind Wechselbriefe, gezogen auf die öffentliche Meinung. Ihr Wert beruht auf dem Kredit des Ausstellers."

"Schönheit ist ein offener Empfehlungsbrief, der die Herzen im Voraus für uns gewinnt."

"Sich zu mühen und mit dem Widerstande zu kämpfen ist dem Menschen Bedürfnis wie dem Maulwurf das Graben."

"Skepsis ist, was die Opposition im Parlament. Sie ist ebenso wohltätig wie notwendig."

"Sobald unser Denken Worte gefunden hat, ist es schon lange nicht mehr innig, noch im tiefsten Grunde ernst. Wo es anfängt, für andere da zu sein, hört es auf, in uns zu leben."

"So eng auch Freundschaft, Liebe und Ehe Menschen verbinden: Ganz ehrlich meint jeder es am Ende doch nur mit sich selbst und höchstens noch mit seinem Kinde."

"So ist denn der Richterstuhl der Nachwelt wie im günstigen so auch im ungünstigen Falle der gerechte Kassationshof der Urteile der Mitwelt."

"So unempfänglich und gleichgültig die Leute gegen allgemeine Wahrheiten sind, so erpicht sind sie auf individuelle."

"So undeutlich, schwankend und verworren der Begriff auch sein mag, den man mit dem Worte Gott verbindet, so sind doch zwei Prädikate davon unzertrennlich: Die höchste Macht und die höchste Weisheit."

"Überhaupt aber tragen glänzende, rauschende Feste und Lustbarkeiten stets eine Leere, wohl gar einen Mißton im Innern; schon weil sie dem Elend und der Dürftigkeit unseres Daseins laut widersprechen."

"Überhaupt ist der Pantheismus nur ein höflicher Atheismus."

"Überhaupt ist es geratener, seinen Verstand durch das, was man verschweigt, an den Tag zu legen, als durch das, was man sagt."

"Überlegenheit im Umgang erwächst allein daraus, daß man den andern in keiner Art und Weise bedarf und dies sehn läßt."

"Um das Gute lesen zu können, ist es Bedingung, daß man das Schlechte nicht lese."

"Um durch die Welt zu kommen, ist es zweckmäßig, einen großen Vorrat von Vorsicht und Nachsicht mitzunehmen."

"Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen und gelten zu lassen, muß man eigenen haben."

"Um nicht unglücklich zu werden, ist das sicherste Mittel, daß man nicht verlange, sehr glücklich zu sein."

"Vergeben und Vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauszuwerfen."

"Viel leichter ist Widerlegen als Beweisen, Umwerfen als Aufstellen."

"Vermöge seiner Bildung sagt der Mensch nicht, was er denkt, sondern was andere gedacht haben und was er gelernt hat."

"Vielmehr ist ganz gewiß, daß jeder Vorwurf nur in dem Maße, als er trifft, verletzen kann."

"Viel zuviel Wert auf die Meinung anderer zu legen, ist ein allgemein herrschender Irrwahn."

"Völlige Ablösung und Sonderung des Intellekts vom Willen und seinem Dienst ist der Vorzug des Genies. Genialität ist Objektivität."

"Vom Standpunkt der Jugend aus gesehen, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkt des Alters aus eine sehr kurze Vergangenheit. Man muß alt geworden sein, also lange gelebt haben, um zu erkennen, wie kurz das Leben ist."

"Von zehn Dingen, die uns ärgern, würden neun es nicht vermögen, wenn wir sie recht gründlich aus ihren Ursachen verständen und daher ihre Notwendigkeit und wahre Beschaffenheit erkennten."

"Was aber die Leute gemeiniglich das Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche."

"Was dem Herzen widerstrebt, läßt der Kopf nicht ein."

"Was für ein Neuling ist doch der, welcher wähnt, Geist und Verstand zu zeigen wäre ein Mittel, sich in der Gesellschaft beliebt zu machen."

"Weil sie nämlich keine Gedanken auszutauschen haben, tauschen sie Karten aus und suchen einander Gulden abzunehmen. O, klägliches Geschlecht!"

"Wenige schreiben, wie ein Architekt baut, der zuvor seinen Plan entworfen und bis ins einzelne durchdacht hat, vielmehr die meisten nur so, wie man Domino spielt."

"Wenn auch die schlechten Streiche erst in jener Welt gebüßt werden, so doch die dummen schon in dieser."

"Wenn Erziehung und Ermahnung irgend etwas fruchteten, wie könnte dann Senecas Zögling ein Nero sein?"

"Wenn ein Gott diese Welt gemacht hat, so möchte ich nicht der Gott sein. Ihr Jammer würde mir das Herz zerreißen."

„Wenn nämlich irgendeine neue und daher paradoxe Grundwahrheit in die Welt kommt, so wird man allgemein sich ihrer hartnäckig und möglichst lange widersetzen, ja, sie noch dann leugnen, wenn man schon wankt und fast überführt ist. Inzwischen wirkt sie im Stillen fort und frisst wie eine Säure um sich, bis alles unterminiert ist; dann wird hin und wieder ein Krachen vernehmbar, der alte Irrtum stürzt ein und nun steht plötzlich, wie ein aufgedecktes Monument, das neue Gedankengebäude, dann allgemein anerkannt und bewundert.“

"Wer da will, daß sein Urteil Glauben finde, spreche es kalt und ohne Leidenschaftlichkeit aus!"

"Wer erwartet, daß in der Welt die Teufel mit Hörnern und die Narren mit Schellen einhergehen, wird stets ihre Beute oder ihr Spiel sein."

"Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein." (Über die Juden)

"Wer klug ist, wird im Gespräch weniger an das denken, worüber er spricht, als an den, mit dem er spricht. Sobald er dies tut, ist er sicher, nichts zu sagen, das er nachher bereut."

"Wie die Not die beständige Geißel des Volkes ist, so die Langeweile die der vornehmen Welt."

"Wie man das Gewicht seines eigenen Körpers trägt, ohne es, wie doch das jedes fremden, den man bewegen will, zu fühlen, so bemerkt man nicht die eigenen Fehler und Laster, sondern nur die der andern."

"Wie Papiergeld statt des Silbers so kursieren in der Welt statt der wahren Achtung und der wahren Freundschaft die äußerlichen Demonstrationen."

"Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Mißtrauen schauen kann?"

"Wundern darf es mich nicht, daß manche die Hunde verleumden; denn es beschämt zu oft leider den Menschen der Hund."

"Zum Maßstab eines Genies soll man nicht die Fehler in seinen Produktionen oder die schwächeren seiner vielen Werke nehmen, um es dann danach tief zu stellen, sondern bloß sein Vortrefflichstes."

"Zunächst ist die Wirksamkeit eines Schriftstellers dadurch bedingt, daß er den Ruf erlangt, man müsse ihn lesen."

"Zwei so verschiedenen Herren wie der Welt und der Wahrheit, die nichts als den Anfangsbuchstaben gemein haben, läßt sich zugleich nicht dienen."

"Zwischen dem Genie und dem Wahnsinnigen ist die Ähnlichkeit, daß sie in einer andern Welt leben als der für alle vorhandenen."


CASPAR v. SCHRENCK-NOTZINGS (1927-2009)

"Der 8. Mai ist der Tag, an dem Deutschland zur Gänze der Fremdbestimmung unterworfen wurde und jedwede politische Handlungsfähigkeit verlor."


HELMUT SCHRÖCKE (geb. 1922)

„Die ab 1919 von Deutschland abgetrennten Gebiete haben nach heutiger anerkannter Rechtsauffassung den Status von widerrechtlichen Annexionen.“ (Kriegsursachen und Kriegsschuld)

„Wie sicher sich die bolschewistisch geprägte Linke ihres Sieges damals glaubte, wurde deutlich, als am 30.08.1932 die kommunistische Abgeordnete Klara Zetkin als Alterspräsidentin, in ihrer Eröffnungsrede des Reichstages ihre Hoffnung aussprach, an dieser Stelle bald den ersten Rätekongress Sowjetdeutschlands eröffnen zu können. Nach Auffassung der Nationalsozialisten hatte das gesamte bürgerliche Lager den totalen Machtanspruch der Kommunisten völlig unterschätzt.“ (Kriegsursachen - Kriegsschuld)

„Während nach Kriegsende, die große Masse des deutschen Volkes hungerte, fror und darbte, blühte in Deutschland ein Literatentum auf, das sich antimilitaristisch gab und die soldatischen wie die nationalen Tugenden verächtlich machte, dabei aber die Auflösung jeder Ordnung im Sinne hatte u. das Bild einer von sittlicher Enthemmung- und krassem Materialismus geprägten Gesellschaft zeichnete. Dazu gesellte sich eine dünne Schicht von Spekulanten, Schiebern und Kriegsgewinnlern, die in Saus und Braus lebten. Die oftmals gerühmten „Goldenen Zwanziger“ oder „Golden Twentieth“ waren für diese Gruppe sehr wohl zutreffend nicht aber für die große Masse der Deutschen.“ (Kriegsursachen-Kriegsschuld) von, S. 64)


GERD SCHULTZE - RHONHOF (geb. 1939)

„Die Lasten, die der Versailler Vertrag den Deutschen auferlegt, sind so außerordentlich u. das spätere Entgegenkommen der Sieger ist so gering, dass daran die junge Demokratie in Deutschland scheitert. Die Zwangsabgaben an Maschinen, Nahrungsmitteln, Kohle, Düngemitteln und Devisen führen zur Verelendung weiter Schichten der Bevölkerung, dass jede Partei und jeder Politiker, die Linderung versprechen mit Wahlerfolgen rechnen kann. Die NSDAP wird davon profitieren.“ (Der Krieg der viele Väter hatte)


JOSEF ALOIS SCHUMPETER (1883-1950)

"Das Alte auf eine neue Weise tun - das ist Innovation."

"Der Kapitalismus stirbt am Nervenzusammenbruch der Unternehmer."

"Der Zustand des Geldwesens eines Volkes ist ein Symptom aller seiner Zustände."

"Die demokratische Methode ist diejenige Ordnung der Institutionen zur Erreichung politischer Entscheidungen, bei welcher einzelne die Entscheidungsbefugnis vermittels eines Konkurrenzkampfs um die Stimmen des Volkes erwerben."

"Eher legt sich ein Hund einen Wurstvorrat an als eine demokratische Regierung eine Budgetreserve."

"Entscheidende Motive für wirtschaftliches Wachstum sind gerade in Stagnations-Phasen herausragende Basis-Erfindungen; sie sind die Impulse für Anschluß-Innovationen in breitem Umfang."

"Ideen sind immer Kinder der Not."

"Intellektuelle sind Menschen, die:
1. die Macht des gesprochenen und geschriebenen Wortes handhaben,
2. keine Kenntnisse aus erster Hand besitzen, wie sie nur tatsächlich die praktische Erfahrung geben kann, und
3. sich durch eine kritische Haltung auszeichnen, welche aus der Situation der Intellektuellen als Zuschauer und Außenseiter, aber auch aus der Tatsache entsteht, daß ihre größten persönlichen Erfolgsaussichten in ihrem tatsächlichen oder möglichen Wert als Störungsfaktor liegen."

"Nichts sagt so deutlich, aus welchem Holz ein Volk geschnitzt ist, wie das, was es währungspolitisch tut."

"Wachstum ist ein Prozeß schöpferischer Zerstörung."

"Wenn man, wie manches es tun, darüber klagt, wie wenig die Befähigung für ein Amt bei diesen Methoden zählt, so liegt dies außerhalb dessen, womit sich eine Beschreibung zu befassen hat; es gehört zum Wesen der demokratischen Regierung, dass in erster Linie die politischen Werte zählen und die Fähigkeiten nur nebenbei." (Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie.)


JOSEF SCHUSTER (geb. 1954)

Dennoch würde ich mich gerne einmal mit Gunter Demnig unterhalten. Denn zwei Entwicklungen seines Projektes kann ich nicht nachvollziehen: Warum verlegt er seit kurzem auch Steine für Menschen, die überlebt haben? Gewiss, er will alle Verfolgten ehren, und er will weitere Familienangehörige zusammenführen. Doch z. B. einen Stolperstein für meine Großmutter zu verlegen, die die Shoa überlebt hat, käme mir merkwürdig vor. Sie hat doch einen Grabstein mit ihrem Namen! Und Überlebende, die heute noch unter uns weilen – können sie nicht viel besser selbst ihre Geschichte erzählen?

Darüber würde ich gerne einmal mit Gunter Demnig reden.

Ebenso über eine weitere Entwicklung, die mich – das muss ich gestehen – wirklich verstört: Auf einigen Stolpersteinen verwendet Herr Demnig die Nazi-Terminologie: „Wehrkraftzersetzer“ steht dort etwa, „Rassenschande“ oder „Gewohnheitsverbrecherin“. Er setzt diese Begriffe in Anführungszeichen. Doch kann man heute noch voraussetzen, dass jeder Passant weiß, was mit „Rassenschande“ eigentlich gemeint war? Was „Wehrkraftzersetzung“ oder „Gewohnheitsverbrecher“ bedeutete? Und was lösen diese demütigenden Bezeichnungen bei den Angehörigen aus? Sie sind oft tief verletzt. Der Künstler möchte damit Fragen aufwerfen. Er will zu einer vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema motivieren. Auf Kosten der Opfer? Auf Kosten der Hinterbliebenen?..."

"...TENENBERG: Bei der Kundgebung gegen Judenhass am Brandenburger Tor im Sommer waren wenige deutsche Flaggen zu sehen, dafür viele israelische. Was halten Sie davon? SCHUSTER: Also A - hätte nichts gegen deutsche Flaggen gesprochen, da sind wir sicherlich einer Meinung.
B - Auf der anderen Seite, er Hintergrund dieser antisemitischen Welle WAR DIE KRITIK AN DER POLITIK DES STAATES ISRAEL, sehr bewusst, aber so formuliert, dass es nicht eine seriöse Äußerung von Kritik war, sondern PURER ANTISEMITISMUS. Dass das Ganze sich aber jetzt im Kontext des Israel-Gaza-Konfliktes abspielte, macht doch die Darstellung israelischer Flaggen für mich sehr gut nachvollziehbar und auch verständlich. Sicherlich, deutsche Flaggen wären genauso richtig gewesen, da bin ich völlig Ihrer Meinung, aber die Kritik, dass sich der Zentralrat oder persönlich Dieter Graumann als israelischer Diplomat dargestellt hätten - ist sie mir in der Form nicht zu Ohren gekommen.
A - habe ich sie in keiner Weise so empfunden,
B - Es ging hier aktuell um die Frage, dass wirklich, das war das Bedrückende, jüdische Menschen in Deutschland konkret mit der Frage an uns herangetreten sind: KANN MAN NOCH IN DEUTSCHLAND LEBEN ODER IST DIE SITUATION SO, DASS ES SINNVOLL IST, DIE KOFFER ZU PACKEN? Und das war letztlich der Auslöser dieser Kundgebung, die im Übrigen viel schöner gewesen wäre, wenn sie NICHT hätte VON JÜDISCHER SEITE ORGANISIERT werden müssen, SONDERN VON NICHT-JÜDISCHER organisiert worden wäre.". (Deutschland Radio, 28.11.2014)

"Wir wollen aber nicht ein Dach sein, das irgendwo über die Gemeinden schebt, sondern ein guten Dach muss mit dem Rest des Hauses fest vebunden sein, Die Gemeinden bilden unser Fundament." Ferner Schuster behauptet: "Dem Zentralrat gehören 108 jüdische Gemeinden mit mehr als 100.000 Mitglieder an." Er fügt dazu: "Die Amtszeit als Präsident beträgt vier Jahre. Zu Vizepräsidenten wurde Mark Dainow (Offenbach) und Abraham Lehrer (Köln) gewählt." (Der "Judische Allgemeine" zufolge: die Zahl der jüdischem Gemeinden in Deutschland sei sehr gesplittet indem die Juden aus der "UdSSR" überhaupt nichts von den Gemeinden halten. Außerdem die Zahl der sog. "progressiven Juden", bzw. "Lubawitsch Sekten" vermehren sich: - man könne nicht den Juden in Deutschland unter einem Dach zu bringen. Hierzu gibt es in Deutschland über ca. 500 sog. freien Juden, welche sich nicht nur durch ZRJ verwalten wollen, sondern auch neulig den "Holocaust" leugnen. Immer wieder die deutsche Juden üben Kritik in Sachen "falschen These": ZRJ solle Interessen Israel in Deutschland vertreten - vor allem selbst der israelische Botschafter in Berlin Yakov Hadas-Handelsman widerspricht die Behauptungen des ZRJ: "Antisemitismus" in Deutschland etwas mit den klassischen Judenhass zu tun hat, sondern die Politik Israelis in Palästina, die mit Massenmorden nicht nur von palästinensischen militanten Gruppen, sondern Zivilbevölkerung, Frauen und Kinder Israel in ganzen Europa als ein Rechtstaat in Zweifel gezogen: "Wer behauptet, Israel dürfe man nicht kritisieren, versteckt dahinter nur seine antisemitischen Vorurteile. Denn die Grenze zwischen legitimer Kritik und Antisemitismus ist leichter zu ziehen, als es viele wahrhaben wollen."

(Der Präsident des Zentralrat der Juden in Deutschland (ab 1. Dezember 2014) Schuster erlaubt sich mit dem "Holocaust-Künstler" Gunter Demmnig, der sich seit ein paar Jahren mit der sog. "Stolpersteinen" beschäftigt zu streiten. Nur der Jüden-Präsident kommt dabei nicht zu Gedanken - solche Art der Erinnerung an die Holocaust-Opfer rein logisch gesehen eine Art der Verunglimpfung der Toten darstellt. Also Millionen Menschen in der Großstädte und sonstigen Ortschaften Deutschland millionenmal diese Erinnerungen mit Füßen treten mussten ohne daran zu denken, dass sie das Gegenteiliges tun. Die Menschen, die jeden Tag in der Presse und TV tun das unwissend, die anderen aber, tun dass mit Vergungen, weil sie nicht an Holocaust-Religion galuben können oder auch wollen.

Der Schuster spricht von einem wichtigen "moralischen" Grund: Herabsetzung der noch wenigen Toten, die den "Holocaust" überlebt ("wenigen Toten"- das ist ja schon eine "Holocaustleugnug" weil nach eine offzielle Doktrin der Holocaustmanager es sollte das umkekehrt formuliert "weniger Überlebten"., weil angeblich 6 Millionen Juden darf man noch nicht zu den "wenigen Toten" zählen. Der Schuster ist doch nicht allein zur Opfer der Holocaustmanager fiel, denn wie alles im Holocaustgeschäft die Manager vermeiden die Logik und machen die Holocaust ambivalent - also nach dem Schema: Holocaust Toten, sollten nicht weniger als 6 Millionen sein, aber Überlebenden den Holocaust auf keinem Fall sollten weniger als erlaubt sein, selbst die mindestens nach der bereits entfeenten Tafel im Auschwitz bereits drei mal von den 6.000.000 zu 4.500.000, dann 1.500.000 reduziert - nun heißt es einfach "Tausenden" - aber das bedeutet: eine Gummi-Zahl von 1.999 bis 999.999.

mit Beispiel seiner eigenen Mutter, die sie doch "einen Grabstein mit ihrem Namen" wünsche. Der Judenzar in Deutschland bei Amtseintritt erzählte aber ganz andere Geschichte seiner Familie: Sein "...Großvater nannte Grundbesitz in Bad Brückenau in Unterfranken sein Eigen. Darauf hatten es im Dritten Reich die Nationalsozialisten abgesehen. Nachdem der Großvater ins KL Buchenwald verschleppt worden war, konnte er aushandeln, dass er und sein Sohn freigelassen und dass der Familie die Ausreise nach Palästina gestattet wurde." Normalerweise die "Holocaust Überlebenden" Juden erzählen doch die Märchen vor der "letzte Minute hrer Rettung", bei der aber "alle ihrer Familienangehörigen durch die Nazis umgebracht" sein sollten. Es konnte auch bedeuten, dass die "Nazi" bevor sie industriell Juden vernichten wollen, doch erstmal handelte mit den manchen Opfer und, wie man liest Erzählung von Schuster, so verstehen kann, dass die "Nazis" nicht ALLE JUDEN vernichtete. Allein in einer Publikation von FAZ 1999 ein paar Juden erzählten ähnlichen Geschichten jedoch mit dem klassischen "Aber" - nur sie Glück gehabt, aber ALLE Verwandten wurden erschoßen, bzw. in Krematorien bei Leibe verbrannt und "Entdeckung von Gaskanmmern" natürlich Vergasung befozügte.

In etwas langeren Gespräch im Studio Deutschland Radio quellte der Tennenberg etwa 20 Min. den neuen Zar der Juden in Deutschland mit absolut langweiligen Fragen, dass so ich wollte gar nicht mehr die Sendung weiter hören, aber gerade letzte Frage war so interessant und auch wirklich in Geiste des journalistischen Berufs. Schuster sollte eine Antwort geben auf die Frage, die er sich ganz sicher nicht wünschte. Er antwortete zwar in Rahmen eines jüdischen Führers in Deutschland, sollte doch nach schlechter Tradition seiner Vorgängen nie Israel kritisieren. Also zum Teil hat er etwas neutral, das heißt nich sachlich von einem Kontext des "Israel-Gaza-Konfliktes" ohne den Grund dafür zu nennen. Man könnte das so versehen, dass es in Israel um eine harmlose Streit zwischen den Juden und Palästinenser gehe: ohne Terror, ohne Bobmardierungen, ohne Mord an den Palästinenser die schon fast zwei Millionen, die schon getötet wurden auch die letzte Inseln und Ecken, wie in Gaza-Streifen, nicht nur erwachsenen Menschen, selbst bei friedlichen Demonstrationen, fast täglich terrorisieren, sondern auch Kinder und Frauen kaltbütig zu töten.

Der neuer Zar der Juden in Deutschland schildert auch der Grund, warum er und seine unversehrte Familie nach Deutschland aus Haifa kam. Mann konnte es denken, dass nur deswegen, dass die Familie Schuster in Bayern 450-jährige Geschichte habe und es ist schon logisch daran zu glauben: er sollte Patriot Deutschlands sein, in der Tat aber bei ihm das gerade nicht der Fall war: "Das Haus in Brückenau war der Grund, warum der Großvater nach Deutschland zurückkam. Die Immobilie war ihm nach dem Krieg zurückerstattet worden; ihre Verwaltung von Haifa aus erwies sich als schwierig Selbsverständlich war es schwierig allein wegen solchen Gutmenschen wie Ignaz Bubis . Deshalb entschloss sich der Großvater zur Rückkehr. Weil sein Sohn und dessen Frau den alten Mann nicht allein lassen wollten, zogen auch sie mit nach Würzburg, wo zu jener Zeit die einzige jüdische Gemeinde in Unterfranken existierte..."

Was die Israelis versuchen immer noch zu rechtfertigen, das ist schon klar, aber "die Juden in Deutschland" dazu auch verplichtet sind - mit dieser Verschweigerung muss auch Rex Judarem Germaniae tun. Sein Rettungsschirm für die verdrehte Organisation (also nicht von Juden, sondern von Deutschen) die Kundgebung am Brandenburger Tor ist lächerlich. Wenn die Deutschen oder "deutschen" Linken, Grünen, Jusos und Schwusos die Veranstaltung organisierten wäre es noch "schlimmer" also mit den Plakaten, die mit Begriffen wie "Mörder" oder auch "Genozid" geschmückt würden. Soviel von Intelligenz des ausgewählten Fremdkörper in der BRD. - Anm. JB
)


WOLFGANG SCHÜSSEL (geb. 1945)

"Gute Politik muß manchmal gegen den Strom schwimmen und muß immer führen. Wer nur hinterherläuft, immer der Masse nach, der wird nie führen."

Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.


JÜRGEN SCHWAB (geb. 1999)

"Natürlich darf jeder seine Meinung sagen – vorausgesetzt er vertritt keine deutschen Interessen."




ALBERT SCHWEIZER (1875-1965)

"Aber schon beginnt anerkannt zu werden, dass die Ehrfurcht vor dem Leben, die Gütigkeit gegen alle Lebewesen verlangt, dem natürlichen Empfinden des Menschen entspricht.«

"Als ethische Wesen versuchen wir fort und fort, dieser Notwenigkeit, so weit es uns möglich ist, zu entrinnen. Wir dürsten danach, Humanität bewahren zu dürfen und Erlösung von Leiden bringen zu können."

"Auch ich bin der Selbstentzweiung des Willens zum Leben unterworfen. Auf tausend Arten steht meine Existenz mit anderen in Konflikt. Die Notwendigkeit, Leben zu vernichten und Leben zu schädigen, ist mir auferlegt. Wenn ich auf einsamem Pfade wandle, bringt mein Fuß Vernichtung und Weh über die kleinen Lebewesen, die ihn bevölkern. Um mein Dasein zu erhalten, muss ich mich des Daseins, das es schädigt, erwehren. Ich werde zum Verfolger des Mäuschens, das in meinem Hause wohnt, zum Mörder des Insekts, das darin nisten will, zum Massenmörder der Bakterien, die mein Leben gefährden können. Meine Nahrung gewinne ich durch Vernichtung von Pflanzen und Tieren. Mein Glück erbaut sich aus der Schädigung von Nebenmenschen."

"Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen."

"Der denkend gewordene Mensch erlebt die Nötigung, allem Willen zum Leben die gleiche Ehrfurcht vor dem Leben entgegen zu bringen wie dem seinen. Er erlebt das andere Leben in dem seinen. Als gut gilt ihm, Leben erhalten, Leben fördern, entwickelbares Leben auf seinen höchsten Wert bringen. Als böse: Leben vernichten, Leben schädigen, entwickelbares Leben niederhalten. Dies ist das denknotwendige, universelle, absolute Grundprinzip des Ethischen. Die bisherige Ethik ist unvollkommen, weil sie es nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen zu tun haben glaubte. In Wirklichkeit aber handelt es sich darum, wie der Mensch sich zu allem Leben, in seinem Bereich befindlichen Leben, verhält. Ethisch ist er nur, wenn ihm das Leben als solches heilig ist, das der Menschen und das aller Kreatur."

"Die Tierschutzbewegung hat von der europäischen Philosophie keine Unterstützung erfahren. Entweder hält diese die Betätigung des Mitleids gegen die Geschöpfe für eine Sentimentalität, die mit vernünftiger Ethik nichts mehr zu tun hat, oder sie gesteht ihr nur eine mehr nebensächliche Bedeutung zu. Für Descartes sind die Tiere bloße Maschinen. Sie bedürfen unseres Mitleids nicht. Der englische Ethiker Jeremy Bentham (1748-1832) sieht die Güte den Geschöpfen gegenüber hauptsächlich als eine Übung der Güte gegen die Menschen an. Ähnlich urteilt Kant. Ausdrücklich betont er, dass die Ethik eigentlich nur mit den Pflichten des Menschen gegen den Menschen zu tun hat."

"Der Zufall ist das Pseudonym, das der liebe Gott wählt, wenn er inkognito bleiben will."

"Durch die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben werden wir andere Menschen."

"Durch diese von der Autorität seines Namens getragenen törichten Behauptungen und überhaupt durch seine Verständnislosigkeit für die Geheimnisse des Seins und die Probleme der Ethik trägt Descartes viel Schuld daran, dass im 17. Jahrhundert nicht auch das Problem Mensch und Kreatur zur Verhandlung kommt."

"Es ist, als hätte Descartes mit seinem Ausspruch, dass die Tiere bloße Maschinen sind, die ganze europäische Philosophie behext."

"Es ist das Schicksal jeder Wahrheit, vor ihrer Anerkennung ein Gegenstand des Lächelns zu sein."

"Es ist, als hätte Descartes mit seinem Ausspruch, dass die Tiere bloße Maschinen sind, die ganze europäische Philosophie behext."

"Immer von neuem und in immer originaler Weise setzt die absolute Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben sich im Menschen mit der Wirklichkeit auseinander. Sie tut die Konflikte nicht für ihn ab, sondern zwingt ihn, sich in jedem Falle selber zu entscheiden, inwieweit er ethisch bleiben kann und inwieweit er sich der Notwendigkeit von Vernichtung und Schädigung von Leben unterwerfen und damit Schuld auf sich nehmen muss. Nicht durch empfangbare Anleitung zu Ausgleichen ethisch und notwendig kommt der Mensch in der Ethik voran, sondern nur dadurch, dass er die Stimme des Ethischen immer lauter vernimmt, dass er immer mehr von Sehnsucht beherrscht wird, Leben zu erhalten und zu fördern, und dass er in dem Widerstande gegen die Notwendigkeit des Vernichtens und Schädigens von Leben immer hartnäckiger wird."

"Kant betont ausdrücklich, dass die Ethik es nur mit Pflichten der Menschen gegen Menschen zu tun habe. Die >menschliche< Behandlung der Tiere glaubt er dadurch rechtfertigen zu müssen, dass er sie als Übung der Empfindlichkeit hinstellt, die unserem teilnehmenden Verhalten gegen Menschen förderlich ist..."

"Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde."

"Mit Ausnahme des Menschen, behauptet Descartes, haben alle Geschöpfe nur körperliches Dasein. Die Empfindungen und geistigen Regungen, die wir an ihnen wahrzunehmen glauben, sind bloßer Schein. In Wirklichkeit sind die Geschöpfe nichts weiter als von Gott verfertigte Automaten. Nur der Mensch verhält sich, vermöge seiner Seele, in Wirklichkeit denkend und empfindend."

"Mitleid mit den Tieren ist nach Descartes also gegenstandslos, weil sie als seelenlose Wesen nur scheinbar, aber nicht in Wirklichkeit Schmerz fühlen. Man darf mit ihnen also nach Belieben verfahren."

"Nie dürfen wir abgestumpft werden. In der Wahrheit sind wir, wenn wir die Konflikte immer tiefer erleben. Das gute Gewissen ist eine Erfindung des Teufels."

"Nur die Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben ist vollständig. Sie ist es in jeder Hinsicht. Die Ethik, die es nur mit dem Menschen zu seinem Mitmenschen zu tun hat, kann sehr tief und lebendig sein. Sie bleibt aber unvollständig. So konnte es nicht ausbleiben, dass das Denken einmal dazu kam, an der als unverboten geltenden herzlosen Behandlung andersartiger Lebewesen Anstoß zu nehmen und von der Ethik zu verlangen, sich auch ihrer zu erbarmen. Nur zögernd erschloss sie sich, damit Ernst zu machen. Erst seit einiger Zeit kommt dieses Unternehmen ersichtlich in Gang und findet Beachtung in der Welt."

"Nur subjektive Entscheide kann der Mensch in den ethischen Konflikten treffen. Niemand kann für ihn bestimmen, wo jedes Mal die äußerste Grenze der Möglichkeit des Verharrens in der Erhaltung und Förderung von Leben liegt. Er allein hat es zu beurteilen, indem er sich dabei von der aufs höchste gesteigerten Verantwortung gegen das andere Leben leiten lässt."

"Nun sind wir aber alle dem rätselhaften und grausigen Schicksal unterworfen, in die Lage zu kommen, unser Leben erhalten zu können und durch Schädigen, ja auch durch Vernichtung von Leben fort und fort schuldig zu werden."

"So gilt es dem europäischen Denken als ein Dogma, dass die Ethik es eigentlich nur mit dem Verhalten des Menschen zum Menschen und zur Gesellschaft zu tun habe."

"Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind."

„Wer sich vornimmt, Gutes zu wirken, darf nicht erwarten, daß die Menschen ihm deswegen Steine aus dem Wege räumen, sondern muß auf das Schicksalhafte gefaßt sein, daß sie ihm welche darauffolgen.“

"Wie die Hausfrau, die die Stube gescheuert hat, Sorge trägt, dass die Türe zu ist, damit ja der Hund nicht hereinkomme und das getane Werk durch die Spuren seiner Pfoten entstelle, also wachen die europäischen Denker darüber, dass ihnen keine Tiere in der Ethik herumlaufen. Was sie sich an Torheiten leisten, um die überlieferte Engherzigkeit aufrechtzuerhalten und auf ein Prinzip zu bringen, grenzt ans Unglaubliche. Entweder lassen sie das Mitgefühl gegen Tiere ganz weg, oder sie sorgen dafür, dass es zu einem nichtssagenden Rest zusammenschrumpft. Lassen Sie etwas mehr davon bestehen, so glauben sie, dafür weither geholte Rechtfertigungen, wenn nicht gar Entschuldigungen vorbringen zu müssen."


HANS-DIETER SCHWIND (geb. 1936)

"Der Umfang, in dem Ausländer in der Kriminalstatistik erscheinen oder im Strafvollzug einsitzen müssen, stellt noch immer ein Tabuthema dar, das selbst Kriminalpolitiker nur zögerlich angehen, weil man leicht in den Verdacht gerät, zu der Gruppe der Ausländerfeinde zu zählen. gelingt das, wird man von interessierten Gruppen rasch an den Pranger gestellt." (FOCUS-Interview)


HORST LORENZ SEEHOFER (geb. 1949)

“Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.”

"Beim Fußball kriegen gute Spieler Manndeckung, um ihre Wirkung zu begrenzen. In der Politik ist das manchmal nicht anders."


TOM SEGEV (geb. 1945)

"Seit Beginn der achtziger Jahre ist kaum ein Tag vergangen, an dem der Holocaust nicht in einer der Tageszeitungen erwähnt wurde. Er ist das beherrschende Thema in Literatur und Dichtung, Theater Kino und Fernsehen. Neue Institute zur Holocaust-Forschung schießen wie Pilze aus dem Boden." (Tel Aviv, 2012)


LUCIUS ANNAEUS SENECA (1 v. Chr. - 65 AD)

„Der seltene Mann will seltenes Vertrauen. Gebt ihm den Raum, das Ziel wird er sich setzen.“

"Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen."

„Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück; es kommt nicht darauf an, wie lange es ist, sondern wie bunt.“

"Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir."

"Nicht weil es so schwer ist wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es so schwer."

"Nichts hindert die Genesung so sehr wie der häufige Wechsel der Heilmittel."

"Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger."

"Willst due ien freie Seele haben, so mußt du entweder arm sein, oder wie ein Armer leben."


JOHANN GOTTFRIED SEUME (1763-1810)

"Die meisten Menschen haben überhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprüfte, viel weniger vernünftige Grundsätze."


ISRAEL SHAHAK (1933-2001)

"Auf diese Weise kernt ein orthodoxer Jude seit seiner frühesten Jugend als Teil seiner heiligen Studien, daß nicht Juden mit Hunden gleichgesetzt werden, daß es Sünde ist, sie zu loben, und so weiter und so fort."
"Es ist eine Tatsache, daß Lehrbücher für Anfänger in dieser Hinsicht eine schlimmere Wirkung haben, als der Talmud... Aus einer großen Anzahl solcher Lehrtexte habe ich denjenigen ausgewählt, der gegenwärtig in Israel am volkstümlichsten ist und in vielen billigen Neuauflagen mit starker finanzieller unterstützung der israelischen Regierung nachgedruckt worden ist. "

"Der Grundsatz, das diejenigen , die aus der Geschichte nichts lernen, dazu verdammt sind sie zu wiederholen, trifft auf jene Juden zu, die sich weigern, mit der jüdischen Vergangenheit ins Reine zu kommen: Sie sind Sklaven ihrer Geschichte geworden und wiederholen sie in zionistischen und israelischen Politik."

" Es ist eine schwere Sünde, irgendeine Art von Täuschung... gegenüber einem Juden zu begehen. Einem Nichtjuden gegenüber ist es lediglich verboten, eine direkte Täuschung zu begeben. Indirekte Täuschung ist erlaubt, falls sie nicht voraussichtlich Feindseligkeiten gegenüber Juden oder Beleidigung für die jüdische Religion verursacht."

"Hitlers gesetzlich festgelegte Macht basierte auf den „Ermächtigungsgesetz“, welches ziemlich legal den Reichstag passierte und welches dem Führer und seinen Repräsentanten in offensichtlich erlaubte, zu sein wie sie wollten und in der Sprache des Gesetzes, Verordnungen zu erlassen, welche die Kraft von Gesetzen hatten. Genau dieselbe Art von Ermächtigungs-Akt wurde durch die Knesset [Israels Parlament] unmittelbar nach der 1967-Eroberung gebracht, welche der israelischen Regierung und seinen Repräsentanten die Macht eines Hitlers verleiht und welche diese Regierung in Hitlerischer Manier gebraucht."

"Nach meiner Meinung ist Israel als jüdischer Staat eine Gefahr nicht nur für sich selbst und seine Einwohner, sondern auch für alle Juden und alle anderen Völker und Staaten im Mittleren Osten und weiter..."

"Trevor-Roper ist auch einer der sehr wenigen modernen Historiker, die die überwiegend jüdische Rolle im frühen mittelalternichen Sklavenhandel zwischen Europa und der moslemischen Welt erwähnen. Um diese Abscheulichkeiten zu fördern..., erlaubte Meimonides Juden im Namen der jüdischer Religion, nichtjüdische Kinder in die Sklaverei zu entführen..."

"Trotz meiner Ablehnung des Marxismus, sowohl in der Philosophie als auch in der Sozialtheorie, muß ich sagen, das Marx ganz recht hatte, als er in seinen zwei Schriften über das Judentum dieses als von Gewinnsucht beherrscht bezeichnete..."

"Wenn ein Jude Geschlechtsverkehr mit einer nicht jüdischen Frau hat, mag sie ein dreijähriges Kind oder eine Erwachsene sein, ob sie verheiratet oder unverheiratet, und selbst falss es sich um einen mindenjährigen Jungen von neun Kahren und einem Tag handelt - weil er willentlich Geschlechstverkehr mit ihr hatte, muss sie getötet werde, wie im Falle eines Tieres, da ein Jude durch sie in Schwierigkeiten geriet."

"Wenn unsere Truppen im Kriege den Feind bestürmen, ist es ihnen erlaubt und sogar von der Halacha vorgeschrieben, auch ungefährliche Zivilisten, die anscheinend harmlos sind."
(Jüdische Geschichte, Jüdische Religion - 1998)


JORGE SEMPRUN (geb. 1932)

„Hoffen wir, daß bei der nächsten Gedenkfeier in zehn Jahren, 2015, die Erfahrung des Gulag in unser kollektives Gedächtnis eingegliedert worden ist. Hoffen wir, daß neben die Bücher von Primo Levi, Imre Kertesz oder David Rousset auch die Erzählungen von Warlam Schalamow gerückt werden. Das würde zum einen bedeuten, daß wir nicht länger halbseitig gelähmt wären, zum andere aber, daß Rußland einen entscheidenden Schritt auf dem Weg in die Demokratisierung getan hätte.“




YOAV SHAMIR (geb. 1978):

„Ich bin israelische Jude und habe selbst nie den Anti-Semitismus erfahren. Der Begriff ist aber überall. Drei Worte tauchen immer wieder auf: HOLOCAUST, NAZI und ANTI-SEMITISMUS. Mein Land wurde als sicherer Hafen für das jüdische Volk gegründet, deshalb beunruhigt mich der Gedanke über Anti-Semitismus. Ich will mehr darüber erfahren.“(Vorsprache zum seinem Film DEFAMATION, 2009)

„Manchmal fand ich das Thema Respekt einflößend. Über kein anderes Phänomen wurde so viel von Akademikern geschrieben, die ihr ganzes Leben mit dem Studium darüber verbracht hatten. Wer, zur Hölle, dachte ich, bin ich, dass ich etwas Bedeutendes noch hinzufügen könnte? Ich bewegte mich auf wirklich sehr dünnem Eis. Trotzdem beschloss ich, meinem Gefühl zu vertrauen. Jede Frage ist wichtig, wenn ich daran glaube, dass sie wichtig ist. Ich sollte nie davor zurückschrecken, selbst die heiligsten aller Annahmen in Frage zu stellen. Das Ergebnis ist eine persönliche Reise, die Dinge so zeigt, wie ich sie gesehen habe. Sie ist nicht als akademischer Aufsatz gemeint.“ (2009)

„Der jüdische Staat ist gefangen in seiner Identifikation mit dem Holocaust, in seiner Fixierung auf den Anti-Semitismus Gestern und heute.“ (2010)

GESPRÄCH MIT MUTTER (Film DIFFAMATION):

Er erzählt über seine Großmutter: „Ihre Familie ist 19. Jahrhundert aus Russland gekommen. Überzeugte Zionisten. Die ersten kamen nach Israel, oder Palästina, als damals hieß, um Anti-Semitismus zu entkommen“.

Die Großmutter spricht mit ihm weiter:

Mutter: "Wir sind eingefleischte Zionisten. Wir werden dieses Land, unser Volk, nie aufgeben. Niemals! Und wenn Du solche Sachen sagst, dann regt mich das auf!
Sohn: "Was für Sachen?"

Mutter: "Juden und Anti-Semitismus, solche Sachen."
Sohn: "Im Ausland soll es viele Anti-Semiten geben."

Mutter: "Wo im Ausland? Warum kommen sie nicht hierher? Wenn es so was gibt, warum kommen den Juden dann nicht her? Warten sie darauf, dass man sie umbringt?"
Sohn: "Und warum kommen sie nicht?"

Mutter: "Juden lieben das Geld. Juden sind Gauner. Ja, die Juden sind Gauner. Sie machen dort viel Geld. Warum sollten sie hierher kommen? Hier müssen sie für ihr Geld arbeiten. Dort machen sie Geld ohne zu arbeiten.
Sohn: "Arbeiten sie da nicht?"

Mutter: "Nein, da sag ich doch. Sie haben Geld ohne zu arbeiten."
Sohn: "Un wie kommen sie an Geld? Wie sie an Geld kommen?"

Mutter: "Wie sie Geld machen? Zinsen. Sie verleihen Geld zu hohen Zinsen. Und sie verkaufen Alkohol. In so was kennen sich die Juden aus, mit solchen krummen Sachen. Ich bin eine echte Jüdin. Mich macht Geld nicht blind. Nichts macht mich blind. "
Sohn: "Du redest ja wie Anti-Semiten, sagst, dass Juden nicht arbeiten."

Mutter: "Nein ich sage, wenn sie da bleiben wollen, bitte. Vielleicht kommt wieder ein Hitler und tötet sie. Wollen sie so lange warten?"

(Es ist kein Wunder, daß ausgerechnet Juden in Rußland sind etwas vorsichtiger als die Ashkenasi-Juden des Abendlandes, denn in Rußland bis zum Jahre 1905 die Juden keine gleiche Rechte gehabt wie Russen - sie durften nicht in Wirtschaft und Finanz leitenden Positionen besitzen und auch nicht sogar in Kommunalenpolitik etwas sagen. Sie waren eigentlich so zu sagen Paria und nicht die Herren. In Russischen Provinz, die man in St. Petersburg als "Zarentum Polen" - eigentlich nur in Glaizien und Bukovina - nannte zwischen Borke und Baum, denn Katharina II hat für sie Ansiedlungsgebiet - Ukaine zugewiesen und dort zwischen Lemberg und Tschernowitz es waren viele "arbeitenden Juden" mit Ausnahme von Lemberg, Gomel, Kischinau und Odessa - deshalb für sie Verbreitung des Marxismus und Revolution war im Grunde - eine große Hoffnung auf "Befreiung" von Zahrenreich - Anm. JB)




WILLIAM SHAKESPEARE ( 1564-1616)

„Allein was ist Ehre? Ein Wort. Was ist dieses Wort Ehre? Luft. Eine feine Rechnung!“ (König Heinrich IV)

„Auf Dinge, die nicht mehr zu ändern sind, muß auch kein Blick zurück mehr fallen! Was getan ist, ist getan und bleibt's.“

„Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht.“

„Der Teufel wußte nicht, was er tat, als er den Menschen politisch machte.“

"Dies über alles: Sei dir selber treu! Und daraus folgt so wie die Nacht dem Tage, du kannst nicht falsch sein gegen irgendwen." (Hamlet I,3 - Polonius)

"Es ist ein gefährliches Ding; es macht einen zur Memme. Man kann nicht stehlen, ohne daß es einen anklagt; man kann nicht schwören, ohne daß es einen zum Stocken bringt; man kann nicht bei seines Nachbars Frau liegen, ohne das es einen verrät. Es ist ein verschämter blöder Geist, der einem im Busen Aufruhr stiftet. Es macht einen voller Schwierigkeiten. Es hat mich einmal dahin gebracht, einen Beutel voll Geld wieder herzugeben, den ich von ungefähr gefunden hatte. Es macht jeden zum Bettler, der es hegt. Es wird aus Städten und Flecken vertrieben als ein gefährliches Ding, und jedermann, der gut zu leben denkt, verlässt sich auf sich selbst und lebt ohne Gewissen." (in: "Richard III.")

"Es gibt mehr Ding' in Himmel und auf Erden,
als eure Schulweisheit, sich träumt, Horatio. (Hamlet)

„Gewissen ist ein Wort für Feige nur, zum Einhalt für den Starken erst erdacht: Uns ist die Wehr Gewissen, Schwert Gesetz.“

"Hat nicht ein Jude Augen? Hat nicht ein Jude Hände, Gliedmaßen, Werkzeuge, Sinne, Neigungen, Leidenschaften? Mit derselben Speise genährt, mit denselben Waffen verletzt, denselben Krankheiten unterworfen, mit denselben Mitteln geheilt, gewärmt und gekältet von eben dem Winter und Sommer wie ein Christ? Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn er uns vergiftet, sterben wir nicht?" (Shylock in "Kaufmann von Venedig")

„Ich find' es niederträchtig und feig, aus Furcht, was kommen mag, des Lebens Zeit sich zu verkürzen.“

„Ich sehe wohl, die sind ebenso krank, die mit dem Übermaß zu kämpfen haben, als die vor Hunger sterben. Es ist also kein mittelmäßiges Glück, im Mittelstand zu leben. Überfluss kommt eher zu grauen Haaren, aber Auskommen lebt länger.“

„Im Überfluss zu sündigen, ist schlimmer als Lüg' aus Not, und Falschheit zeigt sich böser im König als im Bettler.“

           „Je höher du wirst aufwärts gehn,
            dein Blick wird immer allgemeiner;
            stets einen größeren Teil wirst du vom Ganzen sehn,
            doch alles Einzelne wird immer kleiner.“

„Keine Zeit ist so erbärmlich, daß man nicht wieder ehrlich werden könnte.“

„Man schätzt den Staub, ein wenig übergoldet, weit mehr als Gold, ein wenig überstäubt.“

„Nichts stand in seinem Leben ihm so gut, als wie er es verlassen hat. Er starb wie einer, der sich auf den Tod geübt, und warf das Liebste, was er hatte, von sich, als wär's unnützer Tand.“ (Lady Macbeth)

          "To be, or not to be - that is the question:
            Whether 'tis nobler in the mind to suffer
            The slings and arrows of outrageous fortune
            Or to take arms against a sea of troubles
            And by opposing end them.
            To die, to sleep… " (Hamlet)

Was Menschen Übles tun, das überlebt sie; das Gute wird oft mit ihnen begraben.

„Welch ein Meisterstück ist der Mensch! wie edel durch Vernunft! wie unbegrenzt in seinen Fähigkeiten! in Gestalt und Bewegung, wie ausdrucksvoll und wunderwürdig! in seiner Haltung, wie ähnlich einem Engel! im Denken, wie ähnlich einem Gott! die Zierde der Welt! das Muster aller lebenden Geschöpfe! Und doch, was ist mir diese Quintessenz des Staubes? Ich habe keine Lust am Manne, nein, und auch am Weibe nicht.“ (Hamlet)

„Wenn alle Leute nur dann redeten, wenn sie etwas zu sagen haben, würden die Menschen sehr bald den Gebrauch der Sprache verlieren.“

          "Wenn hinterm Erdball sich das späh'nde Auge
           des Himmels birgt, der untern Welt zu leuchten,
           dann schweifen Dieb' und Räuber, ungesehn,
           in Mord und Freveln blutig hier umher.
           Doch wenn es, um den ird'schen Dall hervor,
           im Ost der Fichten stolze Wipfel glüht
           und schießt sein Licht durch jeden schuldigen Winkel;
           Dann stehn Verrat, Mord; Greuel, weil der Mantel
           der Nacht gerissen ist von ihren Schultern,
           bloß da und nackt und zittern vor sich selbst"
           (König Richard)

„Wir denken viel zu selten an das, was wir nicht haben, aber immer zu oft an das, was uns fehlt.“

„Wir Männer mögen leicht mehr sprechen, schwören, doch der Verheißung steht der Wille nach. Wir sind in Schwüren stark, doch in der Liebe schwach.“

„Wir sind von solchem Stoff wie Traumgebild, und unser kleines Leben umgibt ein Schlaf. Und dies kleine Leben umfaßt ein Schlaf.“


ARIEL SHARON (1928-2014)

"Jedes mal, wenn wir etwas tun, wird gesagt,Amerika wird dieses und jenes tun ..."

Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika, und die Amerikaner wissen das.“ (Kol Yisrael)




GEORGE BERNARD SHAW (1856-1950)

"Ich glaube nicht an Zufall. Die Menschen, die in der Welt vorwärtskommen, sind die Menschen, die aufstehen und nach denen von ihnen benötigten Zufall Ausschau halten".

"Ich muss eine beträchtliche Menge Verstand haben; manchmal brauche ich eine Woche, um ihn zu ordnen."

"Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten."

"Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, daß man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht".

"Wenn wir eine bestimmte Art von Zivilisation und Kultur wünschen, müssen wir die Sorte Mensch vernichten, die nicht dazu paßt!"

Demokratie ist die Wahl durch die beschränkte Mehrheit anstelle der Ernennung durch die bestechliche Minderheit.

"Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen." (1898)

Die Demokratie besteht aus einer Regierung von Narren, für Narren und durch Narren. … Die Demokratie ersetzt Wahlen durch die inkompetente Masse, um ein paar Korrupte an die Macht zu bringen.

"Das größte Übel, das wir unseren Mitmenschen antun können, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenüber gleichgültig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit." (The Devil's Disciple, Act II, 1901)

"Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen." (1904)

„Hass ist die Rache des Feiglings dafür, dass er eingeschüchtert ist.“

„Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?“

"Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden." (John Bull's Other Island, Akt 2, 1907)

"Wer Zahnweh hat hält jeden, dessen Zähne gesund sind, für glücklich. Der an Armut Leidende begeht denselben Irrtum den Reichen gegenüber." (1929)

"Der Europäische Krieg war imperialistisch, doch führte er zum Verschwinden dreier Kaiserreiche. Haben Sie in Japan jemals daran gedacht, dass Sie durch ihre imperialistischen Ziele vielleicht als Republik enden könnten, was nicht unbedingt das ist, was Ihre Herrscher bezwecken ? ...Wenn Sie in Russland geboren wären, wären Sie ein größerer Politiker als Stalin geworden. ...Ich würde mit Ihnen gerne noch weiter hier plaudern, bis die Chinesen auf dem japanischen Kernland landen." (1933)


Sir HARTLEY SHAWCROSS (1902-2003)

„Hitler und das deutsche Volk haben den Krieg nicht gewollt. Wir haben auf die verschiedenen Beschwörungen Hitlers um Frieden nicht geantwortet. Nun müssen wir feststellen, daß er recht hatte. An Stelle einer Kooperation Deutschlands, die er uns angeboten hatte, steht die riesige imperialistische Macht der Sowjets. Ich fühle mich beschämt, jetzt sehen zu müssen, wie dieselben Ziele, die wir Hitler unterstellt haben, unter einem anderen Namen verfolgt werden.“ ("Stalins Schachzüge gegen Deutschland", Graz, 1963)


IGNATIO SILONE (1900-1978)

"Der Bürger des Wohlfahrtsstaates sehnt sich, wenn er satt ist, nicht nach der Moral, sondern nach der Siesta."

"Der Mensch lebt nur wirklich, wenn er gegen seine Grenzen ankämpft."

"Der Ruhm vieler Propheten beruht auf dem schlechten Gedächtnis ihrer Zuhörer."

"Die Freiheit ist die Möglichkeit zu zweifeln, die Möglichkeit, sich zu irren, ist die Möglichkeit, jeder Autorität - sei es nun eine literarische, künstlerische, philosophische, religiöse, soziale oder gar politische Autorität - mit einem 'Nein' zu antworten."

"Die große Freiheit setzt sich aus vielen kleinen Freiheiten zusammen."

"Die Ketzer von heute sind die Orthodoxen von morgen."

"Die Politik ist die Bühne, auf der die Souffleure manchmal deutlicher zu hören sind als die Akteure."

"Ein Schlagwort ist eine heruntergekommene Idee."

"Entweder man muß sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig."

"Geschick ist eine Erfindung der Feigen und Resignierten."

"Ideologien sind bewaffnete Ideen."

"Man sollte die Welt so nehmen, wie sie ist, aber nicht so lassen."

"Miteinander zu sprechen ist besser als gegeneinander zu schweigen."

"Mit Terror kann man niemandem zum Schweigen bringen; man kann ihn höchstens zwingen, leiser zu reden."

"Schicksal ist eine Erfindung der Feigen und Resignierten."

"Viele Politiker, die in der Opposition schneidige Düsenjäger waren, werden an der Macht bedächtige Segelflieger."

"Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: 'Ich bin der Faschismus' Nein, er wird sagen: 'Ich bin der Antifaschismus'."

"Wenn eine Zeitung stirbt, verlieren wir jedes Mal auch ein Stück von uns selbst."


BASTIAN SICK (geb. 1966)

"Am 1. August 2006 trat die Rechtschreinreform endgültig in Kraft. Zuvor war sie noch einmal gründlich zurechtgesturtz worden. Übrig blieb ein Kompromiss, der niemandem mehr weh tut - oder wehtut. Denn im Zweifelfall gilt sowohl die alte als auch die neue Schreibung. Das gleiche Theater gab es übrigens vor hundert Jahren schon einmal."

„Verrate mich nicht, an was du denkst, Sag mir leiber woran du denkst!"

"Verzichte auf Mithilfe, Hilfe genügt!"

"Lass die Finger von Chip's und Snack's!."

"Mensch, ärgere dich nicht wegen mir, ärgere dich lieber meinetwegen."

"Sei nicht geschockt Sei schokiert.

"Hör auf, Sinn zu machen!"

"Fürchte die kahle Glatze, die tote Leiche und die lautlose Stille!"

"Erbarme dich das Genitivs, bevor dir die Fälle davonschwimmen!"


ERIC F. SIEDLER (1932)

"Immer wieder liest man im Ausland, vor allem in einem Teil der angelsächsischen Presse, von der Ausländerfeindlichkeit der Deutschen. Das stimmt einfach nicht. Denn das einzige, was die Mehrheit der Deutschen nicht mehr ertragen und tolerieren will, ist ausländisches Gesindel, das unter dem Deckmantel politischer Verfolgung und der Inanspruchnahme von Menschenrechten die Gastfreundschaft in Deutschland mißbraucht. Fremde Drogenhändler, Einbrecher, Bandenmitglieder, Autoschieber sind Ausbeuter des generösen deutschen Sozialsystems. Menschen, die in ihren eigenen Herkunftsländern weder erwünscht noch auf ehrliche Weise erfolgreich sind, spielen sich hier auf, als sei ihnen Deutschland uneingeschränkten Aufenthalt und soziale Fürsorge schuldig." (Mein geliebtes Deutschland)




ANGELIUS SILESIUS (1624-1677)

"Christ, so du kannst ein Kind von ganzem Herzen werden,
So ist das Himmelreich schon deine hier auf Erden."

"Das der gerechte Mensch wächst wie ein Palmebaum,
verwuder ich mir nicht: Nur daß er findet Raum."

„Das größte Wunderling ist doch der Mensch allein:
Er kann, nachdem er’s macht, Gott oder Teufel sein“.

"Der Glaub allein ist tot; er kann nicht eher leben,
bis daß ihm seine Deel, die Liebe wird gegeben."

"Der Himmel senkt sich, erkommt undwird zur Erden.
Wann steigt die Erd' empor und wird zum Himmel werden?"

"Der Reiche wenn er viel von seiner Armut spricht,
so glaubt es ihm nicht gern, er leugt wahrhaftig nicht."

"Die Braut verdient sich mehr mit einem Kuß um Gott
als alle Mietlinge mit Arbeit bis in'n Tod."

"Die Einsamkeit ist not, doch sei nur nicht gemein,
so kannst du überalll in einer Wüste sein!"

"Die Lieb ist Flut und Glut: kann sie dein Herz empfinden,
so löscht sie Gottes Zorn und brennt hinweg die Sünden."

"Die Liebe, wenn sie neu, braust wie ein junger Wein:
Je mehr sie alt und klar, je stiller wird sie sein."

"Die Rachgier ist ein Rad, das nimmer stille steht.
Je mehr es aber läuft, je mehr es sich vergeht."

"Die Seel ist ein Kristall, die Gottheit ist ihr Schein,
der leib, in dem du lebst, ist ihrer beider Schrein."

"Die Weisheit ist ein Quell. Je mehr man aus ihm trinkt,
je mehr und mächtiger er wieder treibt und springt."

"Dort in der Ewigkeit geschieht alles zugleich.
Es ist kein Vor und Nach, wie hier im Zeitenreich."

"Du suchst das Paradies und wünschest hinzukommen
wo du von allem Leid und Unfried bist entnommen
Befriedige dein Herz und mach er rein und weiß,
so bist due selbst noch heir dasselbe Paradies."

"Ein Christ erfreut sich in Leiden, Kreuz und Pein.
So kann ja Freud und leid gar wohl beisamen sein."

"Ein Narr ist viel bemüht; des Weisen ganzes Tun,
das zehnmal edeler, ist Lieben, Schauen, Ruhn."

"Ein Reis vom Narrenbaum trägt wer er sei.
Der einer deckt es zu, der andre trägt es frei."

"Es ist doch keine Lust und keine Seligkeit,
die übertreffen kann die Liebe Süßigkeit."

"Freund, so du etwas bist, so bleib doch ja nicht stehn:
Man muß aus einem Licht fort in das ander gehn."

"Kein Ding ist auf der Welt so hoch und wert zu achten
als Menschen, die mit Fleiß nach keiner Hoheit trachten."

"Kreuch doch heraus, mein Mensch, du steckst in einem Tier!
Wo du darinnen bleibst, kommst du bei Gott nicht für."

'Nicht alles Gut‘ ist gut. Mensch, überred dich nicht!
Was nicht im Lieb-Öl brennt, das ist ein falschen Licht!“

"Mensch, alles außer Dir, da gibt Dir keinen Wert,
Das Kleid macht keinen Mann, der Sattel macht kein Pferd."

"Mensch, bist du Gott getreu und meinest ihn allein,
so wird die größte Not ein Paradies dir sein."

"Mensch, ist was Guts in dir, so maße dichs nicht an;
sobald du dir's schreibst zu, so ist der Fall getan."

"Mensch, so Du willst das Sein der Ewigkeit aussprechen,
so mußt du dir zuvor des Redens ganz entbrechen."

"Mensch, was di liebst, ist das wirst du verwandelt werden,
Gott wirst du, liebst du Gott, und Erde; liebst du Erden."

"Mensch, werde wesentlich; dennwenn die Welt vergeht,
so fällt der Zufall weg, das Wesen das besteht."

"Nicht alle Gut ist gut, Mensch überred dich nicht!
Was nicht in Lieb-Öl brennt, das ist ein falsches Licht.

"Viel habe ist nicht reich. Der ist ein reicher Mann,
der alles, was er hat, ohn'Leid verlieren kann."

"Was ist nich sündigen? Du darf nicht lange fragen:
Geh hin, es werden's die die stummen Blumen sagen."

"Wenn ich in Gott vergeh, so komm ich wiede hin,
wo ich von Ewigkeit vor mir gewesen bin."

"Wer Gott um Gaben bitt', der ist gar über dran:
Er betet das Geschöpf und nicht den Schöpfer an."

"Wer in dem Nächsten nicht als Gott und Christus sieht,
der siehet mit dem Licht, das aus der Gottheit blüht."

"Wer in sich Ehre hat, der sucht sie nicht von außen.
Such sie in der Welt, so hast du sie noch draußen."

"Zwei Menschen sind in mir: Der eine will, was Gott,
der andere, was die Welt, der Teufel und der Tod"

(Der Cherubinische Wandersmann, Zweizeiler)


NIKOLAUS v. SIMENOWSKY-KURILO (1901-1979)

"Das wahre Gesicht Rußlands ist in Westen immer noch unbekannt, abgesehen vom Tatarenjoch durch am Westen orientierte Zaren, von Peter der Großen angefangen bis hin zum Kommunismus. Eine eigene Geschichte und ein eigener Volkstaat sind bis heute für Rußland unerfüllte Sehnsucht gebieben... " (Europa und das unsichtbare Rußland)


GRIGORIJ SINOWJEW (eig. Owsej-Gerschen Aronowitsch Radomyslski-Apfelbaum) (1883-1936)

„Wir müssen 90 von 100 Millionen der sowjetischen Bevölkerung hinter uns haben. Was den Rest betrifft, so haben wir Ihnen nichts zu sagen. Sie müssen vernichtet werden.“

"Ohne Gnade, ohne Schonung bringen wir unsere Feinde zu hunderten um. Lasst es uns auf tausende aufstocken; lasst sie in ihrem eigenen Blut ertrinken. Im Gegenzug für das Blut Lenins und Uritzkys, Zinovievs und Volodarskys, lasst nun das Blut der Bourgeoisie fließen - mehr Blut! So viel wie nur möglich!" ("Krasnaya Gazeta", also Rote Zeitung vom 01. 09.1918).

"Um unsere Feinde zu überwinden, brauchen wir unseren eigenen sozialistischen Militarismus. Von der einhundert Millionen zählenden Bevölkerung Sowjetrussland müssen wir 90 Millionen mit uns nehmen. Was den Rest angeht, so haben wir ihm nichts zu sagen. Er muss vernichtet werden." (Sewernaja Komunna, 1918)


PETER SLOTERDIJK (geb. 1947)

„Darüber hinaus fordern uns die volklichen Veränderungen geradezu heraus, daß wir nach unseren ureigenen Wurzeln, nach unserer ureigenen Identität suchen. Genauso wichtig wie der Blick auf unsere nicht mehr nur ‚reindeutsche‘ Zukunft ist es, unseren Kindern aufzuzeigen, wer oder was sie sind, was Deutschland eigentlich ist. Diese Frage bleibt weiterhin offen. Unsere Kinder sollen nicht mehr verschämt zu Boden blicken, wenn sie jemand fragt, woher sie kommen und sie sollen sich im Klaren darüber sein, daß die deutsche Geschichte nicht nur aus Auschwitz und Buchenwald besteht.“

"Humanismus als Wort und Sache hat immer ein Wogegen, denn er ist das Engagement für die Zurückholung des Menschen aus der Barbarei."

"Christentum, Marxismus und Existentialismus (durch Heidegger) Seite an Seite als Spielarten des Humanismus charakterisiert, die sich nur in der Oberflächenstruktur voneinander unterscheiden - schärfer gesagt: als drei Arten und Weisen, der letzten Radikalität der Frage nach dem Wesen des Menschen auszuweichen."

"Was Heidegger die Gewißheit gibt, mit diesen Wendungen den Humanismus überdacht und überboten zu haben, ist der Umstand, daß er den Menschen, als Lichtung des Seins begriffen, in eine Zähmung und eine Befreundung einbezieht, die tiefer gehen als jede humanistische Entbestialisierung und jede gebildete Liebe zu dem Text, der von Liebe spricht, jemals reichen könnte."

"Mit der Zähmung des Menschen durch das Haus beginnt zugleich das Epos von den Haustieren"

"Und Zarathustra blieb stehen und dachte nach. Endlich sagte er betrübt: ‚Es ist alles klein geworden! (...) Tugend ist ihnen das, was bescheiden und zahm macht..."

"Ohne Zweifel verbirgt sich in dieser (Nietzsches) rhapsodischen Spruchfolge ein theoretischer Diskurs über den Menschen als eine zähmende und züchtende Gewalt."

"Aber der Diskurs über die Differenz und Verschränkung von Zähmung und Züchtung, ja überhaupt der Hinweis auf die Dämmerung eines Bewußtseins von Menschenproduktionen und allgemeiner gesprochen: von Anthropotechniken- dies sind Vorgaben, von denen das heutige Denken den Blick nicht abwenden kann, es sei denn, es wollte sich von neuem der Verharmlosung widmen."

"Daß die Domestikation des Menschen das große Ungedachte ist, vor dem der Humanismus von der Antike bis in die Gegenwart die Augen abwandte- dies einzusehen genügt, um in tiefe Wasser zu geraten."

"Da bloße Weigerungen oder Demissionen an ihrer Sterilität zu scheitern pflegen, wird es in Zukunft wohl darauf ankommen, das Spiel aktiv aufzugreifen und einen Codex der Anthropotechniken zu formulieren."

"Wer hat Atem genug, sich eine Weltzeit vorzustellen, in der Nietzsche so historisch sein wird wie Plato es für Nietzsche war? Es genügt, sich klar zu machen, daß die nächsten langen Zeitspannen für die Menschheit Perioden der gattungspolitischen Entscheidung sein werden."

"Seit dem Politikos und der Politeia sind Reden in der Welt, die von der Menschengemeinschaft sprechen wie von einem Zoo ..."

"Was nun den platonischen Zoo und seine Neu-Einrichtung anbelangt, so geht es bei ihm um alles in der Welt darum, zu erfahren, ob zwischen der Population und der Direktion eine nur graduelle oder eine spezifische Differenz besteht."

"Platos gefährlicher Sinn für gefährliche Themen trifft den blinden Fleck aller hochkulturellen Pädagogiken und Politiken- die aktuelle Ungleichheit der Menschen vor dem Wissen, das Macht gibt."

"Für den modernen Leser -der zurückblickt auf die humanistischen Gymnasien der Bürgerzeit und auf die faschistische Eugenik, zugleich auch schon vorausschaut ins biotechnologische Zeitalter- ist die Explosivität dieser Überlegungen unmöglich zu verkennen."

"Für die wenigen, die sich noch in den Archiven umsehen, drängt sich die Ansicht auf, unser Leben sei die verworrene Antwort auf Fragen, von denen wir vergessen haben, wo sie gestellt wurden." (Die Elmauer Rede, 25.01.2000)


ADAM SMITH (1723-1790)

“Keine Kunst lernt eine Regierung schneller als die, Geld aus den Taschen der Leute zu ziehen”




HJALMAR SÖDERBERG (1869-1941)

"Religion ist für die meisten etwas, woran man glaubt, weil man glaubt, dass der andere daran glaubt."




SOKRATES (469 - 399 AC)

"Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein."

"Das Glück liegt in der Hand des Menschen der die Wahrheit sieht."

"Das gute Gelingen ist zwar nichts Kleines, fängt aber mit Kleinigkeiten an."

"Der Eros, das ist das Verlangen der Sterblichen nach Unsterblichkeit."

"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser."

“Der Schlüssel zum Wandel liegt darin all seine Energie zu fokussieren, nicht darauf das Alte zu bekämpfen, sondern darauf Neues zu erschaffen.”

"Die Selbsterkenntnis ist die Bedingung praktischer Tüchtigkeit."

"Eine Frau gleichgestellt, wird überlegen."

"Es gibt nur ein einziges Gut für den Menschen: Die Wissenschaft. Und nur ein einziges Übel: Die Unwissenheit."

"Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun."

"Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum, Luxus künstliche Armut."

"Heirate auf jeden Fall! Wenn du eine gute Frau bekommst, wirst du glücklich. Wenn du eine schlechte Frau bekommst, wirst du Philosoph."

"Heirate oder heirate nicht, du wirst beides bereuen."

"Ich weiß, daß ich nichts weiß."

"Je weniger einer braucht, desto mehr nähert er sich den Göttern, die gar nichts brauchen."

"Lernen besteht in einem Erinnern von Informationen, die bereits seit Generationen in der Seele des Menschen wohnen."

"Niemand kennt den Tod, und niemand weiß, ob er für den Menschen nicht das allergrößte Glück ist."

"Nun aber ist es Zeit fortzugehen, für mich um zu sterben, für euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, außer Gott." (Apologie, nach Plato)

"Nicht das Hinfallen ist schlimm, sondern es ist schlimm, wenn man dort liegenbleibt, wo man hingefallen ist."

"Nur der ist weise, der weiß, daß er es nicht ist."

"Rede, damit ich dich sehe!"

"Sei, was du scheinen willst."

"Selbsterkenntnis gibt dem Menschen das meiste Gute, Selbsttäuschung aber das meiste Übel."

"Vier Eigenschaften gehören zu einem Richter: höflich anzuhören, weise zu antworten, vernünftig zu erwägen und unparteiisch zu entscheiden."

"Wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß."

"Wer nichts weiß und weiß nicht, daß er nichts weiß, ist ein Tor - meide ihn.
Wer nichts weiß und weiß, daß er nichts weiß, ist bescheiden - belehre ihn.
Wer etwas weiß und weiß nicht, daß er etwas weiß, ist im Schlafe - wecke ihn.
Wer etwas weiß und weiß, daß er etwas weiß, ist weise - folge ihm."

"Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden."

"Wer besser beschäftigt werden könnte, ist müßig."

"Wen das Wort nicht schlägt, den schlägt auch der Stock nicht."

"Wenn alle Menschen ihr Missgeschick auf einen einzigen großen Haufen legten, von dem sich jeder den gleichen Anteil zu nehmen hätte - die meisten Menschen wären froh, wenn sie ihren eigenen Beitrag zurückbekommen und verschwinden könnten."

"Wir leben nicht, um zu essen, sondern wir essen, um zu leben."

"Zur Unterscheidung zwischen Gutem und Schlechtem bedarf der Verständige keines andern Menschen."

SOKRATES REDE NACH DER VERURTEILUNG

„Daß ich nicht unwillig bin, ihr Athener, über dieses Ereignis, daß ihr mich verurteilt habt, dazu trägt noch sonst vieles bei, aber auch nicht unverhofft ist mir das Geschehene geschehen, sondern vielmehr wundere ich mich über die sich ergebende Zahl der beiderseitigen Stimmen. Denn ich glaubte nicht, daß es nur auf so weniges ankommen würde, sondern auf sehr viel. Nun aber, wie man sieht, wenn nur drei Stimmen anders gefallen wären, so wäre ich entkommen. […]

Zuerkennen also will mir der Mann den Tod. Wohl! Was soll ich mir nun dagegen zuerkennen, ihr Athener? Doch gewiss was ich verdiene! Wie also? Was verdiene ich zu erleiden oder zu büßen, weshalb auch immer ich in meinem Leben nie Ruhe gehalten, sondern unbekümmert um das was den Mehresten wichtig ist, um das Reichwerden und den Hausstand, um Kriegswesen und Volksrednerei und sonst um Ämter, um Verschwörungen und Parteien die sich in der Stadt hervorgetan, weil ich mich in der Tat für zu gut hielt, um mich durch Teilnahme an solchen Dingen zu erhalten, mich mit nichts eingelassen, wo ich weder euch noch mir etwas nutz gewesen wäre […]

Was also verdiene ich dafür zu leiden, daß ich ein solcher bin? Etwas Gutes, ihr Athener, wenn ich der Wahrheit gemäß nach Verdienst mir etwas zuerkennen soll, und zwar etwas Gutes von der Art, wie es mir angemessen ist. Was ist also einem unvermögenden Wohltäter angemessen, welcher der freien Muße bedarf um euch zu ermahnen? Es gibt nichts, was so angemessen ist, ihr Athener, als daß ein solcher Mann im Prytaneion gespeiset werde, weit mehr als wenn einer von euch mit dem Rosse oder dem Zwiegespann oder dem Viergespann in den olympischen Spielen gesiegt hat. […]

Ich bin überzeugt daß ich nie jemanden vorsätzlich beleidige. Euch freilich überzeuge ich davon nicht, weil wir gar zu kurze Zeit mit einander geredet haben. Denn ich glaube wohl, wenn ihr ein Gesetz hättet, wie man es anderwärts hat, über Leben und Tod nicht an einem Tage zu entscheiden, sondern nach mehreren, so wäret ihr wohl überzeugt worden, nun aber ist es nicht leicht in kurzer Zeit sich von so schweren Verleumdungen zu reinigen. Überzeugt also, wie ich bin, daß ich niemand Unrecht zufüge, werde ich doch wahrlich nicht mir selbst Unrecht tun, und selbst gegen mich reden, als ob ich etwas übles verdiente, und mir dergleichen etwas zuerkennen.

Was doch befürchtend? Doch daß ich das erleiden müßte, was Melitos mir zuerkennt, und wovon ich nicht zu wissen gestehe, ob es ein Gut oder ein Übel ist? Anstatt dessen also sollte ich von denen Dingen eines wählen und mir zuerkennen, von welchen ich gar wohl weiß, daß sie Übel sind? Etwa Gefängnisstrafe? Und wozu sollte ich doch leben im Kerker, unter dem Befehl der jedesmaligen Obrigkeit? Oder Geldstrafe? Und gefangen zu sein bis ich sie entrichtet habe? Das wäre aber für mich ganz dasselbe wie das Vorige. Denn ich habe kein Geld, wovon ich sie entrichten könnte. Aber die Ausweisung soll ich mir wohl zuerkennen? Die möchtet ihr mir vielleicht wohl zugestehen. Aber von großer Lebenslust müßte ich wohl besessen sein, ihr Athener, wenn ich so unvernünftig wäre, daß ich nicht berechnen könnte, da ihr meine Mitbürger nicht im Stande gewesen seid, meine Lebensweise und meine Reden zu ertragen, sondern sie euch zu beschwerlich und verhaßt geworden sind, so daß ihr euch nun davon loszumachen sucht, ob also wohl andere sie leichter ertragen werden?

Weit gefehlt, ihr Athener! Ein schönes Leben wäre mir das also, in solchem Alter auszuwandern und immer umhergetrieben eine Stadt mit der andern zu vertauschen. Denn das weiß ich wohl, wohin ich auch komme, werden die Jünglinge meinen Reden zuhören, eben wie hier. Und wenn ich diese von mir weise, so werden sie selbst bei den Alten meine Ausweisung bewirken, weise ich sie nicht von mir, so werden dasselbe doch ihre Väter und Verwandten um jener willen tun. Vielleicht aber wird einer sagen: Also still und ruhig, Sokrates, wirst du nicht im Stande sein nach deiner Ausweisung zu leben?

Das nun ist wohl am allerschwersten Manchem von euch begreiflich zu machen. Denn wenn ich sage, das hieße dem Gotte ungehorsam sein, und deshalb wäre es mir unmöglich mich ruhig zu verhalten, so werdet ihr mir nicht glauben als meinte ich etwas anderes als ich sage. Und wenn ich wiederum sage, daß ja eben dies das größte Gut für den Menschen ist, täglich über die Tugend sich zu unterhalten, und über die andern Gegenstände, über welche ihr mich reden und mich selbst und andere prüfen hört, ein Leben ohne Selbsterforschung aber gar nicht verdient gelebt zu werden, das werdet ihr mir noch weniger glauben wenn ich es sage. Aber gewiß verhält sich dies so, wie ich es vortrage, Athener, nur euch davon zu überzeugen ist nicht leicht. Auch bin ich nicht gewohnt mich selbst etwas Übles wert zu achten. Hätte ich nun Geld, so würde ich mir soviel Geldstrafe zuerkennen als ich entrichten könnte, denn davon hätte ich weiter keinen Schaden.

Nun aber, ich habe eben keins, wenn ihr nicht etwa soviel, als ich zu entrichten vermag, mir zuerkennen wollt. Ich vermöchte euch aber vielleicht etwa eine Mine zu entrichten. Die will ich mir also zuerkennen. Platon aber hier und Kriton und Kritobulos und Apollodoros reden mir zu, mir dreißig Minen zuzuerkennen und sie wollten Bürgschaft leisten. Soviel also erkenne ich mir zu, und diese werden euch für dies Geld zuverlässige Bürgen sein.“


ULRICH SONNEMANN (1912-1993)

"Der Generalnenner des Mehrheitsverhaltens in Deutschland heißt Trägheit der Seelen."


SOPHOKLES (496 - 405 AC)

«Es war nur dein Gesetz, dem ich getrotzt. Nicht Zeus hat die Bestattung mir verboten, noch Dike, die das Recht der Toten schützt. Für Menschensatzung gibt es eine Grenze, und dein Gebot hat nimmermehr die Macht, dass es das ungeschriebene Recht der Götter, das Unerschütterliche, beugen könnte. Denn das ist nicht nur gestern oder heute, es ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.» (Antigone antwortet Kreon)


HANS-GÜNTHER SOHL (1906-1989)

„In einer solchen Welt kann man nur zusammenleben, wenn man nicht Mißtrauen zur Grundlage seiner menschlichen Handlung macht. Was wir brauchen, ist Mut zum Vertrauen.“


KARL-HEINZ SÖHLER (1923-2005=

"Wer wild nach Meinungsfreiheit schreit, merkt häufig nicht - wie es mir scheint -, daß er mit Unverdrossenheit doch meistens nur die eig'ne meint."


WLADIMIR SOLOWJOW (1853-1900)

„Die Völker können nur dann gedeihen und sich Ruhm erwerben, wenn sie sich nicht selber dienen als Selbstzweck, sondern hohen, universalen, ideellen Zielen… alle Völker wie dein eigenes.“ (Die Rechtfertigung des Guten)

„Jeder Vereinigung von Menschen oder Völkern kann man nur insofern entschieden zustimmen, als sie die sittliche Verfassung der Menschheit und die Struktur des in ihr enthaltenen absoluten Guten fördert“ (Die Rechtfertigung des Guten)




ALEXANDER SOLSCHENIZYN (1918-2008)

"Wie gelangt man auf diesen geheimnisvollen Archipel? Stunde für Stunde machen sich Flugzeuge, Schiffe, Züge auf den Weg dorthin - doch es weist keine einzige Inschrift den Bestimmungsort aus. Beamte am Fahrkartenschalter würden nicht weniger erstaunt sein als ihre Kollegen vom Sowtourist- oder Intourist-Reisebüro, wollte jemand eine Fahrt dorthin buchen. Sie kennen weder den Archipel als Ganzes noch eine seiner zahllosen Inseln, sie haben nie etwas davon gehört.
Wer hinfährt, um den Archipel zu regieren, der nimmt den Weg durch die Lehranstalten des MWD.
Wer hinfährt, um den Archipel zu bewachen, der wird von der Militäreinberufungsstelle hinbeordert.
Und wer hinfährt, um dort zu sterben, wie wir beide, Sie, mein Leser, und ich, dem steht dazu unausweichlich und einzig der Weg über die Verhaftung offen.


Die Verhaftung! Soll ich es eine Wende in Ihrem Leben nennen? Einen direkten Blitzschlag, der Sie betrifft? Eine unfaßbare seelische Erschütterung, mit der nicht jeder fertig werden kann und vor der man sich oft in den Wahnsinn rettet?
Das Universum hat so viele Zentren, so viele Lebewesen darin wohnen. Jeder von uns ist ein Mittelpunkt des Alls, und die Schöpfung bricht in tausend Stücke, wenn Sie es zischen hören: «SIE SIND VERHAFTET!» (Archipel GULAG, Verhaftung, 1988)

"Aber die Verantwortung für jene Geschehnisse müssen wir, egal, ob wir uns als Brüder oder als fremde sehen, teilen. Reue, und zwar beiderseitige Reue für wirklich alles, was geschehen ist, wäre der sauberste Weg. Ich werde nicht aufhören, die Russen dazu aufzurufen. Und ich rufe die Juden dazu auf ... Aber es ist notwendig, dass dies auf beiden Seiten erfolgt!"(200 Jahre zusammen, 2001)

Alles, was in der Ferne vor sich geht und uns nicht direkt bedroht, das heißen wir gut.

„Alle schlechten Menschen helfen einander, darin liegt ihre größte Stärke.“

„Alle Zukunftsdeuter haben sich geirrt und werden sich weiter irren darin, daß die Kunst verfallen, ihre lebendigen Formen verlieren, sterben werde. Sterben werden wir, sie aber wird bleiben.“

Atheismus ist das Grundübel unserer Zeit. Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme des zwanzigsten Jahrhunderts.

"Bis zum Oktoberumsturz bildete der Bolschewismus nicht die zahlenmäßig stärkste Strömung unter den Juden. Unmittelbar vor dem Umsturz haben die bolschewistischen Juden Trotzki und Kamenew das militärische Bündnis mit drei jüdischen Linken Sozialrevolutionären geschlossen - Natanson, Steinberg, Kamkow." (Solschenizyn will damit sagen, daß Lenins Oktoberputsch, rein militärisch betrachtet, an einem jüdischen Faden hing. - Anm. - JB)

"Das Zustandekommen des Kampfbündnisses zwischen Trotzki und seinen Landsleuten in der Partei der Linken Sozialrevolutionäre sicherte Lenin den Sieg in der Palastrevolte vom Oktober 1917."(200 Jahre zusammen, 2001)

Bitter ist die Wahrheit der Geschichte, doch besser scheint es, sie auszusprechen, als sie zu verheimlichen.“ (Archipel Gulag, 1968)

"Das ist wirklich kein neues Thema: die Juden bei den Bolschewiki, darüber ist schon viel geschrieben worden, ...nämlich die von der machtbildenden Unentbehrlichkeit der bolschewistischen Juden im siegreichen Bolschewismus, im Bürgerkrieg, im frühen Sowjetregime. Wer die Meinung vertritt, die Revolution sei nicht eine russische, sondern die der Fremden gewesen: verweist auf jiddische Familiennamen oder Pseudonyme, um dadurch von den Russen die Schuld an der Revolution zu nehmen."

"...Andere wiederum - bestrebt, die überproportionale Beteiligung der Juden an der bolschewistischen Machtergreifung abzustreiten - behaupten, es habe sich bei diesen nicht um gläubige Juden (Russich: "geistige Juden") gehandelt, sondern um Abtrünnige, Renegaten, Gottlosen "Otschtschepenzi" (also verwirten Juden), die nicht mehr fähig waren sich selbst als Juden indetifizieren zu wollen. Nach rabbinischem Gesetz ist Jude der, wer von einer jüdischen Mutter geboren ist. Das orthodoxe Judentum verlangt aber mehr: die Anerkennung des hebräischen Regelbuches Halaha und die Befolgung der Religionsgesetze aus der Mischna, die ja die Grundlage des Talmuds bildet:
"Wie stark waren Einfluß, Macht, Faszination und Gefolgschaft der säkularen Juden in der jüdisch-gläubigen Bevölkerung?"
Wie viele der Gottlosen waren bei den Bolschewiki aktiv?
Kann sich ein Volk von seinen Abtrünnigen überhaupt lossagen, gibt solch eine Lossagung Sinn?" (200 Jahre zusammen, 2001)

Der deutsche und der russische Charakter sind eng verwandt.

"Der einfache Schritt eines mutigen Menschen besteht darin, nicht an der Lüge teilzuhaben. Ein Wort der Wahrheit wiegt die Welt auf."

„Der freie Mensch kennt nicht den Wert der Dinge! Für einen Gefangenen, der einen billigen Spiegel benutzt, kleiner als eine Handfläche, und der selbst diesen nicht immer hat, ist es ein Feiertag, sich in einem großen Spiegel zu erblicken.“

„Der Mythos, wir hätten jetzt eine Demokratie, rührt in erster Linie daher, dass diese Lüge unermüdlich wiederholt worden ist. Zumal im Westen hat man sehr gern daran geglaubt. Wir haben höchstens demokratische Kulissen.“

„Der Weg zur Demokratie braucht Zeit und Geduld - das gilt für Intellektuelle wie Politiker.“

Der Westen lebte mit einer durch nichts begründeten Legende, unter Boris Jelzin sei in Russland die Demokratie eingekehrt, seien marktwirtschaftliche Reformen verwirklicht worden.“

Die deutsche Sozialdemokratie ist eine Promenadenmischung aus Marx und Moltke.

Die Gewalt findet ihre einzige Zuflucht in der Lüge, die Lüge ihre einzige Stütze in der Gewalt.

"Die grausame Schlächter aus den Chefetagen der Geheimpolizei. Sie kamen aus der Lubjanka und endeten in den Korridoren der Lubjanka, die Pistolenbolschewiken Matwej Berman, Josef Blatt, Abraham Belenki, Isaak Schapiro, Serge Schpigelglas, Israel Leblewski, Pinkus Simanowski, Abraham Sluzki, Benjamin Gerson, Sinowi Katznelson, Natan Margolin ...die Liste verdienter bolschewistischen Juden ist endlos: Seligmann, Kagan, Rappoport, Fridljand, Raiski-Lachmann, Joselewitsch, Failowitsch ... Markante Namen in Stalins Erschießungsliste nach 1936." (200 Jahre zusammen, 2001)

Die Grenze zwischen Gut und Böse verläuft durch das Herz eines jeden Menschen.

Die größten Massenmörder der Menschheitsgeschichte waren (den Kommunismus erzwingende) bolschewistische Kommissare! 100 Millionen Ermordete klagen an …“ (200 Jahre zusammen)

"Die Herrscher über das Schicksal des russischen Volkes glaubten wirklich, sie wären unersetzbar und unverwundbar, um so schrecklicher traf sie der Schlag, sie mußten an den Untergang ihrer Weltanschauung, ja ihrer Welt glauben." (200 Jahre zusammen, 2001)

Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme des 20. Jahrhunderts. Wir werden keine Lösungen finden ohne die Umkehr des Menschen zum Schöpfer aller Dinge.

"Die Shoa ist in bedeutendem Maße eine Strafe für die Sünden, unter anderem für die Sünde der Leitung der kommunistischen Bewegung?" (200 Jahre zusammen, 2000)

Die Rettung der Menschheit besteht gerade darin, dass alles angeht.

"Die Schleuderamplitude der westlichen Gesellschaft nähert sich, von außen gesehen, dem Grenzwert, jenseits dessen das System metastabil wird und auseinanderfallen muss. Immer weniger eingehalten durch die Rahmen jahrhundertealter Gesetzlichkeit, schreitet die Gewalt frech und siegreich über die ganze Welt, unbekümmert darum, dass ihre Unfruchtbarkeit schon oft in der Geschichte bewiesen wurde. Es triumphiert oft nicht die grobe Gewalt selbst, sondern ihre hinausposaunte Rechtfertigung. Die unverschämte Behauptung wird in die Welt geschmettert, dass die Macht alles vermag und die Rechtlichkeit nichts."

Die Verwirklichung der Freiheiten darf nicht so weit gehen, dass sie die Existenz des Gemeinwesens bedroht oder die religiösen und nationalen Gefühle beleidigt.“ (2006)

„Die wahre Lösung für Russland liegt gegenwärtig in einer vernünftigen Verbindung der mehr oder weniger etablierten Zentralmacht, die von einer starken Präsidentenmacht ausgeht, mit der lokalenSelbstverwaltung.“

Die westliche Gesellschaft nähert sich einer Grenze, hinter der das System unstabil wird und zerfallen muß. Immer weniger beschwert von vielhundertjähriger Legalität, marschiert die Gewalt schamlos und siegreich durch die ganze Welt.“

"Diese Menschen ("Sowjetrussen" -Anm. - JB), die am eigenem Leib vierundzwanzig Jahre kommunistisches Glück zu spüren bekommen hatten, wußten 1941 beriets, was noch niemand in der Welt wußte: daß es auf dem ganzen Planeten und in der ganze Geschichte kein bösartiges, blutrünstigen und gleichzeitig raffiniertes Regime gibt als das bolschewistische, welches sich selbst 'sowjetisches' nennt; daß ihm weder an Vernichtungseifer noch an Beharrungsvermögen noch an radikaler Zielsetzung, noch an durch und durch 'unifizierter Totalitarität' irgend ein anders irdisches Regime gleichkommt, nicht einmal schülermäßige Hitlerregime , welches damals dem gesamten Wetsen den Blick trübte." (Archipel Gulag, 1986)

Durch menschliches Gewissen nicht gebändigt, von Gottes Atem unberührt, sind Kapitalismus und Sozialismus gleichermaßen widerlich.

„Ein Land wie Russland, so riesig und geographisch so mannigfaltig, mit den unterschiedlichsten Religionen und Nationalitäten, mit einem so komplizierten Verkehrsnetz, braucht in der Tat eine starke Zentralmacht.“

Ein Mensch ist so lange glücklich, solange er wild entschlossen ist, glücklich zu sein.

Ein Mensch ist tatsächlich in vielfacher Weise einer Pflanze ähnlich. Wenn er von einem Ort entwurzelt und weit weggeworfen wird - dann beeinträchtigt das Hunderte winziger Wurzeln und Nervenzentren. ... Aber ich halte es nicht für hoffnungslos. Selbst alte Bäume können, wenn man sie versetzt, an einem neuen Ort wieder Wurzeln fassen.“ (Frankfurt, 1974)

"Ein Mittel zur Etablierung einer "jüdischen Sowjetnation" bildete die Forcierung des Jiddischen als "Staatssprache", erstmals 1920 in Weißrußland durch Gesetz anerkannt. Das bedeutete nicht nur ein Nein zum Zionismus, sondern auch zur Verbreitung des (neuhebräischen) Iwrit. Anfang der 20-er Jahre wurde Iwrit offiziell verboten, dagegen das Jiddische als eine "Sprache der sowjetisch-proletarischen Kultur" anerkannt. In Weißrußland galten Marc Chagal und El Lisizki als Avantgardisten einer jiddisch-kommunistischen Kultur." (200 Jahre zusammen, 2001)

Ein neues Lebensalter, eine neue Lebenslage - und derselbe Mensch wird ein ganz anderer.

"Ende der Zwanziger kam der politische Rückschlag - aufgelöst JewKom und JewSek. Die junge Generation der sowjetischen Juden haben dies ohne Widerstand hingenommen. Ohne Protest, ohne Rebellion, ohne ein "Kronstadt" (Solschenizyn meint damit Matrosenaufstad in Kronstadt 1921, eigentlich der größte in allen 70 Jahren der Herschafft der Juden in Rußland - Anm. JB).

"Es ist eine innere Triebfeder, schon seit meiner Geburt. Ich habe mich immer mit Vergnügen der Arbeit hingegeben, der Arbeit und dem Kampf." (2007)

"Es kann nicht angehen, dass persönliche Gräueltaten von konkreten Führern oder politische Regimeverbrechen zur Schuld des russischen Volkes und seines Staates erklärt oder auf die angeblich krankhafte Psyche des russischen Volkes zurückgeführt werden, wie es im Westen oft genug getan wird." (Spiegel Gespräch, 2007)

Der Abschied vom Jiddischen und vom Jüdischen an sich sei im Triumph eines internationalistischen Atheismus erfolgt, ein Internationalismus ohne Völker, Volkskulturen, Volksidentitäten, mit einer einzigen Ausnahme: "Sowjetskij narod" (Sowjetvolk). Ein Kunstprodukt, dem Hekatomben von Proletarierblut geopfert wurden, das Blut von Slawen, Balten, Moslems, Kaukasiern; "Das Sowjetvolk", ein Reißbrettprodukt, ein Frankensteinsches Gespenst, geschaffen im Gulagismus, dessen Existenz ohne Vollstrecker aus den Reihen der bolschewistischen Juden nicht denkbar gewesen wäre. Als gegen Ende des Krieges Stalin die Liquidierung des "Jüdischen Anti-Faschistischen Komitees" (JAFK) befahl und mit der Ermordung ihrer intellektuellen Führer auch den Untergang des Jiddischen als eigenständige Kultur programmierte, schien die bolschewistische Lösung der alten russischen Judenfrage an einem bizarren Ende angekommen zu sein. An der Rampe des Gulag."(200 Jahre zusammen, 2001)

"Der Weg zur Demokratie braucht Zeit und Geduld - das gilt für Intellektuelle wie Politiker." (Spiegel-Gespräch, März 2000)

"Die Verwirklichung der Freiheiten darf nicht so weit gehen, dass sie die Existenz des Gemeinwesens bedroht oder die religiösen und nationalen Gefühle beleidigt." (Interview bei «Moskowskije Nowosti», April 2006)

„Es kann nicht angehen, dass persönliche Gräueltaten von konkreten Führern oder politische Regimeverbrechen zur Schuld des russischen Volkes und seines Staates erklärt oder auf die angeblich krankhafte Psyche des russischen Volkes zurückgeführt werden, wie es im Westen oft genug getan wird.“ (Gespräch mit „Der Spiegel“, 2007)

„Gegen vieles in der Welt vermag die Lüge aufzutreten, nur nicht gegen die Kunst.“

Gorbatschow war sechs Jahre lang damit beschäftigt, alles zu zerstören, doch er errichtete nichts Neues.

„Grübeln und Denken haben mich gelehrt, daß sich das Leben in Wahrheit nicht am Vielen, sondern am Geringen auskosten läßt.“

"Ich bin ein Optimist von Geburt an, und ich kann mein Exil nicht als endgültig betrachten. Ich habe das Gefühl, dass ich in einigen Jahren nach Russland zurückkehren werde." (Aus Interviews bei NZZ, Dezember 1998)

Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre Volksvertreter unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit gewählt werden.“ (2007)

„Ich denke nicht nur daran, ich bin absolut für ihn bereit. Ich betrachte ihn als natürlichen Teil unseres Daseins, als Übergang von einem Zustand zum anderen.“ (Über den Tod, Zürich, 1998)

"Ich habe nicht eine Minute lang wahrgenommen, daß dieses beim 'Namen nennen' den Juden gegenüber feindlich war. Ich schreibe einfühlsamer über die Juden als viele Juden umgekehrt über die Russen. Das Ziel meines Buches besteht eben darin, daß wir einander verstehen, dass wir uns in die Situation und das Selbstwertgefühl des anderen hinein versetzen müssen. Mit diesem Buch will ich die Hand zum wechselseitigen Verstehen ausstrecken – für alle künftigen Zeiten, mit der Betonung auf wechselseitig." (200 Jahre zusammen, 2001) (Es ist schön, von Solschenizyn das zu hören, aber die Juden mit ihrem Rassismus wollen das nicht. - anm. - JB)

"In den Lagern, in denen ich saß, hatten die Juden - soweit man das verallgemeinern kann - ein leichteres Leben als die Übrigen."(200 Jahre zusammen, 2001)

In der Masse der Slawen blieb das beklemmende Gefühl, dass unsere Juden in diesem Krieg selbstloser hätten sein können.“(200 Jahre zusammen, 2001)

„Ich konnte keine persönliche Ehrenbekundung akzeptieren für ein Buch, das mit dem Blut von Millionen Menschen geschrieben worden war.“ (Archipel Gulag“, 1978)

„Immer haben die Menschen ein schönes Gesicht, die im Einklang mit ihrem Gewissen leben.“

Im Privatleben darf Freundschaft nicht zur Selbstaufgabe führen, denn die wird niemals gedankt. Noch mehr gilt das in den zwischenstaatlichen Beziehungen.“

„Jede menschliche Gemeinschaft gewinnt Bedeutung durch das, was einer im anderen sieht, benennt, erweckt.“

Kommunismus ist eine kriminelle Ideologie.“ (vergl. mit der definition des Kommunismus von Adolf Hitler: "Das Kommunismus ist keine Lehre oder System - das ist ein organisierter Verbrechen"(1929 - Anm. - JB)

„Man kann alle wirtschaftlichen, staatlichen, physischen Katastrophen überleben, nicht aber geistige. Wenn wir uns aufgeben, wenn wir aufhören an uns, an unsere Zukunft zu glauben, dann sind wir erledigt.“ (Der Spiegel, März 2000)

„Mit den schwachen Kräften einzelner Macht und Gewalt widerstehen, heißt den allgemeinen Frieden stärken.“

„Mit halben Schritten und halbherzigen Maßnahmen hat er experimentiert, ein äußerst unentschlossener Politiker.“

"Russland ist ein krimineller Staat." (Der Spiegel, 1999)

„Schon als Schulkind war ich von der deutschen Literatur und der deutschen Sprache begeistert, ich habe zwei Sommer lang Goethe, Schiller, Heine, deutsche Volksmärchen auf Deutsch gelesen - was immer mir in die Hände kam. Es war ein Genuss für mich. Der Krieg gegen das faschistische Deutschland hat bei mir keine negativen Gefühle gegenüber dem deutschen Volk ausgelöst.“ (Moskowskije Novosti, „Über Deutschland“, 2000)

"Unter Gorbatschow und in der ganzen Jelzin-Zeit haben wir weder Reformen noch Demokratie erfahren." (Spiegel, 2000)

"Von Anfang an kämpften diese Juden im "Jüdischen Kommissariat" (JewKom) und in der "Jüdischen Sektion" (JewSek) innerhalb der sowjetischen WKP(b) für die 'Erhaltung des Jüdischen Volkes' im sozialistischen Staat, sogar für die Schaffung eines 'jüdischen Sowjetnation' in der UdSSR."

Wenn wir immer nur vorsichtig sind, sind wir dann noch Menschen?

"Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen." (Nobelpreis Rede 1970)

"Wer die großartige jüdische Selbsthilfe kennt, der versteht, daß im Lager kein jüdischer Vorgesetzter mit ansehen konnte, wie jüdische Häftlinge hungerten und umkamen. Er half ihnen. Aber man kann sich andererseits kaum einen russischen Vorgesetzten vorstellen, der russischen Häftlingen günstige Arbeiten im Lager verschaffte, nur weil sie seiner eigenen Nation angehörten.(200 Jahre zusammen, 2001)

Wir dürfen nicht zulassen, dass die Russen als Nation aussterben. Unser Abstieg währte mehr als 70 Jahre unter den Kommunisten und auch die 10 Jahre danach. Der Aufstieg ist immer schwieriger, er wird mindestens 100 Jahre in Anspruch nehmen.“ (2000)

Wie können wir uns vom Kommunismus befreien, ohne von seinen Trümmern erschlagen zu werden?

Wir wollen uns weigern, das zu sagen, was wir nicht denken.“ (Gespräch mit Spiegel, 2007)

(Der Solschenitzyn zur Zeit seines ersten Buches "Ein Tag aus Leben von Iwan Denissowitsch" (1959) war noch zwar kein Kommunist, aber doch hat daran geglaubt: der Kommunismus als solcher ist nur einen Schild der "Sowjetunion". Nach seinen Ausschluß aus der Union der sowjetischen Schriftsteller 1960 - glaubte er auch daran: der "Sowjetismus" als solcher war nur ein Phantom, gleich den anderen wie etwa: Sozialismus und Kommunismus. Sein dickes Buch "Der Eiche und das Kalb" hat vielen Menschen in der "UdSSR" zum Verzweiflung gebracht: warum ein so talentierter Erzähler wollte einen "sowjetischen Schriftsteller" unbedingt bleiben - trotz seiner Idee "die Geschichte unserer Kanalisation" (so war Ursprungstitel von "Archipel Gulag"). Ich war damals 20 und dieses Buch wollte gar nicht lesen.

In seinem Antwort versuchte der Solschenizyn mich zu beruhigen: "Ich weiß - viele Menschen haben mich mißverstanden, obwohl ich wollte damit sicher die Zeit zu gewinnen um mein Projekt zu verwirklichen." Mag sein, aber ich war sehr enttäuscht, wie auch viele Anderen, die keine Illusionen gehabt haben. Drei Jahre später Nikita Chruschtschow wurde entrohnt und Breschnew begann die Restauration des Sowjetismus und damit war Schluß mit dem Tauwetter . Erst im KZ erlebte ich den Rückkehr von Solschenizyn zur Sache mit dem "Archipel Gulag". Nach 16 Jahren sprach ich mit ihm in London. Ich wollte ihn gar nicht fragen ob er sich durch meine Pamphlets geärgert worden war. Er sagte nur: "Du hast Recht gehabt - es war dumm" und lud mich nach Springfield in Vermont.

Es war die Zeit (1983) bei der auch Solschenizyn hat nicht so schnellen Zusammenbruch der "UdSSR" voraussehen könnte. Als er doch ziemlich schnell nach Ende der Gorbatschows Perestroika ins Rußland zurückgekehrt, ist doch verständlich. In einem Brief schrieb er mir: "Dieses Land erkenne ich nicht mehr, es ist mir völlig fremd". Kein Wunder: diesmal (1990) die Behörden lobten ihn, aber nicht das Volk. In letztem Brief 2007 schrieb mir Solschenizyn: "Ich weiß, dass Sie nicht zu denen gehören, die den Putin begeistert haben. Ich habe zweiten Fehler in meinem Leben begangen, ich bin müde weiter zu leben. Alles ist so kalt, heuhelrisch und fremd herum geworden... Gott segne die Menschen, die nicht nur ihre Heimat lieben, wie ich, der von Trümmerm der Sozialismus erschlagen sind. Denn Herrschaft der Despoten endet sich irgendwann, aber nicht diese menschenfeidliche Ideologie..."- Anm. -JB
)


WERNER SOMBART (1863-1941)

"Wenn sich die Verhältnisse in Amerika so weiter entwickeln wie im letzten Menschenalter, wenn die Zuwanderungsziffem und die Zuwachsraten der verschiedenen Nationalitäten dieselben bleiben, so erscheinen die Vereinigten Staaten nach 50 oder 100 Jahren in unserer Phantasie ganz deutlich als ein Land, das nur noch von Slawen, Negern und Juden bewohnt sein wird und in dem die Juden natürlich die wirtschaftliche Hegemonie an sich gerissen haben. Sombart ist ein judenfreundlicher Gelehrter." (Die Juden und das Wirtschaftsleben)


SERDAR SOMUNCU (geb. 1968)

"Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung. Und deswegen wird es Juden, Schwule, Neger, Türken-Schwule, Juden, Neger und türkische-Schwule-Juden mit Vorliebe treffen. Aber auch Deutsche! Deutsche haben eine historische Verantwortung zum Humor das heisst, wer nicht lacht, ist ein Nazi!"


OTHMAR SPANN (1878-1950)

"Manche großen Begabungen sind daran gescheitert, dass sie eine zu hohe Meinung von ihren eigenen Entdeckungen hatten."


HERBERT SPEIDEL (geb. 1941)

"Kollektivschuld steht im Gegensatz zu den herrschenden Rechtsprinzipien. Jeder Bürger weiß, daß Schuld individuell nachgewiesen werden muß und -flankierendes Rechtsprinzip – davor die Unschuldsvermutung gilt. Unser recht verlöre sich im Chaos, wenn diese Dioskurenprinzipien nicht peinlich verfolgt würden. Der individuelle Schuldnachweis gilt uns als Ausweis zivilisierten Umgangs und kultureller Entwicklung."


OSWALD SPENGLER (1880-1936)

„Alles Gewordene ist vergänglich. Vergänglich sind nicht nur Völker, Sprachen, Rassen, Kulturen. Es wird in wenigen Jahrhunderten keine westeuropäische Kultur, keinen Deutschen, Engländer, Franzosen mehr geben, wie es zur Zeit Justinians keinen Römer mehr gab. Nicht die Folge menschlicher Generationen war erloschen; die innere Form eines Volkes, die eine Anzahl von ihnen zu einheitlicher Gebärde zusammengefasst hatte, war nicht mehr da.” (Der Untergang des Abendlandes, 1923)

“Es gibt keine Gerechtigkeit im Geschehen – weder des einzelnen Lebens noch des Lebens der Familien, Völker und Kulturen – recht und unrecht ist ein privater Maßstab, den man an Dinge legt, um sich selbst damit zu messen; wer hätte das je gekonnt ! Recht ist in der Geschichte das Recht des Stärkeren. Das Schicksal ist das, was sich nicht umgehen läßt (z.B. die Tragik der Geburt an einem bestimmten Ort, zu einem bestimmten Zeitpunkt und die damit vorgegebenen Konflikte und Gefahren). Kausalität der Ursachen und Zwecke, Recht und Unrecht – auf dergleichen menschlich-begriffliche Maßstäbe hat die Geschichte noch nie Rücksicht genommen. Ihr Sinn ist größer und tiefer. Vor dem stumpfen Denken der meisten erscheint sie sinnlos, eine Hölle. Ein Vogel bringt seinen Jungen Nahrung, da trifft ihn eine Kugel. Die Jungen verhungern.”

“Du stehst in diesem Strom unablässiger Wandlung. Dein Leben ist eine Welle darin. Jeder Augenblick deines wachen Lebens verknüpft unendliche Vergangenheit mit unendlicher Zukunft. Habe an beiden teil und deine Gegenwart wird nicht leer sein.”

“Wenn wir nicht handeln lernen … mitten in einer Zeit, die weltfremde Ideale nicht duldet und an ihren Urhebern rächt, in der das harte Tun … allein Geltung besitzt, in der die Moral der Ideologen und Weltverbesserer noch rücksichtsloser als sonst auf ein überflüssiges und wirkungsloses Reden und Schreiben beschränkt wird, dann werden wir als Volk aufhören zu sein.”


MANÈS SPERBER (1905-1984)

"Ein Gramm Wissen ist einem Zentner Überzeugung und einer Tonne Meinung bei weitem vorzuziehen."


BARUCH SPINOZA (1632-1677)

"Am tyrannischsten ist jene Herrschaft, welche aus Meinungen Verbrechen macht, denn jedermann hat das unverbrüchliche Recht auf Gedankenfreiheit."

"In einem freien Staat kann jeder denken, was er will und sagen, was er denkt."

"Jene, die insgeheim die Angelegenheiten des Staates vorantreiben, halten diese unter ihre Kontrolle, und so verschwören sie sich nicht nur gegen den Feind in Zeiten des Krieges, sondern auch gegen die Bürger in Zeichen des Friedens." (Tractaus Politicus)


Baronin de STAEL (1766-1817)

"Wenn den Deutschen noch so großes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, daß die Deutschen Unrecht getan haben." (Über Deutschland)


IOSSIF WISSARIONOWITSCH DSCHUGASCHWILI, "STALIN" genannt (1879-1953)

"In Deutschland kann es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müsste." (1910, Wien)

“Die Deutschen sind ein merkwürdiges Volk, wie Schafe! Ich erinnere mich an die Zeit, als ich vor der Revolution in Deutschland war: Eine Gruppe von deutschen Sozialdemokraten kam zu spät zu einem Kongreß, weil sie warten mußten, bis ihre Eintrittskarten nachgeprüft worden waren oder etwas ähnliches. Wann würde ein Russe jemals so etwas tun?"

                AN DEN MOND

                "Bewegt dich unermüdlich
                Lasst den Kopf nicht hängen
                Zerstreu der Wolken Nebel
                Des Herrn Fürsorge ist groß.

                Sanft lächle auf die Erde
                Die sich unter dir ausbreitet;
                Singe ein Wiegenlied dem Gletscher,
                Der sich von Himmel hinunterzieht.

                Sei gewiß, dass einmal zu Boden gestreckt
                Ein Unterdrückter erneut sich mühen wird,
                Den reinen Berg zu besteigen,
                Wenn er durch Hoffnung hehren Mutes ist.

                Also, schöner Mond, wie zuvor
                Glänz durch die Wolken;
                Freudig am azurnen Gewölbe
                Lass deine Strahlen spielen.

                Aber ich werd' öffenen mein Hemd
                Und recken die Brust zum Mond,
                Mit ausgestreckten Armen werd' ich Ehre
                Erweisen dem Verstreuer von Licht auf Erden!"

(Der Stalin ist als Tyrann bekannt und verantwortlich für den Tod von Millionen seiner Untertanen, aber auch für seine eigene jüdischen Bolschewiki, die GULag für Sklavenarbeit benutzte und auch aus Geld- und Habgier über 1.000.000 der Juden zum Opfer gemacht in der Hoffnung den sowjetischen "Olymp" das Politbüro zu erobern. Lenin, Trozkij, Wolodarsky und andere haben nie Gedichte geschrieben und wurden nur fähig bösen und eigentlich primitiven Anzeigen gegen ihr eigenen Kagal zu produzieren - wurde durch seinen Gott Stalin fast alle "liquidiert". Dagegen Stalin, der seine Jugend in Gori von den Thaten (Gebiergejüden) wurde in die Weltrevolution involviert, weil er seine Kindheit in Armut leben musste, träumte an menschenwürdiges Leben. Zu der Zeit als er als beste Schüler und dann auch als eifrige Kirchendiener drei Jahre Georgisch-Orthodoxe Seminar konnte nicht zu absolvieren, musste er mit 14 für Rotschilds Gummifabrik in Baku arbeiten. Es wurde leicht für bolschwistischen Agitatoren ihn für ihre jüdische Zwecke zu gewinnen. Der Junge "Sosselo" (georgische Kosename für Josef) schon mit 14 wurde zu Schläger, Ringer, aber auch Chorknaben und Poet in seinem Revier in Gori wurde zum "Alphatier".

Der Historiker Simon Montefiore arbeutete über Zehn Jahre in Archiven von Rußland, Georgien und auch Österreich (wo Stalin fast einen Jahr in Wien lebte) entdeckte etwas breiteres Spektrum der Stalins Eigenschaften: Schläger, Bankräuber, Priesterschüler, Dichter, Ehemann, Liebhaber, Vater. Ende der 30-er Jahren Stalin wollte unbedingt mit bekannten anti-bolschewistischen Schriftsteller Michail Bulgakow, Autor von "Master und Margarita" sprechen und der Autor war nicht dagegen. Am Ende des Gesprächs fragte Stalin seinen "Feind" Bulgakow: Sie wollte von jungen Leute schreiben? Alle junge Leute sind doch gleich. Wozu sollte man also ein Stück über den jungen Stalin schreiben?" Bulgakow war nicht dagegen und Stalin wußte das dabei auch alles "Negatives" ins Licht kommt. Er hat dem Bulgakow eine paar seinen Gedichte geschenkt. Leider Bulgakow ist 1940 gestorben. - Anm. JB
)

„Die kommende Revolution in Deutschland wird für das Proletariat in Europa und in Amerika eine größere Bedeutung haben als der Sieg der russischen Revolution vor sechs Jahren. Der Sieg des deutschen Proletariats wird ohne Zweifel das Zentrum der kommunistischen Weltrevolution aus Moskau nach Berlin versetzen.“ (Brief in „Rote Fahne“ vom 10.10.1923)

"Jeder jüdische Nationalist ist ein Agent des amerikanischen Geheimdienstes." (1949 nach der Liquidierung der Jüdischen Republik Birobidschan)

"Nicht die Stimmen auf den Wahlzetteln sind entscheidend sondern derjenige der sie auszählt." (22. Dezember 1936, Erklärung der Konstitution der "UdSSR" in Rede vor Politbüro)

(In dieser Rede Stalin warnte die Kommisare vor Fälschung der Wahlen. Merkwürdigerweise Stalin wollte nicht das Alle für ihn stimmen und somit einen Präsident der "UdSSR" zu werden, mehr noch er ließ die sog. konstitutielle Komission - 129 Personen - hinrichten wegen der Undeutlichkeiten von "UdSSR"-Verfassung. Dabei es ist bis heute nicht klar ob Stalin glaubte selbst, dass unter einer Diktatur tatsächlich eine "Freicheit des Wortes" - als Meinungsfreiheit möglich oder nicht.

Allerdings die Juden, die angeblich gegen Stalin etwas gesagt oder getan haben, wurden meist hingerichtet, nicht aber die Russen und sonstige Nationalitäten. Stalins behrümten Parteisäuberungen fangen erst Anfang 1935 an, als er die "Konstitution-Vorbereutung" verkündete. Nur in diesem Jahr (1936) wurde ein halbes Million der Leninstischen-Juden vernichtet. Ab 1937 begann Stalin mit der grundsätzlichen Säuberung der KP von oben, also bei der Zentralkomitee der WKP/b/ bei der über 70 führender Mitfglieder des ZK wie etwa Trotzki, Bucharin, Kamenew, Rykow, Sinowjew usw. mit Außnahme von Trotzki durch "Gerichte" zum Tode verurteilt.

Bis heute die Historiker können das nicht verstehen, warum Stalin so undankbar ausgerechnet gegen die Juden sich zeigte, die eigentlich dem Stalin an die Macht zu kommen verhalfen. Solschenizyn erklärte das mit folgenden Worten: "Der Stalin war kein "Intellektuelle" in damiligen Sinne gewesen und sollte nur ein Marionette spielen. Der Kagal der jüdischen Bolschewiki hat ihn nicht als Jude anerkannt, weil seine Mutter eine "Sakartvello" also Georgerin war.

Im Kampf 1924-1929 konnte aber Stalin zunächst in Politbüro siegen, indem er Trotzky aus Lande verwiesen. Dann hat Stalin auch alle Leninisten aus der Machtapparat entfernt und nur rein symbolisch nur die "Leninsten" 1935-1940 zum Teil hinrichten ließ. Dann kommt eine Zwangsfrage: Haben die jüdische Bolschewiki nicht schon früher den Stalin nur als junger Räuber in Namen der Revolution gesehen und dabei vergessen, dass er aktiv im Dienste der "Ochranka" (Russische Geheimpolizei) war und damaligen 26 Bakuer Komissare ausgeliefert an einem Britischen Corps, die Ölfelder am Kaspischen Meer durch einer "Kukasische Sowjetrepublik" nicht verlieren wollte. Der "Koba" (Kosename von Stalin) mindesten vor Englander hat sich als ehrlicher Partner gezeigt. 26 Jüdischen Bolschewiki für ihn keinen Wert haben sollte, den Stalin damit mindestens 9 Mitglieder der Bakuer Komissare, die ihn als Kriminellen und Verräter der Bolschwisten wegräumen wollte. Damit das Große Fressen von Stalin wurde zur seinen Politik. - Anm. JB
)

"Kein Krieg zwischen der UdSSR und Deutschland wird vorausgesehen, die Seiten halten die Bedingungen des Nichtangriffspakts strikt ein: Die Gerüchte über den nahen Krieg „sind eine ungeschickt fabrizierte Propaganda der für die UdSSR und Deutschland feindlichen Kräfte“. (14. Juni 1941 Stalins Stellungsnahme zu den "Kriegsgerüchte". Eine Woche später marschierte am 21, Juni 1941 die Rote Armee in Richtung Berlin.)

"Hitler hat überhaupt keine russischen Gefangenen. Er hat nur russische Verräter, und die werden wir erledigen, wenn der Krieg vorbei ist." (Cablogramm von Stalin nach Berlin als Antwort auf Vorschlag Admiral Döniz den gefangengenommenen bei Smolensk den Stalins Sohn Oberleutnant Jacob Dschugaschwili auf deutschen Gen. von Paulus auszutauschen. - Anm. JB)

Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen – warum sollten wir … ihnen erlauben, selbständig zu denken?” (1949, "Prawda" nach Auflösung der Judenrepublik Birobidjan)

"Schaff die Juden aus dem Volkskommissariat... Die Juden stellen schließlich die absolute Mehrheit der leitenden Mitarbeiter und der Botschafter. Und das ist nicht gerecht - Letten und Juden ... jeder zieht eine ganzen Schwanz nach sich." (1939 nachdem Litwinow abgesetzt wurde und Molotow Außenministerium übernahm. - Wjatscheslaw Molotow, "Memoiren", 1991)

(Stalins Mißtrauen gegenüber Juden schon seit Weigerung der Mitgliedschaft bei der sog. "Bakuer Kommissare" (1916-1920) in Tiflis entstanden. Als er dort erfuhr, dass Lenin Riegierung in Rußland übernahm und keinen Platz für ein paar Russen fand kategorisch gesagt habe: Um die Rußland von Juden regieren zu können muß man bevor diese großen Nation zuerst ausrotten - "das ist eine große Nation mit einer große Kultur und Traditionen". Als Stalin den bereits gelähmten Lenin in Gorki-Sanatorium bei Moskau Ende 1923 besuchte, sollte er u. a. ihm offen sagen: Mit dem Terror, wenn es so weiter gehe, irgendwann der Geduld der Russen zu Ende wird. 1927 begann Stalin den 30-jähriger Krieg gegen die Juden indem über drei Viertel der jüdischen Bolschewiki auf eigenem Leib erfahren könnten - was Terror bedeutet. Der Solschenizyn nicht aus Liebe zum Stalin spricht in seinem "Archipel Gulag" von der Vergeltung der Geschichte, sondern ganz intelligent und zwar für die Menschen, die das begreifen können, weist darauf hin, dass die Zahl der Stalinsopfer nicht jüdischer Herkunft viel kleiner als Opfer der jüdischer Herkunft gewesen war. Man sollte nur dabei nicht übersehen, dass Millionen Russen nicht wegen "anti-Stalinismus" in dem Gulag sterben musten, sondern durch Sadismus der Henker NKWD, die 99.9 Prozent aus Juden bestand. - Anm. JB )

"Die Sowjetunion ist daran interessiert, dass Deutschland, das ihr Nachbar ist, stark war, und im Falle der Kräfteprobe zwischen Deutschland und westlichen Demokratien werden die Interessen der UdSSR und Deutschland natürlich übereinstimmen. Die Sowjetunion wird nie das in eine schwere Situation geratene Deutschland sehen wollen."(über "Ribbentrop-Molotow-Abkommen“ am 18.10.1939)

"Verträge sind wie Pasteten: gemacht, um gebrochen zu werden." (über „Ribbentrop-Molotow-Abkommen“, am 26.01.1940)

"1. Alle Siedlungsgebiete, an denen sich deutsche Truppen befinden, sind auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen, 20 bis 30 Kilometer nach rechts und links von den Wegen. Zur Vernichtung der Siedlungspunkte im angegebenen Radius ist die Luftwaffe hinzuzuziehen, sind Artillerie- und Granatwerfer feuer großflächig zu nutzen, ebenso die Kommandos der Aufklärung, Skiläufer und Partisanen-Divisionsgruppen, die mit Brennstoffflaschen ausgerüstet sind.

2. Zu diesem Zweck sind in jedem Regiment Jagdkommandos zu bilden in Stärke von 20 bis 30 Mann, mit der Aufgabe, Sprengung und Inbrandsetzung der Siedlungspunkte durchzuführen. Es müssen mutige Kämpfer für diese Aktionen der Vernichtung von Siedlungspunkten ausgewählt werden. Besonders jene, die hinter den deutschen Linien in gegnerischen Uniformen Siedlungspunkte vernichten, sind zu Ordensverleihungen vorzuschlagen. In der Bevölkerung ist zu verbreiten, daß die Deutschen die Dörfer und Ortschaften in Brand setzen, um die Partisanen zu bestrafen.

3. Bei gezwungenem Rückzug unseren Einheiten auf diesen oder jenen Ort die sowjetische Bevölkerung mitnehmen und ohne Ausnahme vernichten alle Siedlungen, um der Gegner konnte von der Bevölkerung nicht Gebrauch machen. Auf ersten Stelle für diesen Zweck man soll benutzen die Sondertruppen Jagdkommandos nutzen.

4. Militärräte der Fronten und einigen Armeen sollten systematisch prüfen, wie die Aufgaben für Vernichtung der Wohnorte in o. g. Radius der Frontlinie. Dem Hauptquartier sollte je drei Tage mit einem Sonderbericht informiert werden: Wie viel und welche Ortschaften in diesen Tagen vernichtet wurden waren und mit welchen Mittel diese Ereignisse geschafft worden waren. („Stalins Befehl Nr. 0428 vom 17. November 1941 (Verwahrt im Nationalarchiv Washington, Archiv Serie 429, Rolle 461, Generalstab des Heeres, Abteilung Fremde Heere Ost, II H 3/70 Fr 6439568).

Dieser Befehl wurde vom Politbüro am 20. November 1941 das Dokument als „Streng geheim“ erklärt und durch folgenden Personen unterschrieben: Lazar Kaganowitsch, Moische Kalin[in] und W. M. Molotow.

Joachim Hoffmann, langjähriger Wissenschaftlicher Direktor des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes (MGFA) der Bundeswehr, bestätigte, daß ein entsprechender Befehl Stalins erlassen wurde. Ein Faksimile des Befehls hat der russische Stalin-Biograph General Dmitrij Wolkogonow, damals Chef der Politischen Hauptverwaltung der Roten Armee, veröffentlicht, so Hoffmann.

Die erste Übersetzung ins Deutsch hat der russische Generalleutnant der Russische Armee Pjotr Krasnoff, der seit 1919 in Emigration in Deutschland lebte. Seit 1933 war tätig bei Reichkanzlei als Berater in Sachen Rußland. 1941 seine Freunde in Rußland lieferte o. g. Befehl nach Berlin. Krasnow hat erste Übersetzung des Befehls Nr. 0425 ins Deutsch gemacht. 1945 Gen. Krasnow wurde durch US-Militär an die sowjetische NKWD ausgeliefert und im Januar 1947 in St. Petersburg im Alter von 77 hingerichtet. US-Geheimdienst hat viele Dokumente aus Preußischen Nationalarchiv in die USA verschleppt und bis heute noch nich freigegeben. - Anm. JB


JAKOW IOSSIFOWITSCH STALIN (1879-1943 ?)

…über die Juden kann ich nur so viel sagen, daß sie nicht arbeiten können. Juden und Zigeuner sind gleich – sie wollen einfach nicht arbeiten. Aus ihrer Sicht ist das Geschäftemachen das Wichtigste. Einige Juden, die bei uns leben, sagen sogar, daß es ihnen in Deutschland besser gehen würde weil dort der freie Handel erlaubt ist. Wir werden dort zwar geschlagen, aber man läßt und Handel treiben.

Bei uns ist Handeln nicht erlaubt. Wer will, kann etwas lernen. Wer nicht will, kann dennoch arbeiten. Aber der Jude will nicht arbeiten, er kann es nicht. Entweder er treibt Handel, oder er will Ingenieur werden, aber Arbeiter, Facharbeiter oder Bauer will er nicht sein…"

"Vielleicht ist Ihnen bekannt, daß es in der Sowjetunion das jüdische Gebiet Birobidshan gibt…"

"In diesem an der sowjetischen Grenze gelegenen autonomen jüdischen Gebiet befindet sich kein einziger Jude mehr, nur Russen sind dort geblieben. Die Juden können und wollen nicht arbeiten.” (Aus dem Protokoll nach Gefangenhahme vom 16.07.1941 - Das ist momentan sehr wichtig zu erfahren, was auch Sohn von Stalin wußte: nach eine massive Säuberung der Partei 1937-1940 tatsächlich über 3,8 Mio. Juden wurden von Stalin bei Einmarsch nach Baltikum und Polen 14.-30. September 1939 in sicheren Hinterland der "UdSSR" evakuiiert.

Nur Jakob konnte es nicht wissen, dass schon Ende 1941 Stalin organisieterte Jüdische Antifaschistische Komitee, die sollte Allierten überzeugen so schnell wie möglich die Rote Armee mit Waffen und Technik aufrüsten helfen und die sog. 2. Front gegen Deutschland in Süditalien oder Nordengland zu öffenen um der Roten Armee schnelle Vertreibung des Wermacht aus der "UdSSR" zu ermöglichen. Angeblich Josef Stalin wurde in KL Sachsenhausen entweder etwa im April 1943 Selbstmord begangen in dem er absichtlich über den Zaun flüchten wolle, oder wurde von einem russischen Kriesgefangenen Unteroffizier ermordet wurde.

Die Version von einem Deutschen namens Thomas Cushing, der über zwei Jahren mit Stalins Sohn über Kommunismus und Juden diskutiert, wurde durch Untersuchung abgelehnt, denn Cushing ausgerechnet fünf Tage vor wurde aus dem KL entlassen und konnte nicht als Zeuge eintretten. Die Behörden in Berlin haben den IRK informiert - Stalins Sohn sollte nach seine früheren Aussagen schon in Rußland Selbsmord begannen versucht. Sein Vater Josef Stalin hat später in Teheran einem Engländer bestätigt: Jacob tatsächlich von der Natur aus von Depressionen gelitten habe. Das Rätsel über Jakob Stalin bliebt vielleicht für heutige Generation, genau so wie Kennedy Rätsel, nicht gelöst. Ich sehe keinen Grund dafür: den Jakob Stalins Schicksal meiner Meinung nach auch für Historiker von Morgen nicht so interessant, wie das Schicksal von John F. Kennedy. Logisch gesehen Kennedy war auf dem Weg die Juden in der USA entweder entmachten oder aus dem Lande verweisen.

Dagegen Stalins Sohn zwar mit Juden nicht zufrieden war, aber seine Wiederholungen: "Juden wollen nicht arbeiten machen Eindruck, dass er gar nicht so gut über die politischen Tätigkeiten der Juden informiert war oder sich informieren wollte. Er wuchs in goldenen Käfig in Moskau und viellecht oft von Vater darüber gehört, ohne Mut zu haben den Vater mal fragen: warum die Juden das Land der Russen alle wichtigste Posten in Russland besetzen. Die Tochter von Stalin Svetlana (im Westen als Lana Peters bekannt) hat auch bestätigt: "Mein Vater mochte nur mich, die beiden Brüdern konnte er nicht leiden". Auf die Frage: warum? - antwortete sie: "Die beiden sich gar nicht mit dem Schicksal Rußlands beschäftigten wollen.". In Ihrer Tagebuch schrieb Svetlana im Jahre 1972: "Ich kann mich nicht daran erinnern, daß ich mal mit einem oder anderen Gebrüder darüber sprechen könne, selbst wenn ich das gern wollte... mit dem Vater schon..."

Die andere Frage hat Svetlana wollte zunächst nicht beantworten, weil ich unbedingt wissen wollte: Sie sind in Rußland geboren - denken Sie mal daran ob Ihre Heimat Rußland oder "UdSSR" ist? Da muß sehr lange warten. Und dann erzählte sie mir, über ihr Versuch nach Ende der "UdSSR" nach Rußland zurück zu kehren, nicht einmal den sog. Neuen Kommunisten interessiere, weil ich die "UdSSR" und Stalin verraten habe und auch auf keinem Fall von den normalen Menschen, die mich als Monster angesehen haben. In Georgien, wo mein Vater geboren war, das gleiche Reaktion. Man sagte ob mein Vater gut oder schlecht gewesen ist egal, aber warum sie erst nicht nach Tiflis, sondern nach Moskau gekommen?
Also damit habe ich zum ersten Mal mit der Frage HEIMAT konfrontiert. Letztendlich bin ich ein Mensch und nicht das Kind eines Monsters. Dann habe ich verstanden: ich bin durch meiner Abstammung heimatlos geworden. Obwohl ich sowohl als Rußland als auch Georgien liebe und nicht die "UdSSR"..." - Anm. - JB
)


RUDOLF STEINER (1861-1925)

"Betten haben sie keine, auf den Tischen Steine, und an der Wand hängt immer nur derselbe Herr... bei Fräulein Naivität und Herrn Frei von Unterscheidungsvermögen."

Der Mensch muß als Kind wirklich Kind sein, damit er als Erwachsener ganz das werden kann, was er der Anlage nach ist"

"Es gibt Menschen, die in ihrem sittlichen Pathos jeden für einen beschränkten Geist erklären, der eine so offenkundige Tatsache wie die Freiheit zu leugnen vermag. Ihnen stehen andere gegenüber, die darin den Gipfel der Unwissenschaftlichkeit erblicken, wenn jemand die Gesetzmäßigkeit der Natur auf dem Gebiete des menschlichen Handelns und Denkens unterbrochen glaubt. Ein und dasselbe Ding wird hier gleich oft für das kostbarste Gut der Menschheit wie für die ärgste Illusion erklärt. Unendliche Spitzfindigkeit wurde aufgewendet, um zu erklären, wie sich die menschliche Freiheit mit dem Wirken in der Natur, der doch auch der Mensch angehört, verträgt. Nicht geringer ist die Mühe, mit der von anderer Seite begreiflich zu machen gesucht wurde, wie eine solche Wahnidee hat entstehen können. Daß man es hier mit einer der wichtigsten Fragen des Lebens, der Religion, der Praxis und der Wissenschaft zu tun hat, das fühlt jeder, bei dem nicht das Gegenteil von Gründlichkeit der hervorstechendste Zug seines Charakters ist.

Für jeden aber, der die Fähigkeit hat, das Denken zu beobachten – und bei gutem Willen hat sie jeder normal organisierte Mensch -, ist diese Beobachtung die allerwichtigste, die er machen kann. Denn er beobachtet etwas, dessen Hervorbringer er selber ist; er sieht sich nicht einem zunächst fremden Gegenstande, sondern seiner eigenen Tätigkeit gegenüber. Er weiß, wie das zustande kommt, was er beobachtet. Er durchschaut die Verhältnisse und Beziehungen. Es ist ein fester Punkt gewonnen, von dem aus man mit begründeter Hoffnung nach der Erklärung der übrigen Welterscheinungen suchen kann.“

"Ist der Mensch in seinem Denken und Handeln ein geistig freies Wesen oder steht er unter dem Zwange einer rein naturgesetzlichen ehernen Notwendigkeit? Auf wenige Fragen ist so viel Scharfsinn gewendet worden als auf diese. Die Idee der Freiheit des menschlichen Willens hat warme Anhänger wie hartnäckige Gegner in reicher Zahl gefunden.

Und es gehört zu den traurigen Zeichen der Oberflächlichkeit gegenwärtigen Denkens, daß ein Buch, das aus den Ergebnissen neuerer Naturforschung einen "neuen Glauben" prägen will (David Friedrich Strauß, 'Der alte und der neue Glaube'), über diese Frage nichts enthält als die Worte: «Auf die Frage nach der Freiheit des menschlichen Willens haben wir uns hierbei nicht einzulassen. Die vermeintlich indifferente Wahlfreiheit ist von jeder Philosophie, die des Namens wert war, immer als ein leeres Phantom erkannt worden; die sittliche Wertbestimmung der menschlichen Handlungen und Gesinnungen aber bleibt von jener Frage unberührt."

Nicht weil ich glaube, daß das Buch, in dem sie steht, eine besondere Bedeutung hat, führe ich diese Stelle hier an, sondern weil sie mir die Meinung auszusprechen scheint, bis zu der sich in der fraglichen Angelegenheit die Mehrzahl unserer denkenden Zeitgenossen aufzuschwingen vermag. Daß die Freiheit darin nicht bestehen könne, von zwei möglichen Handlungen ganz nach Belieben die eine oder die andere zu wählen, scheint heute jeder zu wissen, der darauf Anspruch macht, den wissenschaftlichen Kinderschuhen entwachsen zu sein. Es ist immer, so behauptet man, ein ganz bestimmter Grund vorhanden, warum man von mehreren möglichen Handlungen gerade eine bestimmte zur Ausführung bringt." (Die Philosophie der Freiheit)


HERMANN STEHR (1864-1940)

"Die klugen Menschen denken mit dem Geist, die Weisen mit der Seele."


ROLF STERNBERGER (1907-1989)

"Wir wissen nicht, wer wir sind. Das ist die deutsche Frage."


JULIUS STETTENHEIM (1831-1916)

"Der Hunger ist für gewisse Agitatoren ein gefundenes Fressen."

"Etwas bleibt immer hängen, sagte der Denunziant und warf einen Blick auf den orden in seinem Knopfloch."

"In jedem Parlament bildet sich eine Majorität, aber dann merkt man nicht immer. das sie gebildet ist."

"Politik verdiorbt den Charakter. Manche Diplomaten können daher von Glück sagen, dass sie keinen Charakter haben."


PJOTR STOLYPIN (1862-1911, ERMORDET)

"Ein Volk ohne nationales Bewusstsein ist ein Haufen Mist auf dem andere Völkern wachsen und gedeihen."


JOSEF STRASSER (1870-1935)

„Wir Sozialdemokraten wollen nicht nur die heutigen Nationalcharaktere nicht erhalten, wir arbeiten geradezu an ihrer Zerstörung. Wir wollen aus dem Deutschen etwas Undeutsches machen.“ (Arbeiter und Nation,1912)




FRANZ-JOSEF STRAUSS (1915-1988)

"Von Bayern gehen die meisten politischen Dummheiten aus. Aber wenn die Bayern sie längst abgelegt haben, werden sie anderswo noch als der Weisheit letzter Schluss verkauft". (1955, veröffentlicht erst 1988 in "Die Zeit")

"Der Marshallplan ist die Wiedergutmachung für die amerikanische Dummheit, nach dem Krieg die Zerschlagung der deutschen Wirtschaft betrieben zu haben." (Rede in München, 1956)

"Im Übrigen weiß ich als Politiker genau, dass ich erst bei meiner Grabrede erfahren werde, wie gut ich gewesen bin, dass ich auch bei jedem Wahlkampf höre, wie schlecht ich bin". (Bayerischen Rundfunk, 4. 11. 1959)

"Und heute wehre ich mich dagegen, nicht weil ich Angst habe, sondern weil wir Jungen die Erfahrungen der Weimarer Republik vor Augen haben, dass jemand, der nicht die ganze Zeit des Dritten Reichs in Deutschland erlebt hat, mich zum Parteifeind Nummern eins stempelt." (Aschermittwochsrede, 1959)

"Wie ich persönlich über die Leistungen der an der Front eingesetzt gewesenen Verbände der Waffen-SS denke, wird Ihnen bekannt sein. Sie sind selbstverständlich in meine Hochachtung vor dem deutschen Soldaten des letzten Weltkrieges einbezogen." (Der Freiwillige, 1959)

"Eines wird man doch aber Herrn Brandt fragen dürfen: Was haben Sie zwölf Jahre lang draußen gemacht? Wir wissen, was wir drinnen gemacht haben." (Aschermittwochsrede, 1961)

"Ich möchte mit meinen Buben viel lieber in der Schweiz leben als in Deutschland 1961." (Der Spiegel, 3. 09. 1961)

"Wem es bei uns hier im Bundesgebiet nicht paßt, der kann ja hinübergehen in die Sowjetzone." (Offenbach, Der Spiegel, 05.04.1961)

"Der Spiegel ist die Gestapo des heutigen Deutschlands. Es gibt dort Tausende von Personalakten. Wenn man die Nazi-Vergangenheit Deutschlands betrachtet, so hat fast jeder etwas zu verheimlichen. Das ermöglicht Erpressungen. Ich war gezwungen dagegen vorzugehen." (''Ha Aretz" Interview, 2. Juni 1963)

"Man muss diese Agenten und Spione - es sind manche auch hier im Saal - unter Kontrolle stellen. Das ist nur die Notwehr des Staates gegen seine Abschaffung." (Rede über Umgang mit Kommunisten, Landtag, 1964)

"Irren ist menschlich, aber immer irren ist sozialdemokratisch" (Rede in Kissingen, 1965)

"Am Ende unserer Generation darf es keinen Kommunismus mehr geben." (1965)

"Sicher ist ihnen das Wort Schumpeters bekannt, dass sich eher ein Mops einen Wurstvorrat halten kann, als dass ein Parlament darauf verzichtet, vorhandenes Geld auszugeben!" (Industrie und Handelskammer, am 15. Februar 1967)

"Was mich angeht, so würde ich lieber Ananas in Alaska züchten als Bundeskanzler sein." (1968)

"Von Viertel-Intellektuellen lassen wir uns nicht vormachen, was Intelligenz ist." (Landtagsrede, 1968)

"Kurt Schumacher, nationalroter Preuße, würde sich im Grabe wie ein Ventilator drehen, wenn er sehen könnte, wie seine Nachfolger sein geistiges Erbe verwalten." (Rede im Bundestag, 1969)

"Deshalb heißt es wohl auch in Lukas 3.13: 'Fordert nicht mehr als gesetzt ist'. Damit sich die Finanzverwaltung daran hält, sind die Finanzgerichte und der Bundesfinanzhof eingerichtet worden." (Festansprache in Aachen, 1969)

"Dem ist die bayerische Volksseele so unbekannt, dass er am besten zu Hause bleibt. Der hält alle Bayern mehr oder weniger für Analphabeten, dieser auf dem Pegasus daher trabende deutsche Oberdichter". (Über Günter Grass, Garmischer Tagblatt, 20. 08. 1969)

"Ich bin ein Deutschnationaler und fordere bedingungslosen Gehorsam." (Der Spiegel, 30. 11. 1970)

"Mir sträuben sich die Haare, wenn ich sehe, wie der dilettantische Amateurdiplomat Bahr in Moskau über Fragen verhandelt, von denen die Zukunft ganz Europas abhängen könnte." (dpa, 1970)

"Ich will lieber ein kalter Krieger sein, als ein warmer Bruder". (Neue Osnabrücker Zeitung, 6. März 1970)

"Ich bin die Stimme der Partei. Bringen Sie das Geld mit, dann dürfen Sie auch mitreden." (Süddeutsche Zeitung, 25. Mai 1970)

"Ein Publikum, das lacht, steht schon weitgehend auf der Seite des Redners." (Rede im Landtag, 1971)

"Das Bemühen der CDU-Sozialausschüsse um den DGB ist genauso, wie wenn der Orden der Benediktinerinnen in den St-Pauli Nachrichten um Nachwuchs würbe". (Handelsblatt, 3. August 1972)

"Ich bin zwar mit ihm befreundet, aber er ist ein Filzpantoffel-Politiker, das sage ich ihm auch selber". (Über Helmut Kohl, Gewerkschaftspost 8/1973)

"Was wir hier in diesem Land brauchen, sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher." (Die Welt, 23. Sept.1974)

"Eine der dümmsten Vorstellungen, die man haben kann, den Arbeitnehmer am Produktivkapital unbedingt beteiligen zu müssen." (Rede in Sonthofen, 18.-19. November 1974)

"Die SPD/FDP-Regierung, die auszog, Deutschland zu reformieren, in Wahrheit aber einen riesigen Saustall angerichtet hat." (Rede im Landtag, 1975)

"Das eigenartige an Sozialisten ist doch, dass sie ihre Lehren aus der Vergangenheit ziehen, in der Gegenwart versagen und für die Zukunft goldene Berge versprechen" (Quick, 23.12.1975)

"Das eklatante Versagen derer, die ausgezogen waren, Deutschland zu reformieren, und einen Saustall ohnegleichen angerichtet haben." (Passau, politischer Aschermittwoch, 12. 02. 1975)

"Für Willy Brandt bin ich ein Sicherheitsrisiko. Aber im Haus des Gehenkten soll man ja vom Strick bekanntlich nicht reden". (Schwäbisches Tagblatt, November 1975)

"Lauf ich denn herum mit einem Stilett in der Lederhose, um politische Gegner zu ermorden". (Quick, 23.12.1975)

"Die Äußerung, die mir hier in den Mund gelegt wird, ist nur im Zusammenhang zu verstehen, so wie ich ihn oft dargelegt habe: Dass nämlich jeder Staatsmann, der zum Gewehr greift, um damit seine politischen Ziele durchzusetzen, und ich meinte damit Hitler mit dem Angriffsbefehl gegen Polen, die Hand abfallen soll" (im Bundestag, 1975)

"Ich fühle mich nicht erst seit meinem Besuch in Peking wie Mao: Eine Partei muss immer in Bewegung gehalten werden, sonst stirbt sie an Verfettung". (Die Welt, 20.11.1976)

"Sie brauchen sich über die Versorgung meiner Person und meiner Familie keine Sorgen zu machen! Diese Frage ist bis zum Einmarsch der Roten Armee weitgehend geregelt". (Rundblick, 10. 09. 1976)

"Über die CSU und mich kann es weder alte noch neue Dokumente geben außer Fälschungen. Das ganze wird auf die zurückfallen, die den "Karl Wienand Preis" für Stimmenkauf im Bundestag zugunsten Willy Brandts gestiftet haben und damit an der Macht geblieben sind". (Münchner Merkur 20. 10. 1976)

"Im Vergleich zu Helmut Schmidt war Wilhelm II geeignet, eine Diplomatenschule zu leiten". (Hör Zu, 38/1976)

"Ich bin weder Heiliger noch ein Dämon. Ich bin kein ausgeklügeltes Buch, sondern ein Mensch in seinem Widerspruch" (Hamburger Abendblatt 12. 2. 1977)

"Ich habe keine Zweifel, dass Chile ein demokratisches und freies Land ist und vor allem, weil es in den vergangenen vier Jahren fundamentale Prinzipien der deutschen Demokratie übernommen hat: Die Disziplin, den Respekt und die Hilfsbereitschaft." (Nach Besuch in Chile, 1977)

"Ein Schwanz, der gleichzeitig mit zwei Hunden wedelt" (über die FDP, Die Zeit, 30.12.1977)

Wir wollen von niemandem mehr, weder von Washington, noch von Moskau, von keinem europäischen Nachbarn, auch nicht von Tel Aviv, ständig an unsere Vergangenheit erinnert werden.“ (Der Spiegel, 25.12.1977)

"Sorgen Sie dafür, daß die Freiheit in ihrem Lande, gleichgültig von woher sie bedroht wird, erhalten bleibt." (19. November 1977 in Chile zu Augusto Pinochet, der Spegel, 28. November 1977

"Die Erziehung der Kinder ist eine Uraufgabe, eine von Gott den Eltern auferlegte Pflicht, ist ihr ureigenstes Recht.” (Bayernkurier, 9.7.1977)

"Afrika ist kein Exerzierfeld für pervertierte Vorstellungen von parlamentarischer Demokratie." (Rede im Bundestag, 27.10.1977)

"Die Italiener kommen mit Verhältnissen zurecht, unter denen die Deutschen längst ausgestorben wären." (1977)

"Ein Volk, das diese wirtschaftlichen Leistungen vollbracht hat, hat ein Recht darauf, von Auschwitz nichts mehr hören zu wollen." (Der Spiegel 25. Dezember 1978) "Der Genscher ist eine armenische Mischung aus marokkanischem Teppichhändler, türkischem Rosinenhändler, griechischem Schiffsmakler und jüdischem Geldverleiher und ein Sachse". (Weltwoche, 2/1978)

"Ich fülle alle Säle als Redner, aber ich leere alle Säle als Sänger". (Münchner Merkur, 11. 10. 1978)

"Bei Ihnen, Herr Wehner, ist das deshalb möglich, weil Sie – vor allen Dingen dann, wenn Sie verärgert sind – Ihre Umwelt so zu behandeln pflegen, wie ostelbische Gutsbesitzer früher angeblich ihre Kutscher behandelt haben". (Rede im Bundestag, am 21. 09. 1978)

Die Demokratisierung der Gesellschaft ist der Beginn der Anarchie, das Ende der wahren Demokratie. Wenn die Demokratisierung weit genug fortgeschritten ist, dann endet sie im kommunistischen Zwangsstaat." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, 11. 01.1978).

"Konservativ heißt nicht nach hinten blicken, konservativ heißt an der Spitze des Fortschritts marschieren." (Rede in Neustadt bei Coburg, März 1978)

"Ich bin der Sohn meines Vaters, Sie sind der Amtsnachfolger Stalins" (Moskau, bei Treffen mit Breschnew, 1978)

"... Meine sehr verehrten Damen und Herren, der Schuldenberg ist mittlerweile der höchste Berg Deutschlands geworden. Allein der Schuldenzuwachs des Jahres 1979 von 35,5 Milliarden DM - das habe ich mir gestern ausgerechnet - würde, wenn man - ich rede jetzt nicht von 100-Mark-Scheinen, sondern ich rede von 1.000-Mark-Scheinen; ich habe hier früher einmal davon gesprochen, daß dann, wenn man das in Fünf-Mark-Stücken beförderte, sogar die Bundesbahn noch gesundete, wenn sie diesen Transportauftrag bekäme – 1.000-Mark-Scheine aufeinander legte, einen Berg von 3.550 Meter oder, wenn man 100-Mark-Scheine nähme, einen Berg von 35 Kilometer Höhe ergeben. Das ist eine Höhe, in der sich heute nur mehr Weltraumschiffe bewegen; in dieser Höhe können nicht einmal Flugzeuge fliegen. Dieser Berg übertrifft den höchsten deutschen Berg, die Zugspitze, erheblich, nämlich um das Vierfache der Höhe des Kölner Doms. Das reine Papiergewicht dieser Geldmenge beläuft sich auf 2.800.000 Kilogramm oder 2.800 Tonnen. Stellen Sie sich einmal vor, in 100-Mark-Scheinen wären das 28.000 Tonnen!"
Westphal (SPD): Vom bargeldlosen Zahlungsverkehr haben Sie wohl noch nichts gehört!
Franz-Josef Strauß: "Nur für der, Anteil des Bundes, ohne Länder, ohne Gemeinden, ohne Bahn, ohne Post, allein in 1.000-Mark- Scheinen befördert, würde man 186 Waggons je 15 Tonnen brauchen. Das sind mehr als drei Güterzüge mit der Höchstzahl von 120 Achsen. Bei 100-Mark-Scheinen wären es 120 Güterzüge." (Haushaltdebatte im Bundestag am 21. 09. 1978)

"Ich hoffe, es geht dem deutschen Volk nie so schlecht, dass es glaubt, mich zum Bundeskanzler wählen zu müssen" ("Die Zeit", 06.07.79)

"Es lohnt sich meistens, die Prognosen der Meinungsforscher nicht gelesen zu haben." (1979)

"Von den vergrämten Nazis sehr alter Jahrgänge bis zu den jugendlichen Schwärmern, dazwischen Knallrote, die Mal vorübergehend als Laubfrosch im Fasching gegangen sind". (über die Grünen, Rheinischer Merkur, 28.3.1980)

"[Helmut] Schmidt ist der bessere Schauspieler, ich bin der bessere Politiker". (Die Zeit, September 1980)

"Wenn in der innerparteilichen Auseinandersetzung einmal die Weite des Denkens fehlt, so ist diese Kennzeichnung viel harmloser, als wenn Herbert Wehner in der Öffentlichkeit Hans-Jochen Vogel ein weiß-blaues Arschloch nennt". (Kölner Stadtanzeiger 7.6.1980)

"Gegen Ratten und Schmeißfliegen führt man keine Prozesse." (Wahlkampfrede in Köln, 1980)

"Das heutige politische Leben wird leider stark von den anpassungsfähigen und geländegängigen Typen bestimmt.“ (1981)

"Helmut Schmidt und ich kennen uns sehr gut. Wenn er mich anredet "Alter Gauner" und ich sage "Alter Lump", so ist das durchaus eine von gegenseitiger Wertschätzung und realistischer Kennzeichnung getragene Formulierung." (Die Welt, 1981)

"Ich halte es für eine Zumutung, wenn der Bürger, der kommt, um vom Politiker Auskunft zu erhalten, mit nichtsagenden Floskeln bedient wird.“ (1981)

"Die Sozialisten von heute haben aus der Vergangenheit nichts gelernt, sie haben keine Dummheit vergessen und keine Weisheit gelernt". (Rheinischer Merkur, 16. Juli 1982)

"Weltanschauungen sind dogmatische Bastarde, gezeugt aus ungeduldiger Quasi-Religiosität, die gleichsam die Apokalypse nicht erwarten kann". (Rede im Landtag, München,1982)

"Es legt sich eher ein Hund einen Wurstvorrat zu, als dass eine liberal-sozialistische Koalition wieder eine Steuer aufgibt". (Pressekonferenz nach der CSU-Vorstandsitzung am 26. 04.1982)

"...Ich bin der Meinung, dass Helmut Kohl den Anforderungen, die das Amt an ihn stellt, gewachsen ist. Helmut Kohl hat nämlich Ihnen gegenüber eines voraus: Er ist entwicklungsfähig und kann lernen. Helmut Kohl ist an seiner bundespolitischen Aufgabe als Fraktionsvorsitzender ohne jeden Zweifel gewachsen. Das ist meine feste, frei geäußerte Überzeugung..." (Sitzung in Bayerischer Landtag vom 24. 11.1982)

"Der einzige Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht darin, dass Gott die Vergangenheit nicht ändern kann, wohl aber können das die Historiker". (Oberpfälzer Kurier, 23. 03.1983)

"Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird? Zehn Jahre überhaupt nichts, und dann wird der Sand knapp". (Wahlkampfrede, 1983)

Man muss einfach reden aber kompliziert denken. Nicht umgekehrt.“ (1983)

„Es ist furchtbar, wie manche Leute nicht in der Lage sind, sich auf den Punkt zu äußern, sondern Drumherum reden. Man muß sich dann in Sitzungen sich schon mal irgendwohin kneifen, damit einem nicht der Geduldsfaden reißt.“ (1984)

"Wenn man den Kopf in der Sauna hat und die Füße im Kühlschrank, sprechen Statistiker von einer angenehmen mittleren Temperatur." (1984)

"Selbst dann, wenn man eine rosarote Brille aufsetzt, werden Eisbären nicht zu Himbeeren." (Landtag, 1984)

"Demokratischer Kommunismus ist das gleiche begriffliche Monstrum wie geröstete Schneebälle." (Wirtschaftspolitische Rede in Paris 1985)

"Ihnen geht es um den Umsturz dieses Staates, um eine andere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung." (über die Grünen Absichten, Bundestag, 1985)

"Wir Bayern müssen bereit sein, wenn die Geschichte es erfordert, notfalls die letzten Preußen zu werden!" (Bayernkurier, 2. 03. 1985)

"Gorbatschows Versuch, die schwerfällige Planwirtschaft zu modernisieren, ist wie das Experiment, einen Schneeball zu rösten." (1985)

"Ich habe zu meinem Leidwesen oft erfahren, dass Ironie in der Rede oftmals nicht verstanden wird." (Bayernkurier, 1986)

"In Bayern kann es ohne einen Vogel weitergehen, aber nicht ohne einen Strauß." (Süddeutsche, 20.03.1986)

"Ich halte viel von Bescheidenheit, doch manchmal halte ich es auch mit Goethe: Nur Lumpen sind bescheiden ... Heute bin ich erstaunlicherweise von Kritik verschont geblieben. Darum übe ich sie selbst an mir, damit ich sie widerlegen kann". (Straubinger Tagblatt, 23. 11. 1987)

"Regierungskunst heißt auch, den wichtigsten Partner so zu behandeln, wie er es verdient". (Abendzeitung , 1987)

"Wenn Politiker anfangen über ihre Karriere nachzudenken, dann ist es meistens ohnehin vorbei". (Köln 1987)

"Die Franzosen bauen Kernkraftwerke wie die Metzger Knackwürste produzieren. (1987)

"Geißler wird nicht Verteidigungsminister, eher wird Rita Süssmuth deutsche Schönheitskönigin." (1987)

"Norbert Blüm ist ein Herz-Jesu-Marxist." (Bayernkurier, 22.11.4987)

"Bisher hat noch jede Regierung versprochen, Subventionen abzubauen, und am Ende ihrer Tätigkeit hatten sie zugenommen." (1987)

"Man kann bestimmte Fehler vermeiden, man kann sich Techniken aneignen, man kann Stilmittel einüben. Aber das rednerische Urgestein muß wohl in der eigenen Natur liegen". (1988)

"Zur erfolgreichen Rhetorik gehört, nie den Kontakt zu den Zuhörern, seien es einige hundert oder viele tausend, zu verlieren."

"Die gelegentlichen Spitzen gegen mich möchte ich dagegen nicht überbewerten, sie gehören zum Ritual einer alten sachlichen und respektvollen Gegnerschaft, die persönliche Wertschätzung nicht ausschließt". (in der Rezension zum Buch "Menschen und Mächte" von Helmut Schmidt 1988)

"Sitzung ogsetzt, highetzt, abghetzt, se higsetzt, se zsammgsetzt, ausanandergsetzt, d'Tagesordnung festgsetzt , wieder abgsetzt, ersetzt, Kommissionen eigsetzt, Kommissionen bsetzt, umbsetzt , gschätzt, nix gsagt, vertagt, z'letzt neu ogsetzt, vui san zsammakumma, nix is rauskumma, Sitzung umma". (dpa-Agenturmeldung, Berlin, Juni 1988)

"Ich fordere alle poltischen demokratischen Kräfte auf, im Interesse der Wahrheit, des Rechtes und der friedlichen Entwicklung einer demokratischen Zukunft Europas, an der Einheit und Freiheit Deutschlands festzuhalten und sie als politisches Ziel mit allem Nachdruck zu vertreten." (Rede zur Eröffnung des 39. Tages der Heimat in Berlin am 11. 11. 1988)

"Ein Politiker, der ein guter Redner sein will, wird immer einiges sagen, was die Leute nicht verstehen" (Der Spiegel, 18. 09. 1989 zum Jahrestag des Tode von FJS)

"Wie manche Pfarrer die Kirche leer predigen, reden auch manche Politiker den Saal leer." (Der Spiegel, 18.09.1989)


GUSTAV STRESEMANN (1878-1929)

Ostpreußen ist ein unzweifelhaft deutsches Land. Das ist von Kindheit an meine Meinung, die nicht erst der Bestätigung durch eine Volksabstimmung bedurfte. Und das dies meine Meinung ist, können Sie ruhig Ihren Ostpreußen in einer öffentlichen Versammlung in Königsberg zur Beruhigung mitteilen.”

"Der polnische Staatspräsident und Marschall Josef Pilsudski, welcher in den dreißiger Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, gegenüber dem deutschen Außenminister Gustav Stresemann am 10. Dezember 1927)

ADLAI E. STEVENSON (1900-1965)

"Nicht die Jahre in unserem Leben zählen, sondern das Leben in unseren Jahren zählt."


ROBERT LOUIS STEVENSON (1850-1894)

"Die grausamsten Lügen sind die, die man nicht ausspricht... "

"Schweigen ist eines des am schwierigsten zu widerlegende Arguments."




SYLVIA STOLZ (geb. 1963)

"Wer uns bekämpft und verteufelt, kennt entweder die Tatsachen nicht oder kennt das Gute nicht oder kann das Gute nicht ertragen. Wer uns bekämpft, bekämpft Deutschland."

"Dass der Regen von oben nach unten fällt – dafür braucht kein Gericht einen Beweis zu erheben. So offenkundig soll auch der Holocaust sein?"

"Ihr Holocaustjuristen, glaubt Ihr wirklich, daß wir dieses Joch noch lange tragen werden?
Daß wir weiter tatenlos zusehen, wie das Andenken unserer Ahnen geschändet wird?
Wie die großen Taten unseres Volkes verdreht und ins Gegenteil verkehrt werden?
Wie unsere Ehre mit Füßen getreten wird?

Wie die Deutsche Sprache und Deutsche Kultur zersetz werden?
Wie Deutschland den Deutschen mehr und mehr entzogen und von fremdkulturell geprägten Ausländern besetzt wird?
Wie unsere Jugend durch Erziehungsverbot, Anti-Kultur, Rauschgift, Zukunft- und Orientierungslosigkeit zugerundegerichtet wird?
Wie immer größere Teile unseres Volkes durch Beschäftigungslosigkeit entwürdigt und verelendet werden?

Wie Tiere, unsere Mitgeschöpfe, massenweise und zum Teil mit unvorstellbare Grausamkeit in „Tierversuchen gemartert, als „Nutztiere“ millionenfach unter entsetzlichen Lebensbedingungen gehalten, jeglicher Lebensfreude beraubt werden?
Wie Natur und Umwelt empfindlich geschädigt werden?

Wie unsere Kranken durch destruktive medizinische Maßnahmen an Körper, Seele und Geist zerstört werden?
Wie unsere Alten durch eine familienfeindliche Verformung unserer Lebensverhältnisse aus der Gemeinschaft in Alters- und Siechenheime entsorgt werden?
Wie unsere Industrie von Fremden übernommen wird?
Wie die Staatsverschuldung die Erträge unserer Arbeit frisst?
Wie die Schrumpfung des Deutschen Volkes forciert wird?

Wie das Deutsche Volk in türkischer Weise belogen, betrogen und ausgeplündert wird?
Wie alle bis hin zu den höchsten ethischen und kulturellen Werten hinter den geschäftlichen und strategischen Interessen des Judentums zurückstehen muß?
Wie wir weiterhin von Freiheit, Selbstbestimmung, Gerechtigkeit, Identität, Heimat, Gesundheit, Eigentum, Vermögen, Ehre und Lebensfreude „befreit“ werden?

Wenn Ihr das erwartet, dann wird es für Euch ein böses Erwachen geben… Das Deutsche Volk erwacht. Seid seines berechtigten heiligen Zorn gewärtig!

Ihr habt das Recht zynisch mit Füßen getreten. Ihr seid nicht als irrende Mitläufer anzusehen; sondern als Feinde bzw. Kollaborateure, die mit Vorsatz handeln. Ihr seid als Mittäter des Seelenmordes an unserem Volke erkannt!...“

Eure Zeit ist abgelaufen!

(Das sagte die Rechtanwältin im Januar 2008 in Mannheim bevor sie aus dem Gerichtsaal durch Polizei ausgetragen wurde. Sie wurde zu 3,5 Jahre Freiheitsentzug verurteilt und noch dazu zu 5 Jahren Berufsverbot als Rechtsanwältin. Ist das die BRiD einen Rechtstaat? – JB.)


THEODOR STORM (1817-1888)

          “Der eine fragt: was kommt danach.
            Der andere fragt nur: ist es recht?
            Und so unterscheidet
            sich der Herr von dem Knecht.”




HANS-GEORG v. STUDNITZ (1907-1993)

„Zwang herrschte, wo Zwang notwendig war.... Es gab keinen Luxus, aber ausreichend zu essen für alle. Es gab Arbeit für jeden. Das war die deutsche Ordnung, das ist sie noch. Sie mag mancher unsympathisch sein, aber eine nicht populäre Ordnung ist immer noch besser als eine populäre Anarchie, wie sie sich heute in Italien bietet." (Freiheit und Ordnung, 1938)

„...Eine dauerhaft friedliche Nachkriegsordnung im Falle eines alliierten Sieges nur dann als möglich, wenn es Deutschland auf der Grundlage annähernder Gleichberechtigung mit den Siegern zu leben gestattet sein würde. Die derzeitige Politik der Alliierten lief für ihn dagegen letztlich auf eine Aufteilung der Welt zwischen USA und UdSSR hinaus. Großbritannien würde nur als zweitklassige Macht in Anlehnung an Amerika existieren und außerdem - ohne ein starkes Deutschland dazwischen – unweigerlich in Konflikt zu Rußland geraten. Auch ein niedergehaltenes Deutschland würde hingegen schon bald zum Zentrum eines europäischen Widerstands gegen die russische Herrschaft werden.“ („Berlin-Rom-Tokio", 1943)

„Solange Deutschland unbesiegt bleibt, ist jeder politische Irrtum in Osteuropa zu reparieren. Wird Deutschland geschlagen, muß er sich verewigen." (1944) „So wie wir noch heute die Leistungen des Barock bewundern, so sollen unsere Nachkommen dereinst die Baugesinnung dieser Zeit rühmen können." (Auf Ruinen Deutschlands, 1947)

„Auf keinen Fall dürfen die neuen Städte in der Voraussetzung gebaut werden, daß der Luftterror sich niemals wiederholen wird. Deutschland ist ein Land der Mitte und wird als solches immer mit Überfällen seiner Nachbarn zu rechnen haben." (1948)

„Das reine Proletarierviertel muß der Vergangenheit ebenso angehören wie das reine Geschäftsviertel. Das eine ist soziologisch so ungesund, wie das andere verkehrspolitisch unzweckmäßig. Proletarierviertel nehmen allzu bald die Gestalt von Elendsquartieren an und werden zu Brutstätten der Klassengegensätze, die der Staat der Volksgemeinschaft für immer beseitigt sehen möchte. Die Stadt der Zukunft solle eine gesunde Mischung von Wohnungen aufweisen, die anspruchsvollen, mittleren und einfachen Bedürfnissen entsprechen." (Wiederaufbau, 1951)

„Immer mehr Pesthalden und Autofriedhöfe überziehen die Landschaft und zeugen von der Unfähigkeit, das Morgen zu bedenken... Das ist eine Folge der „zunehmenden Amerikanisierung unseres Lebens". (Verhäßlichung der deutschen Landschaft, 1959)

„Hätte Willy Brandt den Mut gehabt mit Scharoun umzugehen wie Friedrich der Große mit Knobelsdorff, Berlin wäre um eine Scheußlichkeit ärmer... Es obliegt dem Bauherrn, Experimentierlust und Geschmacksverirrungen des Architekten zu zügeln. Bauen verlangt eine ordnende Macht, einen strengen Sinn für das Angebrachte." (Glanz und keine Gloria, 1960)

"Die deutschen Baumeister nach dem Krieg haben die Gnade der Stunde null nicht zu nutzen verstanden. Schlimmer noch: Der Wiederaufbau hat die deutschen Städte noch einmal zerstört und, wie man fürchten muß, für immer." (1961)

"Die Juden müßten einsehen lernen, daß ihre Katastrophe nur ein Teil jener Weltkatastrophe war, die durch Hitler ebenso über andere Völker, vor allem über das deutsche Volk, heraufbeschworen wurde." (1962)

„...durch den allzu reichlichen Einsatz von Juden bei Besatzungsaufgaben Ressentiments geweckt, die bei Kriegsende kaum entstanden... neben Aufklärungsarbeit gegen Antisemitismus - sich, umgekehrt auch die Juden, von einem antideutschen Komplex frei machen müßten... Die Kenntnis von der Ermordung der Juden ist auf wenige hundert Deutsche beschränkt, während heute fast die ganze Welt von den Konzentrationslagern in der deutschen Ostzone und der Sowjetunion weißt." (1963)

„Eine kranke Zeit braucht eine heile Kirche" ("Ist Gott Mitläufer?", 1969)

„Kindergärten und Kommunen, Partnertausch und Homosexualität, Polygamie und Gruppensex, Rauschgiftzirkel und Bandenwesen. Der um sich selbst und um seine Einsamkeit betrogene moderne Mensch würde dem Terror des Kollektivs ausgesetzt. Die moderne „Antiarchitektur", die den Menschen kein Heimatgefühl mehr vermitteln könne, leiste einen wesentlichen Beitrag zur Desintegration der Gesellschaft." (Auflösung durch Antiarchitektur, 1971)

"Wenn man könnte, würde man in Deutschland Lehrstühle für die Installation von Badezimmern, für Kosmetik und Erotik errichten. Bezeichnenderweise wird in Deutschland selbst der Marxismus-Leninismus als Wissenschaft klassifiziert."(1975)

"Die Deutschen nach 1945 außerordentliche Persönlichkeiten am Staatsruder fürchten gelernt hätten. Strauß war für ihn immer noch „ein Mount Everest unter Schwarzwaldbergen in der deutschen Politikerlandschaft, als er zur Bundestagswahl 1986 über dessen Rückkehr nach Bonn spekulierte, dabei aber eher an die Vorliebe der Deutschen für Administratoren wie Kohl, die ihnen ihre Ruhe nicht rauben würden, glaubte" (Der Adel - ein Pfeiler im Strom der Vermassung,1979)


MICHAEL STÜRMER (geb. 1938)

"In einem Land ohne Erinnerung ist alles möglich. Die Meinungsforschung warnt, daß unter allen Industrieländern die Bundesrepublik Deutschland die größte Schwerhörigkeit verzeichne zwischen den Generationen, das geringste Selbstbewusstsein der Menschen den gründlichsten Wertewandel zwischen ihnen. Wie werden die deutschen morgen ihr Land, den Westen, sich selbst sehen? Es bleibt anzunehmen, daß die Kontinuität überwiegt. Aber sicher ist es nicht.“ (Historikerstreit, Geschichte in geschichtslosem Land, 1979)


GERT SUDHOLT (geb. 1943)

"Europa ist bekanntlich eine Gestalt der griechischen Mythologie. Sie wäre die Tochter des PHÖNIX und der PEROMEDE gewesen oder - ganz nach Wunsch - der Sport des phonemischen Königs AGENOR und der TELEPHASA. Offenbar ist man sich nicht mal in der Sagenwelt über Herkunft und Schicksal Europas ganz im Klaren.

Diese Europa sei beim Spielen am Strande von Zeus - in der Gestalt eines Stieres - geraubt und weithin über See nach Kreta entführt worden. Zeus ließ es bekanntlich nicht beim Entführen, denn die Europa gebar, so die Sage, dem König MINOS die Kinder RHADAMANTHYS und SARPEDON. Soweit die Vorstellungen der Antike, die durchaus verwirrend sind. Was dort weiter geschah, bleibt der Phantasie des Lesers und dem Dunkel der Geschichte überlassen. Für unser Thema allerdings ist schon von Belang, daß es ausgerechnet Kreta war - befindet sich doch dort eine der frühesten Hochkulturen aus dem Frühling der Menschheit, die minoische Kultur.

Die Griechen selbst haben, bevor sie von der Bildfläche der Geschichte verschwanden, der Nachwelt eine Fülle von großartigen Bauten und Ideen hinterlassen. Denken wir nur an SOKRATES, an PLATO, an ARISTOTELES oder PYTHAGORAS, dessen mathematische Lehrsätze für mich heute noch ein Alptraum sind.

Aber erinnern wir uns: In Griechenland wurde erstmals in der Geschichte der Ansturm aus dem Osten aufgehalten, sonst wäre Europa heute eine asiatische Steppe. An den Thermopylen war es, als unter dem Spartanerkönig LEONIDAS vor rund 2500 Jahren jene Schlacht geschlagen wurde, die für den Perserkönig XERXES das „Bis hierher, aber nicht weiter“ bedeutete. Der Satz „Wanderer kommst Du nach Sparta, dann sage, du hast uns liegen sehen, wie das Gesetz es befahl“ erinnert uns an eine der ersten großen militärischen Opferleistungen, denen im Laufe der Geschichte noch unzählige folgen sollten. Es ist europäischer Geist, der dort für immer in Stein gemeißelt wurde.

Sparta als straff geführter Militärstaat ist vergessen, Athen lebt in humanistischer Bildung weiter. Beide gaben entscheidende Anstöße zum Werden Europas. Die Erben waren die Römer. Ihr Imperium Romanum reichte von den Kornkammern Nordafrikas bis zum Wall HADRIANS in Nordengland, vom Atlantik bis an das Ende Europas an den Toren Asiens.

Das war die Welt von damals. Sie umfaßte drei Kontinente. Es war eine staatspolitische Leistung ersten Ranges, dieses Imperium Romanum zu regieren. Die Römer waren freilich keine lebensfernen Schöngeister wie die Athener, sie waren Praktiker der Macht. Sie bauten die erste Infrastruktur Europas.

Die römischen Heerstraßen durchquerten den Kontinent. Aquädukte durchschnitten die Täler. Innerhalb von drei Tagen konnten Nachrichten vom Limes nach Rom gelangen. Ein Nachrichtennetz mit Feuer- und Rauchzeichen ermöglichte es, daß innerhalb von 24 Stunden Informationen von der Porta Nigra, dem heutigen Trier, bis zum Forum in Rom übermittelt wurden. Die heutige Post ist langsamer als die Nachrichtenübermittlung der Römer.

Das römische Recht, das Gesetz und die Ordnung hinterließen die Römer uns mit gewissen Einschränkungen. Soweit es uns überliefert ist, konnte man im alten Rom weitgehend seine Meinung frei äußern, vor allem dann, wenn man ein civis Romanus, ein römischer Bürger, war. Dies hat sich, wie sich inzwischen bis hierher herumgesprochen hat, weitgehend geändert. Als deutscher Staatsbürger können Sie auch aufgrund von Meinungsdelikten problemlos nach Polen oder Griechenland, nach Malta oder Reval ausgeliefert werden.

Das erste Volk, das diesen geographischen Raum erfolgreich unter einen Hut zu bringen versuchte, waren die Römer. Das Imperium Romanum ging von einem Punkt auf der Landkarte aus: Rom. Wir wollen nicht die Entwicklungsgeschichte des Römischen Reiches nachvollziehen, aber dennoch festhalten, daß das Römische Reich, das mit dem damals bekannten Europa identisch war, eine Ausdehnung im ersten nachchristlichen Jahrhundert erreichte, die wahrhaft imponierend war.

Und dann kamen die Germanen. In wuchtigen Schlägen überwanden sie die Mauern und Türme des Limes, die das schon schwächelnde Rom gegen den Ansturm der Goten, Langobarden, Vandalen und Franken errichtet hatte. Sie zerstörten eine alte und errichteten eine neue Ordnung in Europa, an deren Ende zunächst das Frankenreich stand. An die Langobarden erinnert die Eiserne Krone von Monza, und im melancholischen Ravenna weist auf dem Marktplatz die brökkelnde Fassade seines Palastes auf den Gotenkönig THEODERICH hin.

Sonst ist das erste Reich der Germanen mit europäischem Zuschnitt untergegangen. THEODERICH DER GROSSE wollte germanische Freiheit mit römischer Zivilisation verbinden.

Er scheiterte an seinen Germanen und an jenen Römern, die schon lange keine Römer mehr waren. Und dennoch war er einer der ersten Europäer.

Deshalb hat die Geschichte ihm auch den Ehrentitel „der Große“ verliehen. In ihm vereinigt sich der Sage nach DIETRICH VON BERN, der Held der Nibelungensage. Felix DAHN hat dem Volk der Ostgoten in seinem Kampf um Rom ein bleibendes Denkmal gesetzt, wenn er dem unbekannten Harfenspieler im Golf von Sorrent die prophetischen Sätze in den Mund legte:

        „Erloschen ist der helle Stern
        der hohen Amelungen.
        O, Dietrich, teurer Held von Bern,
        Dein Heerschild ist gesprungen,
        Das Feige siegt - das Edle fällt,
        Und Treu und Mut verderben:
        Die Schurken sind die Herrn der Welt,
        Auf Goten laßt uns sterben.


Und noch etwas erinnert an den großen Gotenkönig, sein Grabmal umweit von Ravenna: das erste Oktogon - der Achteckbau - auf europäischem Boden. KARL DER GROSSE, der Vollender des unerfüllten Traumes des THEODERICH, der Gründer des Reiches, sah es und baute eine achteckige Pfalzkapelle in Aachen. Diese wiederum war das Vorbild für den Stauferkaiser FRIEDRICH IL, der als Gegenpol zum Rundbau der Engelsburg des Papstes das Jagdschloß Castel del Monte, die Krone Apuliens, an der Grenzlinie zum Kirchenstaat baute.

Wir eilen der Zeit voraus.

Der erste Ahnherr der Karolinger - sie nannten sich damals noch Arnulfinger - einte das auseinanderstrebende Frankenreich. Er war rücksichtslos und stärker als das müder werdende Geschlecht der Merowinger. Zunächst dienten sie als Majores domi, als Haus- und Hofmeister (in etwa ähnelt dieses Amt dem des Ministerpräsidenten). Der „Ministerpräsident“ wurde nun bei den Karolingern erblich. Ab 787 regierte PIPPIN II, der Hausmeier von Neustrien-Burgund. Fortan regierte er - als Hofmeister - das gesamte Frankenreich, das einzige, was nach der Völkerwanderung Bestand hatte.

Der Karolinger KARL MARTELL, der Sieger über die Araber bei Tours und Poitiers, herrschte seit 737 als König. Die Karolinger hatten die Merowinger endgültig abgelöst, diese verschwanden von der Bildfläche der Geschichte. Der Papst schlug sich zu den stärkeren Bataillonen - er tat das unschwer mit riesigem Gewinn - und stimmte der Absetzung der letzten Merowinger zu.

KARL, nachmals der Große genannt, begann mit 26 Jahren, zusammen mit seinem Bruder KARLMANN, zu regieren. Drei Jahre danach starb der Bruder zu passender Zeit. KARL regierte allein. Ein Jahr danach begann der erste Sachsenkrieg. Ein Jahr später eroberte KARL das Langobardenreich in Oberitalien.

Dann kämpfte der Franke gegen die Sachsen und Bayern, Slawen und Awaren sowie Araber.

Die Steiermark und Kärnten wurden von Deutschen besiedelt. Im Jahre 798 wurde das Bistum Salzburg als Haupt der bayerischen Kirchenprovinz zur Erzdiözese erhoben. Am 25. Dezember 800 war es dann soweit: KARL, König der Franken und Langobarden, wurde zum Imperator Romanorum, zum Kaiser der Römer, gekrönt.

Der Papst ließ sich einen Taschenspielertrick einfallen. Er krönte KARL, ohne daß dies vorher abgemacht worden war. Dadurch konnte es nach außen so scheinen, als sei der Papst der Verleiher der Würde und Rom der Sitz des Reiches, als seien die Römer das „Reichsvolk!.

KARL DER GROSSE hingegen betrachtete sich als Nachfolger Kaiser KONSTANTINS - das war jener Kaiser mit der so genannten Konstantinischen Schenkung, die eine Fälschung der Kirche zu ihren Gunsten war - und als Inhaber eines imperialen fränkischen Königtums, das ihn an die Spitze der gesamten Christenheit stellte.

In der Kaiserkrönung KARLS DES GROSSEN wurde die Idee Europas Wirklichkeit. Der Name erinnert an das römische Erbe, die deutsche Nation sollte der Mittelpunkt einer künftigen Reichsidee werden.

Über ein Jahrtausend sollte diese Idee Klammer und Kitt Europas werden, bis sie fast auf den Tag genau vor 200 Jahren Kaiser FRANZ in einem Staatsstreich niederlegte und das Reich für erloschen erklärte. Vorbei war es mit des Reiches Herrlichkeit.

Halten wir noch einen geschichtlichen Wimpernschlag den Atem an, kehren wir ins Mittelalter zurück. Jedes Beginnen in der Geschichte, ob es sich um eine Person, ein Volk oder einen Staat handelt, schließt bei seinem Anfang das sichere Ende in sich ein.

Im Vertrag von Wirten (dem heutigen Verdun) wurde das Reich KARLS 843 in drei Teile geteilt:
1. in das Westfrankenreich;
2. in einen Streifen von der Nordsee über Lothringen, Hochburgund und das Arelat bis Mittelitalien mit dem Kaisertitel;
3. in das Ostfränkische Reich, das ungefähr der alten Bundesrepublik plus Österreich entsprach.


LOTHAR I. erhielt die Kaisersitze in Aachen und Rom, aber keine Oberhoheit über seine Brüder. LUDWIG DER DEUTSCHE bekam das Ost- und KARL DER KAHLE das Westfrankenreich.

Die Karolinger - eben noch im scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg - hielten sich noch kürzer an der Spitze als ihre direkten Vorgänger, die Mero-winger.

Die lothringische Linie starb in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts aus, die ostfränkische 911 und die westfränkische 1012.

Aus dem ostfränkischen Raum entwickelte sich das REGNUM TEUTONICUM, das Westfrankenreich wurde Frankreich.

Der Raum zwischen beiden ist das nachmalige Burgund, das KARL DER KÜHNE im 15. Jahrhundert vor dem Zugriff des französischen Königs retten wollte. Der Spottvers aus jenen Tagen:         „Vor Grandson verlor er das Gut,
        vor Murten den Mut,
        vor Nancy das Blut“,
erinnert daran, daß mit dem Tod auf dem Schlachtfeld des streitbaren und ehrgeizigen Herzogs von Burgund dieser geopolitische wichtige Streifen Europas nicht an das Reich, sondern an Frankreich fiel.

Der erste, der zum König der Deutschen gewählt wurde, war HEINRICH I. aus sächsisch-niedersächsischem Stamm. 919 wurde er zu Fritzlar von den Großen der Franken und Sachsen auf den Schild gehoben. Für das allmähliche Zusammenwachsen der deutschen Stämme zu einem Reich und vor allem zu einer Nation war seine Regierungszeit besonders wichtig.

Der klassische Beleg für das Zusammengehörigkeitsgefühl, das sich zu dieser Zeit unter den verschiedenen germanischen Stämmen breitmachte, mag in dem Umstand liegen, daß sie wohlüberlegt dem neuen Reich den Namen „Regnum Teutonicorum“, Reich der Deutschen, beilegten.

Die ebenso verbreitete wie einfältige Lesart von den Deutschen als einer „verspäteten Nation“ ist damit widerlegt. Ganz im Gegensatz zu dieser ignorant-defätistischen These ist der Zusammenschluß der Stämme um diese Zeit als eine „verfrühte Nation“ zu bezeichnen, als eine besonders früh ausgebildete im Vergleich zu anderen europäischen Völkern.

Zudem existiert die deutsche Sprache schon etwa seit dem Jahre 600. Sie ist damit viel älter als die Einzelsprachen der Romanen und Slawen.

Es war also ein Reich der Deutschen geschaffen.

Dies allein hatte aber noch nichts mit der Führung oder politischen Neubegründung des europäischen Erdteils zu tun. Im Jahre 936 wurde OTTO I., wir nennen ihn „den Großen“, im Dom zu Aachen gekrönt und auf den Steinthron KARLS DES GROSSEN erhoben. Schon allein diese Handlung war ein Programm.

Die Herzöge von Franken, Schwaben, Lothringen und Bayern walteten ihrer Ämter beim Krönungsmahl. Aber gerade mit diesen Landesfürsten wollte er reinen Tisch machen. Dieses Ansinnen führte zwangsläufig zu langwierigen Auseinandersetzungen mit den Herzögen. Nach den Kämpfen im Innern folgten die Kämpfe nach außen.

OTTO besiegte Frankreich. Lothringen mußte an das Reich abgetreten werden, und er zerschmetterte die neuerliche Gefahr aus dem Osten: 955 schlug er die Magyaren auf dem Lechfeld. Am 2. Februar 962 schließlich ließ er sich in Rom zum Kaiser krönen. Damit knüpfte OTTO DER GROSSE an KARL DEN GROSSEN an, und beide hatten die Überlieferung des antiken Rom übernommen, das den ganzen damals bekannten Teil unseres Kontinents beherrschte. Seit diesem Zeitpunkt wurden nur und ausschließlich deutsche Könige zu römischen Kaisern gekrönt. Dennoch haben beide Ämter an sich nicht das geringste miteinander zu tun.

Aus der damaligen Gleichstellung von Papst und Kirche ergab sich der sich über vier Jahrhunderte hinziehende Streit zwischen Reich und dem Stellvertreter Gottes. Es wurde ein Ringen, der Kirche und Staat für immer trennen sollte.

Höhepunkte dieses erbitterten Ringens wurden der Gang nach Canossa sowie die tragische Auseinandersetzung zwischen dem Staufer FRIEDRICH II. und dem Papst. Gegenpäpste und Gegenkönige wurden ausgerufen und ermordet. Unter dem Bannstrahl der Päpste drohte das Reich zu zerbrechen. Der Papst, der jedoch mit Feuer und Schwert einen Kreuzzug wollte, sprach erneut den Bannfluch über den Kaiser aus. Dem Stauferkaiser FRIEDRICH II. gelang es, die Heiligen Stätten ohne Schwertstreich für das Christentum zu gewinnen.

Der König von Jerusalem gab ihm seine Tochter ISABELLA VON BRIENNE-JERUSALEM zur Frau. Es war des Kaisers zweite Ehe. Er verbrachte - so die Propagandalüge - nur eine Nacht mir ihr, die Hochzeitsnacht. Das Mädchen aus Jerusalem war ihm angeblich zu pickelig.

Wie viele Legenden, so hat auch diese den Vorteil, falsch zu sein. Er war mit ISABELLA acht Jahre verheiratet. Sie gebar ihm eine Tochter und den Sohn KONRAD IV. Der ebenso absolute Monarch wie wissensdurstige Mensch, er sprach deutsch, lateinisch sowie mehrere arabische Dialekte fließend, scherte sich nicht um das Papsttum. In seiner Epoche erhielt das alte Reich noch einmal einen verklärenden Glanz.

In Manfredonia, unterhalb des Gargano, erhielt HERMANN VON SALZA die Bulle zum Einsatz des Deutschen Ordens im Kulmerland, und damit gab der Kaiser grünes Licht zur Ostsiedlung.

Das HEILIGE RÖMISCHE REICH DEUTSCHER NATION schien sich zu einem europäischen Großraum zu entwickeln, auch wenn Frankreich sich bereits auf einem Sonderweg befand und der Kirchenstaat den Weg vom Südreich der Staufer in das Kernland versperrte.

Das Stauferreich reichte vom Finnischen Meerbusen bis zur Straße von Sizilien - fürwahr ein europäischer Traum in der Hoch-Zeit des Mittelalters. Da war der Machtkampf vorprogrammiert. FRIEDRICH II. überlebte den Ausgang dieses Ringens nicht. Er wurde von einem gedungenen Giftmischer des Stellvertreters Gottes auf Erden, des Papstes INNOZENZ IV., ermordet. Von ihm, dem wohl bedeutendsten Sproß dieses schwäbischen Kaisergeschlechts, ist die Idee einer Gemeinschaft der abendländischen Kulturwelt überliefert.

Gestatten Sie einen Hinweis: Die Kaisergeschlechter der Staufer, der Zollern und der Habsburger entstammten dem Schwäbischen, und das aus einem Umkreis von etwa 100 Kilometern. Das war ein fruchtbarer Boden, vor dem wir noch heute den Hut ziehen sollten.

Ein tatsächliches europäisches Großreich war seit den Tagen OTTOS I. unmöglich geworden. Die einzelnen Herrschaften gestalteten ihr Leben im Staat. FRIEDRICH akzeptierte die nationalen Eigenarten der Völker, allerdings gestaltete er diese Vielfalt zu einer Einheit, die vom Kaiser des Reiches geführt wurde. Er nannte sich Sachwalter der Fürsten und Könige. Sein Plan war es, eine Staatengemeinschaft gegen die Theokratie und ihre Verbündeten zu gründen.

Alle Glieder dieser Gemeinschaft sollten einen Angriff auf die Sache des Kaisers einmütig als Angriff auf die gemeinsame Sache verstehen und bekämpfen. Wiederholt rief er den Fürsten zu: „Die Dinge der weltlichen Gewalt dürfen nicht der Kirche unterworfen werden, Euch Edle und Fürsten des Weltrundes beschwören wir und schrecken wir auf, nicht, weil zur Abwehr solcher Schmach unsere Waffen nicht reichten, sondern daß da erkenne die ganze Welt, wie an aller Ehre gerührt wird, wer immer Kränkung erfährt aus der Gilde der Fürsten.
Und warnend fuhr er fort:
Mit uns wird begonnen, aber seid dessen gewiss, geendet wird mit anderen Königen und Fürsten, deren Macht die Priester, wie sie sich rühmen, gar nicht mehr fürchten, sind wir erst bezwungen. Damit verteidigt mit unserer Sache Euer Recht.

Einen Zusammenschluß der abendländischen, das heißt europäischen Fürsten hat FRIEDRICH II. bis zuletzt angestrebt. Seine Vorstellung des Imperiums empfing von dieser Vorstellung Inhalt und Gestalt.

FRIEDRICH II. hat die angemaßte Übermacht des Papstes gebrochen, den Gang nach Canossa und den Fußfall von Venedig getilgt und Europa davor bewahrt, eine Provinz Roms zu werden.

Abgesehen von Staatspapieren hat der Kaiser, das "Staunen der Welt", wie ihn Chronisten nannten - nur wenige Dokumente der Nachwelt hinterlassen. Eines von ihnen befand sich, eingemeißelt in lateinischer Sprache zwischen den Türmen des Tors von Capua, am Eingang zu seinem Südreich. Auch die deutsche Übersetzung vermittelt noch im Abstand der Jahrhunderte einen Eindruck von Gesetz und Ordnung, von den Rechten und Pflichten.

Bevor er das Tor durchschritt, las der Ankömmling: „Auf des Cäsars Geheiß bin ich des Königreichs Wächter. Stürzen werd ich in Schmach, die ich veränderlich weiß. Sicher schreite hindurch, wer fehllos zu leben gewillt ist, aber der Untreue fürcht' Bann und im Kerker den Tod.“

Mit dem Tod des Kaisers begann die kaiserlose, die schreckliche Zeit. Das Tor von Capua, ein beredtes Zeugnis früher europäischer Herrschaft, zerfiel; nur die traurigen Stümpfe mahnen auch im 21. Jahrhundert an die Vergänglichkeit des Reiches und seiner europäischen Grundlagen, die der Bedeutendste und Geheimnisvollste der Staufer vor acht Jahrhunderten legte. Mit den Staufern verging die großartige Vision einer Gestaltung Europas im 13. Jahrhundert. Fortan sollten nicht mehr die Deutschen das europäische Geschehen, sondern fremde Mächte die Geschicke Deutschlands bestimmen.

Der Verlust der Hegemonie in Europa mußte nicht unbedingt den Niedergang des Reiches als europäischen Ordnungsfaktor bedeuten - im Gegenteil, es hätte als deutscher Nationalstaat nicht nur weiterleben, sondern auf diesem Weg die Deutschen ebenso wie die anderen Völker Europas seit dem späten Mittelalter in die ihnen gemäße politische Form bringen können.

Doch Deutschland war diese natürliche Entwicklung nicht beschieden, es wurde Opfer und Schlachtfeld. Seit dem Ende der Stauferzeit erstarkten nämlich die partikularistischen und zentrifugalen Kräfte in Mitteleuropa in einer solchen Masse, daß sie die königliche Zentralgewalt von Jahrhundert zu Jahrhundert weiter zurückdrängen konnten und schließlich zur völligen Zersplitterung des Reiches führten.

Seine nichtdeutschen Gebiete verselbständigten sich, trennten sich vom Reich und gaben ihm zunehmend die Gestalt eines Gemeinwesens, in dem sich deutsche Stämme und Völkerschaften, kleine Herrschaften und größere Fürstentümer, Freie Reichsstädte und die Städte der Hanse sich tummelten, in dem freilich das Kaisertum an Bedeutung verlor.

Europäischen Ansprüchen wurde vorrangig die deutsche Kolonisierung im Osten und Südosten gerecht. Der Traum von Europa schien ausgeträumt, auch wenn Kaiser KARL V. noch behaupten konnte, daß in seinem Reich "die Sonne niemals unterging". Hier entdecken wir freilich nur geringe ordnungspolitische Ansätze, sondern eher arrogante Weltmachtansprüche des Habsburger Kaiserhauses.

Der Prager Fenstersturz, der im wahrsten Sinne des Wortes auf einem weichen Misthaufen sanft abgefedert wurde, war eher eine politische Belanglosigkeit, weitete sich jedoch zum Dreißigjährigen Krieg aus, in dem die damals jungen europäischen Großmächte sich auf das ohnmächtige Reich stürzten und Beute machen wollten.

Endlich kamen das Jahr 1648 und der Friede von Münster und Osnabrück, eines der großen Epochenjahre der deutschen und der europäischen Geschichte: Das Zeitalter des religiösen und politischen Universalismus wurde beendet. An die Stelle der einen Kirche des Mittelalters traten jetzt die verschiedenen Konfessionen, deren Gleichberechtigung im Westfälischen Frieden ausdrücklich bestätigt wurde. An die Stelle der mittelalterlichen Universalmonarchie, die im Weltreich KARLS V. ihre letzte Ausprägung erfahren hatte, entstand jetzt ein System von Großmächten, das die europäische Geschichte und die Idee eines Europas bis in unsere Tage hinein bestimmen sollte.

Von zahlreichen Staaten, insbesondere von den europäischen Randstaaten wie England, Spanien, Portugal, aber auch von Frankreich und Holland, wurde die Erkundung der Welt gewagt, wurden Reiche und Imperien gegründet, die ungeahnte Möglichkeiten versprachen, Reichtümer erwarben, die wieder zerrannen. So stieg auch Schweden zur europäischen Großmacht des Nordens auf, die Niederlage KARLS XII. bei Poltawa beendete freilich rasch den skandinavischen Traum eines europäischen Reiches im Norden unseres Kontinents.

Und dennoch war und ist dieser Ausgriff europäischer Völker in die damals unbekannten Weiten des Erdballs auch für Europa von bleibender Bedeutung. Wir, die Europäer, haben die Welt von heute entdeckt, kolonisiert und geformt. Dies ist eine bleibende Leistung der europäischen Völker, um die uns alle beneiden. Wir, die Europäer mit der uns eigenen Dynamik und den uns eigenen Fähigkeiten zu Innovation und Visionen, haben die moderne Welt geschaffen, auch wenn wir inzwischen längst ihr Spielball geworden sind.

Als vor 250 Jahren der Siebenjährige Krieg ausbrach - es war nüchtern betrachtet der erste Weltkrieg im wahrsten Sinne des Wortes - und 1763 im Frieden von Hubertusburg beendet wurde, hatte der Preußenkönig militärisch nicht mehr viel dazugewonnen, er war aber als gleichberechtigter Partner im Konzert der damaligen europäischen Großmächte Rußland, England, Frankreich und Österreich anerkannt worden.

Man kann dem Preußenkönig gewiss vorwerfen, die Habsburger machtpolitisch aus dem mitteleuropäischen Raum hinausgedrängt zu haben, andererseits aber hatte der Alte Fritz - vor allem durch seine Siege über das damals übermächtig scheinende Frankreich - in den staatlich zersplitterten, aber volkstumsmäßig eng zusammengewachsenen deutschen Landen das Gefühl des Patriotismus kräftig belebt. Noch der alte GOETHE erinnerte sich aus seiner Frankfurter Kinderzeit daran, wie man damals weit über Preußens Grenzen hinaus „fritzisch“ gesinnt war.

Für eine wie auch immer formulierte Europa-Idee hatte Preußens großer König ebenso wenig Interesse wie seine ebenso große Widersacherin Kaiserin Maria THERESIA oder ihr direkter Nachfolger JOSEF II. Beide Monarchen beseelte gewiss keine überwölbende Europa-Idee, ihnen ging es innerhalb und außerhalb der Reichsgrenzen um Landerwerb und Macht, um Steuern und Menschen, um Rohstoffe sowie um die Mehrung des Ansehens ihrer Herrscherhäuser.

Das Kaiserreich der Deutschen lag bereits im Koma, als aus Paris die Nachrichten die europäischen Fürstenhöfe aufschreckten, daß dort die Französische Revolution ausgebrochen sei. Sie war die Geburtsstunde eines überschäumenden und blutdürstigen Nationalismus.

Kommen wir zum vierten Versuch eines geeinten Europa: Das Reich der Deutschen hatte viele Jahrhunderte bestanden. Als am 12. Juli 1806 Kaiser FRANZ II. die deutsche Kaiserwürde in Form eines Putsches niederlegte, war das Ende einer Zeitspanne erreicht, die von 919 bis 1806 andauerte.

Der gute Kaiser FRANZ, im Volksmund wird er gern „der Einfältige“ genannt, und sein Staatskanzler METTERNICH hätten vielleicht rechtzeitig mit der flachen Hand in den Breiteller schlagen müssen, um ihre blaublütigen Freunde und Vettern auf Vordermann zu bringen, oder ihnen - wie man in Süddeutschland gern blumenreich formuliert - den Radetzkymarsch blasen müssen.

Dieser war aber zu jener Zeit noch nicht komponiert. So war es dann vorbei mit des Reiches Macht und Herrlichkeit. Der alten Reichsidee läutete das Totenglöcklein, und gleichzeitig wuchs die Idee der Nationalstaaten. Jener Mann aber, der die Niederwerfung des Reiches der Deutschen verursacht hatte, versuchte nun seinerseits, ein Europa unter französischer Vorherrschaft aufzurichten.

NAPOLEON BONAPARTE, der aus einer der ersten Adelsfamilien seiner Heimatinsel Korsika stammte, war selbst Kaiser der Franzosen und König von Italien. Zu seinem Imperium gehörte nicht allein Frankreich, es umfaßte auch weite Gebiete Oberitaliens, das heutige Belgien, die Niederlande, Oldenburg, Ostfriesland und die Hansestädte. Hamburg wurde Hauptsitz eines neuen französischen Regierungsbezirkes in Deutschland.

Ein Bruder NAPOLEONS war König von Spanien, ein anderer König von Westfalen, sein Schwager MURAT König von Neapel. Ganz Deutschland - dem Rheinbund traten in der Folge noch zahlreiche deutsche Fürsten bei - stand unter dem unmittelbaren Einfluß des Kaisers der Franzosen, ebenso das Großherzogtum Warschau. Österreich und Preußen waren auf grausame Art zurechtgestutzt und völlig außerstande, irgendetwas für sich allein zu unternehmen.

NAPOLEON, der Edelmann aus Korsika, hatte es sich zum Ziel gesetzt, dem Kontinent eine pax francia aufzuzwingen, die absolute Vorherrschaft Frankreichs zu begründen und damit - ob er es nun wollte oder nicht - ein einiges Europa zu schaffen.

Bewußt knüpfte er an antike Vorbilder an, zunächst als „Erster Konsul“ - ein Relikt aus den Revolutionsjahren. Dann ließ er sich in Notre Dame vom Papst salben und setzte sich selbst die Krone auf. Als ihm seine zweite Frau, eine Beute des Friedens von Schönbrunn 1809, einen Sohn gebar, verlieh er dem Säugling den Titel „König von Rom“. Der Korse war sich offensichtlich europäischer Tradition und deren Wirkung auf die Europäer durchaus bewußt.

Von deutschem, insbesondere von preußischem Boden ausgehend, setzte mit NAPOLEONS Scheitern 1812 in Moskau eine Gegenbewegung ein, die innerhalb kürzester Frist die napoleonische Fremdherrschaft über Europa beendete.

Mit einem revolutionären Nationalismus war der kleine Korse angetreten, das gerade in Europas Mitte sich daraus formende Nationalbewußtsein zerstörte NAPOLEONS europäische Träume.

Auf dem Wiener Kongress 1814/15 wollten die fünf Großmächte mit dem erstarkenden Rußland dann das Rad der Geschichte Europas noch einmal zurückdrehen, die Völker von der zukünftigen Gestaltung dieses Kontinents fernhalten - ein Versuch, der ebenso fehlschlagen mußte wie jenes Bemühen, mit einem Zirkel ein Viereck zu ziehen.

DAS ZWEITE DEUTSCHE REICH wurde am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles ausgerufen. Italien war kurz zuvor als Königreich installiert worden. Es begann die Blütezeit eines Nationalismus, der in seiner Unbeflecktheit die Menschen aller sozialen Schichten zunächst begeisterte. Als aber dieser junge Nationalismus mit einem schon damals ungezügelten Kapitalismus vornehmlich in den angelsächsischen und französisch orientierten Ländern zu verschmelzen begann, verlor er für immer seine Unschuld.

Nicht die Urkatastrophe von 1914, sondern die Diktate von Versailles, St. Germain und Trianon stürzten dieses Europa in die größte Krise seines Bestehens.

Der Versuch, eine neue europäische Ordnung der Staaten unter Missachtung des Selbstbestimmungsrechtes und des Souveränitätswillens aller Völker und Volksgruppen aufzurichten, mußte 1919 ebenso scheitern wie 1945 in Jalta und Potsdam.

Dazwischen liegt der letzte, der deutsche Ansatz für ein geeintes Europa. Die Nationalsozialisten hatten mit Europa anfangs nur wenig im Sinn. In Mein Kampf findet der Leser unter dem Stichwort Europa nur einen kurzen Absatz, in dem sich der Autor nur über die britische Politik, die eine angebliche Hegemonie Deutschlands gegen eine tatsächliche Frankreichs in Europa eingetauscht hatte, beschwerte.

In den Anfängen der Herrschaft der NSDAP ist von einem Europa-Konzept noch nichts zu bemerken. Erst im Verlauf des Krieges wandelte sich die Denkungsart. Arno PLACK berichtet: „War HITLER als Oberster Kriegsherr ausgezogen, dem deutschen Volk im Osten neuen Lebensraum zu gewinnen, so sah er sich mitten im Krieg bereits als Repräsentanten aller ihm folgenden Nationen auf dem Weg, den Lebensraum des kämpfenden Europa "zu erweitern".

Da war nach HITLER der neuen deutschen Wehrmacht die Aufgabe zugewiesen, einen ganzen Kontinent zu schützen: vor dem Bolschewismus, der nur ein Ziel habe, Europa zu überfallen, seine Kultur zu vernichten, vor allem aber seine Menschen auszurotten, um Sklavenarbeiter für sibirische Tundren zu gewinnen.“

Nachdem 1919 die damaligen Siegermächte in der Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes versagt und somit den Deutschen eine Steilvorlage zugespielt hatten, waren diese die berufenen Vorkämpfer, mit der Waffe der Freiheit und eben dieses Selbstbestimmungsrechtes die Welt aus den Angeln zu heben.

JORDIS VON LOHAUSEN argumentiert richtig, wenn er in Mut zur Macht schreibt: „Denn allein auf dem Vertrauen der Ostvölker in die von den Deutschen heraufzuführende bessere Ordnung, allein in der tätigen Mithilfe der ihnen anfangs zu Hunderttausenden zuströmenden Russen und Ukrainer - und nur darauf ruhte die Aussicht, den Durchbruch der Wehrmacht in die Tiefen des Ostens zu vollenden und Deutschland - und damit Europa - unangreifbar zu machen. In der umfassenden, durch keine Begrenzung behinderten Begegnung von Deutschen und Slawen lag die Möglichkeit eines größeren bis tief nach Sibirien reichenden Europas ... Gerade Deutsche und Russen hatten einander jede Ergänzung zu bieten. Rücken an Rücken waren sie unüberwindlich...
„Zwei Völker“ - nach Dostojewski-bestimmt, das Angesicht der Welt zu verändern... „Deutschland“, so schrieb er, „braucht uns zu einem engen Bündnis. Sein Feld ist die westliche Welt, uns aber überlässt es den Osten.

Die deutsche Führung hatte also allen Grund, sich mit dem Problem Europa zu befassen. Immerhin existierte vor dem 22. Juni 1941 in Europa - auf dem ganzen Kontinent - nur ein einziger Staat, der sich mit Deutschland im Krieg befand: Großbritannien.

Sodann zwei Staaten, die sich ihre relative Unabhängigkeit bewahrt hatten und neutral waren: Schweden und die Schweiz. Sämtliche anderen Staaten waren einverleibt, besetzt, verbündet oder wohlwollend - Spanien, Portugal - gewesen. Deutschlands europäischer Machtbereich erstreckte sich vom Nordkap bis Sizilien und von der Biskaya bis an die russische Grenze.

Es wurde von der „Neuen Ordnung“ gesprochen. Europa war aufgerufen. Im November 1941 überreichte Albrecht HAUSHOFER, der Sohn des Geopolitikers Prof. Karl HAUSHOFER und Freund des nach England geflogenen Rudolf HESS, dem Staatssekretär im Außenamt, Ernst VON WEIZSÄCKER, eine Denkschrift, in der er als Grundlage eines Friedens mit England seine Europa-Vorstellungen entwickelte.

Sie trugen dem hitlerischen außenpolitischen Axiom von der Aussöhnung und der einvernehmlichen Machtteilung zwischen dem Britischen Empire und einer europäischen Hegemonialmacht Deutschland Rechnung. Dieser Entwurf war ausschließlich machtpolitisch gedacht, allerdings sollte er auch mit wirtschaftspolitischen Folgen einhergehen. Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der Mitgliedsländer wurden vorausgesetzt.

Im Winter 1941/42, als das Dritte Reich auf dem Höhepunkt seiner Machtentfaltung stand, wollte Außenminister VON RIBBENTROP seinem Führer und Reichskanzler in einer umfangreichen Denkschrift für eine europäische Konferenz gewinnen, in der die Selbständigkeit und Integrität der europäischen Staaten festgelegt und garantiert werden sollte.

Im endgültigen Abschluss eines Friedens - HITLER sprach im engeren Kreis davon, daß dieser auf Schloß Kleßheim bei Salzburg verkündet werden sollte - mit Frankreich, Holland, Belgien Norwegen sowie den Balkan-staaten und einem restaurierten Polen sah VON RISBENTROP die erste Voraussetzung für eine vielleicht dann doch noch mögliche Verständigung mit England.

HITLER lehnte dies unter Hinweis auf den bestehenden Kriegszustand ab, aber hier war die Möglichkeit eines Ansatzes für ein gesamteuropäisches Konzept gegeben.

Ein Friedensschluß im Westen, Norden und Süden des Kontinents hätte zu einer Minimierung des Krieges in den westlichen Teilen Europas geführt.

Unabhängig davon wurden im Reichswirtschaftsministerium Überlegungen angestellt, die auf eine Europäische Wirtschaftsgemeinschaft abzielten. In einem entsprechenden Buch mit dem schlichten, aber zutreffenden Titel Europäische Wirtschaftsgemeinschaft aus dem Jahre 1943 mit einem einleitenden Beitrag von Reichswirtschaftsminister FUNK wurden die Grundzüge einer europäischen Wirtschaftspolitik angerissen, die nicht ohne aktuellen Bezug sind.

Dieses auf einem Höhe- und Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges erschienene, aber längst vergessene Buch kann wohl als ein europäisches Friedensprojekt angesprochen werden. Im Kern versucht es, das außerordentlich erfolgreiche Modell der deutschen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik auf ein künftiges Europa zu übertragen.

Es war eine Kampfansage gegen ein Wirtschaftssystem, dessen Endphase wir heute erleben und dessen Schwächen mehr als deutlich werden. Dieses Buch hingegen entwirft die Vision eines Europas gleichberechtigter Völker und steht im krassen Widerspruch zu jenem vereinfachten Weltbild, das man der deutschen Außenpolitik unter HITLER unterstellt: rücksichtsloser Eroberungskrieg, Auslöschung ganzer Völker zur Lebensraumbeschaffung mit dem Endziel, die Weltherrschaft zu erringen.

Diese Europäische Wirtschaftsgemeinschaft des Kriegsjahres 1943 verfügte über ein Problembewusstsein, das manche Ähnlichkeit mit der 1956 Wirklichkeit gewordenen aufweist, aber in vielen grundsätzlichen Fragen andere Wege geht. Die politische Eigenständigkeit der Mitgliedsländer sollte unangetastet bleiben.

Als Träger der Wirtschaftsgemeinschaft sollten die einzelnen Volkswirtschaften dienen. Eine Einheitswährung war ebenso ausgeschlossen wie die Errichtung eines Überstaates, wie ihn die europäischen Politiker heute anstreben. Dieser Markt sollte auf Grund von Erträgen, und nicht mittels eines zentralen Dirigismus demokratisch nicht ausreichend legitimierter Zentralbehörden arbeiten.

Die Antriebskräfte der Wirtschaft sollten die nationalen Arbeitspotentiale, nicht das internationale Kapital sein. Der Taufpate dieser Gemeinschaft war nicht mehr der Brite Adam SMITH, sondern der Deutsche Friedrich LIST.

Nicht nur in der Wirtschaftspolitik jener Jahre finden sich interessante Ansätze für die Ausgestaltung eines künftigen Europa. Auch in der SS, insbesondere bei der Waffen-SS, die der erste gesamteuropäische Truppenverband des 20. Jahrhunderts war, entdecken wir Hinweise, die aufhorchen lassen.

So sagte der im Frühjahr 2005 verstorbene Dr. Franz RIEDWEG, Stabschef der Leitstelle der Germanischen Freiwilligen, anlässlich eines Vortrages in der Junkerschule Bad Tölz am 21. Juni 1943: „Wir müssen uns im klaren sein, daß die germanische Politik nur unter der SS gelöst werden kann, nicht vom Staat, nicht vom Gros der Partei. Wir können Europa nicht als Polizeistaat aufbauen unter dem Schutz von Bajonetten, sondern müssen das Leben Europas nach großgermanischen Gesichtspunkten gestalten.

Und Leon DEGRELLE, einer der begeistertsten Anhänger HITLERS, ausgezeichnet mit dem Ritterkreuz und Eichenlaub und dem Goldenen Verwundetenabzeichen, schreibt in seinen Erinnerungen Denn der Haß stirbt... auf S. 30: „Wir träumten von den politisch und sozial Vereinigten Staaten von Europa. Für ein solches Europa waren wir zu jedem Opfer bereit... Von 1914-1945 hat sich eine solche Vereinigung vollzogen. Das 20. Jahrhundert, das durch die beiden fürchterlichsten Kriege der Menschheit, durch unsägliches Leid und gewaltigste Schöpfungen gekennzeichnet ist, hat für Europa nach 2000 Jahren die Wende gebracht.“

DEGRELLE meint weiter, daß die „große europäische Aufgabe von vielen Offizieren der Waffen-SS“ erkannt worden sei. Wer sich einmal die Mühe macht, die Lehrpläne der heranzubildenden Offiziere der Waffen-SS zu studieren, wird schnell begreifen, was die jungen Menschen von damals umtrieb.

Es war nicht ein irgendwie gearteter Antisemitismus, Welteroberungswille oder ethnische Arroganz. Nein, die jungen „Wilden“ von damals, wenn ich es einmal ein wenig salopp formulieren darf, bewegte die Wiederaufrichtung einer europäischen Ordnung nach den Stürmen des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts. Sie kannten die europäische Geschichte und ihre Verwerfungen.

Sie hatten MACHIAVELLIS Fürst ebenso studiert wie KANTS Ewigen Frieden. Sie wussten um europäische Kultur und Literatur. Sie hatten schließlich ihren DANTE ebenso im Tornister wie GOETHES Faust. Sie lauschten des Abends den Gedichten eines EICHENDORFF ebenso ergriffen, wie sie Bachs Kantaten, MOZARTS Sinfonien, Richard STRAUSS' Letzte Lieder, VERDIS oder WAGNERS Opern verinnerlichten.

Sie waren gebildete Offiziere, und dieses gestählte Bewußtsein, vielleicht letzte Kämpfer für eine abendländische Kultur und für den europäischen Geist zu sein, gab ihnen die Kraft, ihre Männer auch in Ausnahmesituationen zu führen, und die Motivation, das bittere Erlebnis jahrelanger Rückzüge von den nahen Mauern des Kremls bis zur brennenden Reichskanzlei zu ertragen.

In seinen Tischgesprächen hat HITLER über seine Überlegungen zur europäischen Einigung nicht selten Monologe gehalten und seinen Gedanken freien Lauf gelassen. Allein schon aus der verkehrsmäßigen Entwicklung der Welt, sei es notwendig, daß Europa vereinigt werde, um fortbestehen zu können.

Beim heutigen verkehrsmäßigen Zusammenschrumpfen von Raum und Zeit - so HITLER - seien die europäischen Staaten als selbständige Gebilde so lächerlich klein geworden, daß man schon in einer einzigen Stunde mit den neuesten deutschen Flugzeugen über sie alle insgesamt hinwegfliegen könne.

Wenn man mit den Mitteln der Gewalt Europas Einigung geschmiedet habe, müsse man aber wissen, daß Europa auf die Dauer, die Hegemonie einer Nation wie die Deutschlands nur in der Form eines Primus inter Pares, also eines „Ersten unter Gleichen“, ähnlich der Stellung Preußens im BISMARCK-Reich, ertrage.

Selbst in den am stärksten nach Einheit lechzenden Zeiten des Mittelalters habe Europa nie geduldet, daß eine Nation direkt über alle anderen herrsche, beruhten doch Europas Kultur und Zivilisation - also sein ganzes Leben - auf der freien Konkurrenz aller seiner Nationen.

Auch NAPOLEON habe sich auf St. Helena in seinen Erinnerungen zu dieser Europaschau bekannt. Deshalb habe er für den Verbund der europäischen Staaten einen übernationalen Begriff, eben den Namen „Germanisches Reich“, geprägt. Dieses „Germanische Reich Deutscher Nation“ umfaßte im Sommer 1942 rund 6,85 Millionen Quadratkilometer, das heißt, es war territorial fast so groß wie die USA ohne die Pazifikstaaten.

Mit 362,5 Millionen Menschen entsprach sein Bevölkerungsstand sogar dreimal der damaligen Einwohnerzahl der USA ohne die Pazifikstaaten.

Nachdem 1941 die deutsche und vier Jahre später die sowjetische Führung versagt hatten, hat das Schicksal Deutschland und Europa jedoch andere Wege gewiesen.

NAPOLEON und seine Marschälle, HITLER und seine Feldherren hatten nicht die Fortune eines PETERS DES GROSSEN oder eines PRINZ EUGEN.

Der französische Staatspräsident General Charles DE GAULLE propagierte schließlich in den sechziger Jahren ein „Europa der Vaterländer“, das sich von der Vormundschaft des angelsächsischen Elements befreien sollte, und der letzte sowjetische Generalsekretär, Michail GORBATSCHOW formulierte Ende der achtziger Jahre seinerseits die Idee eines „Gemeinsamen Hauses Europa“.

Bei beiden Gedankengängen blieb es bei Visionen. Die seelenlosen Integrationsphantastereien der Brüsseler Bürokraten haben sich jedoch als hohle Sprechblasen und nutzlose Propagandaparolen erwiesen. Das ist nicht unser Europa. Wir wollen ein unabhängiges Europa freier Völker und Volksgruppen mit ihren gewachsenen souveränen Staaten.

Lassen Sie mich zusammenfassen:

Über 2000 Jahre lassen sich fünf Versuche feststellen, die auf die Führung Europas durch ein Volk, aber unter Mitarbeit der übrigen Nationen, hinzielen:

1. Das antike Rom hat unter seiner Führung den Erdteil geeint und über Jahrhunderte hinweg geführt und damit erhalten.

2. KARL DER GROSSE hat nach THEODERICH die Überlieferung Roms aufgenommen. Es ist ihm gelungen, das damals bekannte Europa - mit Ausnahme der Britischen Inseln - zu führen. Das Experiment überlebte seinen Gründer jedoch nur um wenige Jahrzehnte.

3. Das Königreich der Deutschen hat es fertig gebracht, neun Jahrhunderte den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation zu stellen. OTTO DER GROSSE, Kaiser ROTBART sowie sein Enkel FRIEDRICH Il. wollten die Verwirklichung eines europäischen Reiches in Angriff nehmen. Sie alle scheiterten am weltlichen Machtanspruch der Päpste. Allerdings ist es ihnen nur in seltenen Fällen gelungen, die Anerkennung der übrigen christlichen Könige zu erlangen.

4. u. 5. Die bonapartistische und die nationalsozialistische Beherrschung des europäischen Erdteils auf der Grundlage einer Nation, der französischen oder der deutschen, hat bedeutende Erfolge gezeigt, jeweils ist der größte Teil des Kontinents von Paris oder Berlin aus gelenkt worden. Allein die Versuche währten nur wenige Jahre. Es ist die Nachricht übermittelt, daß nach dem gewaltigen Blutvergießen, das Dschingischan verursachte, der Friede so sicher war, daß eine Jungfrau mit einem Goldklumpen auf dem Kopf vom Karakorum bis zum Schwarzen Meer wandern konnte, ohne im geringsten behelligt zu werden.


In beiden Fällen - jenem des Kaisers der Franzosen und jenem des Führers der Deutschen, hat Europa nur das Blutvergießen erlitten, nicht aber den einem endgültigen Sieg folgenden Frieden genossen.

Sämtliche historischen Beispiele, die ich vorgetragen habe, zeigen, daß Europa von einem Reich geeint werden kann. Zu keiner Zeit bisher, und zwar von 100 vor bis 2000 nach der Zeitenwende, ist dies ohne Waffengang abgelaufen. Das Wort des ersten Fürsten von BISMARCK scheint immer noch zu gelten: „Politik wird durch Blut und Eisen - und nicht durch Mehrheitsbeschlüsse gemacht.“

Es friedlich gelingen zu lassen, das ist der Traum, den wir im 21. Jahrhundert träumen. Ob dieser auch realistisch ist, ist die Frage, die heute noch unbeantwortet bleiben muß. In dieser ungewissen, gelegentlich verfahrenen Situation, in der wir Europäer uns heute befinden, will ich an das Wort des großen Historikers Johannes HALLER erinnern, der seinen Deutschen in einer ähnlich vertrackten Situation wie der heutigen aufmunternd zurief:
„Tun wir unsre Pflicht, so haben wir auch ein Recht, an unsere Zukunft zu glauben. Die Jahrhunderte unserer Geschichte selbst sind es, die dem, der auf ihre Stimme zu lauschen weiß, die Losung zurufen: Wir heißen Euch hoffen.“(Die Idee Europa, XXII. Kongress-Report, 2006)


VIKTOR SUVOROW (eigl. WLADIMIR RESUN, geb. 1947)

„Der gewaltige Opfergang Deutschlands und der anderen Achsenmächte haben es verhindert, daß die Rote Armee ihr Rotes Banner auch über Paris, Amsterdam, Kopenhagen, Rom, Stockholm und womöglich auch über London hissen konnte. Stalin wollte Europa überwältigen, also nicht nur Deutschland, das ist die historische revisionistische Dimension".(Eisbrecher)

„Den endgültigen Entschluss, den Krieg zu beginnen, faßte Stalin am 19. August 1939", vier Tage vor Abschluss des Hitler-Stalin-Paktes in Moskau. An eben diesem 19. August 1939 habe Stalin beschlossen, den Krieg gegen Hitler am 6. Juli 1941 zu beginnen.“ (Unternehmen Barbarossa)


JOHN SWAINTON (1829-1901)

"Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde, wissen das, und ich weiß es gleichfalls. Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine Meinung ehrlich und offen zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist es vielmehr, die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu verleumden, zu Füßen des Mammons zu kuschen und sich selbst und sein Land und seine Rasse um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Hörige der Finanzgewaltigen hinter den Kulissen. Wir sind die Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie am Draht ziehen. Unser Können, unsere Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind nichts als intellektuelle Prostituierte." (New York Times)

"Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, um meine ehrliche Ansicht aus der Zeitung, mit der ich verbunden bin, herauszuhalten. [...] Wenn ich es mir erlauben würde, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, wäre ich meine Beschäftigung vor Ablauf des Tages los."


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