TACITUS - TAGORE - de TALLEYRAND - TALMON - TANN - TANSIL - TEILHABER - THOREAU - THIESS - de TOCQUEVILLE - TODENHÖFER - TOLSTOI - v. TREITSCHKE - TREU - TROJANOW - TROZKI (BRONSTEIN) - TSCHAIKOWSKI - TSCHECHOW - TURGENJEW - TÜTSCHEW - TUCHOLSKY - TWAIN
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PUBLIUS CORNELIUS TACITUS (58-120)

„Damit er sich des Volkes für die Zukunft versichere, gab Moses ihm [dem Volk der Juden] neue Kultbräuche, die im Gegensatz stehen zu denen aller übrigen Menschen. Dinge, die uns heilig sind, haben keine Heiligkeit für sie, während sie erlauben, was uns verboten ist. [...] Sie schlachten den Ramm, offenbar zur Verhöhnung des Hammon [Nordafrikanischer Gott], und sie opfern den Ochsen, weil die Ägypter ihn als Apsis verehren. Sie enthalten sich des Schweinefleisches, weil sie vom Aussatz, für das dieses Tier anfällig ist, befallen waren. [...] Uns wird gesagt, daß das Ruhen am siebenten Tag angenommen wurde, weil dieser Tag ein Ende ihrer Qualen brachte; nach einer Weile hat der Reiz der Trägheit sie dazu verleitet, auch das siebente Jahr mit Nichtstun zu verbringen. Doch andere sagen, es geschieht zu Ehren des Saturn [...]“

"Je korrupter der Staat, desto zahlreicher die Gesetze."

"Kein Mensch der Welt übertrifft die Germanen an Treue."

"Moses gab, um sich des Volkes für die Zukunft zu versichern, ihm ganz neue und von denen der übrigen Welt zuwiderlaufende Gebräuche. Unheilig ist doch alles, was bei uns heilig ist; hinwiederum ist bei ihnen erlaubt, was uns ein Gräuel ist."

"Solange der Orient unter der Herrschaft der Assyrer, Meder und Perser stand, waren sie der verachtetste Teil der Unterworfenen."

"Die Juden sind ein in allem ekelerregendes Volk."




RABINDRANATH TAGORE (1861-1941)

„Ach, ich habe meinen Tautropfen verloren!", ruft die Blume dem Morgenhimmel zu, der all seine Sterne verloren hat.

Allein sein zu müssen, ist schwer - allein sein zu können, ist schön.

„Beim Streit um die Wahrheit bleibt der Streit die einzige Wahrheit.“

"Das Leben ist ein andauerndes Staunen über das Wunder, zu leben."

"Das Leid ist eine harte Münze, die wir für alles Wertvolle im Leben, für unsere Kraft, Weisheit und Liebe zahlen müssen."

"Das Unrecht kann sich keine Niederlage leisten. Aber das Recht kann es."

„Der Glaube ist der Vogel, der das Tageslicht spürt, bevor der Morgen dämmert.“

„Demut ist die höhere Form der Liebe. Am reichsten sind die Menschen, die auf das meiste verzichten können."

"Der Mensch errichtet Barrikaden gegen sich selbst."

"Der Mensch geht in den Lärm der Menge, um den Schrei seines eigenen Schweigens zu übertäuben."

„Der Pessimismus ist eine Art geistiger Trunksucht; er verschmäht gesunde Nahrung, frönt dem Genuß des Haderns und Anklagens und bringt sich künstlich in einen Zustand der Niedergeschlagenheit, der ihn nach stärkeren Mitteln greifen läßt.“

"Der Schmetterling, der von Blume zu Blume flattert, bleibt immer mein; den ich im Netz fange, verliere ich."

„Der Strom der Wahrheit fließt durch Kanäle von Irrtümern.“

Die europäische Zivilisation… ist eine Menschenfresserzivilisation; sie bedrückt die Schwachen und bereichert sich auf ihre Kosten. Überall läßt sie Neid und Haß aufschießen, wo sie hintritt, wächst kein Gras mehr… Ihre Macht rührt daher, daß sie alle ihre Kräfte auf das einzige Ziel der Bereicherung richtet… Unter dem Decknamen Patriotismus bricht sie das gegebene Wort, wirft schamlos ihre aus Lügen gewobenen Fangnetze aus, errichtet in ihrem dem Profit gewidmeten Tempel ungeheuerliche Riesenbilder, jenem Gott zu Ehren, den sie anbetet. Ohne das mindeste Zaudern prophezeien wir: das wird nicht immer dauern!“

"Die kleine Wahrheit hat klare Worte; die große Wahrheit hat großes Schweigen."

"Die Lüge kann nie zur Wahrheit werden dadurch, daß sie an Macht wächst."

"Die Sonnenblume schämte sich, die namenlose Blume als ihre Verwandte anzuerkennen. Da ging die Sonne auf, lächelte der Verachteten freundlich zu und fragte: "Wie geht es dir, mein Liebling?"

"Die Traurigkeit ist der Brautschleier meiner Seele. Er wartet auf die Stille der Nacht, daß sie ihn lüfte."

„Die Zeit und die Flut warten auf niemanden.“

„Die Wolke sprach zu mir: "Ich vergehe";
die Nacht sprach: "Ich tauche ein in den feurigen Morgen."
Der Schmerz sprach: "Ich verharre in tiefem Schweigen als seine Fußspur."
"Ich sterbe hinein in die Vollendung", sprach mein Leben zu mir.
Die Erde sprach: "Mein Licht küsst deine Gedanken jeden Augenblick."
"Die Tage vergehen", sprach die Liebe, "aber ich warte auf dich."
Der Tod sprach: "Ich fahre das Boot deines Lebens über das Meer."

"Du kannst das Beste nicht wählen. Das Beste wählt dich."

„Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."

„Eines Tages werden wir wissen, daß der Tod uns nie das rauben kann, was unsere Seele gewonnen hat“

"Eines Tages werde ich im Sonnenaufgang einer anderen Welt Dir singen: "Ich sah Dich schon im Licht der Erde, in der Liebe der Menschen."

„Einst träumten wir, wir wären einander fremd. Wir wachen auf und erkennen, daß wir uns lieb haben.“

"Eher bin ich gern allein – als von schlechten Freunden umgeben."

„Es sind die kleinen Dinge, die ich meinen Lieben hinterlasse, die großen Dinge sind für jedermann.“

"Freunde sind nie heimatlos, denn einer wohnt in dem anderen Herzen."

"Gib, daß ich in der Wahrheit lebe, mein Gott, auf daß ich in der Wahrheit sterben kann."

"Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt."

"Glück hat seine Kehrseite, aber Frieden ist ohne Sünde."

„Gott wohnt in jeden Menschen und wenn wir ihn finden wollen, dann können wir ihn nur in den Tiefen unseres Herzens begegnen, dort ist er zu Hause. Das ist der einzige Ort, an dem Gott wohnt.“

"Herr, gibt mir die Kraft, leicht meine Freuden und Sorgen zu tragen! Gib mir die Kraft, meine Liebe fruchtbar im Dienste zu machen."

"Hier bin ich heftig hin- und herbewegt von Lob und Tadel, von den Sorgen des Lebens, vom Schmerz der Trennung von denen, die mir lieb und nahe sind. Du allein bist meine Zuflucht. Du, der du die Last der ganzen Welt trägst, willst du nicht die Last dieses meinen kleinen Herzens tragen?"

"Hoffnung ist der Vogel, der singt, wenn die Nacht noch dunkel ist."

"Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte, und siehe, die Pflicht war Freude."

„In der Liebe versinken und verlieren sich alle Widersprüche des Lebens. Nur in der Liebe sind Einheit und Zweiheit nicht in Widerstreit.“

"In Tatsachen gekleidet, fühlt die Wahrheit sich eingeengt. Im Gewande der Dichtung bewegt sie sich leicht und frei."

"Ist die Zeit gekommen, bleibe ich nicht länger hier. Mein Herz lebt in diesem jungen Baum – in seinen Blüten, in seiner zarten Blätter Tanz. Meine Hoffnung auf immer neue selige Frühlinge bleibt bestehen. Ich selbst werde gehen."

„Jedes neugeborene Kind bringt uns Nachricht von Gott, daß er noch nicht von den Menschen enttäuscht ist.“

"Laßt nur den die Dornen sehen, der Augen für die Rose hat."

"Laß das meine letzten Worte sein: Ich glaube an die Liebe!"

"Laß dein Leben schön sein wie eine Sommerblume und deinen Tod leuchtend wie Herbstlaub."

"Lerne – als ob Du ewig lebtest, aber lebe –als ob Du morgen sterben müsstest."

„Lesen ohne Denken ist dasselbe wie Bausteine anhäufen, ohne etwas damit zu tun.“

"Leuchtende Tage: nicht weinen, weil sie vorüber, sondern lächeln, daß sie gewesen."

"Lob beschämt mich, denn heimlich bettle ich darum."

„Macht können wir durch Wissen erlangen, aber zur Vollendung gelangen wir nur durch die Liebe.“

"Nähre deinen Glauben – und deine Zweifel werden verhungern."

„Nicht der Boden ist das Vaterland, sondern die Menschen darauf.“

„Prahlerei ist nur Schamgefühl unter falscher Maske; sie glaubt nicht wirklich an sich.“

"Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht, nicht das Auslöschen der Sonne."

"Vier Stücke sind's, wer diese hat, der ist von Gottes Kindern: Wer Freude am Gerechten hat und Nachsicht mit den Sündern, den fördert, der dahinten bleibt, ihn vorwärts treibt, und den, der vorwärts geht, nicht sucht zu hindern."

„Wahre Liebe muß von innen her erweckt werden und nicht durch etwas Äußeres. Dienen kommt vor Eigennutz – das ist das Merkmal der Liebe.“

"Wahrheit ist nur zu oft der Name, den wir unseren wechselnden Irrtümern geben."

„Wenn ich einmal von hier mich wende, sei dies mein Abschiedswort: unübertrefflich ist, was ich gesehen.“

„Wenn ihr ein Problem anpackt, wird es euch den Weg zeigen, es zu lösen. Wenn ihr in Not seid, helft anderen, und ihr werdet Erfüllung finden. Es ist ein Gesetz, daß jenen, die dienen, gedient wird.“

„Wenn ihr einen Stein werft, wird er euch von hinten wieder treffen – weil die Erde rund ist.“

"Wenn ihr eure Türen allen Lügen verschließt, schließt ihr die Wahrheit aus".

"Wenn ich einmal von hier mich wende, sei dies mein Abschiedswort: unübertrefflich ist, was ich gesehen."

"Wenn ich das Ruder aus den Händen gebe, dann weiß ich Herr, das du es von mir übernimmst."

„Wer Bäume setzt, obwohl er weiß, daß er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat zumindest angefangen, den Sinn des Lebens zu begreifen.“

„Wer Gutes tut, klopft ans Tor; wer liebt, findet es offen.“

"Wer sich selbst kennt, dem ist niemand fremd."

„Wir brauchen eine langfristige Vision, die Vision der Seele.“

"Wir kommen der Größe am nächsten, wenn wir groß in Demut sind."

Wir leben in dieser Welt, solange wir sie lieben.

„Wir sind in diese Welt gekommen nicht nur, daß wir sie kennen, sondern daß wir sie bejaen.“

"Wir sollten essen, was die Natur uns freiwillig gibt. Das, was vor uns wegläuft und das, was wir erst einfangen und töten müssen, ist nicht für uns bestimmt. Das ist eine Grausamkeit, und nur wer nicht zu lieben gelernt hat, kann dies tun. Wenn eine Frucht reif wird, verändert sich ihre Farbe, sie wird größer und sie sagt uns: "Ich bin reif, bitte pflücke mich! Wenn Du mich nicht isst, werde ich herunterfallen und verderben." Ebenso ist es mit dem Getreide und anderen Pflanzen. All das erhalten wir als ein Geschenk Gottes, und dies ist zu unserer Nahrung bestimmt."


CHARLES MAURICE de TALLEYRAND-PÉRIGORD (1754-1838)

"Außenpolitik ist die Kunst, einem anderen so lange auf den Zehen zu stehen, bis er sich entschuldigt.“

„Der Kaffee muß heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel, süß wie die Liebe sein.“

"Die Justiz ist die Hure der Politik!"

„Die Sprache ist den Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen.“

„In einem Roman muß die Hauptperson ein bedeutender Charakter sein; in wirklichen Leben waltet oft ein glücklicher Zufall und drängt mittelmäßige Menschen in den Vordergrund, die kein anderes Verdienst haben, als daß sie eben im entscheidenden Augenblick zur Hand waren.“ (Memoiren)


JACOB LEIB TALMON (1916-1980)

"Daß nach dem Zweiten Weltkrieg Tausende Bücher über Antisemitismus und Nationalsozialismus erschienen, aber kein einziges über den jüdischen Bolschewismus, liegt daran, daß es sich um ein explosives Thema handelt, nämlich um die historische Verantwortung und Schuld der Juden für den Bolschewismus."


HEINRICH FREIHERR v. UND ZU DER TANN (1650 - 1714)

        Ich will! das Wort ist mächtig,
        Ich muß! das Wort ist schwer, –
        Das eine spricht der Diener,
        Das andre spricht der Herr!

        Laß eins die beiden werden
        Im Leben Ohn' Verdruß –
        Es gibt kein Glück auf Erden,
        Als wollen, was man muß.


CHARLES C. TANSIL (1890-1964)
„Die Aufrechterhaltung der Nahrungsmittelblockade gegen Deutschland bis zum März 1919 – vier Monate nach dem Waffenstillstand – war ein staatspolitisches Verbrechen und ein Verbrechen gegen die Zivilisation überhaupt.“


FELIX TEILHABER (1884-1956)

"Der Sozialismus ist eine jüdische Idee … Jahrtausende predigten unsere Weisen den Sozialismus." (1919)


CHARLES ALEXIS HENRI MAURICE CLÉREL de TOCQUEVILLE (1805-1859)

„Wer in der Freiheit etwas anders als sie selber sucht, ist zur Knechtschaft geboren“

„Das Leben ist weder ein Vergnügen noch eine Schmerz, sondern eine ernste Angelegenheit, mit welcher wir beauftragt sind und die wir zu unserer Ehre führen und vollenden müssen.“

“Ich kenne kein Land, in dem im Allgemeinen weniger geistige Unabhängigkeit und wirkliche Diskussionsfreiheit herrscht als in Amerika…In den demokratischen Republiken geht die Tyrannei anders (als in Despotien) zu Werk. Der Machthaber sagt hier nicht mehr: “Du denkst wie ich oder du stirbst.” Er sagt: “Du hast die Freiheit, nicht zu denken wie ich… Aber von dem Tag an bist du ein Fremder unter uns. Du wirst dein Bürgerrecht behalten, aber es wird dir nichts mehr nützen…Du wirst unter Menschen wohnen, aber deine Rechte auf menschlichen Umgang verlieren. Wenn du dich einem unter deinesgleichen nähern willst, so wird er dich fliehen wie einen Aussätzigen; selbst wer an deine Unschuld glaubt, wird dich verlassen, sonst meidet man auch ihn. Gehe hin in Frieden, ich lasse dir das Leben, aber es ist schlimmer als der Tod.”

"Um sein Ziel zu erreichen, stützt sich der eine auf den perssönlichen Vorteil und läßt die Kraft und die Vernunft der einzelnen Menschen handeln, ohne sie zu lenken. Der zweite fast gewissermaßen in einem Mann die ganze Macht der Gesellschaft zusammen. Dem einen ist Hauptmittel des Wirkens die Freiheit; dem anderem die Kenchtschaft. Ihr Ausgangspunkt ist verschieden, ihre Wege sind ungleich; dennoch scheint jeder von ihnen nach einem geheimen Plan der Vorstellung berufen, eines Tages die Geschicke der halben Welt in seiner Hand zu halten."


FRANK THEODOR THIESS (1890-1977)

„Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.“


JÜRGEN TODENHÖFER (geb. 1940)

OFFENER BRIEF AN JOACHIM GAUCK

Lieber Herr Bundespräsident,

Sie fordern, dass Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch. Wissen Sie wirklich, wovon Sie reden? Ich bezweifle es und habe daher vier Vorschläge:

1. Ein Besuch im syrischen Aleppo oder in Homs. Damit Sie einmal persönlich erleben, was Krieg bedeutet.

2. Vier Wochen Patrouillenfahrt mit unseren Soldaten in afghanischen Kampfgebieten. Sie dürfen auch Ihre Kinder oder Enkel schicken.

3. Ein Besuch eines Krankenhauses in Pakistan, Somalia oder im Yemen – bei unschuldigen Opfern amerikanischer Drohnenangriffe.

4. Ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes El Alamein in Ägypten. Dort liegen seit 70 Jahren 4.800 deutsche Soldaten begraben. Manche waren erst 17.

Kein Bundespräsident hat sie je besucht.


Nach unserem Grundgesetz haben Sie “dem Frieden zu dienen”. Angriffskriege sind nach Artikel 26 verfassungswidrig und strafbar. Krieg ist grundsätzlich nur zur Verteidigung zulässig. Sagen Sie jetzt nicht, unsere Sicherheit werde auch in Afrika verteidigt. So etwas Ähnliches hatten wir schon mal. 100.000 Afghanen haben diesen Unsinn mit dem Leben bezahlt.

Wie kommt es, dass ausgerechnet Sie als Bundespräsident nach all den Kriegstragödien unseres Landes schon wieder deutsche Militäreinsätze fordern?

Es stimmt, wir müssen mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Aber doch nicht FÜR KRIEGE, sondern FÜR DEN FRIEDEN!

Als ehrlicher Makler. Das sollte unsere Rolle sein. Und auch Ihre.

Ihr Jürgen Todenhöfer.

München, den 2. Februar 2014

PS: Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen.


HENRY DAVID THOREAU (1817-1862)

"Die Sprache der Freundschaft besteht nicht aus Worten, sondern Meinungen."

"Ungehorsam ist die wahre Grundlage der Freiheit. Die Gehorsamen sind Sklaven."

"Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg all unsere Erwartungen übertreffen."


JÜRGEN THORWALDSEN

»Ein absolut einmaliges Geschehnis der bisherigen Geschichte, das keinen Vergleich mit den barbarischen Handlungen zulässt, die zur gleichen Zeit auf der nichtdeutschen Seite begangen wurden.« (Das Lied der Toten)




LEO TOLSTOI (1828-1910)

"Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst."

"Alle denken nur darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte, doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern."

"Allein im Bereich des Bewußtseins ist der Mensch frei, Bewußtsein wiederum ist nur im jeweils gegenwärtigen Augenblick möglich."

"Besitz verlockt zur Sünde, und Anhäufung von Reichtümern entsittlicht den Menschen. Nur die einfache Arbeit gibt Glück und Zufriedenheit."

"Bedenke bei jedem Anschaffen und Benutzen eines Gegenstandes, daß dieser ein Produkt menschlicher Arbeit ist und daß Du indem Du ihn verbrauchst, zerstörst, beschädigst, diese Arbeit zerstörst und damit Menschenleben verbrauchst."

"Das beste Mittel, glücklich zu werden, ist, wie eine Spinne aus sich heraus nach allen Seiten ein Netz aus Liebe zu spinnen und mit dessen klebrigen Fäden alles einzufangen, was des Weges kommt."

"Das Glück besteht nicht darin, daß du tun kannst, was du willst, sondern darin, daß du immer willst, was du tust."

"Das Leben ist ein Traum, den Tod ist Auswachen."

"Das Mitleid bleibt immer dasselbe Gefühl, ob man es für einen Menschen oder für eine Fliege empfindet. Der dem Mitleid zugängliche Mensch entzieht sich in beiden Fällen dem Egoismus und erweitert dadurch die moralische Befriedigung seines Lebens."

„Die Kraft der Gedanken ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben des Menschen.“

"Historiker sind wie taube Menschen, die ständig auf Fragen antworten, die ihnen niemand gestellt hat."

"Kümmere dich nicht um den Beifall von Leuten, die du nicht kennst oder die du verachtest."

"Lebe so, daß du die Taten deines Lebens nicht zu verheimlichen brauchst, aber auch kein Verlangen danach hast, sie zur Schau zu tragen."

"Nur wer in Übereinstimmung mit seinem Gewissen lebt, kann wohltuenden Einfluß auf andere haben."

"Der Widerspruch, zur eigenen Vernunft zu leben, ist der unerträglichste aller Zustände."

"Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse."

"Nur das Gute, wenn es an das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt as Böse. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse."

"Der Gedanke scheint frei zu sein, aber im Menschen gibt es viel Mächtigeres, etwas, was den Gedanken leiten kann."

"Wie viel Mühe kostet die Niederschlagung und Verhütung von Aufständen: Geheimpolizei, andere Polizei, Spitzel, Gefängnisse, Verbannungen, Militär. Und wie leicht sind die Ursachen für Aufstände zu beseitigen!"

"Um einen Staat zu beurteilen, muß man seine Gefängnisse von innen ansehen."

"Gut sein und ein gutes Leben führen, bedeutet, anderen mehr geben, als man von ihnen nimmt."

"Wer die Lehre von Christus begreift, hat das gleiche Gefühl wie ein Vogel, der bis dahin nicht wußte, daß er Flügel besitzt, und nun plötzlich begreift, daß er fliegen, frei sein kann."

"Häufig betrachte ich das Leben so wie ein Zuschauer, gleichsam als hätte ich keinen Anteil daran. Und nur bei der Betrachtungsweise sieht man es richtig."

"Es ist keinem einzigen Menschen gegeben zu wissen, ob er bis zum Abend Stiefel oder Leichenschuhe braucht."

"Wie es der Jugend Freude bereitet, sich ihres Wachstums bewußt zu werden, muß es für das Alter eine Freude sein, die einengenden Grenzen fallen zu sehen."

"Die einzige Lösung ist: jeden Augenblick seines Lebens mit Gott zu leben, seinen und nicht den eigenen Willen zu tun. Aber wenn man diese Stütze, dieses wahre Leben vorübergehend verliert, zappelt man hilflos wie ein Fisch auf dem Trockenen."

"Wenn wir nur 0,0001 von dem ausführen, was wir für richtig halten, oder wenigstens nicht täten, was wir für falsch halten, wie bald würde sich die ganze Ordnung unseres Lebens ändern und aus einer heidnischen Ordnung eine christliche werden."

"Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht, es gibt nur eine unendlich kleine Gegenwart. In dieser eben vollzieht sich das Leben."


HEINRICH v. TREITSCHKE (1834-1896)

"Der höchste denkbare Grad der Gleichheit, der Kommunismus, ist, weil er die Unterdrückung aller natürlichen Neigungen voraussetzt, der höchste denkbare Grad der Knechtschaft." (Historische und politische Aufsätze, 1865)

"Man lese die Geschichte der Juden" von Graetz; welche fanatische Wut gegen den Erbfeind, das Christentum, welcher Todeshass gerade wider die reinsten und mächtigsten Vertreter germanischen Wesens von Luther bis herab auf Goethe und Fichte. – In Tausenden deutschen Dörfern sitzt der Jude, der seine Nachbarn wuchernd auskauft. – Bis in die Kreise der höchsten Bildung hinauf – ertönt es heute wie aus einem Munde: die Juden sind unser Unglück." (1879)


NIKOLAUS TREU (geb. 1969)

"Stille ist der Zustand, der eintreten würde, wenn die Menschen nur noch von Dingen sprächen, von denen sie etwas verstehen."


ILIJA TROJANOW (geb. 1965)

"Niemand kann mit Sicherheit sagen, wann eine Demokratie untergeht, wann ein Rechtstaat zur leeren Hülle verkommt. Es gibt kein Maßband, leine Stoppuhr, keinen Lackmustest. Niergendwo warnt ein Schild: "Vorsicht! Sie verlassen jetzt den demokratischen Sektor!"

"In der christlich-römischen Antike war die Freiheit des Individuums kein Allgemeingut, sondern ein Privileg der Oberschichten. Der Freiheitsbegriff wurde philosophisch untersucht, ohne zum politischen Ideal erhoben zu werden."

"Unter Nomaden und in Stammesgesellschaften, in denen der Einzelne allen anderen gleichgestellt war und Entscheidungen im Verbund getroffen wurden. Nachdem sich aber Seßhaftigkeit und Agrarwirtschaft etablierten und staatliche Strukturen entstanden, konzentrierte sich die Macht in den Händen einiger weniger, die über das Recht selbst richteten, während die große Mehrheit der Bevölkerung entrechtet blieb. Quod licet Iovi, non licet bovi - was Jupiter darf, darf ein Rindvieh noch lange nicht, lautete die Römische Maxime."

"Die Herrschaften konnten über Leben, Freiheit und Eigentum der Untertanen nach belieben verfügen, sie mußten ihre Entscheidungen nicht rechtfertigen. Die Leittragenden konnten weder Anspruch einlegen noch eine Rücknahme erwirken. Sklaverei, Fronarbeit, Zwangsdienst waren selbstverständlich. Selbst wer zum Hofstaat gehörte, also zu den privilegierten zählte, war seines Lebens nicht sicher, wie die berühmten Beispiele von Petronius und Seneca, Thomas Morus und Walter Raleigh bewiesen. Dieser Willkür einen Riegel vorzuschieben war das zentrale Amliegen einer Reihe fortschrittlicher Denker, von Aristoteles über Avicenna, Spinoza, Locke, de Montesquieu, Rousseau bis Immanuel Kant."

"Wer, wie etwa Thomas Hobbes, dem Menschen alles Böse zutraut, wird Überwachung und Abschreckung verschärfen und durch staatliche Allmacht die freiheitliche Sphäre des Einzelnen reduziert wollen. Wer, jedoch wie etwa John Locke, den Gemeinsinn des Menschen für bestimmend hält, wird den Privatbereich vor dem Zugriff der Autorität schützen, als eine Keimzelle gesellschaftlicher Verträglichkeit und Entwicklung."

Selbst Adligen dem englischen König Johann trotzten und ihn gezwingen 1215 das "Magna Charta" zu unterschreiben... Im Artikel 39 heißt es:

KEIN FREIER MANN SOLL VERHAFTET, GEFANGENGESETZT, SEINER GÜTER BERAUBT, GEÄCHTET, VERBANNT ODER SONST ANGEGRIFFEN WERDEN; NOCH WERDEN WIR IHM ETWAS ZUFÜGEN ODER IHN INS GEFÄNGNIS WERFEN LASSEN, ES SEIT DENN DURCH DAS GESETZLICHE URTEIL VON SEINESGLEICHEN ODER DURCH DES LANDESGESETZ."

"Jenseits dieser unterschiedlichen Ansätze existiert jedemfalls ein unbestreitbarer Erfahrungswert: Die totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts haben nicht nur der Schreckensvision Mills vom "kollektiven Mittelmaß" recht gegeben, sondern alle konservativeb Kontrollphantasten seint Hobbes diskreditiert. Denn die Auswirkungen staatlicher Übermacht haben sich als unendlich viel schlimmer erwiesen als jede individuelle Verfehlung."

"Verschlimmert wird die Entwicklung durch einen um sich greifenden Fatalismus, der die Beschneidung der Freiheiten als historisches Schicksal akzeptiert. Es existiert wohl kaum eine destruktives Dogma als die Idee, was geschehe, sei unaufhaltsam und jeder Widerstand gegen den Zwang der Geschichte naiv, da zwecklos.

"Sechs friedliche Jahrzehnte haben dafür gesorgt, daß die Bürger die Grundrechte nicht mehr als schützenswerts Allgemeingut, sondern als eine Sammlung von Privatansprüchen auf persönliche Bedürfnisbefriedigung mißverstehen. Jeder, der sich vom Leben ungerecht behandelt fühlt, bestimmt auf seine "Grundrechte" wie auf einen Forderungskatalog, den Millionen nörgelnder Einzelkinder ihrem "Vaterstaat" entgegenhalten. In Wahrheit sind die Grundrechte ihrer Konzeption nach keinerwegs Gutscheine auf persönliche Fürsorge, sondern ein Abwehrschirm gegen staatliche Eingriffe. individuelle Freiheit wird nicht geschützt um den Bürger einen Gefallen zu tun.

"Die Frage nach den zulässigen Grenzen der Freiheit wird sich niemals abschließend beantworten lassen - gerade ihre vermeintliche Beantwortung wäre ein untrügliches Zeichen für eine Gleichschaltung der Gedanken. Zu welchem Ergebis eine Gewichtung kommt, hängt nicht unwesentlich davon ab, welches Menschenbild man vertritt."

Die Grundrechte sind Ordnungprinzipien, die eine Gesellschaft so organisieren, daß sie sich in demokratischen Verfahren durch ihre Representanten selbst regieren kann."

"Es ist ein Irrtum, wenn der Einzelne glaubt, mit den Entscheidungen in Brüssel, Washington, London oder Berlin habe er nicht zu tun, solange immer nur von "Terroristen" die Rede ist. Wer sich nur dann an seine Grundrechte erinnert, wenn er sich persönlich geschädigt fühlt, hat entweder nicht verstanden, worum es geht, oder zeigt sich schlicht verantwortungslos.

"Was für einen Wert die Grundrechte tatsächlich für uns haben und wieviel wir ihrer Entwicklung verdanken, gerät zunehmend in Vergessenheit. Schnulzigen Schmöcke verklären die Aristokratie; Blockbuster legitimen Folter und das Recht des Stärken. Neuerdings, da das Wort Utopie als Schimpfwort gebraucht wird, lohnt es sich, über Oscar Wildes Satz nachzudenken: "Fortsritt nur umgesetze Utopie" sei.

"Noch von gar nicht allzu länger Zeit wäre die Vorstellung, alle Menschen könnten gleich viel wert sein, als lächerliches Wunschdenken abgetan worden."

"Wir hatten Angst. Morgens wachten wir auf, dachten an den Eisernen Vorhang und fragten uns, was Böses gegen uns ausgeheckt werde. Zeitungen berichten von Jugenslichen, die vor laute Sorge nicht mehr schlafen konnten. Hunderttausende Menschen gingen auf die Straße, um gegen Atomwaffen zu demonstrieren. Wir lebten in der festen Überzeugung, daß unser Land im Fall des Ausbruches eines drittenm höchstwahrschelich atomaren Weltkriegs zum Schlachfeld werde würde. Als Kinder lernten wir in der Schule, uns bei Giftgasangriffen einem mit Bachpulver bestreuten Waschlappen vors Gesicht zu pressen. Wohlhabende Familien bauten die keller ihrer Villen zu Bunkern um und verstauten dort Konservensuppen und Milchpulver..."

Wenn die Propheten des Untergangs im Jahr 2009 das Ende der westlichen Zivilsation voraussagen und von der massiven Bedrohung unserer Kultur durch Selbstmordattentäter sprechen - denkt da noch jemand daran, wie es sich lebte, als amerikanische und sowjetisch Atomraketen auf deutschen Boden standen?

"...Früher war "Terror" eine von Denkern wie Thomas Hobbes als legitim betrachtete Staatspraxis. Sie diente dazu, das Volk in Angst und Schrecken zu halten und auf diese Weise gefügig zu machen... Das hat sich umgedreht. Inzwischen wird "Terror/Terrorismus" als ein Phänomen betrachtet, das von Einzelnen ausgeht und den Staat bedroht, was eine Neubestimmung des Begriffs gleichkommt. Ein Staat, der den Terror bekämpft. kann sich also selbst nicht des Terrors schuldig machen.

Es handelt gewissermaßen in Notwehr, selbst wenn er eine halbe Million Iraker auf dem Gewissen hat. Auf dieser Weise dient den "Krieg gegen den Terror" als Rahmenerzählung für Konflikte weltweit und rechtfertigt fast jede Handlung... Ein Ende ist nicht im Sicht, im Gegenteil: dieser Krieg ist für Eweigkeit. Wer meint, dies sei eine Übertreibung, der möge lesen, was Donald Rumsfeld, ehemaliger US-Verteidigungsminister, schon am 20. September 2001 äußerte:

"Was wäre ein Sieg? Ich meine, es wäre eine Sieg, das amerikanische Volk davon zu überzeugen, daß dies keine schnelle Angelegenheit ist, die in einem Monat oder einem Jahr oder gar fünf Jahren vorbei sein wird. Es ist etwas, das wir in einer Welt mit mächtigen Waffen und Leuten, die bereit sind, diese mächtigen Waffen zu nutzen, fortwährend tun müssen".

Ein kriegerisches perpetuum mobile also, ein dauernder Ausnahmezustand, der Ausnahmegesetze rechtfertigt... Der Begriff "Krieg gegen den Terror" suggeriert, es handele sich um einen rein militärischen Konflikt, der nichts miz den sozialen und politischen Gegebenheiten auf der Welt zu tun habe, weswegen Gegner nur in die Steinzeit gebombt und nicht etwa als Partner oder gar Freunde gewonnen weren könnten..

..."Eine neue, unsichtbare Grenze teilt die Welt in zwei Hälften. Nicht mehr Kommunismus gegen Kapitalismus, sondern Morgenland gegen Abendland..." Der Kalte Krieg ist in einen Heißen Frieden übergegangen - nicht als notwendige Konsequenz der Ereignisse, sondern als Folge einer rhetorischen Hysterie.

"... Sicherheit zu einem Lieblingsschlagwort der politischen Debatte geworden. Jede zweite Maßnahme wird mit dem Hinweis auf unser "Sicherheit" begründet. Autos sollen auch bei hellem Sonnenschein mit Licht fahren, was die Umwelt und den Geldbeutel belastet und die Kassen der Blübirnehersteller klingeln läßt: Sicherheit. Der Nacktscanner am Flüghafen soll Röntgenaufnahmen von Quadratschädeln und krümmen Beinen machen Sicherheit, Hunde an die Leine, Rauchen vor die Tür, Computerspiele auf dem Index:Sicherheit. Der vermeintlich abgesicherte Bürger is die der "regulierte Bürger".

"Hysterien um BSE, Vogelgrippe und natürlic immer wieder Terrorismus mitverfolgt hat, wird nicht auf den Gedanken kommen, daß man die Welt heute als sicherer empfundet als vor hundert Jahren. Dabei standen den Menschen damals zwei Weltkriege bevor , von der Spanische Grippe, die 25 Millionen Menschen dahinraffte, ganz zu scheigen..."

"Wie hoch liegt seit dem 11. September die Wahrscheinlichkeit, daß Sie Opfer eines Terroranschlags werden? 0,01 Prozent? Weniger? Mehr?

"Mut, Courage, Contenace sind Werte, die jede menschliche Gesellschaft hochhält - manchmal mehr. manchmal weniger. Wo gilt der Feigling, schon als Vorbild? Betrachten wir unsere Sprache. Deftig wird verspottet, wem es an Mut fehlt: Angshase, Duckmauser; Drückeberger, Pantoffelheld, Jämmerlin,, Bankbüchse, Ausreißer, Hasenfuß, Kriecher, Leisetreter, Memme, Slappschwanz, Waschlappen, Jammerlappen. Keine Frage, wir schätzen den Mut, und das aus gutem Grund. Die Angst ist - im Gegensatz zur nützlichen Vorsicht - eine der größen Geißeln des Menschen. Hat sie sich einmal eingenistet, beginnt sie wuchern, lämt uns, läßt sich durch kein vernünftiges Wort und keine passende eindämmen. Wer jemals einen Menschen gesehen hat, der in Panik gerät, weil ihm giftiges Insekt über den Fuß kriecht, der weiß, daß wir aus Angst - gegen die eigenen Interessen - um was schlagen und uns dadurch nur um so mehr gefährden."

"Juristisch gesehen folgt daraus, daß neue Sicherheitsgesetze, die in Geiste der Prävention ausgearbeitet werden, häufig mit der Verfassung kollidieren (solange diese noch von den Verfassungsrichtern in Karlsruhe verteidigt wird). Maßnahmen, die nicht der Verfolgung eines Verdachts, sondern der Verdachtsgewinnung dienen, sind entweder flächendeckend (und damit unverhälnismäßig) - oder Nutzlos..."
...Ein plakatives Beispiel: Sollte jemand mit einem Löwen an der Leine am Samstagnachmittag durch eine belebte Innenstadt spazieren, läge erst einmal nur eine abstrakte Gefahr vor, die der Polizei begrezte Kompetenzen gibt, etwa den Löwenbesitzer zu fragen, ob das Tier gefährlich ist. Erst wenn der Löwe sich von der Leine befreit, liegt eine konkrete Gefahr vor, die es der Polizei erlaubt einzugreifen, je nach Situation sogar den Löwen zu töten.

"Der von staatlichen Eingriffen bedrängte Bürger könnte nämlich seine Mitwirkungsrechte nicht mehr adäquat ausüben, und die Demokratie wäre schnell dahin... Die Demokratie ist Ihnen selbstverständlich geworden. Sie können sich nicht vorstellen, daß in einem über Jahrzehnte hinweg friedliches Land wie Deutschland die Demokratie von innen heraus in die Brüche gehen könnte." Was muß noch passieren, um ihren Glauben zu erschüttern, bei uns im modernem Rechtstaat seien die Schlupflöcher ins Unrechtssystem auf immer fest verschlossen?

"Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Medien nicht von Anschlägen berichten... Das rauscht vorbei wie Staumeldungen. Wenn es um "Terrorismus" geht, wird sogar Afrika interessant, wo 3000 Kinder, die täglich an Malaria sterben KEINE MELDUNG WERT sind... Erst der Finanzkrise ist es gelungen, den Terroris,us von Platz eins der Medialen Charts zu verdrängen. Die Gefahr eines leeren Geldbeutes ist auf einmal wichtiger als die apokalyptische Bedrohung des Abendlandes - das wirft ein Schlaglicht auf die Manipuliertberkeit der Öffentlichkeit wie auch auf unsere wahren Prioritäten."

"Warum betätigen sich die Medien bei der Massenverängstigung an vorderster Front? Warum tragen sie mit ihrer Rhetorik dazu bei, daß es auf einmal wieder zwei Klassen der Menschen gibt: Personen (Bürger) und Unpersonen (Gefährder, Terroristen)? Wieso bereiten sie auf diese Weise dem Umbau des Rechtsstates in einen Präverntiv Staat den Boden? Fragte man einen beliebigen Redakteur, nach welchen Kriterien er seine Meldungen auswählt, erhielte man in den meisten Fällen zur Antwort: nach der Verkäuflichkeit.

"Ein Journalismus, der seine gesellschaftliche Verantwortung in den Hintergrund treten läßt, schadet der Demokratie.

"Angst ist das wichtigste Instrument von Diktaturen, die ihre Bevölkerung terrorisieren, um Ausbeutungsverhältnisse zu stabilisieren. Wo Angst zum Mittel der Politik wird, stimmt etwas nicht."

"Tatsache ist, daß keine der relevanten Parteien in Deutschland eine klare Postion zur Zukunft der persönlichen Freiheit und des Rechtstaates im Kommunikationszeitalter vertrit. Es gibt keine Konzepte, kein grundlegendes Nachdenken über die Frage, auf welche Weise eine Gesellschaft ausbalanciert werden sollin der praktisch jeder alles über jeden wissen kann."

"In allen Parteien herrscht Konsens darüber, daß der "internationale Terrorismus" eine existenzielle Bedrohung darstellt, die nur durch den Erlaß neuer Gesetze bekämpft werden kann."


"Für den Fall, daß nicht jeder auf die Bedrohung durch den !Internationalen Terrorismus anspringt, serviert Zierske (Jörg Zierske ist BKA-Präsident, also oberster Polizist der BRD - Anm. JB) gleich im Anschluß ein reichhaltiges Büffer an Schlagwörtern, an dem sich jeder nach Belieben bedienen möge.

Das Internet sei zu allem Überfluß eine Oase für "Kinderpornographie", "rechsextremistische Propaganda", Wirtschaftskriminalität", "Menschenhandel". Alle unsere moralische Empfindlichkeiten sollen angesprochen werden: der Schutz von Kindern und Frauen, der Kampf gegen Sklaverei und Faschismus"...

(Der 49-jähriger Autor aus Wien versucht mit ganz normale Sprache und auch verständliche Sprache ohne liberales etwas betrübtes Wortwasser die Regierung BRD etwas in der Sache der Demokratie und Freiheit zu belehren jedoch in ganz scherzlichen Bereich der deutschen Demokratir verschont. In dem Halbesbuch taucht auf eignetlich nur eine Seite der Diktatur - nämlich Beschneidung der Bürgerrechte wegen der Angstmacherei der Regierung im Licht der (internatioalen) Terrorismus. Und er macht das sehr Brav und viel besser als liberalen Kritiker und Staatlehrer. Nun endlich kommt der Punkt, von dem sollte er lieber schon bei ersten Vorwurf: "Wir verlassen jetzt den demokratischen Sektor!" ganz laut sprechen: Es geht nicht nur Meinungsfreiheit und zwar nicht wegen nur einer internationale Methoden des Abendlandes wegen des Terrorismus, welche er kurz und bündig formulierte: "Angst ist das wichtigste Instrument von Diktaturen, . Wo Angst zum Mittel der Politik wird, stimmt etwas nicht.", sondern noch und spezifisch in Deutschland und Österreich: und schon seit mehr als 60 Jahren: Angst vor Diffamierung als "Nazi", Verbannung aus der Öffentlichkeit, Einkerkerung für mehreren Jahren (5, 10 und sogar 15 Jahre), Beschlagnahme nicht nur privaten Archives, sondern auch der "Tatwaffe", wie etwa PC, Festplatten, Bücher und Korrespondenz. Alldas wegen der sog. "Holocaust-Leugnung", also Vorschung und Veröffenlichung von Dokumenten, die Lügen der Holocaust-Manager ins Licht der Öffentlichkeit .

In dem Punkt eigenlich schon die Platzierung der "Meinungsdelikten" (so eine neue Definition der Justizbehörden in Deutschland) zwischen Kinderpornographie, Wirtschaftskriminalität und Menschenhandel die sog. "rechsextremistische Propaganda" in diesem Traktat ist entweder Unwissen des Autors über schon sich nahe befindene Methode des Totalitarismus in der UdSSR, oder vielleicht Angst des Autors selbst vor der o. e. Konsequenzen?

Ich hätte den Autor gern vor meiner "Belehrung" verschont, wenn sein Buch nicht so brisanten und weitgehenden Titel : Angriff auf die FREIHEIT gehabt. Noch dazu der Autor spricht auch über den zulässigen Grenzen der Freiheit Was die "Grenzen der Freiheit" angeht, diese schon lange weit überschritten indem alle Deutsche unter Generalverdacht stehen "Anti-Semiten" zu sein. 1979-2014 wurden in diesem Land 144.000 Bürger allein wegen der Kritik der "ewigen Schuld" der Deutschen und Nicht-Glaube an die "Holocaust-Religion" rechtkräftig verurteilt und etwa paar duzend wurde gezwungen das "Rechtstaat" Deutschland verlassen.

Zum Schluß muss ich offen sagen, dass der Autor, der diesen Buch 2009 geschrieben hat (gerade nach Prozesse in Mannheim gegen Germar Rudolf, Ernst Zündel, Frau Sylvia Stolz, Horst Mahler, Gerd Honsik, Pogrome gegen die betagte Kritikerin Ursula v. Havebeck und zerstörung ihrer Lebenswerk Humanistische Union und noch parallel dazu auch Journlistin Eva Herman durch ZDF Moderator Johannes Baptist Kerner wegen nur eine Phrase: "Auch damals war Autobahn..." als "Rechtsextremisten" verunglimpft wurde und verlor ihr Stelle als Nachrichtenansagerin und Moderatorin.

(Übrigens: Roosevelt Zitat - zwar passt zum Thema Angst , aber man muss vielleicht erst die anderen Zitaten von Roosevelt auch kennen. Mitten des Krieges 1944 Franklin Roosevelt erlaubte sich folgendes zu sagen: " Wir müssen hart mit Deutschland umgehen, und ich meine das deutsche Volk, nicht nur die Nazis. Entweder müssen wir das deutsche Volk kastrieren, oder man muss die Deutschen in einer Weise behandeln, dass sie nicht immerzu Leute in die Welt setzen, die so weitermachen wollen wie früher." - Also man darf alles, was zum Thema passt, zitieren, aber wir in Angesicht der monströsen Lügen der Allierten über den bösen Deutschen (mindestens bis 1949) Moskau und Washington waren damit einig die Deutschen als Nation zu vernichten. - Anm. JB)



LEO DAVID BRONSTEIN als "Leo Trotzki" bekannt (1879-1940, ERMORDET)

Ich habe weder einen Krieg noch Frieden fordern können. Wir müssen sofort den Kaiser liquidieren: er will Frieden anbieten, und wir sollen weiter kämpfen“... „Wenn sie von uns Kampf verlangen, dann müssen wir zuerst dort eine Räterepublik schaffen. Der Kaiser hat seine Aufgabe erfüllt, die Deutschen brauchen ihn nicht mehr.“ (Aus dem Bericht Trotzki für Leinin, nach dem er seine Aufgabe mit den Deutschen Frieden zu schließen nicht erfüllen wollte).

„…Zwischen 1923 und 1926, als Stalin mit Sinowjew und Kamenew noch Mitglied der "Troika" war, trug das Spiel auf den Saiten des Antisemitismus vorsichtige und verhüllte Züge. Besonders geschulte Redner (Stalin führte schon damals unter der Hand den Kampf gegen seine Kollegen) sagten, dass die Anhänger Trotzkis Kleinbürger aus den „Stetin“ seien, ohne ihre Nationalität genau zu bezeichnen. In Wirklichkeit war daran kein wahres Wort.

Der Prozentsatz jüdischer Intellektueller in der Opposition war keineswegs größer als der in Partei und Bürokratie. Es genügt, die Führer der Opposition für die Jahre 1923-25 zu nennen: N. Smirnow, Serebrjakow, Rakowski, Pjatakow, Preobraschenskij, Krestinski, Muralow, Beloborodow, Mratschkowski, W. Jakowlewa, Sapronow, W. M. Smirnow, Ischtschenko - alle geborene russische Juden. Radek war zu dieser Zeit erst ein halber Sympathisant.

Aber wie in den Prozessen von den Schiebern und anderen Schurken, so betonte die Bürokratie zur Zeit des Ausschlusses der Opposition aus der Partei absichtlich die Namen jüdischer Mitglieder, die von beiläufiger und zweitrangiger Bedeutung waren. Das wurde ziemlich offen in der Partei diskutiert, und damals, "1925, sah die Opposition in dieser Situation das unmißverständliche Symptom des Niedergangs der herrschenden Clique.

Nachdem Sinowjew und Kamenew sich der Opposition angeschlossen hatten, wandelte sich die Situation radikal zum Schlechteren. An diesem Punkt bot sich eine vorzügliche Chance, den Arbeiterinnen zu sagen, dass an der Spitze der Opposition drei „unzufriedene jüdische Intellektuelle“ stünden. Unter der Leitung von Stalin setzten Uglanow in Moskau und Kirow in Leningrad diese Linie systematisch und fast völlig offen durch. Um noch schärfer den Arbeiterinnen die Unterschiede zwischen dem „alten“ und dem „neuen“ Kurs klarzumachen, wurden die Jüdinnen, selbst wenn sie vorbehaltlos der allgemeinen Linie treu waren, aus verantwortlichen Partei- und Sowjet-Posten entfernt.

Nicht nur auf dem Land, sondern sogar in Moskauer Fabriken nahm 1926 die Hetze gegen die Opposition einen unzweideutig anti-semitischen Charakter an. Viele Agitatoren äußerten unverhohlen: „Die Juden sind Aufrührer.

Ich habe Hunderte von Briefen erhalten, die die antisemitischen Methoden im Kampf gegen die Opposition beklagten. Während einer der Sitzungen des Politbüros schrieb ich Bucharin eine Notiz: „Sie können nicht umhin zu erkennen, dass sogar in Moskau im Kampf gegen die Opposition Methoden der Schwarzhundertschaften (Anti-Semitismus usw.) angewandt werden.“ Bucharin antwortete mir ausweichend auf dem gleichen Stück Papier: „Vereinzelte Vorfälle kann es natürlich geben.“ Ich schrieb zurück: „Ich habe nicht vereinzelte Vorfälle im Sinn, sondern eine systematische Agitation unter den Parteisekretären großer Moskauer Unternehmen…"

In den Monaten der Vorbereitungen für den Ausschluss der Opposition aus der Partei, der Verhaftungen, der Ausweisungen (in der zweiten Hälfte 1927) nahm die antisemitische Agitation einen völlig ungehemmten Charakter an. Der Slogan „Schlagt die Opposition“ bekam oft die Bedeutung des alten Slogans der nicht kultivierten Russen:"Schlagt die Juden, rettet Russland“.

Die Sache ging so weit, dass Stalin genötigt war, eine gedruckte Erklärung abzugeben, die besagte: „Wir kämpfen gegen Trotzki, Sinowjew und Kamenew, nicht weil sie Juden sind, sondern weil sie die Opposition sind“ usw. Jedem politisch denkenden Menschen war es vollständig klar, dass diese bewusst doppeldeutigen Worte, die sich gegen die Auswüchse des Antisemitismus richteten, diesen zur selben Zeit mit vollem Bedacht nährten. „Vergesst nicht, die Führer der Opposition sind Juden!“ Das war die Bedeutung der Feststellung Stalins, die in allen sowjetischen Zeitungen veröffentlicht wurde.“ (Thermidor und Anti-Semitismus“, Mexico City, 1937)

(Lew Davidowitsch Bronstein, genannt „Trotzki“ gilt in der Geschichte des "jüdischen Sozialismus", alias: "Bolschewismus" als Beispiel der Vergheltung der Geschichte. Trotzki spielte in der Rußlands Tragödie ( 70 Jahre jüdischen Joch) eine besondere Rolle: Als Vertraute Lenins, Trotzki wurde verantwortlich für Einführung und Ausführung des "Militärkommunismus ", der mit dem "Roten Terror" begleitet wurde und in zwei Jahren über zwei Millionen Bürgern Bürger Rußlands nach dem jüdisch-bolschewistischen "Revolutionsprinzip - am Ort und Stelle" d. h. ohne Gericht jede jüdischer Kommissar erschißen durfte.

Ferner Trotzkij als Kriegskommissar leitete Intervention gegen Polen, wo die jüdische Rotarmisten auch in dem sog. "Zarentum Polen" also Großgouvernement Polen auch ein "kommunistische" Regime installieren versuchte. Nach diesen Debakel, bei dem die Rote Armee mit erheblichen Verlusten über 10.000 Rotarmisten geschlagen wurde, hoffte Lenin auf eine "Weltrevolution". Dennoch auf diese Affäre in München und Budapest endete für Bolschewiki mit einer Niederlage. Übrigens zwei jüdischen Führerder "Weltrevolution" Béla Kun von Budapest und Max Levien von München, nachdem sie Asyl in Moskau genoßen wurden aber 1934 durch jüdischen NKWD hingerichtet.

Der Traum von eine Weltkommunismus wurde geplatzt und Lenin ließ den Trotzki im Stich, denn in Rußland begann einen nie da gewesene Widerstand des Volkes gegen die jüdischen Bolschwiki. Die Rote Armee, die für Unterpfand des Sieges der Bolscheiki in Europa galt, wurde zu jüdisch-bolschewistische terroristische Polizei transformiert. Selbst die hochrängigen Anhänger von Trotzki, die etwas "itelligenter als Bronstein" waren, langsam wurden von Stalins Konzept "Sozialismus in einem Land" unterstützt. Nach Lenins Tod (1924) nur kleine Gruppe von Trotzkisten noch unterstützte Trotzki Konzept der "permanenten Revolution."

Stalin hat nach Ermordung der Trotzki-Freunden Wojokof, Uritzkij und Wolodarskij, sowie nach den Bürgeraufstände in Jaroslawl, (1920) Kronstadt (1921) und im Ural musste ernst nemmen Unzufriedenheit der Lenins Bolschewiki. Schon 1927 begann er mit Ausrottung der so genannter "leninschen Garde" und wie der Trotzki in diesem Artikel, den er nach der Verbannung in Kasachstan und folgende Vertreibung aus der "UdSSR" nach Mexico, mußte er Stalin zitieren: "„Wir kämpfen gegen Trotzki, Sinowjew und Kamenew, nicht weil sie Juden sind, sondern weil sie die Opposition sind.“ - 1940 Stalin verordnete Ermordung von Juden Trotzkij im Exil durch jüdischen NKWD-Agenten Ramon Mercader und damit begann sein brutalen Feldzug gegen die "Bolschewiki jüdischer Herkunft." 1929-1953 über 3,8 Millionen Juden wurden in der "UdSSR" durch Stalins Juden "liquidiert".

Aber die organisierten Juden davon Gebrauch gemacht mit ihrer Leugnung des Selbstfressens der Juden in der "UdSSR" haben auf Konto der NS-Administration auch Stalins Juden trasferiert. So kam zustande unglaubliche Kapriole der Geschichte mit der stalinschen Diktatur, die eigentlich, ganz trivial gesagt, war nicht anderes als Bestätigung des Volksweisheit "Säge nicht den Ast, auf dem du sitzt.

In der Geschichte der Juden kam immer wieder zur solchen Situationen nachdem die Juden den anderen Völker versuchten zu ausrotten. Vergl.: Babylon, Ägypten, Palästina, Jüdäa, Spanien, Ukraine. Eigentlich hat nur Rußland trotz dem Roten Terror der bolschewistischen Juden nicht einmal zur Idee kam die Juden schon nach 5 Jahren dieses Terrors, Massenerschießungen und Hungersnot aus Lande des Volkes das den Spruch vom Christus vertraute: "Ich aber sage euch: leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin." (Mt. 5, 40)
Die nächste Passage von Trotzki ist seine menschenverachliche Rede vom den Winterpalast von Petrograd an nächsten Tag des Putsches vom Lenin und Trotzki." Zwar ein russisches Spruch lautet: "Bej Schidow, spasaaj Russiju" (also: Schlage den Juden, rette Rußland) - Anm. JB
)

SCHLAGE ZUERST, DAMIT DU NICH GESCHLAGEN WIRST!

"Ihr mußt wissen was der Bürgerkrieg ist. Die gesetzte der kapitalistischen Krieges und die Gesetze des Bürgerkrieges sind ganz verschieden. Der kapitalistische Krieg stützt sich auf bestimmte Gesetze, die in verschiedenen internationalen Konventionen festgelegt sind. Er achtet die Fahne des Roten Kreuzes, er kämpft nicht mit Einwohnerschaft und schont Verwundete und Gefangene. Im Bürgerkrieg gibt es nichts derghleichen... Es wäre lächerlich, in einem Bürgerkriege, der auf die Ausrottung des Feindes ausgeht, derartige Gesetze anzuwenden und sich um Konventionen zu kümmern, die in kapitalistischen Kriege als heilig gelten. Alle Verwudeten und Gefangenen niedermetzen, alle zu Paaren teriben und niedermachen, die Gegner der Arbeitsklasse sind, ohne Unterschied des Geschlechtes und Alters - das ist Gesetz des Bürgerkrieges. Sie sind deine Feinde und du bis ihr Feind.

In den den Schlachten der Völker kämpfen Brüder, die von ihren Regierungen irregeführt sind, im Bürgerkrieg aber geht der Kampf zwischen echten, unversöhnlichen Feinden. Es ist ein Krieg ohne Erbarmen."

"Unser Sieg muß gefestigt werde. Jutzt die Macht aus deb Händen fahren lassen... unsere Macht, wäre eine unerhörte Schmach. Wir Bolschewikien kennen keinen Wankelmut, das könnt ihr uns glauben. Wenn jemand gegen uns ist - da werden wir nicht lange zaudern und dort, wo wir es für nötig halten, jenen Maschinen aufstellen, die den Menschen einen Kopf kürzer machen."

"Wenn es nötigsein sollte, werden wir auf dem Platz vor dem Winterpalast zehn... hundert Guillotinen aufstellen und werden dem im Hiterhalt lauernden Feinde zeigen, was Revolutionsdisziplin ist und unsere Macht, die Macht des Proletriats!" (Rede in St. Petersburg im November 1917)



PETER TSCHAIKOWSKY (1840-1893)

"Das Lesen gehört zu den höchsten Glückseligkeiten, wenn es von innerer Ruhe begleitet ist und nicht sporadisch, sondern kontinuierlich betrieben wird".




ANTON TSCHECHOW (1860-1904)

"Abscheuliche Mittel, für gute Zwecke eingesetzt, machen auch den Zweck abscheulich."

"Das Übel ist nicht, ein paar Feinde zu hassen, sondern unsere Nächsten nicht genug zu lieben."

"Der Staat hat ihnen verboten zu schreiben, er verbietet, die Wahrheit zu sagen, das ist Willkür, aber sie sprechen anlässlich dieser Willkür unbekümmert von den Rechten und Prärogativen des Staates – und es will einem einfach nicht in den Kopf."

Die Blattlaus vernichtet die Pflanzen, der Rost Metall und die Lüge die Seele."

"Die Gleichgültigkeit ist eine Lähmung der Seele, ein vorzeitiger Tod."

"Die Menge meint, alles zu wissen und alles zu begreufen, und je dümmer sie ist, desto weiter erscheint ihr Horizont."

"Ich bin nur der Verwalter, nicht der Herr meines Lebens gewesen."

"Falsche Freunde gleichen unseren Schatten: sie halten sich dicht hinter uns, solange wir in der Sonne gehen, verlassen uns aber sofort, wenn wir ins Dunkel geraten."

"Fürchte den Bock von vorn, das Pferd von hinten und das Weib von allen Seiten."

"Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen."

"Sattheit enthält, wie jede andere Kraft, immer auch ein bestimmtes Maß an Frechheit, und dies äußert sich vor allem darin, dass die Satte den Hungrigen Lehren erteilt."

"Wenn du das Leben verstehen willst, hör auf zu glauben was die Leute sagen und schreiben. Beobachte lieber dich selbst, und mache dir deine eigenen Gedanken."

"Wenn man von Bargeld lebt, kennt man die Ufer des Meeres, das man tagein, tagaus zu befahren hat. Kredit führt einen in dieser Beziehung in die Wüste, deren Ende nicht abzusehen ist."




IWAN SERGEJEWITSCH TURGENJEW (1818 - 1883)

"Alle Don Quichotes werden von Schweinen getreten, und zwar gerade am Ende ihres Lebens; das ist der letzte Tribut, den sie dem rohen Zufall, der gleichgültigen und frechen Verkennung entrichten müssen. Das ist der Backenstreich des Pharisäers. Dann können sie sterben. Sie sind durch das Feuer gegangen und haben die Unsterblichkeit gewonnen."(Väter und Söhne, 1862)

"Alle Gefühle können zur Liebe, zur Leidenschaft führen, alle: der Haß, das Mitleid, die Gleichgültigkeit, die Ehrfurcht, die Freundschaft, die Furcht, selbst die Verachtung – nur eines nicht, die Dankbarkeit."(Väter und Söhne, 1862)

"Als Schriftsteller macht man nicht, was man will, sondern was man kann – und dies nur soweit wie es einem gelingt."

"Das ist das Schönste an der Poesie, sie sagt uns das, was es nicht gibt, was aber nicht nur schöner ist als die Wirklichkeit, sondern auch der Wahrheit näher."

"Das Leben ist kein Scherz und kein Spiel, das Leben ist auch kein Genuß … das Leben ist eine schwere Arbeit. Entsagung, beständige Entsagung – das ist sein geheimer Sinn, das ist sein Rätselwort."(Väter und Söhne, 1862)

"Das Vaterland kann jeden von uns entbehren, aber keiner von uns das Vaterland."(Väter und Söhne, 1862)

"Die Dankbarkeit ist eine Schuld; und seine Schulden bezahlt jedermann. Die Liebe aber ist kein Zahlungsmittel."

"Die große Masse der Menschen endet immer damit, daß sie in schrankenlosem Glauben den Persönlichkeiten folgt, über die sie selbst gespottet, die sie sogar verflucht und verfolgt hat, die aber - ohne sich durch Verfolgungen und Flüche, ja auch nicht durch den Spott der Menge beirren lassen - unermüdlich vorwärtsschreiten, den geistigen Blick nur auf das ihnen allein sichtbare Ziel gerichtet. Sie suchen, stehen auf, und endlich finden sie..."

"Die Großmut steht dem Sieger zu Gesicht."

"Die Jugend ißt vergoldete Pfefferkuchen und glaubt, sie seien das tägliche Brot."(Väter und Söhne, 1862)

"Die Kunst soll leben! mit ihr wird das Gute besser und das Schlimmere nimmt man schon hin."

"Die Liebe, dachte ich, ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Sie allein, allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben."

"Die Liebe ist das unirdischste der Gefühle. Ein fremdes Ich dringt in das deine ein: Du hast Ausdehnung gewonnen und bist in deinem Gleichgewicht gestört; dein Fleisch ist irgendwohin entrückt, dein Ich ist nicht mehr deines."(Väter und Söhne, 1862)

"Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben."

"Die Natur ist kein Tempel, sondern eine Werkstatt, und der Mensch hat darin zu arbeiten."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Die Wahrheit ist die Luft, ohne welche man nicht atmen kann, und die Kunst ist die Pflanze, manchmal sogar eine wunderbare, die in dieser Luft sich entwickelt und reift."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Die Zeit, die das eine Mal dahinfliegt, wie ein Vogel, schleicht das andere Mal wie eine Schildkröte - aber angenehmer erscheint sie nie, als wenn man nicht sagen kann, ob sie schnell oder langsam verstreicht."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Ein einziges Menschenexemplar genügt, um alle anderen zu beurteilen. Die Menschen sind wie die Birken des Waldes; keinem Botaniker wird es einfallen, jedes Muster besonders zu studieren."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Ein dummer Freund macht mehr Ärger als ein kluger Feind."

"Einfalt! Man nennt dich heilig. Aber Heiligkeit ist nicht Sache des Menschen."

"Ein Mann, der dieses Namens wahrhaftig würdig ist, dürfte sich um das, was man von ihm denkt, nicht kümmern; der wahre Mann ist der, der anderen nichts zu denken gibt, sondern sie zwingt, ihm zu gehorchen oder ihn zu verabscheuen."

"Ein Mensch ist fähig zu verstehen, wie der Äther schwingt und was auf der Sonne vorgeht, aber wie sich ein anderer die Nase anders putzen kann als er - da ist er unfähig zu verstehen."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Ein Nihilst ist ein Mensch, der sich vor keiner Autorität beugt, keinen Grundsatz ohne Prüfung anerkennt, und sollte derselbe auch noch so verbreitet sein."

"Es kommt im ganzen Leben nur darauf an, sich selbst an die zweite Stelle zu setzen."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Es war doch ein eigenes Gefühl mit dem Tag der Hochzeit etc. ...ein sonnenbeschienenes, weißhalsbindiges, kirchenkühlzeremoniellfreudiges und einfältig lächelndes Rührungsgefühl."

"Für einen Künstler ist es nicht ratsam, zu heiraten. Eine unglückliche Ehe kann zwar etwas zur Entwicklung eines Talents beitragen, eine glückliche Ehe ist aber fehl am Platz."

            ICH LIEB DEN HERBST

            Ich lieb den Herbst, im Blicke Trauer.
            In stillen Nebeltagen geh
            Ich oft durch Fichtenwald und seh
            Vor einem Himmel, bleich wie Schnee,

            Durch Wipfel wehen dunkle Schauer.
            Ich lieb, ein herbes Blatt zu Brei
            Zu kauen, lächelnd zu zerstören
            Den Traum, dem wir so gern gehören.

            Fern des Spechtes scharfer Schrei!
            Das Gras schon welk … schon starr vor Kühle,
            Von hellen Schleiern überhaucht.
            In mir das Weben der Gefühle,

            Das Herz in Bitternis getaucht …
            Soll ich Vergangenes nicht beschwören?
            Soll, was da war, nie wieder sein?
            Die Fichten nicken dunkel, hören zu und flüstern Nein.

            Und da: ein ungeheures Lärmen,
            Ein Ineinanderwehn von Zweigen,
            Ein Rauschen wie von Vogelschwärmen,
            Die, einem Ruf gehorchend, steigen.

"Interessant spricht der Mensch über vieles, aber mit wirklichem Appetit nur über sich selbst."(Väter und Söhne, 1862)

"Leicht hats ein Dummkopf unter Hasenfüßen."

"Liebe hat für jedes Lebensalter ihre Leiden."

"Man muß das Leben so einrichten, daß jeder Augenblick bedeutungsvoll ist."

"Oft veranlaßt das törichte Lachen eines Dummkopfs sogar gute Menschen, so manches nicht zu tun."(Väter und Söhne, 1862)

"O Glück, unvorstellbares Glück zurückgezogener, gemächlicher Arbeit, bei der man träumen und dummes Zeug nicht nur denken, sondern sogar schreiben kann."(Väter und Söhne, 1862)

"Reformieren Sie die Gesellschaft, und es gibt keine Krankheiten mehr."

"So gut man einen Wolf auch füttert, er wird immer nach dem Wald schielen."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Um sich selbst ein wenig kennenzulernen, muß man sich selbst ein wenig studieren.!"

"Und in beiden Augenpaaren in dem des Tieres und in dem des Menschen - ist es das gleiche Leben, das schüchtern zum anderen drängt."

(Notizen eines Jägers, 1848) "Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst: die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Urania, die Himmlische Muse der Astronomie. Wenn du die Sterne betrachtest, so vergiß nicht, daß du nicht von oben Befreiung zu erwarten hast, sondern daß du deinen Stützpunkt in dir selber suchen mußt."(Notizen eines Jägers, 1848)

"Wehe dem Herzen, das in seiner Jugend nicht geliebt hat."(Väter und Söhne, 1862)

"Wer Haß erregt, erweckt auch Liebe."

"Wenn einer Sache nicht zu helfen ist, so ist es eine Schande, sich mit ihr abzugeben." (Väter und Söhne, 1862)

"Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts. Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden."(Väter und Söhne, 1862)

"Wir beschäftigen uns mit großem Eifer mit uns selbst und bilden uns hinterher ein, die Menschen zu kennen."

(Notizen eines Jägers, 1848) "Wir aber wollen emsig darauf bedacht sein, daß die Frucht unseres Fleißes wahrhaft nützliche Speise sei."

"Worum ein Mensch auch beten mag - er betet um Wunder. Jedes Gebet enthält eigentlich den Wunsch: "Allmächtiger hilf, daß zweimal zwei nicht mehr vier ist!"(Notizen eines Jägers, 1848)


THEODOR TÜTSCHEW (1803-1873)

"Mit dem Verstand ist Russland nicht zu fassen,
mit der Elle des Einheitsmaßes ist sie nicht zu messen,
sie hat eine besondere Gestalt:
an Russland kann man nur glauben.."


KURT TUCHOLSKY (1890-1935)

„Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern gut gemeint.“

„Die KPD hat in Deutschland von vorn bis hinten dummes Zeug gemacht, sie hat ihre Leute auf der Straße nicht begriffen, sie hat die Massen eben nicht hinter sich gehabt. Und wie hat sich Moskau dann benommen, als es schief gegangen ist? (…) Und dann haben die Russen nicht einmal den Mut, aus ihrer Niederlage – denn es ist ihre Niederlage – zu lernen? Auch sie werden nach bitteren Erfahrungen eines Tages einsehen, dass es nichts ist mit: der absoluten Totalität der Staatsherrschaft; mit dem einseitigen vulgären Materialismus; mit der frechen Dreistigkeit, die ganze Welt über einen Leisten zu hauen, der nicht einmal Moskau passt.“ ("Politische Briefe")

"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht."

"Der Deutsche fährt nicht wie andere Menschen. Er fährt, um recht zu haben."

"Das deutsche Schicksal: vor einem Schalter zu stehen. Das deutsche Ideal: hinter einem Schalter zu sitzen."

"Um populär zu werden, kann man seine eigene Meinung behalten. Um populär zu bleiben, weniger."

"Wozu führen denn letzten Endes die Erkenntnisse des Geistes, wenn man nicht einmal von den Höhen der Weisheit herunterklettert, ihre Ergebnisse auf das tägliche Leben anwendet und das zu formen versucht nach ihrem Ebenbilde? Nichts ist bei uns peinlicher und verhasster als konkret gewordene Geistigkeit."

“In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht.”




MARK TWAIN (1835-1910)

„Als ich vierzehn war, war mein Vater so unwissend. Ich konnte den alten Mann kaum in meiner Nähe ertragen. Aber mit einundzwanzig war ich verblüfft, wie viel er in sieben Jahren dazugelernt hatte.“

"Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie der freien Entfaltung der Persönlichkeit."

“Die Deutschen haben das Recht, ihre eigenen Bedingungen zu stellen. Sie wollen nur im Frieden leben und von den neidischen Nachbarn weder belästigt noch geteilt werden. Frankreich hat sich ständig in die deutschen Angelegenheiten gemischt…”

"Der Mensch tut viel, um geliebt zu werden, aber alles, um beneidet zu werden."

"Die Staatsmänner werden billige Lügen erfinden und der Nation, die angegriffen wird, die Schuld geben, und jedermann wird über solche das Gewissen beschwichtigende Fälschungen erfreut sein, und er wird sie eifrig lernen und es ablehnen, irgendwelche Gegenargumente zu prüfen."

"Die Wahrheit ist das Kostbarste, was wir besitzen. Gehen wir sparsam damit um."

"Die Wirklichkeit ist seltsamer als Dichtung, aber das liegt daran, dass die Dichtung sich an Wahrscheinlichkeiten halten muss, die Wirklichkeit nicht."

„Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.“

"Eine Lüge is bereits dreimal um die Erde gelaufen, ehe sich die Wahrheit die Schuhe anzieht."

"Erzähl den leuten, die dich kennen, kein Anglerlatein und schon gar nicht Leuten, die die Fische kennen."

"Es gibt keinen Breitengrad, der nicht glaubt, er wäre der Äquator geworden, wenn alles mit rechten Dingen zugegangen wäre."

"Geistige Nahrung ist wie jede andere; es ist angenehmer und zuträglicher, sie mit Löffel als mit der Schaufel zu nehmen."

"Ich hab was gegen Millionäre, aber wenn ich die Chance hätte, einer zu werden, könnte ich nicht garantieren."

"Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen."

"Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann."

"Seien Sie vorsichtig mit Gesundheitsbüchern. Sie könnten an einem Druckfehler sterben."

"Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert. Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert."

"Wir lieben die Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - falls sie das gleiche denken wie wir."

"Wir sollten darauf achten, einer Erfahrung nur so viel Weisheit zu entnehmen, wie in ihr steckt - mehr nicht. Damit wir nicht der Katze gleichen, die sich auf eine heiße Herdplatte setzte. Sie setzt sich nie wieder auf eine heiße Herdplatte - und das ist richtig. Aber sie setzt sich auch nie wieder auf eine kalte."


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