WAGNER - WALDEN - WALLRAFF - WALSER - WARBURG - R. WASSERMANN - J. WASSERMANN - H. WEBER- T. WEBER - WEDEKIND - WEICHAUS - WEISS - WEISSMANN - WEIZMANN - WEIZSÄCKER - WELLS - WERFEL - WIECZOREK - WIESEL - G. WIESHOLLER - WILDE - - WILHELM II. - WILLIAMS - E. WILSON - W. WILSON - P. WILSON - WINTER - WITTGENSTEIN - WLASOW - WOLFFSOHN - WOLKOGONOW - WOLTERSDORFF - WRIGHT
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RICHARD WAGNER (1813-1883)

"Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ, dem unsere Musik allein ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme."

"Der ist des Lebens nicht wert, für den es keinen Reiz hat."

"Der Blick über die Welt hinaus ist der einzige, der die Welt versteht."

"Der Jude ist das erstaunlichste Beispiel von Rassenbeständigkeit, das die Weltgeschichte noch je geliefert hat. – Selbst die Vermischung schadet ihm nicht, – immer kommt wieder ein Jude zutage."

„Der Jude ist nach dem gegenwärtigen Stande der Dinge dieser Welt wirklich bereits mehr als emanzipiert: er herrscht, und wird solange herrschen, als das Geld die Macht bleibt, vor welcher alles unser Thun und Treiben seine Kraft verliert... Wir haben nicht erst nötig, die Verjüdung der modernen Musik zu bestätigen; sie springt in die Augen... Aber bedenkt, dass nur eines eure Erlösung von dem auf euch lastenden Fluch sein kann: die Erlösung Ahasvers, - der Untergang!"

"Die Oper ist ein Irrtum; denn in diesem Kunstgenre ist ein Mittel des Ausdrucks – die Musik – zum Zweck; der Zweck des Ausdrucks – das Drama – aber zum Mittel gemacht."

„Die Wissenschaft hat uns den Organismus der Sprache aufgedeckt; aber was sie uns zeigte, war ein abgestorbener Organismus, den nur die höchste Dichternot wieder zu beleben vermag, und zwar dadurch, dass sie die Wunden, die das anatomische Seziermesser schnitt, dem Leibe der Sprache wieder schließt, und ihm den Atem einhaucht, der ihn zur Selbstbewegung beseele. Dieser Atem aber ist: – die Musik!

"Ein politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft."

"Gleichwohl geht der Prozess der Emanzipation des Weibes nur unter ekstatischen Zuckungen vor sich. Liebe - Tragik."

"Glücklich das Genie, dem nie das Glück lächelte! Es ist sich selbst so ungeheuer viel. Was soll ihm das Glück noch sein?"

"Mit Gewitter und Sturm aus fernem Meer, mein Mädel, bin dir nah! Ach, lieber Südwind, blas' noch mehr! Mein Mädel verlangt nach mir!"

"Nie sollst du mich befragen, noch Wissens Sorge tragen, woher ich kam der Fahrt, noch wie mein Nam' und Art."

"Was deutsch und echt, wüsst' keiner mehr, lebt's nicht in deutscher Meister Ehr'."


RAYMOND WALDEN (geb. 1945)

Das erlittene Grauen jüdischer Menschen gibt keiner israelischen Regierung das Recht, sich so wie die seinerzeitigen Peiniger aufzuführen.


GÜNTER WALLRAFF (geb. 1942)

Die Justiz löst keine Probleme – die Justiz ist ein Problem.“ (1979)


MARTIN WALSER (geb. 1927)

"Ich bin ja auch immer von den Rechten angegriffen worden. Aber die Linken sind in der Gemeinheit der Beleidigung viel virtuoser als die Rechten. Die sind einfach infamer und bösartiger als die Rechten."

"In diesem Klima der politisch-moralischen Lynchstimmung frei reden? Zur Zeit ist es der Tugendterror der political correctness, der freie Rede zum halsbrecherischen Risiko macht."

"Zurzeit ist es der Tugendterror der political correctness, der freie Rede zum halsbrecherischen Risiko macht".


PAUL MORITZ WARBURG (1868-1932)

"Wir werden eine Weltregierung haben, ob wir es wollen oder nicht. Die einzige Frage ist ob diese Weltregierung erreicht wird durch Eroberung oder Einverständnis."


RUDOLF WASSERMANN (1925-2008)

"... es geht nicht darum, daß die Auschwitzlüge von einigen wenigen Unbelehrbaren verbreitet wird ... es steht viel mehr auf dem Spiel. Wer die Wahrheit über die nationalsozialistischen Vernichtungslager leugnet, gibt die Grundlagen preis, auf denen die Bundesrepublik Deutschland errichtet worden ist." (Die Welt, 1994)


JAKOB WASSERMANN (1925-2008)

"Mein Weg als Deutscher und Jude erschienen, sind voller Bitterkeiten. Die Deutschen wie die juden müssen sich harte Worte gefallen lassen. Ich erkenne aber bald, das die ganze Öffentlichkeit von Juden beherrscht wurde. Die Banken, die Presse, das Theater, die Literatur... alles war in den Händen der Juden."

"Übrigens enthält dieses 'die deutschen' in seiner Wiederholung und Fixierung eine Absurdität. Ich kenne deutsches Leben genug, um zu wissen, was an der Oberfläche liegt und was in der Tiefe: was auf die Straße vorgeht und was in verschwiegenen Innern des eigentlichen Volkes. Ich kenne vor allem Deutsche genug, um nicht in Zweifel zu sein, wogegen die Mißbilligung und der heimliche der besten unter ihnen sich kehrt. Freunde und Weggenossen weiß ich da wie dort."

"Die heillose Spaltung innerhalb der Judenschaft selbt... und mit welcher Feindseligkeit mein eigener Weg als 'Deutscher und Jude' vor dieser Seite empfangen worden ist."


HANSJÖRG WEBER (geb. 1961)

“Der Zins ist ein Tribut, den der Schaffende – vom Industriearbeiter bis zum Bauern und Unternehmer – dem Geldleiher entrichten muss, damit überhaupt gearbeitet werden kann. Der Zins wird in den Preis aller Waren eingerechnet und dadurch auf die Konsumenten abgewälzt. Er ist eine erdrückende Last für die große Mehrheit und eine mühelose Einnahmequelle für eine kleine Minderheit der Bevölkerung. Der Zins ist arbeitsfreies Einkommen und daher ethisch nicht zu verantworten.” (Im Schweizer Nationalrat, 1990)


THOMAS WEBER (geb. 1974)

Was sagt es eigentlich über die Deutschen aus, dass in diesem Land immer wieder Bücher zu Bestsellern werden, in denen behauptet wird, das die Deutschen in dem Jahrhundert vor dem Holocaust die grösten Antisemiten der Weltgeschichte gewesen sein. Ist auch das deutscher Größenwahn?" (Neid, Geist, Wahn - 2011)


FRANK WEDEKIND (1864-1918)

"Ein Zensor ist ein Beamter, der Dinge empfiehlt, indem er sie verbietet".


KLAUS WEICHAUS (geb. 1949)

"Eine der Politikerlügen: Deutschland ist souverän. Die Wahrheit: Deutschland ist noch immer ein von den Alliierten besetztes Land."

"Unsere Forderungen: Abschluss eines Friedensvertrages zwischen den Kriegsbeteiligten, Einberufung einer Nationalversammlung, eine vom Volk in freier Wahl gewählte Verfassung, dies in Erfüllung des Artikels 146 des Grundgesetzes."

“Was haben wir, aus uns, dem einstigen Volk der Dichter und Denker, nur machen lassen?”... “Jetzt ist es genug! Wir wollen über unsere Zukunft selbst entscheiden. Wir – das deutsche Volk – haben Recht und Gesetz auf unserer Seite: Das Grundgesetz, das Völkerrecht, die UN und den Internationalen Gerichtshof.” (Leipziger Montagsdemo am 7.10.2002)


KARL WEINHOFER (geb. 1942)

"Die Menschen sind grob in drei Kategorien einzuteilen: - Die wenigen, die dafür sorgen, dass etwas geschieht, - die vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht und - die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht."


VOLKMAR WEISS (geb. 1944)

"Die mit Abstand höchsten Kinderzahlen verzeichnen Familien mit Migrationshintergrund, während die Intelligenz ohne diesen Hintergrund im Gebärstreik verharrt. Eine derartige Entwicklung ergibt für die Erhaltung des sozialen Friedens eine schlechte Prognose, wenn diese neue Unterklasse durch doppelt so hohe Kinderzahlen wie die deutsche Bevölkerung und weitere Zuwanderung immer weiter wächst und schon innerhalb der nächsten zehn Jahre die Mehrheit der aktiven Bevölkerung, ganz sicher aber unter den Kindern und Jugendlichen in zahlreichen Großstädten der alten Bundesländer stellen wird." (2005)


KARLHEINZ WEISSMANN (geb.1959)

"DER NEUE FRONTVERLAUF - Wahrscheinlich würde immer noch eine Mehrheit der deutschen Intelligenz diese Fragen bejahen. Aber völlig unbestritten ist ihre Auffassung nicht. Es zeichnet sich ein neuer Frontverlauf ab, jenseits der Linie, die die alten Meinungslager trennte. Es sind vor allem vier Themenkomplexe, an denen sich die Geister zu scheiden beginnen:

(1) "Staat" gegen "Zivilgesellschaft"
(2) "Nation" gegen "Multikultur"
(3) "Realismus" gegen "Unversalismus"
(4) Außenpolitisches "Interesse" gegen "Weltinnenpolitik"


Mit der unblutigen Revolutionen im Osten verbreitete sich auch im Westen ein zuerst von György Konrád und Václav Havel benutzer Begriff: "Anti-Politik". Darunter wollte man eine sanfte, nicht an Machtgewinn udn Machterhalt orientierte Form moralischer Politik verstehen, die bei Linksliberalen und den alternativen "Bewegungen" der Bundesrepublik natürlich auf die Sympathisanten stieß, zumal sie sich nicht der schon älteren Idelaisierung des angelsächsischen Staatsdenkens und der neuen amerikanischen Mode des "Kommunitarismus" verbonden läßt.
Gegen die Totalitären Systeme ebenso wie gegen den "Untertanenverband" wendet man die modernisierte Vorstellung von John Lockes "gesellschaftsvertrag", durch den der einzelne freiwillig einen Lontrakt schließt, sein Interesse wahrend, soweit es das der anderen nicht schädigt. "
Pragmatisch-ökonomischer Sachverstand"und eine Dauerdebatte über die Zukunft angemessenen "Werte" erscheinen ausreichend, um den Konsens zu erzeugen, auf dem die pluralistische Gesellschaft beruht..."

"Längere Zeit führte diese Behauptung auch zu einer grundsätzlichen Ablehnung des begriffs der "Nation". Nachdem sich die so entwickelte Argumentationsstrategie aber als wirkungslos erwies, ersetze man sie durch eine Umdeutung des Terminus "Nation": Die moderne "Nation" wird so zum "Zusammenschluß freier Bürgerinnen, in die ethnische Dieffernzierungen völlig bedeutungslos sind", entscheidend bleibt das "persönliche Bekenntnis zur Verfassung", die teilhabe an bestimmten "Werten".

Eine solche "Nation" gilt als rational begründbar und akzeptabel, da sie angeblich der "westlichen" Politik-Tradition entspricht. Darauf ist zu erwidern, daß ein eineheitlichens westliches verständnis der "Nation" nicht existiert. Übereinstimmungen bestehen nur insofern, als Franzosen, Engländer und Amerikaner. die Teilhaber der atlantischen Zivilisation, aus verschiedenen Gründen /Ausdehnung eines relativ kleinen Kerngebietes auf fremde ethnische Nachbargruppen im Prozeß der Staatsbildung, Sondersituation eines Einwandererlandes) dazu neigen alle bewohner ihres Territoriums zu nationalisieren. Dieser Prozeß fand in der Vegangenheit nicht selten unter Zwang statt und hat nach dem Ende der eigentlichen Phase des nation-biulding dazu geführt, daß in Abwer einer immer weiteren Ausdehnung der zur "Nation" gehörenden Gruppen eben diese Länder zu den klassischen Ursprungsgebieten von völkischer Ideologie und politischen Rassenlehre geworden sind.

Darüber hinaus besteht in allen europäischen Staaten - mögen ihre weltanschaulichen Traditionen sein, wie sie wollen - de facto ein ethnisch fundierter Begriff der Nation. Das läßt sich neuerdings am Beispiel der restriktiveb Einwanderungspolitik der Pariser Regierung zeigen, die ausdrücklich als Verteidigung der nationalen Identität Frankreich verstanden werden soll; das reformierte Staatsangehörigkeit mit seiner verbindung von ius sanguinis und ius soli (Recht des Blutes und Recht des Bodens Anm. - JB) entspricht fast völlig dem deutschen, dem zwar immer wieder polemisch einen "völkische Orientierung" unterstellt wird, das aber in Wirklichkeit die Zugehörigkeit zuz Nation über die Abstammung und den Beitritt zum Staatsvolk nebeneinanderstellt.

Es bleibt in diesem Zusammenhang auch zu fragen, ob die scheinheilige Besorgnis, mit dem jetzt manche Verfechter der "Zivilgesellschaft" über den "artifiziellen Charakter der Nationen" sprechen, irgendwelche bedeutung hat. Selbstverständlich sind die Nationen nicht in einem naiven Sinne "natürlich", sondern der Produkt einer Vermittlung. Daß die geistige Eliten von der Aufgabe dieser vermittlung versagt haben und sich immer wieder den billigen Triumph einer Entlarvung erlauben, anstatt sich mit der "Erfindung der Tradition" abzumühen, ist zugeleich eine der Gründe für die herrschende Misere. Und über die Künstlichkeit der "Civil Society muß man wohl kein Wort verloren werden.

Das stärkste Argument für den Nationalstaat ist, daß es weder eine praktische noch theoretische Alternative gibt. Es existiert eben seit dem Untergang der monarchien und mit ihnen der letzten echten Vielvölkerreiche kein anderer denkbarer Souverän mehr als eben der demos. Dieser läßt sich im konkreten Fall weder auf eine Summe von einzelnen reduzierten noch zur Menschheit hin erweitern. Seine Grundlage bildet eine historisch gewordene Einheit, die Nation als "Ergebnis der Geschichte" (Werner Conze).

Die Erzeugung von "Mulitikulturalismus" erscheint darum in dem Maße frivol, in dem deutlich wird, daß auch die Wohlstandgesellschaft an ihre Grenzen kommt und einem "Imperativ der Homogenität" unterworfen bleibt, Zukunftige souiale Auseinendersetzungen bedürfen keiner Erfänzung um eine ethnische Komponente: Wer sich nicht dem verantwortungslosen Optimismus hingeben will, daß Rassen- und Volkstumkämpfe durch Vernunftgründe und Erziehung aus der Welt zu schffen sind, muß eachsam bleiben. Im übrigen befremdet die seltsame Blinheit jener, die so leicht und so grundlos von "Rassismus" sprechen, aber nicht begreifen, daß tatsächlich eine Biologisierung des Politischen droht, sobald der als "anders identifizierbare" zusätzlich zum Konkurrenten um knappe Güter wie Wohnung oder Arbeitsplaz wird.

Mittelrweile haben die Verfechter des "Multikulturalismus" gelernt, ihren Zukunftsentwurf noch anders,und nicht nur als eine Form der Menschheitsbeglückung, zu begründen, und ihre Zielvorstellung entpuppt sich näherer Betrachtung als eine "erzwungene Vision" Obwohl die Politiker der multikurturelle Zukunft durchweg in leuchtenden Farben malen, können sie nicht vergeben, daß sie sich nicht eigentlich von einer Idee haben fesseln lassen, sondern entschlossen sind, dem Zwang der Verhältnisse zu folgen.

Immer deutlicher zeigt sich die griße Koalition, die von arrivierten Linken bis weit indas lagen der Bürgerlichen reicht, einen Programm anhängt, das von "bösartiger Menschenliebe" (Vollzitat v. Edmund Burke: "Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen".) ebenso gekennzeichnet ist wie von einem bediungslosen Primat des Ökonomischen.

Umkerbar nähert sich die Bevölkerungsentwicklung der westlichen Staaten und insbesondere Deutschlands einem krutischen Zustand. Die Selbstverwirklichungsideologie, auf die man den Liberalismus reduziert hat, verstärkt noch die tendenzen, die durch die Verstädterung erzeug wurden. Dabei geht es allerdings weniger um die bevölkerungszahl - hier wäre eine "Gesundschrumpung" schon aus ökologischen Gründen wünschenswert -, sondern um das Problem des Bevölkerungsaufbaus und die wachsende Überalterung...

Es gibt tatsächlich einen Aufstand der Phänomene gegen die Schematisierungen, der aber keineswegs in den Zynismus gühren nuß, wie die "Unversalisten" behaupten, denn er könne eine neue Verortung ermöglichen, die auch auf den ethischen Bereich wohltätig wirken müste... Gegen ihre Weltformeln" wendete unlängst Karl Otto Hondrich: "Sie haben zu dem, was die Welt heute bewegt, nicht zu sagen. Krieg und Gewalt, Völker und Nationen, die leidenschaftlichen Wir-Gefühle von Wertgemeinschaften kommen in ihnen nicht vor. (K. Hondrich, "Wovon wir nicht wissen wollen", 1992)

... Jede realistische Konzeption muß vor allem auf anthropologischer Skepsis fußen, gerade um die wirklichen Möglichkeiten des Menschen zu bestimmen. Und auch dabei stößt man wieder auf das problem, im welchem Gehäuse der homo sapiens sinnvoll und zu seinem eigenen Besten untergebracht werden kann.


HAIM WEIZMANN (1874-1952)

Es ist uns gelungen, die Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg zu ziehen, und wenn sie (die USA) im Zusammenhang mit Palästina und den jüdischen Streitkräften tun, was wir verlangen, dann können wir die Juden in den USA so weit bekommen, dass sie die USA auch diesmal hineinschleppen.

" Wir geben diesem Krieg nicht nur unsere ganze finanzielle Unterstützung, auf der die gesamte Kriegsproduktion beruht…. (auf dem jüdischen Weltkongress 1942)

"In den Kampf gegen das Nazi-Monster konnte niemand fanatischer bestrebt sein, zu der gemeinsamen Sache einen beitrag zu leisten als die Juden." (Trial und Error, 1947)


CARL-FRIEDRICH v. WEIZSÄCKER (1912-2007)

“Absolut obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage! Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.”

"Das demokratische System beruht auf der Überzeugnung , dass man DEN MENSCHEN DIE WAHRHEIT SAGEN KANN."

"Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart."

"Wissen bedeutet Macht, und Macht bedeutet Verantwortung. Verantwortung bedeutet, dass wir den Gebrauch unserer eigenen Macht durch unsere Erkenntnis der Folgen des Gebrauchs dieser Macht begrenzen." (Der bedrohte Friede, 1981)


HERBERT GEORGE WELLS (1866-1946)

"Eine Meinung ist erst dann eine Meinung, wenn sie ausgesprochen wird".

„Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus.“


FRANZ WERFEL (1890-1945)

"Alles Warten ist Warten auf den Tod."

"Auch in dem Phänomen der Ungeduld, die im moralischen Sinne eine Untugend ist, liegt ein göttlicher Stachel. Die Ungeduld in uns will, daß die Zeit zeitlos werde, das heißt, aus dem Lebensprozeß der Schöpfung in den Lebensprozeß des Schöpfers heimkehre."

„Die Welt hat sich auf Begriffe RECHTS un LINKS versteift und dabei vergessen, daß es auch OBEN und UNTEN gibt.“

"Das echte Talent erkennt man weniger in seinen erstaunlichen Anlagen als in der selbstlosen Fähigkeit, die überlegene Leistung eines anderen glühend zu verehren."

"Dem ewig Unwandelbarsten kann nur das ewig Wandelbarste hoffen zu begegnen. Darum ist jede erstarrte Religion wie eine Blasphemie."

"Der Hauptteil des Ehrgeizes und Lebensinteresses meiner Eltern galt ihren Kindern, meinen zwei Schwestern und mir. Ich wuchs mit dem fördernden Gefühl auf, daß Menschen mich wichtig nahmen und für mich Sorge trugen. Darin sehe ich das Glück, denn dieses Gefühl gibt dem Menschen ein Fundament für Ruhe und Gelassenheit, das ihn vor mancher häßlichen Gier schützt."

"Der Quell hat zwei Freudenwünsche: daß man von ihm trinke und daß man ihn anschaue beim Trinken."

"Der Selbstmord umfaßt zwei Todsünden:
Die erste - der Bruch des Gebotes 'Du sollst nicht töten', kann aus Gründen der Notwehr gegen die Untragbarkeit des Lebens eher vergeben werden als
die zweite - die Veruntreuung eines zum zeitweiligen Eigentum anvertauten fremden Gutes, das eine ewige Geschichte und dauernde Aufgabe hat jenseits des Bewußtseins." (Leben heißt, sich mitteilen)

"Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen."

          "Der Trick der Schöpfung ist satanisch witzig.
            Das Weib bleibt vorher kühl, der Mann ist hitzig.
            Sie glüht nachher und er sieht auf die Uhr.
            So stirbt Betrug nicht aus und nicht Natur!"

"Die ganze Theologie verhält sich zum religiösen Leben des Gebets, der mystischen Erfahrung und der guten Werke, wie sich die Harmonielehre zur Musik verhält. "

"Die Grundformel aller Sünde ist: Verfehlte oder versäumte Liebe."

"Es gibt Menschen, die immer die Gebenden sein möchten und es niemals zustande bringen, die Nehmenden zu sein. Diese Unfähigkeit, zu nehmen, ist vielleicht die verletzendste menschliche Hochmut."

Fremdsein ist eine gewaltiges Handwerk, das Fleiß und Fertigkeit erfordert.

"Gott verzeiht nicht, was die Menschen verzeihen. Die Menschen verzeihen nicht, was Gott verzeiht."

"Jede Bewegung von innen nach außen entspringt einer Ungenügsamkeit. Metaphysisch gesehen, ist diese Ungenügsamkeit der Ursprung der Zeit."

Jeder Mensch ist eine Melodie. Lieben heißt: sie innehaben. Ich bin für dich, du bist für mich ein Lied.

„Mein Leben! Immer wieder komme ich in eine unbekannte Stadt und bin fremd. Auch im Jenseits werde ich nur ein Zugereister oder Refugie sein!“

"Mensch sein heißt, dem Leben ein Gleichnis entgegenzusetzen."

"Recht ist der Schutz des Menschen vor dem Menschen durch den Menschen um Gottes willen."

Religion ist das unaufhörliche Zwiegespräch der Menschheit mit Gott. Kunst ist ihr Selbstgespräch.

„Was wir Aberglauben nennen, das ist oft nur das Zittern und Wallen der erwärmten Luft auf die aufrechte Flamme des Glaubens.“

Wenn alle Wege verstellt sind, bleibt nur der Weg nach oben.

"Wer nicht in einem unerbittlichen Institut aufgewachsen ist, wird sein Lebtag die Bedeutung des Wortes 'Sonntag' nicht ermessen. Sonntag, das ist der Tag, wo die erdrosselnde Hand der Angst um den Hals sich lockert, Sonntag, das ist ein Erwachen ohne den bangen Brechreiz, Sonntag, das ist der Tag ohne Prüfung, Strafe, erbitterten Lehrerschrei, der Tag ohne Schande, ohne zurückgewürgte Tränen, Erniedrigungen, der Tag, da man in einem süßen Glockenmeer erwacht."

Zwischen zu früh und zu spät liegt immer nur ein Augenblick.

"Zwei Geheimnisse bewegen sich in entgegengesetzter Richtung auf einander zu:
die leidlose Gottheit muß sich mit dem Schmerze vereinigen, um kreatürlich zu werden.
Die leidende Kreatur muß sich mit dem Schmerze vereinigen, um göttlich zu werden.




THOMAS WIECZOREK (geb. 1953)

"...anderseits zeigt sich immer wieder, dass kleine Verblödungssatire so extrem sein kann, als das sie nicht von der Realverblödung übertriffen wird. Letztere ufert nicht zuletzt deshalb dermaßen aus, weil Verblöder und Verblödete ach gleichzeitig Blender sind."

"Ähnlich verhält es sich mit einer "Teilverstaatlichung" wie im Falle der Commerzbank, wo Bund mit 25 Prozent einstieg. Dem kleinen Mann wird weisgemacht, dies sei schon fast ein Schritt in Richtung Vergesellschaftung der Banken. Das gegenteil ist der Fall. Sollte durch solche Aktionen der Börsenkurs steigen, dann profitieren vor allem die 75 Prozent der privaten Aktionäre. Geht die Sache schief, kommt der Steuerzahler für die Verlüste aus Staatsbeteiligung auf."

„[Aus einem] politischen Vorurteil machte Konrad Adenauer im Jahre 1949 den Lehrsatz: 'Der Durchschnittswähler denkt primitiv und er urteilt auch primitiv.'

„Aber ist nicht wenigstens laut Verfassung das Volk der Souverän? Das Groß unserer Mitbürger, einschließlich der politische Klasse, denkt über Herkunft und Quintessenz unseres Grundgesetzes ähnlich intensiv nach wie über die Relativitätstheorie oder das Paarungsverfahren unehelichen Spulwürmer. Da ist auch besser so, denn zum einen wurde das Grundgesetz nicht nur durch Volksabstimmung, sondern nicht einmal durch gewählte Volksvertreter verabschiedet, sondern von den biblischen 65 „Vätern des Grundgesetzes…

"Ein besonderer Coup in Sachen Verblödung ist das Schlagwort Systemrelevanz. Fragt man Politiker und "Expreten" danach, son tragen sie gebetsmühlenartig 'Genauer erklären konnte das niemand, nicht einmal das Bundesfinanzministerium - ein Legaldefinition der Systemrelevanz existiere nicht... Beispiel Hypo Real Estate, die sich als erste Bank unter den 480 Milliarden schweren Rettungsschirm begab: selbst wenn man 'Systemrelevanz' unterstellt am 26. September 2008 hatte die HRE noch ein Börsenwert von gerade mal 2,9 Milliarden Euro. Wieso pumpte man in eine solche Bank über 100 Milliarden hinein, anstatt sie gleich komplett zu übernehmen? Deutlicher in die Politik dem Bürger wohl kaum zu verstehen geben, dass sie ihn für total naiv, obrigkeitshörig oder nicht zurechnungsfähig hält.

Die wahre Volksverblödung aber findet genau dort statt, wo sie selbsternannte Bildungsbrüder am wenigsten vermutet: in den Medien, der Wirtschaft und vor allem in der Politik.
Wer all die hochgestochenen Berichte und Kommentare der ‚seriösen Medien‘, die superwichtigen Konjunkturprognosen der Wirtschaft und die treuherzigen Wahlversprechen der Politik so unreflektiert aufsagt wie der Bibeltreue das Alte Testament, der ist schon hereingefallen.
Heraus kommt ein Abklatsch der Wirklichkeit, der noch weniger wert ist als ein Zerrbild. Letzteres nämlich konnte man – rein theoretisch –entzerren. Was den Bürgern allerdings Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr zugemutet wird, daß ist wie Volksmund zu Recht sagt –‚so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil stimmt.
Dass noch immer viel zu viel Mitbürger dem geballten Müll der Meinungsmacher vertrauen, ist die schlechte Nachricht. Das immer mehr Menschen den Verblödungsprofis auf die Schliche kommen – siehe auch manche Nichtwähler - lässt hoffen.“

„Kommt im Bekanntenkreis, am Arbeitsplatz, im Supermarket oder in Talkshows das Gespräch auf unseren allgemeinen Geisterzustand, fallen schnell Reizwörter wie Verblödung, Bildungsferne und geistige Verharmlosung. Natürlich ist sofort die Rede von Pisa, vom Denglisch stammelnden Abiturienten und Kassiererinnen, die zwei plus zwei nur mit dem Taschenrechner zusammenzählen können, von Lehramtsstudenten, die Rügen neben Sylt vermuten, und von Volkswirtschaftsdozenten, die sich wundern, warum im Kapital von Karl May kein Indianer vorkommt…‘Eine Gehirnwindung weniger, und du gehst auf allen vieren‘ Was früher eine flotte Beleidigung war, klingt heute wissenschaftliche Prognose, vielleicht sogar für große Bevölkerungsgruppen. Wie aber sieht diese Verblödung konkret aus? Wird sie bewußt betrieben und wenn ja: mit welcher Absicht?
…Derlei Unwissen mag ja peinlich und tragisch sein – aber weiß unser Entlärvungsreporter, dass im Jahre 1947 die Verstaatlichung der bundesdeutschen Schlüsselindustrien nicht von der SED, sondern von der CDU… gefordert wurde, anderseits aber unsere Kanzlerin bis zur Wendezeit FDJ-Funktionärin… war und dass der Spitzensteuersatz unter dem Einheitskanzler… vor gerade mal zehn Jahren, noch 53 Prozent betrug?... Wer also den Verdacht der Volksverblödung auf die ‚Bildungsfernen und geistig Verwahrlosen beschränkt, betreibt Verblödung in der Verblödungsdiskussion.“

„Erklärtes Ziel und Voraussetzung demokratischer Gesellschaften ist die ‚mündige Bürger‘ Dies wäre auch durchaus erreichbar angesichts der Möglichkeiten der Informationsgesellschaft In Wahrheit allerdings werden einige wenige immer klüger, bedrückend viele aber anscheinend immer dümmer.
Dahinter steckt System: Denn buchstäblich zur Existenzfrage wird die Verblödung in parlamentarischen Demokratien, da hier das Volk seine Vertreter frei wählt und damit die Regierung und die Gesellschaftsordnung formal frei bestimmt. Dieser Sachzwang gilt verstärkt angesichts der nationalen und globalen Verschärfung der sozialen Gegensätze: Die Arm-Reich-Schere öffnet sich immer mehr, und bloßer Kapitalbesitz bringt mehr als ehrliche Arbeit.
Man stelle sich nun einmal vor, die Normalbürger wüssten Bescheid über die Fakten und Hintergründe von Armut und Reichtum, Weltwirtschaftsordnung, Konzernpolitik in der Dritten Welt, wirtschaftlichen Verflechtungen und Korruption – ganz zu schweigen von den ökonomischen, politischen und philosophischen Theorien und ihren Folgen.
Wäre unter diesen Umständen eine mit beeinflussbaren Stümpern durchsetzte politische Klasse überhaupt vorstellbar? Würden informierte, also wirklich mündige Bürger nicht so manchen Politiker sofort als ungeeignet enttarnen und ihr eigenes Urteil über die Gesellschaft sprechen?
Könnten manche hanebüchenen Projekte überhaupt umgesetzt werden, wenn wirklich entscheidungsfähige Bürger darüber urteilen und – sei es auch nur per Wahlen – mitentscheiden?“

"Deshalb ist Verblödung unausgesprochenes oberster Staatsziel und dies beiliebe nicht nur die intellektuell-kulturelle Kellefrage: wer kennt z. B. die Unterschiede zwischen Ordo- und Neoliberalismus, zwischen Keynesianismus, Monetarismus oder Marxismus?..."

„Vollends absurd aber wird es, wenn sich einige Zeitgenossen nicht mit der Rolle des Einäugigen unter Blinden begnügen, sondern sich als hervorragend Sehende wählen. Wenn sie dann auch noch eine ebenso duckmäuserische wie viertelgebildete Fangemeinde um sich scharen können, die all den Nonsens begierig aufsaugt und ehrfürchtig nachbetet, dann ist der geistig-moralische Supergau perfekt. Insofern perfekt ist es bedauerlich und verfehlt, mit Verblödung nur die vermeintlichen‚ intellektuellen Unterschichten aufs Korn zu nehmen. Sich über Analphabeten, Alkoholabhängige oder sexuelle Grenzgänger lustig zu machen, ist billig und irgendwann langweilich.

„…45 Prozent der politisch entmündigen Bürgern… den Sozialismus für eine ‚gute Idee‘ halten… „fast die Hälfte der Deutschen weiß nicht, wofür Erst- und Zweitstimme eigentlich gut sind. Einige meinen, mit der Erststimme wähle man die Regierung, mit der Zweitstimme die Opposition… kaum jemand ist informiert über Qualifikation, Position und die Arbeit seiner „Vertreter“ und die Prozedur ihrer Nominierung…

„Zum anderen steht, ähnlich wie die Zehn Gebote über der sündigen Menschheit, das Grundgesetz über dem Volk. Nach der ‚Ewigkeitsklausel‘ Art. 79 (3) dürfen die Art. 1 und 20 sowie die Einteilung in Bundesländer von Menschenhand nicht verändert werden.
Damit aber nicht genug. Auch die Gewissensfreiheit der Abgeordneten nach Art. 38 macht den Volksvertreter vom Volk und seiner Partei unabhängig. Wenn der also, vielleicht sogar nach einem Informationsaustausch mit einem Rüstungslobbyisten, entgegen aller Meinungsumfragen und Parteibeschlüsse die Ablehnung eines blutigen Bundeswehreinsatzes mit seinem Gewissen nicht verantworten kann, bleiben dem Bürger und der Partei nur die Nichtberücksichtigung bei der nächsten Wahl.
Wenn nun aber alles schiefläuft und die Volksvertreter doch etwas Gemeinwohlorientiertes beschließen, so bleibt immer noch die Wuderwaffe Bundesverfassungsgericht, das wie König Salomon über den Sterblichen thront und alles für null und nichtig erklären kann, was deutsche Volksvertreter, Regierungen und Behörden beschlossen haben, man denke nur an das Verbot der Fristenregelung bei Abtreibungen 1975 oder der damaligen Vermögensteuer 1995.
Wenn auch das BVG derzeit überwiegend bevölkerungsfreundliche Urteile fällt – von der Gleichstellung der Homosexuellen über die Verteidigung der Pressefreiheit bis hin zur Absage an diverse polizei- und schnüffelstaatliche Amokläufe -, so bleibt doch entscheidend, das seit seinem Bestehen vorwiegend von Parteipolitikern der zweiten Garnitur geleitet wird…“

„…Diese Parteienwirtschaft freilich hat mit der klassischen Gewaltenteilung nicht mehr zu tun; aber sogar diese – bereits von Aristoteles, John Locke und Montesquieu angedachte und in der Unabhängigkeitserklärung der USA von 1776 erstmals umgesetzte – Konstruktion ist so edel nun auch und wieder nicht…“ (Die verblödete Republik, 2009)

( Es scheint so, dass nicht nur der Autor dieser Studie, sondern auch ganze Menge schreibenden/sprechenden Bürger in unserem Land schon fast alles gut wissen über Verfassungstreues und Verfassungswidriges und doch die politische Klasse übt immer wieder denselbe - Verblödung der Bürger. Allein die Neologismen, die man in dem Buch von Thomas Wieczorek in Hülle und Fülle findet - sprechen trotz etwas komischen Konstruktionen, wie etwa: "Solo für Schäuble", "Du bist Deutschland", "Bellermann-Komiker" (Atze Schröder), "Armut per Gesetz", "Der Revolverblatt" (Berliner Kurier), "Die psychopathische Überwachungswann", "Das neuliberale Panikarchester", "Die fürsorgliche Despotie", "Symbiose von Laptop und Putzmopp", "Zeremonienmeister der Prekariats" (Mario Barth), "Die Medien-Gläubiger", "Die Verblödungsmaschinerie" und vieles Mehr erträgt. Aber ein Humor der intellektuellen Narren viel leichter als die Tücken des Alltags zu ertragen - selbst wenn den Autor tut es als eine "Aufklärung" - dann hätte ich als besorgte Bürger zwei Fragen:
Erstlich: "für wem den eigentlich?" und
Zweitens: "gehör(t)e den Autor selbst nicht an den "Verblödeten?"

Das ist nicht bös gemeint, sondern nur kritisch verstanden werden sollte und zwar nur aus einem einzigen Grund: wenn man wirklich die Verblödung den veröffentlichen Wedien los werden will, wäre es nicht besser etwas konstruktiver, also hilfsreich und weuterführend daran zu denken: WAS soll geändert werden und wichtiger noch WIE? Die Narren haben wir genug: es ist die Zeit etwas entweder aktiv zu tun, oder mindestens ebenfalls aktiv Vieles nicht tun, was Staus Quo endlich zu brechen. Nur haben wir leider nicht besonders humorvollen Staatslehrer und Restdeutschen, aber dafür zuviel Kritikern, deres Humor, nur die Narren selbst verstehen können. Denn für das Volk, das die Lasten des Staates trägt, hat ja keine Zeit für Humor. - Anm. JB
)


ELIESAR WIESEL (geb. 1928)



"Adam oder das Geheimnis des Anfangs."

„Auch die Furcht, die Angst, die Traurigkeit können zu Gott führen.“

"Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Das Gegenteil von Leben ist nicht Tod, sondern die Gefühllosigkeit.“

„Der Mensch sollte nur eine Form der Macht anstreben, die über sich selbst.“

„Die einen sagen, Hiob hat sehr wohl gelebt, nur sein Leiden ist eine rein literarische Erfindung. Dem halten andere entgegen: Hiob hat niemals gelebt, aber er hat sehr wohl gelitten.“

"Es ligt jetzt an euch, und wir werden euch dabei unterstützen - dass meine Vergangenheit nicht zu eurer Zukunft wird"

„Erinnerungen sind das Lebenselixier einer Kultur. Sie nähren Hoffnungen und machen den Menschen zum Menschen.“

Jeder Jude sollte irgendwo in seinem Inneren eine Zone des Hasses - des gesunden männlichen Hasses - bereithalten für das, was der deutsche personifiziert und was in dem Deutschen weiter besteht. Etwas anderes zu tun wäre Verrat an den Toten“. (Legends of our Times, 1968)

„Jedes Wesen steht im Mittelpunkt der Schöpfung, jedes Wesen rechtfertigt die Schöpfung.“

„Man muss Partei ergreifen. Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer, Stillschweigen bestärkt den Peiniger, niemals den Gepeinigten.“

„Mich bedrückt die Sorge, dass nach der Öffnung der Mauer die Deutschen versucht sein könnten, die Erinnerung hinter sich zu lassen.“

"Nicht weit von uns stiegen Flammen aus einer Grube empor, gewaltige Flammen. Man verbrannte dort etwas. Ein Lastwagen fuhr an die Grube heran und entleerte sich seiner Ladung: es waren kleine Kinder, Säuglinge! Ja, ich habe er mit eigenen Augen gesehen, Kinder in den Flammen.

„Niemand von uns kann so viel bewirken wie wir alle miteinander!“

"Später erfuhr ich von einem Zeugen, daß der Boden dort monatelang unaufhörlich bebte und von Zeit zu Zeit Blutfontänen daraus hervorschossen." (Le Niut, 1948 - Wiesel hat nie in einem "KZ" gewesen - Anm. - JB)

„Von einem Menschen der so ist wie ich, kann ich nichts lernen.“

„Wir Juden können eine Vereinigung Deutschlands nicht in Betracht ziehen, ohne inneren Widerstand zu empfinden. Wir müssen zweimal über die Folgen nachdenken.“

„Wo soll ich beginnen? Die Welt ist so groß. Ich werde also mit dem Land beginnen, das ich am besten kenne, mit meinem eigenen. Aber mein Land ist so groß. Ich fange doch lieber mit meiner Stadt an. Aber meine Stadt ist so groß. Am besten beginne ich mit meiner Straße. Nein, mit meinem Haus. Nein, mit meiner Familie. Ach was, ich beginne bei mir.“

(Von wegen der "Vergangenheit": der Jude aus Rumänien, der nicht irgendwohin deportiert wurde konnte seinen Bruder, der als Dieb verhaftet wurde in Auschwitz besuchen und sogar die eintätuvierte Nummer abschreiben und merken. Am Ende des Krieges wurde er sogar durch Allierten wegen Diebstahl in Krakau für einen Monat eingekerkert, weil er zujung war und danach nach Paris abzuhauen- Als er die Geschichte über die Vernichtung der 8.000.000 Juden in Frankreich gehört (1945-1957 in den anderen Ländern Europas die Zahl der §vernichtenden Juden war damals nicht einhaltlich - In der "UdSSR" wurde die Zahl 7.000.000, in der Schweiz sogar 12.000.000 benutzt und erst nach Stalins Tod jüdischen Shoah Behörden haben sich auf "Symbolische Zahl" (so Michael Wolffson) 6.000.000 geignet. Wiesel, der selbst nie in einem KZ gewesen war schrieb in Paris ein Erinnerungsbuch "Le Niut" und zwar nicht selbst, sondern sein jüdischer Freund. Der Wiesel erzählte ihm verschidene Geschichte, die er teils selbst ausgedacht, teils in einer jüdische Gemeinde gehört habe. Sein Freund hat den Wiesel gewarnt vor nicht glaubwürdigen Erzählungen und auch Elis Lüge über Ermordung in Auschwitz seiner Familie. Wiesel sollte dabei gelacht und sagte: niemand kann beweisen, dass jemand von Juden tatsächlich getötet wurde. Das Buch wurde in Frankreich nicht so gute Bewertung bekommen, wie in den USA.

Da in Paris lebten damals hunderte von rumänischen Juden, und manche davon die wussten, dass Wiesel lügt. Ein rumänischen Jugendfreund schrieb einen Brief an Wesel in dem er behauptete Wesel Bruder kommt bald nach Paris. In Panik Wiesel verließ Frankreich und mit seinem Buch, anstatt irgendwelchen Dokument, wurde dort gut aufgenommen und konnte sogar gut leben von Holocaustvorträgen. Einen Jahr später hat Wiesel Pech gehabt: in New York hat er ganz zufällig seine Familie, die sollte in Auschwitz vollständig liquidiert in einer jüdische Synagoge getroffen. US-Presse attackierte den Wesel wegen der Lüge. Auf Presse-Konferenz hat er nur gesagt, dass er sich sehr freut, dass die Eltern und sonstigen Familienmitglieder den Auschwitz überlebt, aber versprochen ein anderes Buch schrieben, über Millionen Juden, die keinen Glück zu überleben gehabt.

Trotz diese Pannen Wiesel hat sehr schnell Kontakte mit World Jewish Congress aufgenommen und zusammen mit anderem Schurke Abraham Foxman begann Kampf gegen den "Anti-Semitismus". Aber mußte Wiesel trotz der "Titel" Der Holocaustpapst doch weitere Pannen erleben. Nachdem die organisierten Juden kurz vor Erfindung von "Holocaust" (1979) wollten diesmal nicht nur über Zahlen (also 6 Millionen), sondern auch Methoden (Gaskammern) sich einigen - Wiesel mit seinen frühern Erzählungen von Verbrennung der Juden in Krematorien bei Leibe, Erschiessungen an den Gruben, die die Juden selbst garaben sollten und der Juden, die durch NS-Sadisten jeden Tag die Tausenden Juden ermordeten. Wiesel hat den neuen Holocausttrend so zu sagen verschlafen - und wurde erneut von Journalisten gefragt, warum er in seinen Bücher kein Wort über den Gaskammer geschrieben hat. Wiesel antwortete ganz unverschämt: ich war selbst so schockiert , dass über Gaskammern vergessen zu schreiben".

Kurz vor Verleiung des Friedensnobelpreises u.a. für humanitäre Tätigkeit wurde endlich der Superlügner von dem Holocaustthron gestürtzt. In Stockholm sein Jugendfreund entlarvt wegen den fehlenden Tätovirung an Überarm, weil die Nummer, der Wiesel sollte auswendig kennen und "nie vergessen" konnte auch nie gewesen, weil nicht keine Weile, sondern nicht einmal 1 Stunde im Auswitz gewesen. Der Superlügner Eli Wiesel trotz alle Pannen immer noch spielt einen Apostel des Holocaust und verbreitet sein Hass gegen alle Kritiker des Holocaust.

Der Wiesel, der inzwischen als "Holocaust-Papst" bezeichnet wurde, konnte nicht seinen Haß gegen Deutschen verstecken. Obwohl er selbst nicht verfolgt wurde, und mehr noch seinen Lügen von Sagen wie den Boden im Auschwitz "monatelang unaufhörlich bebte" angeblich von den Juden, die dort nach dem sie in Gruben verschafft worden, waren monatelang dort noch ein Lebezeichen von sich geben.

Was für ein biologisches Wunder wäre es gewesen, wenn so was tatsächlich möglich wäre! Aber doch weder Erdbeben von den zuvor Erschossenen Juden - damals Wiesel noch nicht von einer Vergasung der Juden fantasieren könnte, weil davon wurde noch nicht „allgemein bekannt“. Aber wenn man so dreist lügt, kann ein Lügner sich nicht nur mit einer Lüge zufrieden sein, er soll weiter lügen. Und das hat er getan mit den weiteren biologischen Wunder: „von Zeit zu Zeit Blutfontänen daraus (also aus den Gruben mit den Juden) hervorschossen." – Jeder Arzt und Kriminalinspektor weiß doch genau, daß bei den ermordeten bzw. auch gestorbenen Menschen in wenigen Minuten das Blut wegen der Gerinnbarkeit nicht mehr flüssig bleibt.

Im Umfeld der „Holocaustzeugen“, zu dem Elie Wiesel gehört, hat er schon von Prof. Norman Finkelstein den höchsten „Lob“ bekam und genießen könne: „Der Wiesel ist ein Holocaust selbst.

Wegen der „Verrat an den Töten“ muss ich noch dazu sagen, daß die organisierten Juden benutzen den „Holocaust“ als Blitzableiter für den Tod von Millionen sowjetischen Juden, die von Stalins Juden planmäßig in der „UdSSR“ durch NKWD und GULag „liquidiert“ worden waren, samt mit ihrer „Jüdischen Antifaschistischen Komitee“ und „Judenrepublik Birobidschan“. Am den Holocausttag totschweigen die Juden bis heute von diesen Verbrechen. Also sie selbst aus Hass gegen Germanen treiben Verrat an den Toten, die nicht von „deutschem Hand“ ermordet wurden.

So viel über die Vergangenheit der Berufs-Holocaust-Lügner, der ganz bestimmt nie in Zukunft einmal erinnert wird. Denn "der Holocaust" ist bereits tot und nur durch die jüdische Propaganda mit seinem Verwesenungsgeruch die Gegenwart. vergiftet - Anm. JB
)




GEORG WIESHOLLER (geb. 1919)

"Die Suche nach der Wahrheit kann nie aufhören. Man kann sie nicht vertagen, sie läßt sich nie aufschieben. Man kann muß sich ihr stellen und zwar hier und jetzt."

"Adolf Hitler hat keine Demokratie abgeschafft, sondern die Herrschaft der Finanzoligarchen."

"Politische Sprache, so wie Politiker sie gebrauchen, wagt sich auf keines dieser Gebiete, weil die Mehrheit der Politiker, nach den uns vorliegenden Beweisen, an die Wahrheit kein Interesse hat, sondern nur an der Macht und am Erhalt dieser Macht. Damit diese Macht erhalten bleibt, ist es unabdingbar, daß die Menschen unwissend bleiben, daß sie in Unkenntnis der Wahrheit leben, sogar der Wahrheit ihres eigenen Lebens. Es umgibt uns deshalb ein weitverzweigtes Lügengespinst, von dem wir uns nähren."

"Den Bürgern der DDR, welche den Mut hatten und bereit waren, ihr Leben für die Wiedervereinigung zu opfern, die Schandmauer einzureißen, wurde nicht diese Ehre zuteil. Da sieht man, wer in der BRD das Sagen hat - der Zentralrat der Juden; man könnte geneigt sein, von einer Judenrepublik zu sprechen."

"Auschwitz mutierte zu einer Religion, einer Zivilreligion, die sich statt an einer transzendenten Macht ausschließlich auf das Diesseits richtet. Auf der Holocausttagung in Stockholm in Januar 2000, an der 45 Staatschefs teilnahmen, wurde " zu einer "Zivilreligion" erhoben: "Man wohnte der Feier einer neuen Zivilreligion bei der Holocaust", schrieb die FAZ an 28. Januar 2000."

"Adolf Hitler hat keine Demokratie abgeschafft, sondern die herrschaft der Finanzoligarchen."

"Angst hatten die bauern um ihr leben und um ihr Eigentum und die Christen um ihren Glauben. Lenin und Stalin warfen ihren langen Schatten als Bauern- und Christenmörder in das kleine bayrische Dorf; und ich vermute, auch in andere deutsche Dörfer. Für sie war Adolf Hitler nicht das kleinere Überl sondern der Retter. Dies wird heute von unsren Hofhistoriker und von Ihnen ganz einfach mißachtet.

"Von Treitschke erho darin nur die Forderung nach Zurückdrängen des geselllschaftlichen Einflusses der Juden. Ich möchte heute behaupten, der Zionismus ist nicht nur unser Unglück, sondern auch ein Unglück für das Judentum."

"Die Forderung der Zionisten nach einer Heimstätte in Palästina war nicht mehr berechtigt. Aber sie wollten dieses Land unbedingt haben, koste es, was es wolle. Diese Zionmanomanie führte zu der jüdischem Blut-und-Boden-Gemeinschaft und nach Auschwitz!"




OSCAR WILDE (1854-1900)

„Argumente sollten vermieden werden, sie sind immer vulgär und oft überzeugend.“

„Besser die Leute reden einen tot, als sie schweigen einen tot.“

"Billige Ausgaben großer Bücher können Freude bereiten, Billige Ausgaben größer Männer sind absolut unerträglich."

„Bloß eine Klasse der Gesellschaft denkt mehr über das Geld nach als der Reiche, und das ist der Arme. Der Arme kann sonst nichts denken. Und dies ist das Elend der Armen.“

„Das Durchschnittliche gibt der Welt ihren Bestand, das Außergewöhnliche ihren Wert.“

„Das eigentliche Mysterium der Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare.“

„Das ist die Kunst des Gesprächs: alles zu berühren und nichts zu vertiefen.“

„Das Leben ist zu wichtig, um darüber ernsthaft zu sprechen.“

"Der einzige Unterschied zwischen dem Heiligen und dem Sünder ist, daß jeder Heilige eine Vergangenheit und jeder Sünder eine Zukunft hat".

"Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, das immer dann die Ruhe verliert, wenn von ihm verlangt wird, daß es nach Vernunftgesetzen handeln soll.“

„Die Form ist alles. Sie ist das Geheimnis des Lebens.“

"Die Tragödie des Alters ist nicht, dass man alt ist, sondern dass man jung ist."

„Die Welt ist in zwei Klassen geteilt, in die, die das Unglaubliche glauben, und die, die das Unwahrscheinliche tun."

"Ein irrationaler Mensch kann nicht rational überzeugt oder unter Druck gesetzt werden."

„Es gibt nur eine Sünde, und das ist die Dummheit. (There is no sin but stupidity.)“

„Es gibt nur etwas, das schlimmer ist, als daß Leute schlecht über uns sprechen: daß sie überhaupt nicht über uns sprechen.“

„Es ist unglaublich, wie viel Geist in der Welt aufgeboten wird, um Dummheiten zu beweisen.“

„Es ist so leicht, andere, aber so schwierig, sich selbst zu belehren.“

„Es gibt nur etwas, das schlimmer ist als Ungerechtigkeit, und das ist Gerechtigkeit ohne Schwert. Wenn Recht nicht Macht ist, ist es Übel.“

„Eine Idee, die nicht gefährlich ist, verdient es nicht, überhaupt Idee genannt zu werden." (An idea that is not dangerous is unworthy of being called an idea at all.)

Einen Zyniker erkennt man daran, daß er von jedem Ding den Preis, aber von keinem den Wert kennt.

"Eine Pflicht ist das, was wir von anderen erwarten.

„Erfahrung ist der Name, den wir unseren Irrtümern geben.“

„Ernsthaftigkeit ist die Zuflucht derer, die nichts zu sagen haben.“

"Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien.“

"Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.

„Ich glaube nicht an Wunder. Ich habe davon zu viele gesehen.“

„Ich habe einen ganz einfachen Geschmack. Ich bin stets mit dem Besten zufrieden.“

„In der Auswahl seiner Feinde kann man nicht sorgfältig genug sein.“

"Intuition ist der eigenartige Instinkt, der einer Frau sagt, daß sie recht hat, gleichgültig, ob das stimmt oder nicht.“

„In Wahrheit spiegelt die Kunst den Betrachter, nicht das Leben.“

Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten!

„Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer.“

„Männer wollen immer die erste Liebe einer Frau sein. Die Frauen haben in diesen Dingen mehr Gefühl: Wir möchten die letzte Liebe eines Mannes sein.“

„Menschlich ist es: Sünde treiben, Teuflisch ist's: in Sünde bleiben, Christlich ist es: Sünde hassen, Göttlich ist es: Sünde' erlassen.“

„Modern ist, was man selbst trägt. Unmodern ist, was andere tragen.“

"Natürlichkeit ist die schwierigste Pose, die man einnehmen kann.“

Niemand ist so reich, daß er die Vergangenheit zurückkaufen kann.

Politiker werden nach ihrer Standfestigkeit beurteilt, leider beharren sie deshalb auf ihren Irrtümern.

"Reden sind eine Art vergeistigten Handelns.“

„Unzufriedenheit ist der erste Schritt zum Erfolg.“

„Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“

"Vorsicht ist das, was wir bei anderen Feigheit nennen.“

„Wir alle schreiten durch die Gasse, aber einige wenige blicken zu den Sternen auf.“

„Wir leben in einer Zeit, die zu viel arbeitet und zu wenig erzogen ist, in einer Zeit, wo die Leute vor Fleiß blödsinnig werden.“

„Wenn ein Mann etwas Blödsinniges tut, so tut er es immer aus den edelsten Motiven.“

„Wenn man Fehler gemacht hat, bezeichnet man das selbst gern als "Erfahrungen sammeln".“

Wer nicht auf seine Weise denkt, denkt überhaupt nicht.

Zynismus: ein Ding zu betrachten, wie es wirklich ist, und nicht, wie es sein sollte.


KAISER WILHELM II. (1859-1941)

„Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche.“ (1912)

"Die Juden sind die Parasiten meines Reiches. Die jüdische Frage ist eins meiner größten Probleme, und doch kann nichts unternommen werden, um sie zu lösen." (John Röhl: Kaiser, Hof und Staat)

"Die Welt wird von 200 Juden regiert." (1936)

„Ich habe mir gelobt, auf Grund meiner Erfahrungen aus der Geschichte, niemals nach einer öden Weltherrschaft zu streben, denn, was ist aus den großen sogenannten Weltreichen geworden? Alexander, Napoléon I., alle die großen Kriegshelden, im Blute haben sie geschwommen und unterjochte Völker zurückgelassen, die beim ersten Augenblick wieder aufgestanden sind und ihre Reiche zum Zerfall gebracht haben." (1938)

Juden und Moskitos sind eine Plage, von der sich die Menschheit auf die eine oder andere Weise befreien muß. Ich glaube, das beste wäre Gas. (1933)

"Kein Deutscher darf ruhen, bis diese Parasiten von deutschem Boden vertilgt und ausgerottet sind." (1933)

Das Weltreich, das ich mir erträumt habe, soll darin bestehen, daß vor allem das neuerschaffene Deutsche Reich von allen Seiten das absoluteste Vertrauen als eines ruhigen, ehrlichen, friedlichen Nachbarn genießen soll, und daß, wenn man dereinst vielleicht von einem deutschen Weltreich oder von einer Hohenzollern-Weltherrschaft in der Geschichte reden sollte, sie nicht auf Eroberungen durch das Schwert begründet sein wird, sondern durch gegenseitiges Vertrauen der nach gleichen Zielen strebenden Nationen.“ (Meine Vorstellung eines Weltreiches, 1905)

"Wenn ein englischer Paramentarier komme, um den Frieden zu erbitten, so müsse er erst vor der Kaiserstandarte knien, denn es handele sich um den Sieg der Monarchie über die Demokratie." (1918)




GEORGE PITTER WILSON (1840-1920)

"Bolschewismus bedeutet die Enteignung aller christlichen Nationen, so daß überhaupt kein Kapital in christlichen Händen bleiben wird und daß alle Juden zusammen die Herrschaft der Welt nach ihrem Belieben ausüben werden." (1919)




EDWARD OSBORNE WILSON (geb. 1929)

"Das wirkliche spirituelle Dilemma der Menschheit ist, dass unsere genetische Entwicklung dafür gesorgt hat, dass wir an eine bestimmte Wahrheit glauben, aber eine andere entdeckt haben."

"Wissenschaft ist nicht der Feind. Sie ist das akkumulierte und organisierte objektive Wissen der Menschheit, das erste ins Leben gerufene Medium, das in der Lage ist, Menschen in aller Welt zu gleicher Urteilskraft zu befähigen. Sie favorisiert keinen Stamm und keine Religion. Sie ist die Basis für eine wahrhaft demokratische globale Kultur."


WOODROW WILSON (1856-1924)

"Gibt es einen Mann oder eine Frau - ja lasst mich sagen, gibt es ein Kind - das nicht weiß, dass der Samen des Krieges in der modernen Welt der industrielle und wirtschaftliche Wettbewerb zwischen den Nationen ist? Dieses war ein Industrie - und Handelskrieg!" (1919)


TENNESSEE WILLIAMS (1911-1983)

"Wir leben alle in einem brennenden Haus, es gibt keine Feuerwehr, die wir rufen können; kein Weg nach draußen, wir haben nur das Fenster im oberen Stockwerk, aus dem wir zuschauen können, wie das ganze Haus niederbrennt, niederbrennt mit uns als Gefangene, eingesperrt."


MICHAEL WINKLER (geb. 1956)

"Zum Schluss will ich nicht die Anonymen Blogs die auch interessante und wertvolle Information bieten, zu verteufeln, sondern nur ermutigen: Raus aus der Anonymität zu kommen und damit die Nation in Vielfalt der freier Meinung nicht nur zu motivieren, sondern auch die schweigende Mehrheit Zu Wort zu bringen."
Ich finde es notwendig absolute Ehrlichkeit und Verzicht von Spenden und Gebühren um die Artikel zu lesen. Die Registrierung, Anmeldung, Prüfung, Moderation, Passworte soll man abschaffen, da solche ist ein Merkmal des Systems, die mit Freiheit nicht zu tun hat. Ich bin mir ganz sicher: in ein paar Jahren dies wird zur Selbstverständlichkeit vor allem unseren Nachkommen. Einziges was problemtisch auch heute bleibt – eine „Selbstzensur“. Man muss einfach erklären was zu eine freie Äußerung nicht gehört: Beleidigung, Schimpfworte oder auch Belehrungen gegenüber nicht erwünschten Gäste seitens der Linken, Systemligen oder Antifa. Denn es ist wichtig gerade mit diesen anti-demokratische und anti-nationale Kräfte würdevoll zu diskutieren..."


WOLFGANG WINTER (geb. 1965)

"Das Geschichtsbewusstsein wird zerstört, das Geschichtsbild verfälscht. Es wird alles getan um zu verhindern, daß die Jugend ein Gefühl der Zugehörigkeit zum deutschen Volk, Stolz auf seine Leistungen und Verständnis für seine nationalen Interessen gewinnt." ("Sonnenrad" 2/1998)




LUDWIF JOSEF JOHANN WITTGENSTEIN (1889-1951)

"An einen Gott glauben heißt, die Frage nach dem Sinn des Lebens verstehen. An einen Gott glauben heißt sehen, daß es mit den Tatsachen der Welt noch nicht abgetan ist. An Gott glauben heißt sehen, daß das Leben einen Sinn hat."

"Auch Worte sind Taten."

"Damit der Mensch sich irre, muß er schon mit der Menschheit konform urteilen."

"Das Schuld beladene Gewissen könnte leicht beichten; der eitle Mensch kann nicht beichten."

"Das 'Selbst der Selbste' besteht, wenn sorgfältig analysiert, primär aus speziellen Vorgängen im Kopf oder zwischen Kopf und Hals.

"Dauernd stolpert man, stolpert und fällt, und man kann sich nur selbst aufheben und versuchen, wieder weiterzugehen. Jedenfalls habe ich das mein ganzes Leben tun müssen."

"Denn die philosophischen Probleme entstehen, wenn die Sprache feiert."

"Denn die Wünsche verhüllen selbst das Gewünschte. Die Gaben kommen herunter in ihren eignen Gestalten etc." Das sage ich mir wenn ich die Liebe B's empfange. Denn daß sie das große, seltene Geschenk ist, weiß ich wohl; daß sie ein seltener Edelstein ist, weiß ich wohl, - und auch daß sie nicht ganz von der Art ist, von der ich geträumt hatte."

"Denn um dem Denken eine Grenze zu ziehen, müssten wir beide Seiten dieser Grenze denken können (wir müssten also denken können, was sich nicht denken lässt)."

"Der Abgrund der Hoffnungslosigkeit kann sich im Leben nicht zeigen. Wir können nur bis zu gewisser Tiefe in ihn hineinschauen, denn wo Leben ist, da ist Hoffnung".

"Der Gruß der Philosophen unter einander sollte sein: Lass Dir Zeit!"

"Der Philosoph ist der, der in sich viele Krankheiten des verstandes hielen muss, ehe er zu den Notionen des gesunden Menschevertstandes kommen kann."

"Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht."

"Denk wie uns das Substantiv "Zeit" ein Medium vorspielen kann; wie es uns in die Irre führen kann, daß wir einem Phantom (auf und ab) nachjagen."

"Der Mann, der sagte, man könne nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen, sagte etwas Falsches; man kann zweimal in den gleichen Fluss steigen."(mit "Der Mann" ist Heraklit gemeint.- Anm JB)

"Der Tod ist kein Ereignis des Lebens. Den Tod erlebt man nicht." (Tractatus logico-philosophicus)

"Der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Architekten besteht heute darin, dass dieser jeder Versuchung erliegt, während der rechte ihr standhält." (1930)

"Der Zusammenhang zwischen einem Wort und seiner Bedeutung muß nicht in der Theorie, sondern in der Praxis - im Gebrauch des Wortes - gefunden werden. Die direkte Verbindung zwischen einer Regel und ihrer Anwendung, zwischen Wort und Tat, lasse sich nicht mit einer anderen Regel erklären, sondern man müsse sie sehen: "Es kommt dabei wesentlich auf das Sehen an: So lange man das System nicht sieht, hat man es nicht."

"Die Arithmetik ist die Grammatik der Zahlen." (Philosophische Untersuchungen)

"Die Aufgabe der Philosophie ist, den Geist über deutungslose Fragen zu beruhigen. Wer nicht zu solchen Fragen neigt der braucht die Philosophie nicht."

"Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache."

"Die Ergebnisse der Philosophie sind die Entdeckung irgendeines schlichten Unsinns und die Beulen, die sich der Verstand beim Anrennen an die Grenze der Sprache geholt hat. Sie, die Beulen, lassen uns den Wert jener Entdeckung erkennen."

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." (Tractatus logico-philosophicus)

"Die Idee daß jemand heute vom Katholizismus zum Protestantismus oder vom Protestantismus zum Katholizismus übertritt ist mir peinlich (wie vielen Andern). (In jedem der beiden Fälle in anderer Art). Es wird eine Sache die (jetzt) nur als Tradition Sinn haben kann gewechselt wie eine Überzeugung. Es ist als wollte einer die Bestattungsgebräuche unseres Landes mit denen eines andern vertauschen. - Wer vom Protestantismus zum Katholizismus übertritt erscheint mir wie ein geistiges Monstrum. Kein guter katholischer Pfarrer hätte das getan wenn er als Nicht-Katholik geboren worden wäre. Und der entgegengesetzte Übertritt zeigt von einer abgründigen Dummheit. Vielleicht beweist der erste eine tiefere, der andere eine seichtere Dummheit."

"Die Komplexität der Philosophie ist nicht die ihrer Materie, sondern, die unseres verknoteten Verstandes."

"Die Logik ist keine Lehre, sondern ein Spiegelbild der Welt."

"Die Lösung des Problems des Lebens merkt man am Verschwinden dieses Problems. Ist nicht dies der Grund, warum Menschen, denen der Sinn des Lebens nach langen Zweifeln klar wurde, warum diese dann nicht sagen konnten, worin dieser Sinn bestand?"

"Die meisten Sätze und Fragen, welche über philosophische Dinge geschrieben worden sind, sind nicht falsch, sondern unsinnig."

"Die Methode des Philosophierens ist es, sich wahnsinnig zu machen, und den Wahnsinn wieder zu heilen."

"Die Philosophie hat keinen Fortschritt gemacht? Wenn einer kratzt, wo es ihn juckt, muss ein Fortschritt zu sehen sein? Ist es sonst kein echtes Kratzen, oder kein echtes Jucken? Und kann nicht diese Reaktion auf die Reizung lange Zeit so weitergehen ehe ein Mittel gegen das Jucken gefunden wird?" (Vermischte Bemerkungen)

"Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache."

"Die Welt ist alles, was der Fall ist."

"Die wichtigsten Aspekte der Dinge sind durch ihre Einfachheit und Alltäglichkeit verborgen."

"Du sollst die Annehmlichkeiten des Lebens nicht wie ein Dieb davontragen. (Oder wie der Hund der einen Knochen gestohlen hat und mit ihm davonrennt.) Aber was bedeutet das nicht fürs Leben!"

"Ein Bild hielt uns gefangen. Und heraus konnten wir nicht, denn es lag in unsrer Sprache, und sie schien es uns nur unerbittlich zu wiederholen."

"Ein Ideal haben ist recht. Aber es ist schwer, sein Ideal nicht spielen zu wollen! Sondern es in dem Abstand von sich zu sehen, in dem es ist! Ja, ist das auch nur möglich, - oder müßte man darüber entweder gut oder wahnsinnig werden? Müßte diese Spannung, wenn sie ganz erfaßt würde, den Menschen nicht entweder zu Allem bringen, oder ihn zerstören. Ist es hier ein Ausweg, sich in die Arme der Gnade zu werfen?"

"Ein Philosophisches Problem hat die Form: 'Ich kenne mich nicht aus'."

"Ein Satz kann absurd erscheinen und die Absurdität seiner Oberfläche von der Tiefe, die gleichsam hinter ihm liegt verschlungen werden. Das kann man auf den Gedanken von der Auferstehung der Toten und auf andere mit ihm verknüpfte anwenden. - Was ihm aber Tiefe gibt ist die Anwendung: das Leben das der führt der ihn glaubt."

"Eine Hypothese ist ein Gesetz zur Bildung von Erwartungen."

"Eine Schwäche ist, kein Held zu sein, aber eine noch viel schwächere Schwäche den Helden zu spielen, also nicht einmal die Kraft zu haben, das Deficit klar und ohne Zweideutigkeit in der Bilanz zu bekennen. Und das heißt: bescheiden werden: nicht in ein paar Worten, die man einmal sagt, sondern im Leben.

"Eine Seele die nackter als die andern vom Nichts durch die Welt zur Hölle geht, macht einen größeren Eindruck auf die Welt als die bekleideten bürgerlichen Seelen."

"Einer Frage entspricht immer eine Methode des Findens. Oder man könnte sagen: Eine Frage bezeichnet eine Methode des Suchens."

"Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist."

"Grundlage und Anfang aller Dinge ist das Verständnis des Lebens: Das Verständnis des Lebens ist Gott; Alles ist auf dem Verständnis des Lebens aufgebaut, ohne das es kein lebendiges Sein geben kann; Darin liegt das wahre Leben; Dieses Verständnis ist das Licht der Wahrheit."

"Ich bin meine Welt, und wenn ich unter der Welt leide, kann ich nichts anderes dagegen tun als mich zu verändern: Die Welt des glücklichen unterscheidet sich grundlegend von der des unglücklichen Menschen."

"Ich denke jeden Tag daran, meinen Beruf an den Nagel zu hängen und etwas anderes zu machen, wobei ich mehr mit richtigen Menschen zu tun habe."

"Ich hatte gestern diesen Gedanken: Wenn ich ganz von Strafen im Jenseits absehe: Finde ich es richtig, daß ein Mensch sein Leben lang für die Gerechtigkeit leidet dann vielleicht einen schrecklichen Tod stirbt, - und nun keinerlei Lohn für dieses Leben hat? Ich bewundere doch einen solchen, stelle ihn hoch über mich, und warum sage ich nicht, er war ein Esel, daß er sein Leben so benützt hat. Warum ist er nicht dumm? Oder auch: warum ist er nicht der "elendste Mensch"? Sollte er das nicht sein, wenn nun das alles ist, daß er ein schreckliches Leben hatte bis an sein Ende? Denke nun aber ich antwortete: "Nein er ist nicht dumm gewesen, denn nach seinem Tode geht es ihm nun gut." Das ist auch nicht befriedigend. Er scheint mir nicht dumm, ja, im Gegenteil, er scheint mir das Richtige zu tun. Ferner scheine ich sagen zu können: er tut das Rechte, denn er empfängt den rechten Lohn, und doch kann ich mir den Lohn nicht als Belohnung nach seinem Tode denken. "Dieser Mensch muß heimkommen" möchte ich von einem solchen sagen."

"Ich weiß, daß der Selbstmord immer eine Schweinerei ist. Denn seine eigene Vernichtung kann man gar nicht wollen und jeder, der sich einmal den Vorgang beim Selbstmord vorgestellt hat, weiß, daß der Selbstmord immer eine Überrumpelung seiner selbst ist. Nichts ist ärger, als sich selbst überrumpeln zu müssen.

"Im Rennen der Philosophie gewinnt, wer am langsamsten laufen kann. Oder: der, der das Ziel zuletzt erreicht."

"In den Tälern der Dummheit wächst für einen Philosophen immer noch mehr Gras als auf den kahlen Hügeln der Gescheitheit."

"Laß mich daran festhalten, daß ich mich nicht selbst betrügen will. D.h. ich will eine Forderung, die sich als solche anerkenne, mir selbst immer wieder als Forderung eingestehen. Das verträgt sich völlig mit meinem Glauben. Mit meinem Glauben, wie er ist. Daraus folgt, daß ich entweder die Forderung erfüllen werde, oder darunter leiden werde, sie nicht zu erfüllen, denn ich kann sie mir nicht vorhalten und nicht darunter leiden, daß ich ihr nicht genüge. Ferner aber: Die Forderung ist hoch. Das heißt: was immer am Neuen Testament wahr oder falsch sein mag, eines kann nicht bezweifelt erden: daß ich, um richtig zu leben, ganz anders leben müßte, als es mir behagt. Daß das Leben viel ernster ist, als es an der Oberfläche ausschaut. Das Leben ist ein furchtbarer Ernst.


"Man könnte sich einen Menschen vorstellen, der von seiner Geburt bis zu seinem Tod immer entweder schliefe oder in einer Art Halbschlaf oder Dusel lebte. So verhält sich mein Leben zu dem wirklich lebendigen Menschen (ich denke an Kierkegaard). Wacht so ein im Halbschlaf lebender je für eine Minute auf so dünkt es wunder was zu sein & er wäre nicht abgeneigt sich unter die Genies zu zählen."

"Meine Erkenntnis ist eigentlich: wie fürchterlich unglücklich der Mensch werden kann. Die Erkenntnis eines Abgrundes; & ich möchte sagen: Gott gebe, daß diese Erkenntnis nicht klarer wird."

"Meine Gedanken kommen beinahe nie unverstümmelt in die Welt. Entweder es wird ein Teil bei der Geburt verrenkt oder abgebrochen. Oder der Gedanke ist überhaupt eine Frühgeburt und in der Wortsprache noch nicht lebensfähig. Dann kommt ein kleiner Satz-Fötus zur Welt, dem noch die wichtigsten Glieder fehlen."

"Meine Methode ist es nicht, das Harte vom Weichen zu scheiden, sondern die Härte des Weichen zu sehen."

"Meine Selbsterkenntnis steht so: Wenn eine gewisse Anzahl von Schleiern auf mir gelassen werden, sehe ich noch klar, nämlich die Schleier. Werden sie aber entfernt, so daß mein Blick meinem Ich näher dringen könnte, so beginnt mein Bild sich mir zu verwischen."

„Nach manchen missglückten Versuchen, meine Ergebnisse zu einem solchen Ganzen zusammenzuschweißen, sah ich ein, dass mir dies nie gelingen würde. Dass das Beste, was ich schreiben konnte, immer nur philosophische Bemerkungen bleiben würden; dass meine Gedanken bald erlahmten, wenn ich versuchte, sie, gegen ihre natürliche Richtung, in ‚einer’ Richtung weiterzuzwingen."

"Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern dass sie ist."

"Nur wenn man noch viel verrückter denkt, als die Philosophen, kann man ihre Probleme lösen."

"Seltsamer Zufall, dass alle die Menschen, deren Schädel man geöffnet hat, ein Gehirn hatten."

"Sich vor den Anderen öffnen kann man nur aus einer besonderen Art von Liebe. Die gleichsam anerkennt, daß wir alle böse Kinder sind. Der Hass zwischen den Menschen kommt davon her, daß wir uns voneinander absondern. Weil wir nicht wollen, daß der Andere in uns hineinschaut, weil es darin nicht schön ausschaut."

"Unser Leben ist ebenso endlos, wie unser Gesichtsfeld grenzenlos ist... Unser Leben ist wie ein Traum. In den besseren Stunden wachen wir soweit auf, daß wir erkennen, daß wir träumen. Meistens sind wir aber im Tiefschlaf."

"Unsere Zivilisation ist durch das Wort "Fortschritt" charakterisiert. Der Fortschritt ist ihre Form, nicht eine ihrer Eigenschaften, daß sie fortschreitet. Sie ist typisch aufbauend. Ihre Tätigkeit ist es, ein immer komplizierteres Gebilde zu konstruieren."

"Verstümmle einen Menschen ganz und gar schneide ihm Arme und Beine Nasen und Ohren ab und dann sieh was von seinem Selbstrespekt und von seiner Würde übrig bleibt und wieweit seine Begriffe von solchen Dingen dann noch die selben sind. Wir ahnen gar nicht, wie diese Begriffe von dem Gewöhnlichen, normalen, Zustand unseres Körpers abhängen. Was wird aus ihnen wenn wir mit einem Ring durch unsere Zungen und gefesselt an einer Leine geführt werden? Wie viel bleibt dann noch von einem Menschen in ihm übrig? In welchen Zustand versinkt so ein Mensch? Wir wissen nicht, daß wir auf einem hohen schmalen Felsen stehen, und um uns Abgründe, in denen alles ganz anders ausschaut."

"Was ein Wort bedeutet, kann ein Satz nicht sagen."

"Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen."

"Was wir sagen, wird einfach sein, doch zu erkennen, weshalb wir es sagen, das wird sehr schwierig sein."

"Wenn ich es durch einen Vergleich klar machen darf: Wenn ein "Straßenköter" seine Biographie schriebe, so bestünde die Gefahr
a) daß er entweder seine Natur verleugnen, oder
b) einen Grund ausfindig machen würde, auf sie stolz zu sein, oder c) die Sache so darstellen, als sei diese seine Natur eine nebensächliche Angelegenheit.
Im ersten Fall lügt er, im zweiten ahmt er eine für den Naturadel natürliche Eigenschaft, den Stolz, nach, der ein vitium splendidum ist, das er ebensowenig wirklich besitzen kann, wie ein krüppelhafter Körper natürliche Grazie. Im dritten Fall macht er gleichsam die sozialdemokratische Geste, die die Bildung über die rohen Eigenschaften des Körpers stellt, aber auch das ist ein Betrug. Er ist was er ist, und das ist zugleich wichtig und bedeutsam, aber kein Grund zum Stolz; anderseits immer Gegenstand der Selbstachtung. Ja, ich kann den Adelstolz des andern und seine Verachtung meiner Natur anerkennen, denn ich erkenne ja dadurch nur meine Natur an und den andern, der zur Umgebung meiner Natur, die Welt, deren Mittelpunkt dieser vielleicht häßliche Gegenstand, meine Person, ist."

"Wenn die Menschen nicht manchmal Dummheiten machen würden, geschähe überhaupt nichts Gescheites."

"Wenn man das Element der Intention aus der Sprache entfernt, so bricht damit ihre ganze Funktion zusammen."

" Wenn man mit Leuten redet die einen nicht wirklich verstehen, fühlt man immer das man has made a fool of oneself, wenigstens ich. Und das geschieht mir hier immer wieder. Man hat die Wahl zwischen völliger Fremdheit & dieser unangenehmen Erfahrung. Und ich könnte ja sagen: Ich habe doch den einen oder den anderen Menschen auch hier mit denen ich reden kann ohne in diese Gefahr zu kommen; & warum ziehe ich mich von den anderen nicht ganz zurück? Aber das ist schwer & mir unnatürlich. Die Schwierigkeit ist mit einem Menschen freundlich zu sprechen ohne Punkte zu berühren in denen man sich nicht verstehen kann. Ernst zu sprechen & so daß keine unwesentliche Sache die zu Mißverständnissen führen muß berührt wird. Es ist beinahe unmöglich. (1931)"

"Wenn man unter Ewigkeit nicht unendliche Zeitdauer, sondern Unzeitlichkeit versteht, dann lebt der ewig, der in der Gegenwart lebt."

"Wenn man vor sich selbst schauspielert, so muß der Stil davon der Ausdruck sein. Er kann dann nicht der eigene sein. Wer sich selbst nicht kennen will, der schreibt eine Art Betrug. Wer in sich selbst nicht heruntersteigen will, weil es zu schmerzhaft ist, bleibt natürlich auch mit dem Schreiben an der Oberfläche."

"Wer nicht das Liebste am Schluß in die Hände der Götter legen kann sondern immer selbst daran herumbasteln will, der hat doch nicht die richtige Liebe dazu. Das nämlich ist die Härte die in der Liebe sein soll."

"Wie die Welt ist, ist für das Höhere vollkommen gleichgültig. Gott offenbart sich nicht in der Welt."

"Wir fühlen, dass, selbst wenn alle möglichen wissenschaftlichen Fragen beantwortet sind unsere Lebensprobleme noch gar nicht berührt sind."

"Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen."

"Wurde gestern beschossen. War verzagt. Ich hatte Angst vor dem Tode. Solch einen Wunsch habe ich jetzt zu leben! Und es ist schwer, auf das Leben zu verzichten, wenn man es einmal gern hat. Das ist eben "Sünde", unvernünftiges Leben, falsche Lebensauffassung. Ich werde von Zeit zu Zeit zum Tier. Dann kann ich an nichts denken als an Essen, Trinken, Schlafen. Furchtbar! Und dann leide ich auch wie ein Tier, ohne die Möglichkeit innerer Rettung. Ich bin dann meinen Gelüsten und meinen Abneigungen preisgegeben. Dann ist an wahres Leben nicht zu denken. (Brief aus Karpaten, 1914)"


Gen. ANDREJ WLASOW (1901-1946, hingerichtet)

„Die Belagerung Leningrads sei eine "völkerrechtlich zulässige Kriegsmaßnahme" gewesen, wohingegen der Opfer von Königsberg niemand mehr gedenke.“ (Notizen aus dem Grauhaus [NKWD Gefängnis in St. Peterburg], 1945)


MICHAEL WOLFFSOHN (geb. 1947)

..."In den vereinigten Staaten sprießen Holocaust-Memorials wie Pilze aus dem Boden. Als antideutsche Herausforderung werden hierzulande viele diese Entwicklung mißverstehen. Sie übersehen, daß die Erinnerung an die Judenvernichting eine entscheidenden "innerjüdische Funktion" erfüllt: ohne Holocaust keine jüdische Identität der nichtreligiösen Diasporajuden. Das ist tragische Wirklichkeit des jüdischen Volkes..."

"Holocaust-Gedenkstätten als Instrument zur Stiftung diasporajüdischer Identität sind nicht eine Tragödie. Sie sind zutiefst unjüdisch. Jüdisches Erinnern ist traditionell ein Erinnern in Wort und Schrift - dem 'Volk des Buches' gemäß. Auch in dem Bilder von Mord an Menschen und von mordenden Menschen gemacht werden, verstößt man gegen das Bilderverbot. Noch schärfer formuliert: Holocaust Memorials sind ein Indikator für Dejudaisierung der Juden. Für dejudaisierte, säkularisierte Juden für die "Gott tot" ist. Die Gedenkstätte wird zum Gottersatz und damit zum Götzen."

"Diese Dejudaisierung des Judentums durch die Historisierung des jüdischen Leids und die religiöse Entleerung bewirken, daß die jüdische Geschichte, die jüdische Situation und nicht mehr die Religion jüdische Identität stiftet. Die Juden benötigen deshalb den Holocaust als allgemeines und daraus abgeleitet, Deutschland als besonderes Symbol der Sinnstiftung. Sie sind an Deutschland gekettet, um jüdische Identität zu bewahren. Auch dies ist eine Tragödie. Jüdische Identität wird dabei nicht durch positive Selbstbestimmung, sondern durch negative Fremdbestimmung, durch den Anti-Semitismus erworben..."

""Christlich gesehen" (so der katholische Theologe Eigen Biser in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste) "steht der Holocaust in einer offenkundigen Konkurrenz zu Golgatha. Während das Christentums als bisher einzige Weltreligion es wagte, mit dem Kreuz den Inbegriff der Negativität ins Zentrum seines Kults zu rücken, soll nunmehr das seiner Tradition entfremdete Judentum im Holocaust einen neuen 'unheils-geschichtlichen' Orientierungspunkt gewinnen." (Eine Amputation des Judentums, 1993)

"Peres weiß: Deutschland würde nie und nimmer eine Gefährdung Israels hinnehmen. Es würde alles tun, um Israels Leben und Überleben zu sichern." (1996)

ENTFREMDUNG: EUROPA UND ISRAEL

"Im vergangenen Jahr 2014 spitze sich die europäisch-israelische Entfremdung zu. Immer mehr Staaten erkennen Palästina an, weitere werden 2015 folgen. Faktisch ändert die Anerkennung in und für Palästina nichts, aber sie ist ein Signal an Israel: "Vorsicht" wenn ihr so weitermacht, kommt es zum Bruch, und das wird euch in Israel weniger gut bekommen, als uns in Europa...

Es gibt ideologische Ursachen für Europas Israel-Distanz. Oft und schnell wird personalisiert, werden die "Schurken" benannt: erst Scharon, dann Netanajahu. Das Muster ist bekannt. Die Ursachen: der Israel-Distanz in Europa und der Europa-Distanz in Israel (sowie weiten Teilen der jüdischen Welt liegen jenseits der Personen). Man findet sie in den Strukturen des Denkens und Fühlens, also der grundsätzlichen Weltsicht und Gefühlswelt.

WELTSICHT Beide Weltsichten und gefühlswelten basieren auf dem "Lernen aus der Geschichte." Es versteht sich von selbst, dass Aussagen dieser Art die mehrheit beschreiben und nicht die gesamtheit jeder Seite. Deshalb kann nicht von "den" Israelis, "den" Juden, den "Deutschen" oder "den" Europäern die Rede sein.

"Jede Seite hat die für sie richtigen Lehren gezogen. Gerade deshalb kommen sie zueinander und bleiben einander fremd. Jeder versteht den anderen nicht - gerade in Annahme, für sich selbst die "richtigen Lerhren aus der Geschichte" gezogen zu haben. Das jeweilige Missverständnis besteht darin, die jeweils eigene, "richtige" Lehre für die allgemein richtige zu halten... Westeuropa sowie Deutschland - das Europa mitlenkt, ohne es dirigieren zu können oder zu wollen - haben aus der Geschichte gelernt: Gewalt ist kein legitimes, also zu rechtfertigendes Mittel der Politik."

Mittel der Bezugspunkt ist für sie seit 1945 der Zweite Weltkrieg. In Deutschland, das diesen bekanntlich begonnen (???- Anm. JB) und somit verbrochen hatte, wurde diese Lektion besonders verinnerlicht. Wer wollte das „den“ Deutschen verübeln?

BESÄNFTIGUNG

Nicht zuletzt „wir Juden“ hatten uns gewünscht, dass der alte, deutsch-militaristische Geist ausgetrieben würde. Er ist ausgetrieben. Nun aber' missfallen „uns“ Juden außerhalb und innerhalb Israels eben diese auch von uns herbeigerufenen neuen Geister. 1938/39 hatte Deutschland die Befriedigung bzw. Beschwichtigungsmächte Großbritanniens und Frankreich sowie ihre faktisch ungeschützten Schützlinge verhöhnt und angegriffen, inzwischen ist Deutschland selbst auf Besänftigung (im Original: "Appeasement" (- Anm. JB) bedacht.

Kämpfen zu müssen, um überleben zu können, meinen „die“ Israelis, meint die jüdische Mehrheit im jüdischen Staat. Gewalt wird in Israel als notwendiges und deshalb gerechtfertigtes Mittel der Politik betrachtet. Notfalls auch vorwegnehmende Gewalt nach dem Motto: Ein kleiner, kurzer Waffengang ist zwar schlecht, aber besser als ein großer und langer Krieg.

Israelis erklären Europäern und diese jenen ihre Weltsicht. Das Gespräch gleicht einem Dialog der Taubstummen. „Land für Frieden“ - diese Formel hat Europa nach 1945 wirklich Frieden gebracht. Man denke an die bundesdeutsche Ostpolitik… Israel gab von 1974/75 bis 1982 Land an Ägypten zurück. Das hat sich bewährt, war aber unter Mursi, dem Muslimbrüder-Präsidenten, heikel.

RAKETEN

Israel hat den Südlibanon im Jahre2000 geräumt und Hisbollah-Raketen bekommen, Israel hat 2005 den Gazastreifen geräumt und dafür Hamas-Raketen bekommen. Nicht „Land für Frieden“, sondern „Für Land weiter Krieg“ - das ist die Erfahrung Israels. Sie bestätigt Israels Haudegen und schwächt die Friedensbereiten.

Wenn jede Seite nur ihre eigenen, für sie richtigen Lehren für die allgemein richtigen hält, werden beide auch in Zukunft nicht zueinander kommen. Die Weichheit Europas hat ebenso ihren berechtigten Europas hat ebenso ihren berechtigten Seinsgrund wie Israels Härte, Land der Wunsch der Palästinenser, ihr Dasein selbst zu bestimmen. Schwarz oder weiß ist nie allgemein richtig.

Bezogen auf Nahost begehen die meisten politischen Denker und Macher den gleichen konzeptionellen Fehler wie im Falle der Ukraine: Sie denken in Kategorien eines einheitlichen Staates. Das ist üblich, aber völlig unrealistisch. Warum? Weil einheitlich konstruierte Staaten nicht der ethnischen, kulturellen, sprachlichen oder religiösen Vielfalt ihrer Bevölkerung entsprechen. Föderale „bundesrepublikanische“ Muster sind die Lösung. Nun so kommt Frieden. In Nahost, der Ukraine, weltweit. Sowohl Europa als auch Israel werden das irgendwann einsehen. Wann? (Jüdische Allgemeine, 09.01.2015)


Gen. DMITRIJ WOLKOGONOW (1928 -1995)

„Die Verfolgungsmaschinerie, die Stalin in den dreißiger Jahren mit voller Kraft wüten ließ, machte nicht nur Funktionäre der unteren Ränge besessen, sondern auch Stalin selbst. Es ist denkbar, dass das Abgleiten zur Idee der Gewalt eine Reihe von Etappen durchlief: Zunächst war es ein Kampf gegen wirkliche Feinde, dann folgte die Vernichtung von persönlichen Gegnern, und schließlich wurde die Gewalt angewendet als Zeichen der persönlichen Ergebenheit gegenüber dem ‚Führer’.“ (Stalin. Triumph und Tragödie.)

"Es ist sinnlos, sich an der Geschichte zu rächen, Es ist ebenso sinnlos, die Geschichte zu verlachen, Man muss jedoch die Geschichte kennen und sich an sie erinnern."


HANS WERNER WOLTERSDORF (geb. 1939)

DIE DEUTSCHEN SOLLEN DEMNACH NICHT WISSEN:

“… daß die Deutschen durch eine noch nie dagewesene Geschichtsfälschung zu einem Verbrechervolk abgestempelt und zu büßenden Vasallen gemacht werden,

… daß alle deutschen Tugenden, Traditionen und Sitten, Idealsmen und Nationalismen durch die Unkultur eines menschenfeindlichen Materialismus ersetzt werden,

… daß wir durch eine immer dreister werdende und wachsende Kriminalität in Angst und Schrecken versetzt werden,

… daß die Grenzen für Asylbetrüger geöffnet werden, um das Chaos einer Multikultur zu schaffen,

… daß die Regierung unzähliche Milliarden an ehemalige Feinde verschleudert, um das von ihr selbst und von den Medien immer wieder verteufelte deutsche Ansehen zu verbessern,

… daß unsere Souveränität, Nationalität und unsere Währung an ein anonymes Paneuropa abgetreten werden sollen,

… daß unsere Wirtschaft durch die Welthandelsorganisation der internationalen Hochfinanz ausgeliefert wird…”


FRANK LLOYD WRIGHT (1869-1959)

"Der Preis des Erfolgs ist Hingabe, harte Arbeit und unablässiger Einsatz für das, was man erreichen will."



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